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Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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#11 Beitrag von agape » 18.11.2009, 19:39

Ich finds toll, dass MKochmittlerweile auch über die "Konsubstantiationslehre" und die "Transsubstantiationslehre" nachdenkt. ;)
In der NAK lehrt man die Konsubstantiation, d.h. bei der Aussonderung tritt zu Brot und Wein Jesus Christus persönlich hinzu. Martin Luther verwendet dazu das Bild eines Eisens, das ins Feuer gehalten wird. Wenn es glüht, sind Feuer und Eisen verbunden, aber beide noch vorhanden.
Die Transsubstantiationslehre der RKK geht dagegen davon aus, [dass]eine dauerhafte Wandlung stattfindet. Das sei auch schon immer so gewesen in der NAK , sagt Peter Johanning, schließlich formulieren die Amtsträger bei der Hostienausteilung: "Dies ist der Leib...".

Es ist schon interessant, dass die NAK angeblich immer schon die Transsubstantiationslehre der RKK
theologisch für ihr Abendmahlsverständnis angenommen hat.
Und was lehrt man nun: Die Konsubstantiation oder die Transsubstantiation?

NAK goes RKK - Notum est! ;- )
Zuletzt geändert von agape am 18.11.2009, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
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evah pirazzi
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#12 Beitrag von evah pirazzi » 18.11.2009, 20:08

Na, was denn nun? Trans- oder Konsubstantiation?

Ich fühle mich nicht geistlich ge-, sondern verführt!

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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agape
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#13 Beitrag von agape » 18.11.2009, 20:10

Wer nicht?
:mrgreen:

:lol:
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
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#14 Beitrag von evah pirazzi » 18.11.2009, 20:17

Denn sie wissen nicht, was sie tun...

*pffff*

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

42

#15 Beitrag von 42 » 19.11.2009, 02:40

In der NAK lehrt man die Konsubstantiation, d.h. bei der Aussonderung tritt zu Brot und Wein Jesus Christus persönlich hinzu. Martin Luther verwendet dazu das Bild eines Eisens, das ins Feuer gehalten wird. Wenn es glüht, sind Feuer und Eisen verbunden, aber beide noch vorhanden.
Die Transsubstantiationslehre der RKK geht dagegen davon aus, [dass]eine dauerhafte Wandlung stattfindet. Das sei auch schon immer so gewesen in der NAK , sagt Peter Johanning, schließlich formulieren die Amtsträger bei der Hostienausteilung: "Dies ist der Leib...".
Wie denn nun, rot oder blau in der NAK? Hier geht's ja drunter und drueber wie bei Kirchens. Man sollte mal "das Apostelamt" statt PJ fragen. Es ist dem Apostelamt übertragen, die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisung im Glauben zu geben. (Hoffentlich sind sich die Apostel da einig.)

Wikipedia zur Konsubstantitation, wobei Jesus real praesent ist:
Zur Erläuterung der Abendmahlslehre ist Luthers Formel einschlägig, dass die Gläubigen den Leib und das Blut Jesu Christi in, sub et cum[3] Brot und Wein zu sich nehmen.
Und was wuerde der Priester nach PJ sagen muessen, wenn die NAK der Konsubstantiation anhaengt - waeren diese Worte dann falsch?

FuA traegt mit dem als Randnotiz gegebenen schoenen Hinweis, dass sich Brot und Wein stofflich nicht veraendern, auch nicht zur Klaerung bei, ob nun von einer Wandlung der Substanz die Rede ist oder nicht. Informierte Leser wissen schon: Man sollte FuA auf dem Scheiterhaufen verbrennen.

Die neuapostolischen Christen koennen auf den Katechismus ja soo gespannt sein. Ob darin dann wohl theo-logische Erklaerungen zu finden sein werden, vielleicht sogar mit ueblichen theologischen Begriffen beschrieben?

Sollte PJ Recht haben und die NAK haengt der Transsubstantiationslehre (dauerhafte Wandlung) an, dann waeren schon einmal ausgesonderte Hostien bleibend der Leib und das Blut Christi und nicht mehr nur Hostien.

_
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#16 Beitrag von _ » 19.11.2009, 07:36

agape hat geschrieben:Es ist schon interessant, dass die NAK angeblich immer schon die Transsubstantiationslehre der RKK
theologisch für ihr Abendmahlsverständnis angenommen hat.
äh, nee, so verstehe ich das nicht. die nak geht natürlich ihren eigenen, dritten weg. schließlich hat man ja kein problem damit, leib und blut christi zwischen den gottesdiensten wieder in eine schnöde pappschachtel zu sperren und später ein zweites oder drittes mal "auszusondern".

wie ich mir kürzlich sagen lassen musste, findet die "transsubstantiation" allerfrühestens statt, wenn die hostie in den mund des glaubenden gelangt.

whatever.

tergram

#17 Beitrag von tergram » 19.11.2009, 07:48

Mal ganz nüchtern, un-theologisch und laienhaft:

An der chemischen Zusammensetzung und den physikalischen Eigenschaften der Hostie ändert sich nix. Aussonderungsgebet hin oder her. Wenn man die Hostie vor und nach der sog. Aussonderung wissenschaftlich untersucht, ist kein Unterschied feststellbar. Der Rest ist Glauben. Sonst nichts.

Nach meinem Verständnis ist das Abendmahl ohnehin ein Gedächtnis- und Gemeinschaftsmahl, das sowohl an das Leben und Sterben Jesu erinnert, als auch die Gemeinschaft der Gläubigen stärkt. Ich finde auch, dass das genügt. Zumindest mir.

Frei von mystifizierendem Brimborium entfallen auch die Folgeprobleme der Wandlung - Aufbewahrung, Gültigkeitsdauer etc.

Und nun erzähle mir niemand, man müsse Fleisch und Blut Jesu physisch zu sich nehmen, weil es so in der Bibel steht. Wenn das tatsächlich unbedingte Voraussetzung für die Gemeinschaft mit Jesus wäre, hätte Jesus uns bitte konkrete Hinweise für die alltagstaugliche Umsetzung mitliefern müssen. Oder der christliche Glaube der letzten 2000 Jahre wäre nur eine kollektive Illusion.

"Teil am Wesen Jesu" bekommt der Mensch nach meiner Erkenntnis nicht durch das Herunterschlucken einer Hostie, sondern durch seine innere Einstellung und sein Verhalten. Was übrigens viel schwieriger ist.

Oder habe ich jahrzehntelang die Sache mit dem Abendmahl falsch verstanden? Daher sandte der Herr wohl Männer mit wichtigem Habitus, die mir kleinem Menschlein das alles trefflich erklären können. Jedenfalls manchmal.

Oh glaube nur...

Cemper

#18 Beitrag von Cemper » 19.11.2009, 09:45

Denken Sie doch mal über diese Frage nach: Kann man die Transsubstantiation und die Konsubstantiation evtl. als Wiederkunft Christi verstehen?

tergram

#19 Beitrag von tergram » 19.11.2009, 09:52

Cemper,

darüber würde ich nachdenken - wenn denn Transsubstantiation oder Konsubstantiation überhaupt nachvollziehbar stattfänden.

Haben sie entsprechende (Er)Kenntnisse?

Nebenbei: Leib und Blut Jesu (physisch) waren doch nur die Hülle, das Gefäß für Wesen, Geist und Sinn Jesu.

Wer an Jesus als Sohn Gottes glaubt, glaubt doch an das Wesen Jesu, das Wesen Gottes. Nicht an ein paar Kilo Fleisch und ein paar Liter Blut...
Zuletzt geändert von tergram am 19.11.2009, 09:58, insgesamt 2-mal geändert.

Ruhrgebiet

#20 Beitrag von Ruhrgebiet » 19.11.2009, 09:54

agape hat geschrieben:
NAK goes RKK - Notum est! ;- )
Die RKK sollte eine Personalprälatur für übertrittswillige NAK'ler einrichten :wink:

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