DVD (Das Neue Image)

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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42

#41 Beitrag von 42 » 19.11.2009, 20:19

agape hat geschrieben:Wenn ab sofort offiziell (?) geklärt ist, dass die NAK nach der Konsubstantiationslehre ihr Abendmahl feiert, ist noch nichts darüber gesagt, ob auch andere an ihrem Abendmahl teilnehmen dürfen. Das war ja jahrelang ein wichtiges Thema, ob es sich hier im weitesten oder engsten Sinne um ein "Bekenntnismahl" handelt.
agape, das gilt entsprechend auch in der anderen Richtung: kann ein Neuapostolischer an einem Mahl in einer anderen Konfession teilnehmen, das er notwendigerweise als ein Bekenntnismahl verstehen muss? Noch strenger: Darf ein neuapostolischer AT daran teilnehmen?

Im uebrigen darf ich zu Deiner Frage an das Schreiben von StAp Leber an die Amtstraeger erinnern, in dem er die Praxis in Frage gestellt hat, auch Gaeste zum Abendmahl einzuladen, die schon einige Zeit die Gottesdienste besuchen. Nach meinen Unterlagen stammt der Beitrag, dem dieses Schreiben entnommen ist, aus dem Jahr 2005.
"Teilnahme am Heiligen Abendmahl
Zur Feier des Heiligen Abendmahls sind bekanntlich alle Mitglieder, Getaufte und Aufgenom­mene eingeladen. Ausnahmen sind eigentlich nur bei Apostelbesuchen sowie an christlichen Feiertagen möglich (vgl. Richtlinienbuch, S. 49). Diese Ausnahmeregelung sollte nicht dazu führen, dass generell alle Schranken für die Teilnahme am Heiligen Abendmahl eingerissen werden.
Ich habe kürzlich folgende Erfahrung gemacht: Ich habe mich mit einer jungen Frau unterhal­ten, die als Gast unsere Gottesdienste besucht. Diese Frau hat "Feuer gefangen" und fühlt sich nach eigenem Bekunden in der Gemeinde sehr wohl. Nun habe ich ihr vorsichtig nahe gelegt, sich aufnehmen zu lassen. Mit dem Argument, sie könne dann am Heiligen Abend­mahl teilnehmen, wollte ich ihr diesen Gedanken "schmackhaft" machen. Da entgegnete sie mir freudestrahlend, dass sie bereits regelmäßig am Heiligen Abendmahl teilnehme. Sie fügte dann erläuternd hinzu, dass sie anfänglich in der Bank sitzen geblieben sei. Nach einiger Zeit hätten die Brüder sie freundlich aufgefordert, am Heiligen Abendmahl teilzunehmen. Darum könne sie jetzt nicht einsehen, was ihr noch die Aufnahme bringen solle ...
Ihr lieben Brüder, daran ist zu sehen, dass eine zu nachgiebige Haltung in diesem Punkt negative Auswirkungen haben kann. Wir sollten schon bei der festgelegten Ordnung bleiben. Außer Frage steht allerdings, dass wir Gäste, die von sich aus am Heiligen Abendmahl teilnehmen, nicht zurückhalten wollen."
http://forum.glaubenskultur.de/viewtopi ... 5696#75696

Zwischenruf

#42 Beitrag von Zwischenruf » 19.11.2009, 21:37

Cemper hat geschrieben:
Ansonsten: Der Katechismus bringt vielleicht Klarheiten.
Verehrter Forumsfreund, Sie sind wirklich ein Optimist! 8)

42

#43 Beitrag von 42 » 19.11.2009, 22:26

Herr Cemper,

Wie viele Theologen braucht man, um einen Katechismus zu schreiben und zu redigieren Ihrer Meinung nach?

Wie viele Laien sollte man hoechstens an so eine Aufgabe setzen?

Cemper

#44 Beitrag von Cemper » 19.11.2009, 22:39

Herr/Frau 42

Der Evangelische Erwachsenenkatechismus hat fünf Herausgeber. Die Katechismuskommission hatte 21 Mitglieder (darunter die fünf Hrsg.).

Auf Ihre Frage "Wie viele Laien sollte man hoechstens an so eine Aufgabe setzen?" schlage ich diese Antwort vor: einen Laien - Jesus Christus.

Cemper

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evah pirazzi
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#45 Beitrag von evah pirazzi » 19.11.2009, 23:36

Herr Cemposchinski,

ich wollte es mir eigentlich verkneifen, aber ich muss noch einmal Ihre Frage a la "Wieviele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen" aufgreifen.
Cemper hat geschrieben:Denken Sie doch mal über diese Frage nach: Kann man die Transsubstantiation und die Konsubstantiation evtl. als Wiederkunft Christi verstehen?
Denken Sie doch mal über diese Frage nach: Wenn Christus mit seiner überlieferten Wiederkunftsverheißung, die er z.B. in Joh.14,3 so beschrieb:

3 Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.

gemeint hätte, dass er sein Wiederkommen ausschließlich auf seine persönliche Anwesenheit bei jeder Abendmahlsfeier beschränken würde, hätte er das dann nicht unmißverständlich geäußert? Und zwar nachdrücklich, so dass irgendeiner seiner Vermächtnisbewahrer sich daran erinnert und es aufgeschrieben hätte?

Ich hörte mir übrigens gerade den Elias von Mendelssohn an und sang meine Stimme noch einmal durch, weil wir dieses Stück am Samstag aufführen und da heißt es am Ende: "Als dann wird euer Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und eure Besserung wird schnell wachsen und die Herrlichkeit des Herrn wird euch zu sich nehmen."

Aber man könnte natürlich auch überlegen, was Böll oder Goethe zu der Wiederkunft Christi geäußert haben mögen. Wahrscheinlich hätten sie synchron wie siamesische Zwillinge der Nachwelt hinterlassen: "War er nicht Mensch? Dann kann's nicht sein."

Errare humanum est!

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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#46 Beitrag von agape » 19.11.2009, 23:47

Herr Cempinski-Pawlow,

war Jesus Laie?


Derartige Antworten hätten "Sie" früher niemals durchgehen lassen,
auch solche Antworten nicht, die auf die große Klärung
im ausstehenden Katechismus hindeuten.

Wo ist Cemper?
Cääääämpääääär!


Bonne nuit! :- ) ;)
agape

PS:
Habe doch noch eine Image-DVD gefunden. ;)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Cemper

#47 Beitrag von Cemper » 20.11.2009, 11:13

evah pirazzi hat geschrieben:Herr Cemposchinski,

ich wollte es mir eigentlich verkneifen, aber ich muss noch einmal Ihre Frage a la "Wieviele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen" aufgreifen.
Cemper hat geschrieben:Denken Sie doch mal über diese Frage nach: Kann man die Transsubstantiation und die Konsubstantiation evtl. als Wiederkunft Christi verstehen?
Denken Sie doch mal über diese Frage nach: Wenn Christus mit seiner überlieferten Wiederkunftsverheißung, die er z.B. in Joh.14,3 so beschrieb:

3 Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.

gemeint hätte, dass er sein Wiederkommen ausschließlich auf seine persönliche Anwesenheit bei jeder Abendmahlsfeier beschränken würde, hätte er das dann nicht unmißverständlich geäußert? Und zwar nachdrücklich, so dass irgendeiner seiner Vermächtnisbewahrer sich daran erinnert und es aufgeschrieben hätte?

Ich hörte mir übrigens gerade den Elias von Mendelssohn an und sang meine Stimme noch einmal durch, weil wir dieses Stück am Samstag aufführen und da heißt es am Ende: "Als dann wird euer Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und eure Besserung wird schnell wachsen und die Herrlichkeit des Herrn wird euch zu sich nehmen."

Aber man könnte natürlich auch überlegen, was Böll oder Goethe zu der Wiederkunft Christi geäußert haben mögen. Wahrscheinlich hätten sie synchron wie siamesische Zwillinge der Nachwelt hinterlassen: "War er nicht Mensch? Dann kann's nicht sein."

Errare humanum est!

:wink:
Frau Pizzicato,

ich lese in Ihrem Beitrag: „Wenn Christus mit seiner überlieferten Wiederkunftsverheißung, die er z.B. in Joh.14,3 so beschrieb: 'Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.'..."

Meinen Sie ernsthaft, dass Christus das so beschrieben hat? Halten Sie Christus für den Verfasser/Autor des Johannes-Evangeliums? Christus hat das letzte der vier Evangelien - etwa um die Jahrhundertwende entstanden - geschrieben? Das wäre eine gänzlich neue bibelhistorische Weisheit. Der Verfasser des Evangeliums ist unbekannt. Es ist anonym überliefert (die Verfasser des weiteren „johanneischen Schrifttums“ sind übrigens auch nicht bekannt)..

Wenn ich - Ihrer freundlichen Aufforderung entsprechend - über die Frage nachdenke, ob Christus ein Verständnis seines Wiederkommens ausschließlich auf seine persönliche Anwesenheit bei jeder Abendmahlsfeier als ein derart reduziertes Verständnis unmißverständlich geäußert hätte, dann komme ich zu keinem wirklich brauchbaren Ergebnis. Wie können auf der Basis „wenn er, dann hätte er“ klare Gedanken entstehen?

Sehen Sie: Es ist ja unklar, von wem die zitierte Aussage stammt. Wir wissen nur, dass wir es mit einem Satz aus dem Johannes-Evangelium zu tun haben. Daraus ergibt sich aber nicht, dass der Satz ein Jesus-Satz ist, sondern nur, dass der unbekannte Verfasser des Johannes-Evangeliums Jesus so sprechen lässt. Klar ist ferner, dass das Johannes-Evangelium ein theologischer Traktat in der Form eines historischen Berichts (einer Geschichtserzählung) ist, in der Jesus als das fleischgewordene Wort Gottes (als Inkarnation) vorgestellt wird. Sie kennen doch den Anfang des Evangeliums: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. ... Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Das heißt doch, dass das Wort in Jesus „Fleisch wurde“ - Gott ist in einem Menschen in der Mitte menschlichen Lebens gegenwärtig geworden. Dieser Jesus hat nach biblischen Berichten in seinen Abschiedsreden den Tröster - den Heiligen Geist - angekündigt. Und er hat davon gesprochen, dass er (Jesus) „alle Tage, bis an der Welt Ende“ bei uns sein und dass er wiederkommen wird. Was heißt das? Er - der zum Himmel Aufgefahrene - ist da und will wiederkommen!

Darüber - verehrte Frau Pizzicato - sollten SIE mal nachdenken. Denken Sie mal darüber nach, wie der, der da ist, wiederkommen kann. Die Lösung könnte sein, dass er wiederkommen kann, wenn wir bei ihm ankommen: wenn das fleischgewordene Wort Gottes - wenn Gottes Geist - in unserem Leben Raum hat. Hier ist von einer Revolution die Rede.

In diesem Sinne können Sie auch den von Ihnen zitierten Satz aus dem Elias-Oratorium singen: "Als dann wird euer Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und eure Besserung wird schnell wachsen und die Herrlichkeit des Herrn wird euch zu sich nehmen." Ich wünsche Ihnen ein schönes Konzert.

Böll und Goethe sollten wir jetzt aus Zeitgründen vernachlässigen.

Ihr Cemposchinski

Cemper

#48 Beitrag von Cemper » 20.11.2009, 11:26

agape hat geschrieben:Herr Cempinski-Pawlow,

war Jesus Laie?
Ich vermute es. Deutlicher: Ich glaube es. Noch deutlicher: Ich bin davon überzeugt.

Ein Experte hätte das, was Jesus getan hat, wohl nicht geschafft; ein Experte - zumal ein Theologe - hätte vermutlich Gott erklärt, was er (Gott) tun sollte. Ein Experte hätte Gott wahrscheinlich tausend- und abertausendmal gesagt: Und mach' bitte dies und das und jenes. Sie kennen das ja vielleicht aus vielen Gebeten, die - nüchtern betrachtet - eine Sammlung von Bitten und Vorschlägen an Gott sind. "Lieber Gott, hilf ..." "Lieber Gott, lass uns ..."

Ihr C ...

shalom

#49 Beitrag von shalom » 20.11.2009, 13:08

[=>MYBISCHOFF (bavabendmahl.html)]
Militärseelsorge, EJT und Image-DVD (20. November 2009)

Zürich. …Die Auslieferung der DVD über die Neuapostolische Kirche wird sich noch etwas verzögern, weil die vorgelegte Version das neuapostolische Abendmahlsverständnis nicht wiedergibt.

UFonline wird den offiziellen Verkaufsstart rechtzeitig mitteilen.

Die nächste Druckausgabe des neuapostolischen Kirchenmagazins 23 vom 5. Dezember 2009 beschreibt in der Reihe »Lehre und Erkenntnis« das Abendmahl wie folgt: »Bei der Feier des Heiligen Abendmahls bewirkt die Weihe (Aussonderung) des Dargebrachten in Gestalt von Brot und Wein, bei der der Priester die Hände über die Gaben breitet, die wirkliche Gegenwart von Leib und Blut Christi in den Elementen (vgl. 1.Korinther 10,16). Die Folge des gläubigen Genusses von Leib und Blut Christi ist Segen.«

Tipp Für Leser/-innen… spirit. Die Ausgabe 02/04: »Unter der Wirksamkeit des Heiligen Geistes werden bei der Aussonderung der Hostien aus Brot und Wein Leib und Blut Christi. Die Elemente verändern sich durch die Aussonderung stofflich nicht, werden jedoch geistlich zu Jesu Leib und Blut.«



Werte DVD-iskursteilnehmerInnen,

UFOnline wird also die Botschaft der Wiederholung des amtlichen Verkaufsstarts - einmal mehr - rechtzeitig mitteilen: „Ausgaben in weiteren Sprachen sind in Arbeit. Dies hat die Herbstversammlung der Bezirksapostel der Neuapostolischen Kirche (BAV) in Zürich am 17./18. September 2009 beschlossen. …Die DVD »Die Neuapostolische Kirche. Lebendig – offen – auf festem Grund« mit einer Laufzeit von 90 Minuten soll unter der Bestellnummer 158 100 zum Preis 9,90 Euro / 15,70 CHF für Einzelbezieher im Bischoff Verlag ab November 2009 [für Privatbesteller ab Dezember 2009] erhältlich sein“ ([=>MYBISCHOFF (nakdvd.html)]).

"DVD über die Neuapostolische Kirche fertig gestellt (25. September 2009)" . Was für ein "UFO" oder wars doch nur wieder eine neuapostolische Ente od gar eine DVD im groben Sinkflug? :wink: .

Die segensreichen Folgen des gläubigen Genusses na-amtlicher Botschaften und sonstiger Glaubenshauskrabbeltischsonderangebote im Apostelschlussverkauf (mit Herz und Versand) trägt jeder selbst (EJT-Orchester bitte: Fluch der NA-Karibik).

shalom

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#50 Beitrag von evah pirazzi » 20.11.2009, 16:44

Cemper hat geschrieben:
Meinen Sie ernsthaft, dass Christus das so beschrieben hat? Halten Sie Christus für den Verfasser/Autor des Johannes-Evangeliums?
Natürlich war er nicht der Verfasser des Evangeliums, aber dass er so oder ähnlich von seiner Wiederkunft gesprochen hat, was dann später aus dem Gedächtnis aufgeschrieben wurde - von wem auch immer - glaube ich schon.
Wie können auf der Basis „wenn er, dann hätte er“ klare Gedanken entstehen?
Können nicht? Was ist unklar an der Vermutung, Christus hätte sicherlich eindringlich und wiederholt darüber gesprochen, wenn er gemeint hätte, seine Wiederkunft beschränke sich ausschließlich auf seine Anwesenheit beim Feiern des Abendmahls?
... Dieser Jesus hat nach biblischen Berichten in seinen Abschiedsreden den Tröster - den Heiligen Geist - angekündigt. Und er hat davon gesprochen, dass er (Jesus) „alle Tage, bis an der Welt Ende“ bei uns sein und dass er wiederkommen wird. Was heißt das? Er - der zum Himmel Aufgefahrene - ist da und will wiederkommen!
Warum sollte es Christus nicht möglich sein, einerseits "alle Tage bei uns zu sein" und andererseits "wiederzukommen"? Er ist Teil der Gottheit. Vielleicht sollte man Gott nicht immer nur menschliche Fähigkeiten zutrauen, sondern ihm zugestehen, dass er eben Gott ist, wir Ihn nicht erklären können, sonst wäre Er nicht Gott.
Denken Sie mal darüber nach, wie der, der da ist, wiederkommen kann. Die Lösung könnte sein, dass er wiederkommen kann, wenn wir bei ihm ankommen: wenn das fleischgewordene Wort Gottes - wenn Gottes Geist - in unserem Leben Raum hat. Hier ist von einer Revolution die Rede.
Ich werde - selbst wenn ich nachdächte - zu keiner Erklärung kommen. Ich weiß ja, dass ich nichts weiß. Ich lasse mich da einfach überraschen.

Es gibt sicher viele Lösungsvorschläge, die aber immer unbefriedigend sind, weil nicht beweisbar. Ein bisschen was muss ja auch noch übrigbleiben für den Glauben, ohne den es ja - lt. biblischem Bericht - unmöglich ist, Gott zu gefallen.


Es grüßt gläubigst - evrata

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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