Zum fünfzigsten Jahrestag der Kapitulation

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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evah pirazzi
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#91 Beitrag von evah pirazzi » 24.01.2010, 23:45

_ hat geschrieben:
... noch irgendwer außer brinkmann? insofern wäre er schön dumm, täte er's nicht.
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ausschluss? ich lese nichts von einem ausschluss. brinkmann schreibt "trennung", und wohl kaum unbewusst.
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moment: brinkmann weiß zwar, dass... aber nicht, warum! mangelnde gesprächsbereichschaft ist doch nur ein symptom, nicht aber ein grund für den abbruch von kommunikation.
Mein lieber Strich, nun mach aber mal einen Punkt. (●)

"Wer außer Brinkmann?" - Das Oberhaupt natürlich, Stap Leber höchstselbst stände es auch ganz gut zu Gesicht, wenn er sich mal in diese Richtung bewegte, aber es reicht lediglich zu einem, ihm von Brinkmann abgerungenen, Gruß. Stattdessen plant er viel lieber schon eiiifrig das Paralleljubiläum in Frankfurth und bastelt an der Auferstehung der Ikone Bischoff, so kommt es mir vor.

Natürlich wäre Brinkmann dumm, machte er es nicht. Aber er ist nicht dumm, er macht es! Und das gefällt mir. Er müsste schließlich nicht, er könnte einfach weiter schweigen, wie die anderen, aber er tut's nicht.

Schon im Jahr 2008 hatte er einen Artikel auf seiner Seite: "60 Jahre Stammapostel Kuhlen", der zwar inzwischen abgeändert und entschärft wurde, die Formulierung war wohl zu provokant, aber immerhin wurde dieses Ereignis erwähnt, das finde ich bemerkenswert.

Die Formulierung "Ausschluss" steht nicht im Gratulationsschreiben, sondern in dem Bericht auf der NRW-Seite: "Hintergrund: Am 23. Januar 1955 wurde Peter Kuhlen, damals Leiter des Apostelbezirks Rheinland, seines Amtes als Bezirksapostel enthoben und mit weiteren Amtsträgern auf Grund von Lehrdifferenzen mit dem Stammapostel aus der Neuapostolischen Kirche ausgeschlossen."

"Mangelnde Gesprächsbereitschaft" ist nur ein Symptom, indeed - Mr. Anderlein, aber ich bin sicher, Brinkmann kennt auch die Hintergründe, deshalb glaube ich ihm nicht, dass er sich besagte Frage tatsächlich - und schon gar nicht oft - gestellt hat.

[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

shalom
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#92 Beitrag von shalom » 27.01.2010, 18:11

Werte DiskursteilnehmerInnen,

MYBISCHOFF – das Zentralorgan von Stammapostel Willhelm I. – berichtet über Papst Benedikt XVI., dass auch Jesus persönliche Migrationserfahrungen gesammelt hätte. Jesus hatte nach Ägypten flüchten müssen, um dem Herodes zu entkommen. Bis nach dem Tod des Herrschers war Jesus ist im Ausland geblieben (Jesus mit Migrationshintergrund (Rom/Frankfurt)).

Um Migration zu thematisieren, hätte die Firma VFB von Wilhelm I. noch nicht einmal den Papst strapazieren zu brauchen. Auch im Werk der Stammapostel kann auf einschlägige "Migrationserfahrungen" zurückgeblickt werden. Wie Kuhlen mussten seitdem viele um ihr Glaubensleben bangen, mussten flüchten oder wurden vom Amtskörper ausgewiesen. Erst nach dem Tod des Herrschers und Stammapostels Bischoff ließ der Migrationsdruck für displaced persons etwas nach, ohne jedoch ganz aus der na-amtlichen Welt verschwunden zu sein. Für Leute wie Sepers, für Blankenese, für zig, von Schließung bedrohte Gemeinden, für die Bischoff-Druckerei (DFB) gibt es immer noch keine Zukunft im Werk der Bezirksapostel.

50 Jahre nachdem die Botschaft per Gottesurteil sauber geklärt werden konnte, scheint 2010 endlich ein Aussteigerprogramm für fundamentalistische Botschaftsanhänger angeleiert zu werden (für jene, die sich inmitten der theologischen Wüste der neuapostolischen Apostel eher aus wirtschaftlichen Gründen mit dem Apostelsystem arrangiert hatten und heute einfach nicht mehr so fanatisch sind wie damals). Amnestie für verschwiegene Amtskörper mit Botschaftsamnesie.

Es ist sicherlich nicht schlecht, wenn neuapostolische Apostel endlich mal aus ihrem Selbstisolationsbild herausgehen, sich von der Botschaft geistlich distanzieren und auch einmal persönlich Kontakt mit der christlichen Bevölkerung suchen (Aposteleinsatz in Nakistan). Die NaK-NRW scheint ja gerade ein entsprechendes Schulungsprogramm für ihre „ESRA-Eliten“ aufgelegt zu haben, um ihre Apostel mit Migrationshintergrund für den neuen Glauben (DNG) fit zu kriegen (zu ertüchtigen) :wink: .

shalom

Hannes

#93 Beitrag von Hannes » 27.01.2010, 19:18

shalom hat geschrieben:Es ist sicherlich nicht schlecht, wenn neuapostolische Apostel endlich mal aus ihrem Selbstisolationsbild herausgehen, sich von der Botschaft geistlich distanzieren und auch einmal persönlich Kontakt mit der christlichen Bevölkerung suchen (Aposteleinsatz in Nakistan).
"Nakistan" ... shalom, ich schmeiss mich gerade weg vor lachen.

und ja, das mit den apostel-schaun-über-die-selbst-hochgezogene-mauer ist nicht nur nicht schlecht, sondern ziemlich gut. und ich freue mich da aufrichtig drüber.

ich bin neulich durch die stadt gelaufen und habe nicht auf die menschen gesehen, sondern "nach oben" auf die häuser und deren architektur. und habe da dinge entdeckt, die ich 80 jahre lang niemals gesehen habe, obwohl das immer "meine wege" waren und sind.

den apostel und ihren nakfolgern wünsche ich viel mut und ganz viele gute erlebnisse, wenn sie durch die (neue) welt streifen. sie werden sehen: das erweitert die horizonte und schafft innere und äussere versöhnung.

gruss - hannes

Brombär
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#94 Beitrag von Brombär » 27.01.2010, 23:17

GK meldet :


Gedenken nur im Kleinen - Leber plant Versöhnungsschritt


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Wer weiß mehr ?

Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

tergram

#95 Beitrag von tergram » 28.01.2010, 07:57

Hallo Brombär,

nein, ich weiss nicht "mehr". Ich ahne aber... Der besondere GD zum Gedenken an JG Bischoff wird auch innerkirchlich durchaus kritisch gesehen - von der Welle des Unverständnisses von außen mal ganz abgesehen.

Vermutlich will Dr. Leber der Kritik die Spitze nehmen, in dem er bei dieser Gelegenheit entweder ggü. der VAG ein "Versöhnungsangebot" macht oder die gemeinsame Geschichtsaufarbeitung wieder ins Spiel bringen will (die ja bekanntlich von Seiten der VAG nach dem Desaster des Dezember-Vortrags abgebrochen wurde). Irgendwas in diese Richtung... vermutlich...

Bei monatelang im voraus gepanter Versöhnung, perfektem timing und geübter Inszenierung vermag ich allerdings nicht an einen innigen Herzenswunsch zu glauben - eher an Kirchenpolitik.

Man spürt die Absicht...

42

#96 Beitrag von 42 » 28.01.2010, 08:05

tergram hat geschrieben:Bei monatelang im voraus gepanter Versöhnung, perfektem timing und geübter Inszenierung vermag ich allerdings nicht an einen innigen Herzenswunsch zu glauben - eher an Kirchenpolitik.

Man spürt die Absicht...
Wie kommst Du denn jetzt darauf, tergram? :shock: Stell' Dir einmal vor, Du haettest Recht!

tergram

#97 Beitrag von tergram » 28.01.2010, 08:26

42 hat geschrieben:Stell' Dir einmal vor, Du haettest Recht!
Was dann? Nix dann! Die NAK-Anhänger werden den "großen Wurf" bejubeln, die Kritiker werden ihn als taktisches Manöver abtun. Alles wie immer.

Chor bitte: "Ja, wieder hast du, Herr, aus Gnaden das Amt der Versöhnung bestellt..."

ABBRUCH. *textimhalsesteckenbleib*

Brombär
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#98 Beitrag von Brombär » 28.01.2010, 12:27

tergram schrieb :


Vermutlich will Dr. Leber der Kritik die Spitze nehmen, in dem er bei dieser Gelegenheit entweder ggü. der VAG ein "Versöhnungsangebot" macht oder die gemeinsame Geschichtsaufarbeitung wieder ins Spiel bringen will (die ja bekanntlich von Seiten der VAG nach dem Desaster des Dezember-Vortrags abgebrochen wurde). Irgendwas in diese Richtung... vermutlich...

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tergram,

Du meinst also, Leber will zum anderen Mal seine Arme zu den VAG-lern strecken, verbunden mit dem nicht ausgesprochenen Aufruf : Kommet her zu mir, alle ihr Beladenen, ich will euch verzeihen ?

Man sollte meinen, dass das " Armeausstrecken " ohne klares Bekenntnis auch das gemeine Fußvolk befremdet. Es wird aber - wie ich nach dem EJT von einer NAK-Aktivistin erfahren habe - von den NAK-Gliedern als Entschuldigung gesehen, welche durch die unversöhnliche VAG abgeschmettert wurde.

Der Veitstanz dürfte solange weitergehen, bis die Zeitzeugen ausgestorben sind und das Heer der nachgewachsenen Funktionsträger dieses " uralt verstaubte Anhängsel aus dem vergangenen Jahrhundert " zur Bedeutungslosigkeit erklärt.


Bb.
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

shalom
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#99 Beitrag von shalom » 28.01.2010, 13:02

[=>NaK-CH]
nak.ch hat geschrieben:Reisenotizen (Woche 53/09)

Botschaft

Befolgen wir die Botschaften und Aufrufe der göttlichen Verkündigung durch den Heiligen Geist! …Wir sind aufgefordert, Heilsträger und Verkündiger der göttlichen Botschaften zu sein!

Am vergangenen Montag, 28. Dezember 2009, fand in Berlin eine Zusammenkunft der Projektgruppe Ehe, Familie und Konkubinat statt.

[=> NaK-BBB]
bischoff-verlag.de hat geschrieben:Seelsorge mit hoher geistlicher Qualität gefordert (27. Januar 2010)

»Es mag sein, dass das Christentum, dass unsere Kirche in Europa derzeit ein wenig auf dem Rückzug ist – aber wenn die Grundlage stimmt, wenn die Wurzel da ist, dann geht das vorüber,« so der Bezirksapostel.

Auch für die Ausübung des Amtes gelte: Entscheidend ist nicht die Quantität. »Ich bitte euch, beschäftigt euch mit der Frage: Welche Qualität hat meine Seelesorgearbeit…?

Mancher rennt hin und her und alle sagen: Ach, ist das ein fleißiger Amtsträger! Aber wenn man genau hinsieht, bleibt er nur an der Oberfläche«… .

Wie bei einem Baum komme es aber auch in der Gemeinde auf das Wurzelwerk an.

Werte DiskursteilnehmerInnen, Heilsträger, Verkündiger sowie fleißige Amtsträger,

bei der Fülle von neuapostolischen Jahresauftakten mit ihren Botschaften entfaltet sich vor den Geschwistern ein ganzes Kaleidoskop von betörenden Selbstbildern des Amtskörpers. Die „Botschaften“ der Botschafter bilden die Wurzeln der Gemeinden. Die fleißigen Heilsträger und Verkündiger der Botschaften göttlichen Charakters verwirklichen „Seelsorge mit hoher geistlicher Qualität“. Bei der Seelsorge wird Barmherzigkeit allerdings ausgeklammert. Dafür gibt es einen weltlichen Verein (SBW) unter den Fittichen des Wirtschaftsapostelressorts. Typisch fortgebildete Urkirche halt :wink: .

Nicht nur den Amtskörper bewegt seit der Botschaft schon die Frage: „Welche Qualität hat die schlüssig un(theo)logische Seelsorgearbeit von neuapostolischen Aposteln“ überhaupt?

Manche Stamm- und Bezirksapostel fliegen hin und her und alle sagen: Ach, ist das ein diensteifriger Amtsträger voller Botschaften und ProVisionen! Aber wenn man genau hinsieht, bleibt der schlüssig un(theo)logisch operierende Apostelamtskörper nur an der Oberfläche. Doch wie bei einem Baum kommt es aber auch gerade bei Aposteln auf das Wurzelwerk an. Viele sind leider immer noch in der veralteten Botschaft verwurzelt und produzieren jede Menge Flugkilometer sowie Dinge, die – wie die Botschaft – letztendlich nur zum Freigrasen für spätere Generationen taugen.

Bei dem derzeit üblichen Apostelkult, wo überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ durch den mangelhaften Wissens- und Erkenntnisstand des Apostelamtskörpers zum Rückzug gezwungen ist, stimmt schon die Grundlage für eine integere Amtsausübung nicht.

Wie die Qualitätsoffensive so langsam offenbart, geht es den Drahtziehern von heute um die Methode, anstatt um Inhalte. Der neue Glauben der Bezirksapostel ist nämlich immer noch nicht erschienen und das offizielle Verhältnis zur „Botschaft“ immer noch nicht geklärt. Wilhelm I. empfiehlt seinen Anvertrauten sogar laodizäische Verhaltensweisen im Umgang mit der „Botschaft“.

Die Qualitätsoffensive müsste beim Stammapostel, bei den Bezirksaposteln und deren neuen Glauben (DNG 2010) anfangen. Alles andere hätte Methode :wink: .

shalom

shalom
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Re: Zum fünfzigsten Jahrestag der Kapitulation

#100 Beitrag von shalom » 14.06.2010, 11:53

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/100612stapbischoff.html][ = > MY BISCHOFF / UFO ][/urlex] hat geschrieben: Johann Gottfried Bischoff: 50. Todestag (12. Juni 2010)

Karlsruhe

Der Todestag des damaligen Leiters der Neuapostolischen Kirche, Johann Gottfried Bischoff, jährt sich am 6. Juli 2010 zum 50sten Mal. Zwei Generationen nach dem Ableben des Stammapostels lässt »Unsere Familie« 12/2010 vom 20. Juni 22 Zeitzeugen zu Wort kommen, die sich an die Tage nach dem 6. Juli 1960 erinnern.

Werte Zeugen der Zeitzeugen,

UFO geht von Karlsruhe aus in die Offensive (UFOffensive) und strapaziert prophylaktisch schon mal die Zeitzeugenwolke 8) :mrgreen: .

Da grossglaust mich doch glatt der A…postel.

shalöm

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