NAK: Gemeindepraktikum - „Förderung der religiösen Erziehung und Bildung" - Kommentar von Shalom

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shalom
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NAK: Gemeindepraktikum - „Förderung der religiösen Erziehung und Bildung" - Kommentar von Shalom

#1 Beitrag von shalom » 25.09.2009, 20:27

[url=http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/hrs/about_us/news/meldungen/2009_09_25_85437227_meldung.php][=>Gemeindepraktikum][/url]
„Wissen vermitteln – Glauben stärken – Bindungen schaffen – die Entscheidung für ein Leben mit Gott vorbereiten" (23.09.2009)

Frankfurt. Unter diesem Motto standen die diesjährigen Lehrkräftetage in der Gebietskirche Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland. Sie wurden von der Fachgruppe „Förderung der religiösen Erziehung und Bildung“ vorbereitet und durchgeführt.

In der Erkenntnis, dass Konfirmandenunterricht eingebettet sein sollte in eine umfassendere Arbeit mit Konfirmanden, standen am Nachmittag die Gestaltung von Konfirmandenfreizeiten und das Beispiel eines „Gemeindepraktikums“ im Fokus von Arbeitsgruppen und Plenum.

Aus terminlichen Gründen wird der Fortbildungstag im Arbeitsbereich von Apostel Clément Haeck Anfang nächsten Jahres stattfinden.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

für die na-amtliche „Förderung der neuapostolischen Erziehung und Bindung“ gibt es also schon ein eigenes Referat. Schön, dass das auch ohne neunen Glauben - ohne seriösen Katechismus (die alten F&A hatten die Apostel ja schon längst entsorgt) -, wie geschmiert zu funktionieren scheint (Wissensvermittlung, Glaubensstärkung). Der heutige Konfirmandenjahrgang 2009-2010 ist der letzte alten Glaubens. Im Frühjahr 2010 wird der neue Glauben (Katechismus) auf den neuapostolischen Markt und als Lehrmittel auch auf den Lehrkörper zukommen.

10 Jahre streng vertrauliche Arbeit werden dann ihre Früchte tragen und die Glaubensumstellung und Neuausrichtung im Unterricht besonders die höheren Ämter und Senioren innerhalb des Lehrkörpers an die Grenzen ihrer Tradition führen. Die ganzen Konfirmandenlehrwerke ein Fall für den Schredder. Apostel Opdenplatz hatte unlängst im berüchtigten Jugendgottesdienst in Wiesbaden über Wegwerfgemeinschaften und deren Wegwerfprodukte gepredigt. Er war z. B. zum allerersten mal im Kino gewesen [url=http://www.glaubensforum24.de/forum/viewtopic.php?p=23795#23795](wir berichteten)[/url].

„Rinn in die Kartoffel – raus aus den Kartoffeln“ – na-amtliches Gemeindepraktikum live (nicht nur für Apostel Haeck offensichtlich reine Amtsroutine).

Aus "glaubenstermingschäftlichen Gründen" verschobene Fortbildungen scheinen den neuen Glauben (DNG) der Apostel irgendwie anzuhaften :wink: .

Sabbat shalom
Zuletzt geändert von Andreas Ponto am 11.06.2019, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt: "NAK: ... - „Förderung der religiösen Erziehung und Bildung" - Kommentar von Shalom"

filippo

Re: Gemeindepraktikum

#2 Beitrag von filippo » 25.09.2009, 21:10

gel.
Zuletzt geändert von filippo am 27.09.2009, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.

GG001

#3 Beitrag von GG001 » 25.09.2009, 22:56

Zusaetzlich zu den Fragen von filippo schliesse ich mich ebenfalls an. Ich moechte auch mehr ueber den Inhalt des Begriffs "Gemeindepraktikum" wissen. Kann jemand mehr dazu schreiben?

Dieter

#4 Beitrag von Dieter » 26.09.2009, 06:27

Vielleicht ist damit auch Putzen (Mädels), Rasen mähen (Jungs) gemeint. Als Grundkurs. Sozusagen. Wer ihn besteht, bekommt einen Händedruck vom Vorsteher.

Fortgeschrittene dürfen dann Blumen stecken (wieder Mädels) und Gesangbücher auslegen (wieder Jungs). Als Belohnung darf man sich bei der nächsten Chorprobe ein Lied wünschen. Damit es nicht wie auf dem EJT zugeht, muß es ein Lied aus der Mappe sein. Die Anleitung hat der Kinder- und Jugendbezirkschormusikbeauftragtenstellvertreter in Abstimmung mit dem Bezirkswasauchimmer.

Wer dies alles bestanden hat, darf dann zuletzt im Kinderzimmer neue Buntstifte auslegen (nochmals Mädels) bzw. den Opferkasten in die Sakristei tragen (Jungs). Zum Abschluß winkt ein Sitzplatz in der ersten Bankreihe bei dem nächsten Übertragungsgottesdienst.

Oder ist alles doch ganz anders? Auf jeden Fall wird es wieder gut bleiben. Das walte shalom.

tergram

#5 Beitrag von tergram » 26.09.2009, 06:46

Ich hörte aus "gut unterrichteten Kreisen", dass generell über Veränderung des Konfi-Unterrichts nachgedacht wird. (Das Auswendiglernen von Passagen aus dem scheiterhaufenbedrohten Werk F&A, dem NGB und der Bibel wird wohl endlich als nicht mehr zeitgemäß wahrgenommen.)

Verschiedene neue Wege der Vermittlung "Was ist 'Christ sein' eigentlich?" werden ausprobiert, dazu kann auch ein Praktikum gehören. Die Konfirmanden sollen u.a. praktischen Einblick in die Gemeindearbeit bekommen. "Dieter" hat einige Aufgabengebiete zwar in fast kabarettistischer Weise geschildert, aber den Kern i.W. getroffen.

Das Ganze ist aber noch "im Denkteich" bzw. existiert als "Pilot".

shalom
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#6 Beitrag von shalom » 26.09.2009, 08:01

filippo hat geschrieben:Hallo shalom,

könntest Du hier vielleicht mal etwas tiefer ins Detail gehen, und auch Deine Kritikpunkte genauer nennen?

Das Thema interessiert mich nämlich, da es auch bei uns in der RKK Referate gibt, die die Firmkatecheten auf die Arbeit in der Firmvorbereitung mit den Firmlingen vorbereiten bzw. Hilfestellungen für die praktische Arbeit geben ....

ich habe vor einiger Zeit selber an so einem Firmkatechetenkurs teilgenommen ...

und auch in meiner Gemeinde sind Gemeindepraktika für die Firmlinge vorgesehen ....

mich würde da der Blick über den Tellerrand interessieren ...
Lieber filippo,

leider muss ich Sie enttäuschen. Dem Begriff „Gemeindepraktikum“ und dem ausufernden „Fachgruppenwesen“ der kleinen Neuapostolischen Gebietskirchenfraktion Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland bin ich na-amtlicherseits in dem o. a. Artikel erstmalig begegnet. Ausgerechnet das fusionierte Gebietskirchenkunstgebilde HRS hat entschieden, sogar auch seine Bischöfe nicht hauptberuflich, sondern nur noch neben- bzw. ehrenamtlich zu engagieren.

Der aktuelle [=>Tastentagartikel] berichtet von einem Herrn Markus Gilgen-Koberstein, der das Event: „geplant und organisiert hat. Der Frankfurter Diplom Gesangspädagoge ist ehrenamtlich für die NAK Frankfurt als Musikfachberater tätig“ ([=>NaK-Ffm verlautbart].

Führungskräfte einer Glaubensgemeinschaft, die noch keine eigene Theologie entwickelt haben, sondern die sich sogar heute noch rein wortkirchlich durch den Glauben schlagen sind eigentlich über den seelsorgerischen Praktikantenstatus (Praktinak) nie hinausgekommen (2010 soll das alles ganz anders werden, aber heute ist es leider noch so). Im neuapostolischen Glaubensleben ist sogar der Stammapostel noch selbstbildgerechter Praktikant, der sich 2010 erst mit einer neuen Glaubensvariante updaten lassen muss (Stichtagregelung).

Für die Mitglieder und Minderjährigen im Machtbereich Finanzapostel Kobersteins sieht es im Detail so aus, dass da irgendeine Fachgruppe oder ein Verein existiert, der evtl. hochtrabend Freunde der „Förderung der religiösen Erziehung und Bildung“ bezeichnet wird, dessen Kompetenz, Verantwortung und Einbindung in die Organisation (Einfluss auf die Organisation) aber total diffus ist.

Da neuapostolische Gemeinden ohne eigenes Büro / Administration auszukommen haben und rechtlich total unselbständig gehalten werden stellt sich schon die Frage nach der na-amtlichen Stellenbeschreibung einer GemeindepraktikantInnenstelle. Ich habe das Gefühl, Dieter weiß es zwar auch nicht, aber dafür hat er einige schöne Hinweise :wink: .

In Anbetracht der aktuellen Gottesdienstordnung (die der Gebietskirchenpräsidenten) hat ein unordiniertes, ein unbeauftragtes Geschwist überhaupt keine Funktion, für die ein „Gemeindepraktikum“ notwendig wäre. Funktionen wie PutzgehilfIn, HilfsgärtnerIn, AbfallentsorgerIn, Getränkedienst, VerlagsbeauftragtengehilfIn sind Rollen, für die nicht unbedingt ein Gemeindepraktikum notwendig ist ([=>Musikapostel Bauer in HH-H]).

Trotzdem ist zu befürchten, dass in der Apostelpädagogik – bedingt durch den neuapotolischen na-Alterskoeffizienten -, insgeheim praktisch ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. In Frankfurt hatten Jugendliche und Erwachsene bis 30 Jahre Rollenspielchen zu machen (z. B: Türsteher), die ansonsten allein dem Amtskörper vorbehalten waren (wir berichteten). Im Bezirk Kassel waren sogar schon Kinder mit den Rollen konfrontiert worden, die in Ffm. nur den Jugendlichen und Erwachsenen <30 zugetraut worden waren, wie z. B. beschlipster Patenenträger (wir berichteten).

Ich habe nichts gegen Praktika, wenn auch eine solide Theologie (Theorie) dahinter steht, die Verantwortlichkeit klar ist (die haben ohnehin die Eltern) und nicht unter dem neuapostolischen Siegel der na-amtlichen Vertrautheit, Allzuvertrautes („wir wissen’ s nicht“) nur wieder einmal mehr neu (a)dressiert werden soll.

Ein anderer Aspekt bei den na-amtlichen Fachgruppen / Referaten ist ganz sicher auch, bei den großen Kirchen allein durch sprachlich kompatiblere Zugeständnisse, aus der Sektenecke herauszukommen (ein großer Schritt hin zum Mimikryglauben von Mimikryaposteln).

Ein schönes Glaubenserlebnis von „greif-baren“ Ergebnissen na-amtlicher Fachgruppen / Referate gibt derzeit der NaK-NRW-Unterbezirk „Ruhr-Emscher“ aus dessen neuer „Bibelwerkstatt“ (wir berichteten) :wink: .

Mit freundlichen Grüßen - shalom

GG001

Hymn Posting, Hymn Book Hander Outter Guy

#7 Beitrag von GG001 » 26.09.2009, 12:12

Danke fuer diese Reflexionen an der Oberflaeche des Denkteichs, tergram!
Dieter hat geschrieben:Fortgeschrittene dürfen dann Blumen stecken (wieder Mädels) und Gesangbücher auslegen (wieder Jungs).
Richtig, Dieter! Gesangbuecher auszuteilen ist ja eine international akzeptierte Aufgabe "for the boys." (Hey, you "Real New Apostolic Youth Heroes": Das Einsammeln aber nicht vergessen!)

L.A.C. rocks!

filippo

#8 Beitrag von filippo » 26.09.2009, 12:44

gel.
Zuletzt geändert von filippo am 27.09.2009, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.

Maximin

WER ÃœBERWINDET, DER WIRD ERHALTEN...

#9 Beitrag von Maximin » 26.09.2009, 13:30

:) Mein lieber Filippo,
sei bitte nicht enttäuscht. Diese Sonderkirche ist vor allen Dingen binnenorientiert. Ihrer ehrlichen und offensiven Außenorientierung stehen bislang starke binnenorientierte Hemmnisse entgegen. Was Wunder, dass solche sehr vernünftigen Vorschläge für ein Gemeindepraktikum, wie Du sie hier eingebracht hast, einerseits an der starken Binnenorientierung der NAK und andererseits an den Vorbehalten, beispielweise der beiden Großkirchen, derzeit scheitern und konsequenterweise auch scheitern müssen.

Nun kann man ja darüber zetern, weshalb und warum, beispielweise die beiden Großkirchen nicht bereit sind, etwa jugendliche Neuapostolische in ihre Sozialeinrichtungen hineinzulassen, um sich dort in einem Praktikum an den eigentlichen diakonischen Betätigungen zu erproben. Ich hätte es mir damals gewünscht... Undenkbar! Warum undenkbar? Siehe oben: Binnenorientierung der NAK.

Nun sollte man jedoch gerechterweise aber auch folgendes berücksichtigen: Solange die beiden Großkirchen nicht einmal dazu bereit sind, an einem Ökumenischen Kirchentag miteinander wenigstens ein Gedächtnismahl (keine Meßfeier) unseres Herren zu feiern, genauso lange darf man sich nicht darüber wundern, wenn sich, insbesondere junge Menschen, von ihren Kirchenbetrieben, welcher Name auch immer draußen dran steht, enttäuscht abwenden.

In den römisch-katholischen Fürbitten findet sich die Bitte um die Erhaltung der Einheit der Kirche. Welche Einheit ist gemeint? Es wird auch stets um Bewahrung vor Verwirrung gebeten. Welche Verwirrung ist gemeint? Gelobt sei Jesus Christus...! So viel mal vorb. Ein interessantes Thema wie ich finde.

Brüderliche Grüße vom Micha :wink:

shalom
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#10 Beitrag von shalom » 28.09.2009, 16:53

filippo hat geschrieben:Nun, schade daß das Wort Gemeindepraktikum zwar existiert, aber scheinbar keiner so genau weiß, was sich dahinter verbirgt ....

In meiner RKK-Gemeinde bedeutet das, z.B. mal einen Tag im Kinderhaus verbringen, einmal beim Obdachlosenfrühstück helfen, mal einen Tag im Hospiz verbringen ....

natürlich weiß ich auch, das die NAK keine eigenen Kindergärten, Hospize etc. besitzt, aber im kleinen sollte so etwas doch möglich sein?

Oder im Sinne des ökumenischen Brückenschlages vielleicht auch im größeren?

.... wie kann man eine Firmvorbereitung gestalten ... welche Firmkonzepte sind derzeit in den jeweiligen Gemeinden vorgesehen .... welche Medien wie Musikstücke, Filme etc. kann man einsetzen um über das Thema Glaube ins Gespräch zu kommen ...
Werter filippo,

dass die Situation in den neuapostolischen Gemeinden heute so ist, wie sie ist, ist das Werk der Bezirks- und Stammapostel. Diese sind’s, denen alles gehört und die die Gemeinde- und Gottesdienstordnungen festlegen. Nachdem sie im Jahre 2000 ihre F&A (den Glauben) auf den Scheiterhaufen geschickt hatten, hat sich seitdem am Konfirmandenlehrwerk nicht mehr viel getan. Der große Schub wir 2010 kommen, zusammen mit dem neuen Glauben (Katechismus) der Bezirks- und Stammapostel (wir haben ja zwei).

Beim Zurückschauen habe ich herausgefunden, dass 2008 z. B. in dem riesigen Bezirk Frankfurt gerade mal 8 Kinder konfirmiert worden sind. Von 2009 bin ich gar nicht fündig geworden, wiewohl ausgerechnet in Frankfurt die traditionell Palmsonntagskonfirmation schon auf den 29.03.2009 (Bischof Vogel / selbständig) zelebrierend vorverlegt worden war.

Die Bezirksapostel unterhalten keine eigenen Einrichtungen und die in Planung befindliche Seniorenresidenz mit Parkplatz und Kindergarten gehört der Service-Aktengesellschaft des Wirtschaftsapostels Brinkmann. Parkplatzwächterpraktikant für eine Aktiengesellschaft dürfte bei Kids nicht unbedingt geistlich motivierend wirken. Um die total vernachlässigte Barmherzigkeit mehr in das Bewusstsein zu rücken und ökumenisch etwas ACKtabler zu werden, verfolgen die Bezirksapostel die letzten Jahre die Kirchenfinanzstrategie, einen kleinen Teil der, für Gott eingeforderten Opfer nach Gutdünken in Spenden für evangelische, katholische oder soziale Hilfswerke umzuwandeln und diese Förderung durch Opfer der Bezirksapostel öffentlichkeitswirksam zur Schau zu stellen (z. b. Autoschenkung auf dem EJT durch Missionswerkapostel Ehrich, Karikativ, Lebers Spendenmarathon für Kids2Kids…).

Da ist es natürlich schwierig, ausreichend und dezentrale Gemeindepraktikantenstellen für Kinder zwischen 13 und 14 Jahren anbieten zu können. Die entsprechenden glaubenkommerziellen Finanzbuchhaltungen der Gebietskirchen oder gar die der NaKi mit ihrem neuen CFO wären wohl eher etwas für zukünftige Finanzapostel, für potentielle Zastermänner und andere Leute mit zählbaren ProVisionen. Für Kinder reicht offensichtlich ein durch und durch gesegnetes Sparschwein auf dem neuapostolischen Altar des neuapostolischen Seelsorgers wie just in der [=> Ruhr-Emscher-Opferwerkstatt] passiert.

Die bisherigen Lockerungen im Kindererziehungskonzept haben den neuapostolischen Amtskörper dahingehend in die Bredouille gebracht, dass nach einer schönen Vorsonntagsschulkindheit viele Kids am Konfirmandenunterricht und dann später auch an dem Gemeindealltag der Apostel verzweifelt sind. Nun soll wohl die Lockerung wohl auf den Lehrkörper (Konfirmandenunterricht) ausgedehnt werden und die Heranwachsenden werden überrascht sein, was mit der na-amtlichen Schallmauer von 14 (Konfirmation) plötzlich alles ganz anders sein wird. Schluss mit Opferschweinchen :mrgreen:.

Ich habe miterleben dürfen, wie schon vor Jahren neuapostolische Kinder bei den „Sternsingern“ mitmachen durften, wie neuapostolische Kinder bei ökumenischen Gottesdiensten integriert waren sowie, dass es ihnen selbstverständlich nicht unmöglich gemacht wurde, ihren Zivildienst beispielsweise in konfessionellen Kindergärten ableisten zu dürfen.

Wenn ich heute sehe, wie beschränkt durchschnittliche Neuapostolismen ihren von oben verordneten Glaubenslebensalltag so zu fristen haben, dann wäre ein Glaubenspraktikum der amtierenden Bezirks- und Stammapostel in einer andersgläubigen Gemeinde, in einer Theologischen Fakultät eindeutig dringender angeraten. Unlängst hatte Karikativ eine(n) Bewerber(in) für eine Praktikantenstelle per [=> Annonce] für die Henwood-Foundation gesucht (natürlich studiert, sollte ja was Ordentliches und nix schlüssig Un(theo)logisches sein :wink: ). Der / die Praktikan(in) sollte zwar nicht „gefirmt“, aber schon „firm“ im Metier sein.

Zur „Erreichung des Vernunftgebrauchs“ (Firmung) möchte ich nur anmerken wollen, dass das heutige Problem der Rechthaber in der immer noch andauernden neuapostolischen Ewigkeit darin begründet liegt, dass jeweils die anderen schuld waren (Kuhlen, Sepers…) und daher im Werk der Bezirksapostel bislang alles immer gut geblieben ist.

…shalom

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