Bezirksjugendentschlafenengottesdienste

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#31 Beitrag von _ » 29.10.2009, 08:47

42 hat geschrieben:Es ist doch bemerkenswert, dass die Kirchenleitung bei solchen Gottesdiensten immer wieder besonders die Notwendigkeit hervohebt, versoehnungsbereit zu sein.

Ich frage mich: Gilt diese Notwendigkeit nicht auch den Lebenden gegenueber? Welche Einschraenkungen sind dabei gestattet?
meine wahrnehmung ist folgende: die lebenden müssen vor allem treu, opferbereit und tatkräftig in der mitarbeit sein. fürbitte kann man natürlich für jedermann halten, mildtätigkeit dagegen ist gegenüber verstorbenen besonders empfehlenswert, weil so unkompliziert. versöhnungsbereitschaft und buße kann auch noch problemlos in der ewigkeit geübt werden, daher hat es damit noch zeit.

42, die nak denkt doch nur in bezug auf die heilsvermittlung in notwendigkeiten. ansonsten bewegt sich die spekulative theologie der nak doch eher auf dem feld der möglichkeiten: was ist möglich, und was ist möglichst einfach?

mfg, _

42

#32 Beitrag von 42 » 29.10.2009, 08:59

versöhnungsbereitschaft und buße kann auch noch problemlos in der ewigkeit geübt werden, daher hat es damit noch zeit.
Sehr verehrter _,

So verlockend diese Erklaerung Manchem in den Ohren klingen mag, Sie haben, wenn ich Sie richtig verstehe, Matth. 5:23-26 unbeachtet gelassen (obwohl auch Ihre Interpretation zutreffend sein koennte):
23 Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. 25 Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. 26 Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.
Und nun uebertragen wir das nicht auf das Geistige, wie die NAK gerne formuliert, sondern in die Realitaet: zum Beispiel auf das Verhaeltnis der NAK zur VAG. Da erheben sich, wenn ich diesen Text im Amtsblatt lese, unbeantwortete Fragen.

Diese Fragen nach Realitaet und Anspruch werden noch bedrueckender, wenn dies so im Gottesdienst verkuendet wird.

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#33 Beitrag von _ » 29.10.2009, 09:30

@42

vorweg: bitte gerne per du, wie in onlineforen seit jeher üblich. sei darüberhinaus versichert, dass wir uns schon so lange kennen, dass ein du auch ansonsten durchaus statthaft wäre. und dass wir anderswo auch schon bei du waren. 8)

achja, und die verehrung meiner wenigkeit kannst du daher auch in der pfeife rauchen. :P
42 hat geschrieben:
versöhnungsbereitschaft und buße kann auch noch problemlos in der ewigkeit geübt werden, daher hat es damit noch zeit.
Sehr verehrter _,

So verlockend diese Erklaerung Manchem in den Ohren klingen mag, Sie haben, wenn ich Sie richtig verstehe, Matth. 5:23-26 unbeachtet gelassen (obwohl auch Ihre Interpretation zutreffend sein koennte):
nein, da verstehst du mich falsch. ich stelle in meinem obigen beitrag nicht meine persönlichen ansichten dar, sondern die der nak, so wie ich sie aus der nak-kommunikation (gottesdienste, verlautbarungen) entnehme. darauf bezog sich der einleitende halbsatz.
23 Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. 25 Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. 26 Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.
auf derartige einwände - etwa auch das gleichnis vom reichen mann und dem armen lazarus - habe ich durchaus schon zur antwort erhalten, diese äußerungen jesu datierten ja noch vor seine opfertat, gölten also nur für die zeit, als es noch keine sündenvergebung gab. ja, tatsächlich, sowas muss man sich dann anhören.
42 hat geschrieben:Und nun uebertragen wir das nicht auf das Geistige, wie die NAK gerne formuliert, sondern in die Realitaet: zum Beispiel auf das Verhaeltnis der NAK zur VAG. Da erheben sich, wenn ich diesen Text im Amtsblatt lese, unbeantwortete Fragen.

Diese Fragen nach Realitaet und Anspruch werden noch bedrueckender, wenn dies so im Gottesdienst verkuendet wird.
natürlich, keine frage. aber nur, wenn man die dinge miteinander in verbindung bringt. und wer tut denn schon sowas? doch nur die bösen internetkritiker, die immer das haar in der suppe suchen müssen und notfalls ihren kopf solange schütteln, bis eins hineinfällt. :wink:

Gaby

#34 Beitrag von Gaby » 29.10.2009, 12:54


shalom
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#35 Beitrag von shalom » 29.10.2009, 16:53

[=>nak.org]
Eine großartige Reise in den Kongo (15.07.2009)

Zürich. Seine Reise in den Kongo bezeichnete Stammapostel Wilhelm Leber, Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, als großartig. Höhepunkt der Reise war der Gottesdienst in einem Stadion von Kinshasa am Sonntag, 05.07.2009, in dem die rund 70.000 Teilnehmer der bereits entschlafenen Seelen gedachten.

Die Reise des Stammapostels nach Westafrika dauerte eine Woche. Am Freitag, 03.07.2009, stand zunächst ein Gottesdienst für alle Amtsträger der Neuapostolischen Kirche des Landes auf dem Programm. Die Bezirksapostel Armin Brinkmann (Nordrhein-Westfalen) und Bernd Koberstein (Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland) begleiteten den Kirchenleiter. Als Gastgeber war Bezirksapostel Leslie Latorcai aus Kanada ebenfalls anwesend.

[=> NaK-NRW]
Vorbereitung auf den Gottesdienst für die Entschlafenen

Im Nachmittag bereitete sich die Reisegruppe mit vielen neuapostolischen Christen in der Kirche in Limete auf den Gottesdienst für die Entschlafenen vor. Zwischen Musikvorträgen wiesen Kinder auf verschiedene Gruppen im Jenseits hin. Immer wieder endeten ihre Vorträge mit den Worten: „Prie pour nous“: „Betet für uns.“

Werte Kongolesen, Neukongolesen, liebe DiskursteilnehmerInnen,

das kongolesische Terrain, auf dem sich die neuapostolischen Stamm- und Bezirksapostelamtskörper mit den neukongolesischen Wiedergeborenen begegneten, steht unter kanadischer Verwaltung. Häuptling Leslie Latorcai (*20.03.1944) war der Gastgeber für unseren na-amtlichen Jetset gewesen. Er war auch zuständig für die großartige Preview der diversen neuapostolischen Zeitzeugenwolken (Jenseitskastenwesen). Wirtschaftsapostel Brinkmann ist für Neuapostolisch-Kongo gar nicht gesetzt und Dr. Leber war ja auch nur Gast in Limete.

Die in Neuapostolisch-Kongo vor Gott und dem Stammapostel praktizierten Entschlafenengottesdienstvorbereitungsfeierlichkeiten scheinen 100%ig amtskonform gewesen zu sein und aus Kinshasa (Limete) sind im Anschluss auch keine Blankeneser Rundumschläge bekannt geworden. Die neukanadisch-neukongolesisch-neuapostolische Kulti-Multi-Glaubenslehre scheint zeitgemäßer Stand der stammapostolischen Glaubenstechnik zu sein (DNG 2010).

Den geladenen bezirksapostolischen Gästen scheinen die – von Häuptling Latorcai tolerierten – spirituellen urkongolesischen Riten zu den verschiedenen Kasten im neuapostolischen Jenseitsglauben so gut gefallen zu haben, dass sie mirnichts dirnichts glaubten, mit den paradiesisch geernteten Früchten der kanadisch-kongolesischen Vorsonntagsschularbeit ließen sich auch ihre europäischen Wohlfühlgemeinden begeistern. In dem kongolesischen NaK-Dienstreisebericht (wir berichteten) hatte der Amtskörper denn auch von keinen Unregelmäßigkeiten berichtet. Im Gegenteil. Der Ausflug der Glaubenskapitäne aus der westlichen Welt in den Kongo war als „großartig“ herausgestellt worden.

Es wird so langsam auch ruchbar, was auf den Dienstreisen im Schlepptau des Stammaposteltrosses jenseits der europäischen Grenzen spirituell alles so abgeht (Kulti-Multi). Nach einem längeren Afrikaaufenthalt begann selbst sogar Apostel Opdenplatz schon etwas von [=>Kaufhauskrabbeltischmentalität] zu faseln. Wie der neuapostolische Apostelamtskörper vielleicht zu seiner Botschaft an sich und zu deren verbindlichen Interpretation gekommen war, kann man sich aufgrund des neukongolesisch-nordrheinwestfälische Glaubenserlebnisses vom jenseitigen Kastenwesen und dessen na-amtlicher Halbwertszeit ausmalen. Vielleicht ist die Umschreibung „Kuechentischtheologie" für diesen Aspekt zutreffend? Vielleicht handelt es sich aber auch nur um gedanken- und bedenkenlos nachgeplapperte "Apostelbuschtheologie" aus dem Herzen des großen Häuptlings Latorcai oder gar um traditionelle neukongolesische "Kaufausbabbeltischmentalität".


Nach meinem Beitrag bezgl. der Gebetsfürbitte Wirtschaftsapostel Brinkmanns: „Bete für mich“ , hat sich schon etwas an den Verhältnissen in Brinkmanns Bezirksapostelbereiches geändert. Das Exzerpt aus seinem routinemäßigen Monatsantreiben an seine NaK-NRW-Führungskräfte bzgl. der Jenseitskasten wurde von der regionalen Kirchenseite entfernt und ersatz- und kommentarlos im virtuellen Meer des schnellen Vergessens entsorgt.

Empfehlung: Wirtschaftsapostel Brinkmann zieht um nach Afrika und regelt das bisschen NRW-Amtsgeschäfte von dort aus, evtl. halt auf neuangolanisch und mit Montagsfax (Bilanzinfo). Die NaK-NRW bekäme einen Diözesanapostel und allen wäre geholfen. Andererseits könnten sicher auch naknrwinterne Reisebeschränkungen für das Wirtschaftsressort helfen, die Gefahr solcher stehergreifenden Stilblüten zu reduzieren, die von einem schlüssig un(theo)logisch amtierenden Bezirksapostelamtskörper ohne eigene Theologie halt so aus- und eingehen.

Beten für Brinkmann, damit alles wieder gut bleiben wird - und shalom

Adler

#36 Beitrag von Adler » 29.10.2009, 18:40

War es nicht seinerzeit auch Herr Leslie Latorcai, welcher bei ähnlicher Gelegenheit, die Gläubigen dazu aufforderte, für die entschlafenen Geschwister und Vorfahren zu opfern, da diese es wohl gerne täten, aber leider nicht mehr könnten ... ?

LG Adler

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#37 Beitrag von _ » 29.10.2009, 19:19

Adler hat geschrieben:War es nicht seinerzeit auch Herr Leslie Latorcai, welcher bei ähnlicher Gelegenheit, die Gläubigen dazu aufforderte, für die entschlafenen Geschwister und Vorfahren zu opfern, da diese es wohl gerne täten, aber leider nicht mehr könnten ... ?
ja, doch wurde er zwischenzeitlich von leber höchstselbst vor versammelter festgemeinde eines besseren belehrt.

shalom
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#38 Beitrag von shalom » 30.10.2009, 21:26

[=>Unselbständiger Unterbezirk NaK-NRW-Recklinghausen]
Konzert zur Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene (Montag, 19.10.2009)

Am Samstag, dem 31. Oktober 2009 findet in der Gemeinde Recklinghausen-Hochlarmark um 18:00 Uhr ein Konzert zur Vorbereitung auf den Gottesdienst für die Entschlafenen statt.

Die Ausführenden sind: Kinderchor des Bezirks Recklinghausen…

Werte DiskursteilnehmerInnen,

“REady STeady Show”. Alles REady? Im Verantwortungsbereich von Apostel Wilhelm Hoyer, Bischof Roland Eckhardt und Bezirksältestem Eduard Nieland geht’s rund. Das Wort von Wirtschaftsapostel Brinkmann ist nicht mehr ready. Als Monatsrundschreiben und Monatsantreiben ist es aber immer noch topnaktuell.

Was war da mit den Öffentlichkeitsbeauftragten / Verantwortlichen für den Inhalt im Unterbezirk Recklinghausen (REady) / in der Gebietskirche NRW (Monatsrundschreiben) los gewesen? "Wenn dein Wort soll nicht mehr gelten, worauf soll der Glaube ruhn?"

Das kommentarlose Entfernen von Inhalten aus dem Dunstkreis des Bezirksapostels irritiert jetzt noch mehr. Ist dem zuständigen Verantwortlichen / Öffentlichkeitsbeauftragten nur ein formaler Fehler unterlaufen (ohne Erlaubnis betriebgeheime interne NaK-NRW-Inhalte veröffentlicht) oder waren es unhaltbare Glaubensinhalte aus dem Herzen des Bezirksapostels, die das Licht der Öffentlichkeit besser nicht länger sehen sollten?

Unlängst hatte Wirtschaftsapostel Armin Brinkmann (Unternehmerforumsfreund und Aktiengesellschaftsvorsitzender) das renommierte Forsa-Institut mit einer Repräsentativumfrage beauftragt, die besagte, dass in der Öffentlichkeit sein Imperium immer noch mehr als Sekte (33%) denn als Kirche (26%) wahrgenommen wird. Nach der multimedialen NaK-NRW-Herbstoffensive zum neuapostolischen Erntedankopfertag dürften die Bekanntheitswerte demnächst noch besser werden. Solche Projekte des Managements zeigen, dass zumindest die PG-Kirchenfinanzstrategie ihr Geld wert sein dürfte (Opfer wertsteigernd angelegt).

Derweil betet die NaK-NRW für Brinkmann („betet für mich“), der Kinderchor singt und neuapostolische Musik ist einmal mehr in der Lage, die na-amtliche Kluft zwischen Kirche und Sekte hauchdünn zu übertünchen und so den Heilsvorsprung zu halten.

shalom

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#39 Beitrag von agape » 30.10.2009, 21:30

mon dieu. :oops:
Zuletzt geändert von agape am 30.10.2009, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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#40 Beitrag von shalom » 30.10.2009, 21:48

...traditionell melden sich die Jenseitsunternehmerverbände in trauter Seelenverwandtschaft immer bei der Amtskrippe des zeitzeugenumwölkten Wirtschaftsapostels, der seinerseits persönlich besonderes Verständnis für sensible Amtsgeschäfte mit dem Jenseits aufbringt... :wink: .

Angeblich soll demnächst sogar ein "NaK-NRW-Jenseitsforum" unter Brinkmännischer Schirmherrschaft aus der Taufe gehoben werden :wink: .

shalöm

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