FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

#21 Beitrag von tergram » 24.11.2009, 07:37

shalom hat geschrieben:...dass Amtsträger .. ihre Partnerinnen (Frau/Freundin/nicht neuapostolisch) mitbringen dürfen.
Handelt es sich um eine 'Und-Bestimmung' oder eine 'Oder-Regelung'? :mrgreen:

Wenn es eine 'Und-Bestimmung' ist, dient die Veranstaltung gewiss auch dem gegenseitigen Kennenlernen der Damen. Na dann: Frohes Fest allerseits! :wink:

shalom
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#22 Beitrag von shalom » 12.12.2009, 08:30

[=>NaK-CH]
nack.ch hat geschrieben:Uster im Mittelpunkt (22.11.2009)

Fast 19.000 Glaubensgeschwister blickten am Sonntag, 22. November 2009, erwartungsvoll nach Uster (Bezirk Zürich-Süd / Schweiz). Bezirksapostel Markus Fehlbaum hielt dort einen Gottesdienst, der mit Bild-/Tonübertragung in zwölf Länder seines Arbeitsbereichs übertragen wurde, und diente mit einem Wort aus Philipper 1,6: „Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu“.

In jeder Gemeinde erleben wir Gott. Im Gottesdienst werden uns die Gnade des Herrn Jesus und alle Heilszuwendungen zuteil, die wir nötig haben… .

Im Rahmen der Reorganisation „Futuro 5“ wurden die Bezirke Luzern, Uster, Zofingen, Zürich-Hottingen, Zürich-West und Zürich-Wiedikon nach eingehender Analyse und aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse neu strukturiert… .

Werte Reorganisierte, liebe FUTURISTINNEN,

die NaK-Schweiz hat [=>15 Bezirke mit 35.000 Glaubensgeschwistern] . Von rund 60 Angestellten vom Stammsitz in Zürich aus werden insgesamt in 15 Ländern 57.000 Geschwister na-amtlich administriert, wie die [=>Kirchenleitung] bekannt geben lässt.

Das bei einem Satellitengottesdienst (SatGo) für zwölf Länder nur fast 19.000 Geschwister erreicht wurden, hört sich schon extrem restrukturiert, beinahe futuristisch an. Nicht Jesus, sondern Uster hatte an diesem Restrukturierungsfestgottesdienst im na-amtlichen „Mittelpunkt“ gestanden. Nach eingehender Analyse und aufgrund der daraus gewonnen Erkenntnisse Gottes dürfte dessen Amtskörper guter Zuversicht sein, mit FUTURO eine superprovisorische Anordnung getroffen zu haben, durch die der temporäre Charakter des Apostolates gut zum Ausdruck gebracht werden kann.

Wenn der Amtskörper predigt, dass Glaubensgeschwister in jeder neuapostolischen Gemeinde Gott erleben und dort den Geschwistern alle Heilszuwendungen zugeteilt werden, die als Voraussetzungen nötig sind, um beim Kommen des Herrn dabei sein zu können, dann klingt das aber nicht unbedingt nach dringender Restrukturierung durch das Management. Es klingt eher so, als wäre es egal, da in dem superprovisorischen Apostelwerk – Uster, das Selbstbild und Gott im Gottesdienst im Mittelpunkt -, ja per se alles immer wieder gut bleiben wird. Dem Opferkult und den heilszuwendenden Heilsvermittlern sei heilsnotwendiger Dank.

Die Herren Bezirksapostel haben es gegeben, die Herren Bezirksapostel haben es genommen, die Namen der Herren Bezirksapostel seien gelobt.

shalom

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#23 Beitrag von shalom » 23.03.2010, 18:18

[b][=>NaK-CH / Kanton Österreich][/b] hat geschrieben: 15.03.2010 / Bundeskanzleramt Wien

Am Montag, dem 15. März 2010 fand ein weiteres Treffen […] statt, an dem auch der Kirchenpräsident der Neuapostolischen Kirche Österreich, Apostel Rudolf Kainz sowie Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer teilnahmen.

Rund eineinhalb Stunden wurden die Positionen der Teilnehmer zu Themen wie Wirtschaftskrise, Migration, Armutsbekämpfung, sozialem Frieden, religiöser Erziehung und religiösen Symbolen sowie zur zentralen Verantwortung von Staat und Kirchen zu diesen Themen dargelegt.

Werte Präsidenten des neuapostolischen Bundes, liebe Kirchenstaatssekretäre und Magister,

es ist immer wieder ein Glaubenserlebnis en passant hörengesagt mitzubekommen, dass wenigstens ein Magister Kainz neuösterreichische Positionen zur Wirtschaftskrise, Migration, Armutsbekämpfung, sozialem Frieden, religiöser Erziehung und religiösen Symbolen sowie zur zentralen Verantwortung von Staat und neuapostolischen Statthaltern gegenüber Andersgläubigen darlegen kann.

Im Rahmen der Wirtschaftskrise innerhalb der neuapostolischen Gebietskirchen war unlängst [=>Kurt Brenner] als verantwortlicher CFO im Opferkult der Apostelämter installiert worden. Später musste dann wegen der Krise noch härter reagiert werden (Bischoff-Druckerei verkauft).

Bezüglich der Migration hatte der VFB im na-amtlichen Zentralorgan UF verlautbaren lassen, dass die Apostel in Migration keine Wachstumschancen sähen („Wir werden nicht mehr wachsen“).

Bezüglich der Armutsbekämpfung hatte sich die (BaVi) unlängst erst im Dortmunder Hilton getroffen.

Über Subvereine wollen die Apostel auch ihr soziales Engagement zur Schau stellen. Egal ob bei (Charity) oder bei der Sozialinitiative für arme (Unternehmer) oder auch für (Haushaltsführerscheinlose) soll NaKtivisten geholfen werden.

Bei religiöser Erziehung sind die Angebote der Apostel einsame Spitze. Der Stammapostel wünscht sich in seiner Sakristei insgeheim, dass die Teilnahme von Kindern aller Altersgruppen an spätabendlichen Wochengottesdiensten maßvoll gefördert werden sollte (Nachsitzen) und Schwiegersohnapostel Ehrich gründet gleich eine eigene Nakademie.

Bei religiösen Symbolen sind die Apostell unheimlich tolerant. Als global wirtschaftende Kulti-Multis haben sie keine Scheu, mit (roten Stirnpunkten) auf Mission zu gehen. Jene Bezirksapostel, die Gottes weibliche Form, Shakti, verehren, bevorzugen den roten Stirnpunkt (Wikipedia).

Und da sollen ausgerechnet die neuapostolischen Bezirksapostel nicht acktabel sein?

Durch die selbstbildgerechte saubere Säkularisierung aufgrund einer sauberen „Kosten-Nutzen-Rechnung“ ist es den neuapostolischen Bezirzaposteln gelungen, die Opfer für ihre Zwecke zu instrumentalisieren („gib mir zuerst“), ohne für die Barmherzigkeit in die Pflicht genommen werden zu können. Karikativ äußerst geschickt eingefädelt. Insbesondere in einem neuapostolischen Kanton, wo schon Kinder Kindern helfen (Kids2Kids) und Unsummen allein für Teelichter ausgeben.

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Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#24 Beitrag von shalom » 24.08.2010, 16:37

[urlex=http://www.nak.at/strongdu-ichstrong/w-noe-bgld/?berID=1509&L=0][ = > Unselbständige Untergebietskirche NaK-Österreich ][/urlex] hat geschrieben: Informationsabend zur Regionalstrategie der Neuapostolischen Kirche für den Kirchenbezirk Wien (28.06.2010)

Wien-Penzing. Nachdem in der Zwischenzeit von den entsprechenden Abteilungen und der Leitung des Kirchenbezirks die entsprechenden Evaluierungen und Vorarbeiten durchgeführt worden waren, wurden nun die Kirchenmitglieder des Kirchenbezirks Wien über die Zwischenergebnisse und die geplanten nächsten Schritte informiert.

Ausgangslage in der Gebietskirche Österreich und im Kirchenbezirk Wien:
- Durchführung einer Standortplanung in Österreich; u.a. für den Bezirk Wien
- Analyse des Kirchenbezirks respektive der Kirchengemeinden
- Ausarbeitung eines Konzeptvorschlages mit neuen Strukturen für die Standortplanung 2015
- Sicht offen behalten für weitere Zukunft


Konkret wurden dann die anstehenden baulichen Veränderungen im Kirchenbezirk Wien aufgezeigt. Das größte Projekt stellt hier der Neubau der Kirche Wien-Penzing dar. Auf dem bestehenden Grundstück sollen Wohnungen und ein modernes Kirchengebäude bestehend aus einem Kirchensaal (190 Sitzplätze) und multifunktionalen Nebenräumen für regionale Aktivitäten errichtet werden.

Werte Wiener und SchlawinerInnen, liebe treue FuturoianerInnen 8),

der Apostelamtskörper erhielt fortgeschrittene Erkenntnisse aus den Analysen des Wiener Materials. Nicht unüberraschend werden „Veränderungen der Lebensverhältnisse der Gläubigen in vielen Bereichen“ diagnostiziert.

Die Kirchenleitung – also der Bezirksapostel – ist sich bewusst, dass die Umsetzungen der Maßnahmen für eventuell betroffene Gemeinden mit Veränderungen verbunden sein werden. Gleichzeitig bedeutet dieser eher formale Umbruch im Werk der Apostel für diese auch das Signal eines Neuanfangs und endlich wieder eine Chance für gestärkte und aktive Gemeinden (Fehlbaumanalyse Wien 2015). Multifunktionale neuapostolisch geweihte Kirchen mit integrierten Wohnungen und Nebenräumen für regionale Naktivitäten sollen das Terrain sichern. Biblische Nebenräume sind immer auch ein Platz für Nebenlehren und neuerfundenem Selbstbildsegen (Nicht mehr aus dem Opfer direkt, sondern indirekt aus immer mehr sprudelnden Einnahmen aus glaubenkommerzieller Vermietung und Verpachtung).

Auch ein interessantes apostelamtliches Glaubensgeschäftsmodell, wenn das Business mit den selbst gemachten Glaubensartikeln nicht mehr so floriert. Der apostelamtliche Anteil am Wiener Niedergang wird allerdings bei der Analyse nicht so recht deutlich (wenn es einen solchen apostelamtlichen Anteil überhaupt je gab), denn Gott will es, sein Stammapostel bestimmt es und dessen Kirchenleitungen setzen das jeweils nur brav um. Das gilt sowohl für Glaubensänderungen (Botschaften / Fabeln / Glaubensartikeln) als auch für Immobilenänderungen (Nutzung / Handel / Verkauf).

Da ist es nur gut, dass alle Gemeinden rechtlich unselbständig sind und ohnehin nur das glaubenszukonsumieren haben, was apostelamtlich gerade wieder einmal „in“ ist.

Futuro 2015 - Schweizer Besen kehren in Österreich besser.

shalöm

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Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#25 Beitrag von shalom » 09.10.2010, 10:51

[urlex=http://www.nak.ch/de/rueckblick/reisenotizen/?berID=1614&L=0][ = > NaK-CH-Reiserückblicksnotizen eines jetsetenden Bezirkapostels in permanenter Festgottesdienstlaune][/urlex] hat geschrieben: Woche 39/2010 (26.09.-17.10.)

Nach dem schönen Gottesdienst in Zürich Hottingen, in welchem Stammapostel Fehr und seine Gattin den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit empfangen durften, fand in Zürich die Bezirksapostel-Versammlung statt. Den Abschluss dieser Segenstage bildeten am Mittwoch die Gottesdienste… .

Am Freitag reiste ich mit Bischof Fässler zum Jugendtag nach Rumänien… .

…Zur selben Zeit fand in Bukarest für die Jugend aus dem Süden Rumäniens der Jugendtag für die Bereiche der Bischöfe Radulescu und Anton statt, den Apostel Kainz in Begleitung von Bischof Kreis hielt.

[Stp.-]Gottesdienst […] Kontext
…Es ist ein Bild der endgültigen Heilszeit. Der Wein ist endzeitliche Freude aus dem Evangelium… . Doch Jesus war da. Er verwandelte 300 Liter Wasser in besten Wein. Dieses Wunder stärkte die Jünger im Glauben!

Am Mittwochabend darf ich unseren Stammapostel nach Brasilia begleiten. …Unsere Rückkehr ist für Dienstag, den 12. Oktober, geplant. …Am darauf folgenden Wochenende findet dann der Jugendtag für Italien in Sportilia an der Adria bei Forli statt… .

Werte Reiserückblickenden, liebe permanentfestgottesdienstfeiernde BaVi-Apostel 8),

in der endgültigen Botschaft von der endgültigen Heilszeit liegt viel endzeitliche Freude aus dem neuapostolischen Evangelium. Das Wunder der selbstbildgerechten Botschaftsaufarbeitung stärkt den stammapostolischen Aposteljüngern von heute den Glauben. Dazu dienen die drei na-amtlichen „Glaubens- und die sieben Sonderartikel“. Angesichts der Serien von Festgottesdiensten, Jugendendevents und Jetsetreisen des Schweizer NaK-Managements bis ins ferne Südamerika kann ich BaVi-Apostel Fehlbaum nur allzu gut verstehen, wenn er schreibt: „Ich bin sehr dankbar für all das schöne Erleben und den Segen, den uns der Liebe Gott immer wieder aufs Neue werden lässt!“. Nicht nur neuapostolische Bezirksapostel (BaVi-Apostel), sondern auch viele Deutsche sind für Vieles dankbar, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag eines BaVi-Apostels meinungsumgefragt hatte.

Im schweizerischen Kontext zum fehlbaumschen Bericht von seinem BaVi-Herbstkonzil incl. goldigem Stp. Festgottesdienst – und welcher Bezirksapostel feiert nicht die permanenten Festgottesdienste wie sie fallen -, kann ich Fehlbaums Freude über das Weinwunder Jesus und die daraus resultierende Glaubensstärkung der Jünger („endgültige Heilszeit“ incl. „endzeitlicher Freude“) nur selbstbildbewundernd teilen und mitteilen.

Da stärkt ein Wunder Jesu (300 ltr. besten Weines) gerade noch die Jünger in der Vorurkirche im Glauben und in der nächsten na-amtlichen Zeile darf das Stammapostelamt schon zum Festgottesdienst nach Brasilia begleitet werden und am darauf folgenden Wochenende ist dann sportilischer Jugendtag an der Adria (mit Festgottesdienst) angesagt. Ja da kommt Freude und Dankbarkeit auf und man beginnt das Selbstbild von einem Segensträger zu verstehen, dass dieser „sehr dankbar für all das schöne Erleben und den Segen“ ist, den ihm „der Liebe Gott immer wieder aufs Neue werden lässt, wobei sicherlich auch die in Gottes Namen eingeheimsten Opfer für sich schon ein ungehöriges Stück zur selbstbildgerechten Freude beitragen!

Ich bewundere Jesus im überlieferten Evangelium indem er sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ und finde diese klare Parteiergreifung allein für die Diakonie - und eben nicht auch noch für ein bisschen Opfer -, so enorm glaubenstärkend, dass mir das neue sonderopferbare Apostelselbstbild mit seinen Glaubens- und Sonderartikeln schon irgendwie vorsintflutlich (alttestamentarisch) vorkommt (zumindest "bar" dieses Teils der überlieferten Jesulehre).

Darauf noch etwas von dem feinsten Silvaner (denn die "Opfersauger" aus "Transhelvetien" lassen grüßen…) :wink: .


shalöm

Cemper

Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#26 Beitrag von Cemper » 09.10.2010, 15:00

shalom -

falls Sie eine schöpferische Pause machen wollen:
Hier ist eine Pension für Sie:

KLICK

Mit besten Wünschen
Ihr Heinrich Cemper

shalom
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Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#27 Beitrag von shalom » 10.10.2010, 08:14

Cemper hat geschrieben:…Hier ist eine Pension für Sie:
KLICK
Werte Pensionäre, liebe PensionärsanwärterInnen 8),

in Brasilien wird heute Bezirksapostel Vilor in Pension geschickt (in den Ruhestand gesetzt). Sein designierter Nachfolger, Apostel Montes de Oca, soll dann die Gebiete der Gebietskirche managen und zum Bezirksapostel über ganz Brasilien (und Bolivien gleich auch noch mit) ordentlich ordiniert und auch gesetzt werden (Leber und Fehlbaums Setzungsreise zum Festgottesdienst nach Übersee) .

Bei Pension denke ich auch an die Bekanntgabe der Nachfolgeregelung für Justizapostel Schumacher . Im Gegensatz zu Apóstolo de Distrito Vilor wird Gebietskirchenpräsident Schumacher nicht in den Ruhestand gesetzt, sondern er darf „in den Ruhestand treten“. Es heißt, der Jurist Wilhelm des I. (Justizapostel Schumacher) „ war in etlichen Projektgruppen tätig und intensiv mit der Erstellung des Katechismus beschäftigt. Er wird über seinen Ruhestand hinaus in einigen Projektgruppen weiterhin tätig sein“.

Auch eine Art von „Pension“. Wie es aus dem neuapostolischen Blätterwald so schallt, ist das mit Schumacher durchaus kein Einzelschicksal. Viele pensionierte Apostel der unterschiedlichsten Gattungen (von Ap bis Stap.) bleiben weiterhin halbamtlich aktiv und verdienen sich so mit Memoiren, Glaubensartikeln und der Verfertigung des neuen Glaubens der kommenden Generationen ein Zubrot des Herrn (Opfer-Segens-Kreislaufapostelgesetz).

Allseits noch einen opfer-, setzungs- und auch son(n)stig segensreichen Sonntag - shalom

shalom
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Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#28 Beitrag von shalom » 19.10.2010, 22:51

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/101014kainz.html][ = MY LIEBER BISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben: Aufwertung der Heiligen Schrift als Grundlage des Glaubens (14. Oktober 2010)

Linz. Im Interview mit UF benennt Rudolf Kainz die seiner Ansicht nach gravierendsten Veränderungen innerhalb der Neuapostolischen Kirche nach fast dreißig Jahren Tätigkeit als Apostel.

1. Als erstes nennt er die Aufwertung der Heiligen Schrift als Grundlage des Glaubens.

2. Wortverkündigung: Weg von Deutungen, die auf einen einzigen Vers aufbauen… .

3. Kommunikation: Die Gesprächskultur hat sich gewandelt. Weg von der Amtsautorität… .

4. Seelsorge: Infolge der beständigen Unterweisung wurden Amtsträger befähigt… .

5. Position der NAK zu anderen Religionen: Der Respekt vor dem Glauben… .

Werte selbstbildgerechte Auf- und Abwerter liebe Auf- und Abgewertete 8),

was für eine Gesamtshow von einem „Linzengerücht“ mit der Story vom „30jährigen Sieg:wink: . Da tischt ein täuschendechter „Schlawiener“ ja einen schönen „Kaiser-Wilhelm-Schmarren“ auf. Als Apostel dient er dreißig Jahre lang brav unter Schweizer Mandat in einem Land, was gerade mal Bezirksstärke aufweist und dann wird es so einer neuapostolischen Randnotiz mit 30 Aposteljahren auf dem Buckel gestattet, im Zentralorgan etwas zu den „gravierendsten Veränderungen“ innerhalb seiner Ägide zum Besten geben zu dürfen. Die Gebietskirche Schweiz ist die administrative und seelsorgerische Leiterin der unselbständigen Untergebietskirche Österreich (Marionettengebietskirche ohne eigenen Bezirksapostel). Mit Stand vom 31.12.2009 wies der Kanton Österreich gerade mal 5000 Kirchenbuchsselen, zerstreut in 53 Gemeinden (Zwerggemeinden) auf (Zahlen, Daten, Fakten) . Leider war es Magisterapostel Kainz auch nach langjähriger Apostelregentschaft nicht vergönnt, z. B. als Nachfolger von Studer die Veränderungen in einer Mastergebietskirche in entscheidender Position gestalten zu dürfen. Den Job hat jetzt Fehlbaum. Als magistrabler Hinterbänkler, als Apostel der zweiten Reihe darf Kainz (ähnlich wie Ehrichs Kühnle) zwar medial Dinge von sich geben, die einem präsidialen BaVi-Apostel so nicht über die Lippen kämen, doch ist das angesichts der vielleicht gerade mal 2000 aktiven östereichischen NaKtivistInnen eher etwas fürs gebietskirchenpolitische Marionettentheater, quasi der "Soli" fürs verarmende Hannover.

Würden an den Kanton Österreich aktuell die gleichen Bandagen des Visionärsapostels Klingler (V2010/V2014) angelegt oder aber auch mit den Mathematikermodellaktivitätsfaktoren des professoral angetörnerten Wirtschaftsapostel Brinkmanns prognostiziert, hätten dort quasi die Hälfte der Filialen über die Klinge zu springen (im Sinne von „Die Gemeinde ist mit allen Gaben und Ressourcen ausgestattet und damit auf Dauer lebensfähig“). Wenn man nach Österreich käme, könnte man dann tatsächlich sein „blaues Wunder“ glaubenskommerziell erleben.

Was will UFONLINE nun mit den Ansichten des, an dem Tropf seiner Gönner hängenden Magisterapostels medial transportieren?

1. Glaubensgrundlage: Soll Magisterapostel Kainz am Ende seiner 30jährigen Apostelherrschaft bei sich selbst gar „eine Aufwertung der Heiligen Schrift als Grundlage seines apostelamtlichen Glaubens“ festgestellt haben (über andere BaVi-Reiche oder gar über eine nicht existente „Neuapostolische Kirche“ wird er sich ja nicht anmaßen zu urteilen)? Was sagt das über die Abwertung innerhalb der vergangenen 50 Jahre aus?

Grundlage des Glaubens sind die „Fragen & Antworten“ – mittlerweile auf dem Scheiterhaufen als Aschehäuflein flach kommuniziert -, das profilierte Apostelselbstbild, die Image-DVD, die neuen „Glaubens- und Sonderartikel“ sowie der demnächstige neue neuapostolische Glauben (auch Katechismus genannt), mit dem die BaVi ihre subalternen Apostel frühestens ab 2011 / 2012 geupdatet sehen möchte. Aktuelle Grundlage des Glaubens – auch für Magisterapostel Kainz – ist doch bitteschön immer noch die hochoffizielle Glaubensänderungsmitteilung vom Züricher Thron aus dem Jahr des Herrn 2005, die noch entzifferbaren Ascheglaubensfragmente von den "F & A" sowie die neuen, noch neuerapostolischen „Glaubens- und Sonderartikel“, bei denen ja eigentlich alles beim alten belassen worden ist (mit Ausnahme eines neuen Wordings).


2. Wortverkündigung: Als neuapostolische Apostel ohne eine eigene Theologie - angewiesen auf andersgläubige Theologenschaften - verstehen sich Apostel selbstbildgerecht als erst zukünftig zu legitimierende Wortkirchenapostel mit immer neuen Jesus- und Bräutigamzentrierten Deutungen / Botschaften.

Auch unter Magisterapostel Kainz wird überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ 2010 selbstredend immer noch mit Füßen getreten.


3. Kommunikation: Magisterapostel Kainz stellt seine eigene „gewandelte Gesprächskultur“ in den Fokus: („ weg von der Amtsautorität – hin zur natürlichen Autorität“). Das klingt zwar schlüssig, wirkt aber angesichts der gerade seiner in diesem Jahr erschienenen „Glaubens- und Sonderartikel“ total un(theo)logisch. In rechtlich unselbständigen Gemeinden, in ebensolchen Bezirken oder gar ebensolchen Untergebietskirchen – die NaK-Österreich steht sowohl administrativ als auch seelsorgerisch unter Schweizerischem Mandat - gilt zwar auch die Eigenverantwortlichkeit (Meinungsfreiheit), doch sowohl bei den Glaubensgrundlagen (vergleiche Punkt 1) als auch bei dem, aus dem Apostelselbstbild resultierenden Glaubensgehorsam (z. B. gegenüber den Glaubens- und Sonderartikeln) hört die Meinungsfreiheit der Amtskörper auch gleich schon wieder auf.

Die Krönung der „gewandelten Gesprächskultur“ der neuapostolischen Apostel ist für mich die Berichterstattung über die Herbst-BaVi 2010 in Zürich :mrgreen: . Auch in dem denkwürdigen Erntedankopfergottesdienst 2010 in Ffm.-West mögen es viele der geladenen Gäste zwar als wohltuend empfunden haben, dass der Stempel »mangelnde Nachfolge« oder »fehlender Glaubensgehorsam« selbst nach 50 Jahren immer noch nicht abgewischt worden ist.

In Anbetracht des monumentalen, selbstbildgerechten Apostelselbstbildes dürfte die Frage einer Kommunikation auf Augenhöhe ohnehin reine Nakulatur sein.


4. Seelsorge: Hier strapaziert Magisterapostel Kainz die „beständige Unterweisung“ („der Amtskörper wurde zum Begleiter der Geschwister“). Dabei ist „neuapostolische Seelsorge“ - auch unter ihm -: Gottesdienst, Heimbesuchung sowie Beknieen zum größtmöglichen Zeit- und Finanzopfer. Bei „beständigen Unterweisungen“ stellt sich mir immer die Frage nach der Qualifikation des Unterweisenden. Mir ist nicht bekannt, inwieweit Magisterapostel Kainz z. B. im Rahmen mehrer Sabbatjahre sich an einer theologischen Hochschule qualifiziert hätte. Nur das, was man selbst verstanden hat, kann man auch erklären. Allerdings muss ich zugestehen, dass im na-amtlichen Blätterwald über nakademische Fassadenhoffortschritte oder zahllose neuapostolische Klippschulen (Seminare) berichtet wird.

Wenn ein Nutznießer in einer unselbständigen Untergebietskirche von einer, die „wertschätzenden, die Eigenverantwortung der Brüder und Geschwister berücksichtigenden Seelsorge“ spricht, muss man nicht immer nur böse Absicht unterstellen, sofern auch andere Gründe denkbar sind. Z. B.: „Der nutznießende Seelsorger ist bloß Multiplikator:wink: .


5. Position der NAK zu anderen Religionen: Da waren unlängst doch die Magdeburger Stammaposteldienste I und II, wo das Stammapostelamt des Magisterapostels Kainz die andersgläubigen Seelsorger pauschal zum Scheitern vorverurteilt sah und ebenso klar ist heute auch, dass wo nicht den neuapostolischen Geboten Gottes entsprechend freiwillig geopfert wird, es mit dem Segen der Brautzubereitung schlecht aussieht („ich opfere…weil ich am Tag des Herrn dabei sein will“). Beim neuapostolischen Opferkult ist mit dem lieben Gott nämlich nicht zu spaßen. Wie über den Vorstehertag berichtet wird, geben Apostel gar so gerne Rechenschaft ab: "Seid allzeit bereit zur Verantwortung vor Jedermann, der von euch Rechenschaft fordert" (aus 1. Petrus 3, 15) . Da ist natürlich ein Blick auf die, „wie umgewandelte Kainzsche Kommunikationstruktur“ schon interessant: „Der Erlös aus dem Verkauf mehrerer CD-Alben eines Kinderchores wurde zur Unterstützung von Kindern verwendet, welche an Krankheiten leiden , für die von der Pharmaindustrie auf Grund mangelnder Gewinnmargen keine Medikamente entwickelt werden(CD Projekt Kids2Kids) . Da das Mega-Spektakel trotz größter Opfer und Spenden – sogar der Stammapostel ließ jede Menge Euros rollen – in die roten Zahlen rutschte, kamen die massig gewährten Unterstützungen wohl ausgerechnet jener Apostelindustrie :mrgreen: zugute, die aufgrund mangelnder Glaubensmehrwertmargen bis heute immer noch keinen Katechismus auf Basis seriösen Glaubensgrundlagen vorweisen kann.

In so einem Moment, wo die Homepage des NaKi-Dachverbandes aktuell gerade berichtet, dass auch die AGCK erst einmal den Katechismus der BaVi-Apostel als „Grundlage deren Glaubens“ abwarten will, wirkt das Interview über eine „30 Jahre dauernde Aufwertung der neuapostolischen Glaubensgrundlage“ auf mich irgendwie schon sehr wahrnehmungsgestört (wir berichteten) . Nach der Veraschung der F&A und der missratenen 2010er Kommunikation bzgl. der zwischengeschobenen „Glaubens- und Sonderartikel“ der BaVi-Apostel ist ohnehin total unklar, was Grundlage des Apostelglaubens heute überhaupt ist. Diese apostelamtliche Unausgegorenheit („neuer Wein in alten Bäuchen“ :wink: ) bringt Volker Kühnle in aller temporärer Wucht auf den Punkt: "Da der neuapostolische Glaube auf die Praxis ausgerichtet ist, spielte seine intellektuelle Durchdringung früher eher eine untergeordnete Rolle. Dass es keine wissenschaftlich ausgebildete Theologenschaft gibt, ist in diesem Kontext nur verständlich".


Resümee: Ja lieber Magisterapostel Kainz. Auch Sie köcheln nur mit neuapostolischem Wasser aus Pfützen und haben in Ihrem Österreichischen Versuchsreservat halt auszuloten, inwieweit neuapostolische Apostelämter in ihrer selbst gewählten intellektuellen Glaubensflachheit (untergeordneten Durchdringung) vielleicht doch noch über die katholische Schiene endlich kirchlich ackeptierbar werden könnten.

Wortverkündigung (2) auf Basis der Glaubensgrundlagen (1) ist doch bitteschön kommunizierte Seelsorge (4) und sogar auch die Apostelselbstbildposition gegenüber anderen Religionen (5) ist reine Kommunikation (3). Und daran scheint es - allen nakademischen Schildbürgerstreichen zum Trotz - nicht nur in Hannover zu hapern.

Vor diesem Hintergrund macht so ein linzengerichtliches Paradeinterview mit einem glaubenskommerziell ums Überleben kämpfender VFB-Verlag - die Druckerei war ja 2010 erst verscherbelt worden – für die Kundschaft an den VFB-Kaufausbabbeltsichen in den Glaubensfilialen der Apostel schon Sinn und könnte dabei in seiner apostatischen Schönfärberei, in seinem Missons- und Visionseifer durchaus auch noch aus der Zeit des „kalten Sieges“, der Botschaft stammen.

shalom

Dlareg

Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#29 Beitrag von Dlareg » 20.10.2010, 17:25

Hallo an alle,

ich lese ja schon seit langer Zeit in diesem Forum mit, aber jetzt habe ich mich angemeldet, um etwas zu diesem Beitrag von shalom zu schreiben.

Ap. Kainz ist nämlich wirklich ein Apostel, wie ich mir einen Apostel vorstelle. Er weist in allen Dingen auf Jesus hin, und er ist seit dreissig Jahren unermüdlich im Einsatz. Und das, was er in dem Interview gesagt hat, setzt zumindest er in die Praxis um. Gesprächskultur, Kommunikation auf Augenhöhe, Achtung aller Gläubigen, und so weiter. Er hat auch eine ausgeprägte Bibelkenntnis und grosses theologisches Wissen, seine Gottesdienste sind jesuszentriert und sonst nichts.
Er legt auch seinen Finger immer wieder in offene Wunden, spricht Tabuthemen an, und vor allem er scheut sich nicht, Fachkräfte aus allen Gebieten zu Rate zu ziehen.

Wenn ich das jetzt durchlese, dann wird das eine Lobeshymne auf ihn. Aber das was er im Interview gesagt hat, das setzt zumindest er in die Praxis um. Wenn es mehr von seiner Sorte gäbe, dann hätten wir viele Probleme in der Kirche nicht.

Nur zur Anmerkung, ich bin durchaus kritisch und mit vielem nicht einverstanden, was in der Kirche geschieht. Und die in dem Interview erwähnten Fortschritte sehe ich eher als Wunschdenken denn als Realität. Trotzdem, wenn das an Ap. Kainz und seinen Aussagen aufgemacht wird, dann trifft man eindeutig den Falschen.

Langer Einstiegsbeitrag, aber das musste jetzt einmal raus

_
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Re: FUTURO® *NEU* in der NaK-CH

#30 Beitrag von _ » 21.10.2010, 08:47

hallo und herzlich willkommen, dlareg.

wenn du noch ein bisschen länger hier im forum mitliest, fällt dir vielleicht auch mit der zeit irgendwann auf, dass shaloms beiträge keine satire auf die nakliche realität darstellen, sondern bestenfalls auf shaloms wahrnehmung derselben. insofern sind shaloms texte in erster linie für diejenigen relevant, die sich für shalom interessieren. aus diesem grund kommentiert sie auch niemand (mehr). :wink:

mfg, _

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