NAK: "Reinigungsprozess" nach dem 04.12.2007?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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#61 Beitrag von tosamasi » 09.12.2007, 14:07

tvmovie hat geschrieben:....Wo Jesus im Glauben an ihn.....also an Jesus zu stehen hat....

So meine ich das, Dieter, ist doch wohl auch logisch.... wenn man das falsch interpretiert, kann ich es nur nochmals so darstellen, wie ich das meine...


tvmovie
Das ist missverständlich. Der Stammapostel im Glauben an ihn (Jesus)...So wird dein Schuh draus.
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tosamasi

tvmovie

#62 Beitrag von tvmovie » 09.12.2007, 14:23

Ich vermute aber sehr, dass Du meinst, dass der Stammapostel seinen eigenen Glauben in Bezug auf Jesus überprüfen müsste. Habe ich das so richtig verstanden?
So und nicht anders meine ich das.....

tvmovie

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#63 Beitrag von tosamasi » 09.12.2007, 14:28

tvmovie hat geschrieben:
Ich vermute aber sehr, dass Du meinst, dass der Stammapostel seinen eigenen Glauben in Bezug auf Jesus überprüfen müsste. Habe ich das so richtig verstanden?
So und nicht anders meine ich das.....

tvmovie

Halleluja!
Das war ein langwieriger Reinigungsprozess :shock:
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Katze

#64 Beitrag von Katze » 09.12.2007, 20:22

Liebe Foris,

ich möchte das Wort Reinigungsprozess noch einmal aufgreifen.

Reinigen bedeutet von Schmutz befreien... so etwas kostet etwas Anstrengung... auch etwas Überwindung... Selbstüberwindung... je nachdem, wieviel Schmutz sich angesammelt hat...

Das möchte ich jetzt auf die Neuapostolischen Kirche übertragen...

Da hat sich seit der Botschaft von Stammapostel Bischoff Schmutz angesammelt, der nicht von alleine mehr verschwand... nein, es hat sich noch mehr angesammelt... z.B. durch die "Gebötlein". Es wurde versucht den Schmutz zu zudecken... aber davon ging er auch nicht weg... es kann passieren, dass unter der Abdeckung das Ganze zu faulen beginnt...

Stammapostel Bischoff hatte sicher viele gute Seiten, sicher hat es seine Aufgabe sehr Ernst genommen. Aber es lässt sich nicht nachweisen, wie er zu seiner damaligen Aussage, der Herr kommt zu meiner Lebzeit, kam.
Tatsache ist, dass sich diese Aussage(Botschaft) nicht erfüllt hat.
Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass er sich getäuscht hat. Daher möchten wir, als die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche, Allen die während und nach dieser Zeit Nachteile erlitten haben, entschuldigend die Hand reichen.

Ich verstehe nicht warum, dies zu tun, so schwer ist?

lg Katze
Zuletzt geändert von Katze am 10.12.2007, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.

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#65 Beitrag von tosamasi » 09.12.2007, 20:28

Ich verstehe nicht warum, dies zu tun, so schwer ist?

Wenn man einen Irrtum mit so weit reichenden Folgen zugibt, hat das Konsequenzen. Wie könnte man weiterhin (kindlichen) Glauben einfordern? Einmal Irrtum, öfter Irrtum?!
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tosamasi

Katze

#66 Beitrag von Katze » 09.12.2007, 20:32

Hmm.... ich weiß nicht liebe tosamasi,... vielleicht würde auch das Gegenteil eintreten...

Wenn mich jemand um Verzeihung bittet, dann komme ich entgegen...

Diese Person gewinnt Glaubwürdigkeit und Größe... Eine Person die dies nicht kann ist sehr, sehr schwach...


lg katze
Zuletzt geändert von Katze am 10.12.2007, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.

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#67 Beitrag von tosamasi » 09.12.2007, 20:44

Katze, es war in damals ein Alles-oder Nichts-Glaube. Und das ist es immer noch und soll es bleiben (Heilsexclusivität).
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tosamasi

tvmovie

#68 Beitrag von tvmovie » 09.12.2007, 21:52

STAP Bischoff verkündigte:

Der Herr kommt zu meiner Lebzeiten und somit auch zu Eurer.
Schon der letzte Teil dieser Botschaft ist völlig aus der Luft gegriffen.
Insofern hat Katze Recht.
Eine Lösung des Problems wäre am 4.12.2007 durch eine Entschuldigung seitens des in Verwandschaft stehenden STAP Leber mehr als notwendig gewesen.
Diese Chance wurde verpasst.
Wie unglaubwürdig steht die KL jetzt in meinen Augen da, einem Mann, der erst nach dieser Botschaft geboren wurde??

Guten Tag an die KL.
tvmovie

Tom aus Franken

#69 Beitrag von Tom aus Franken » 10.12.2007, 07:10

Katze hat geschrieben:Liebe Foris,

ich möchte das Wort Reinigungsprozess noch einmal aufgreifen.

Reinigen bedeutet von Schmutz befreien... so etwas kostet etwas Anstrengung... auch etwas Überwindung... Selbstüberwindung... je nachdem, wieviel Schmutz sich angesammelt hat...

Das möchte ich jetzt auf die Neuapostolischen Kirche übertragen...

Da hat sich seit der Botschaft von Stammapostel Bischoff Schmutz angesammelt, der nicht von alleine mehr verschwand... nein, es hat sich noch mehr angesammelt... z.B. durch die "Gebötlein". Es wurde versucht den Schmutz zu zudecken... aber davon ging er auch nicht weg... es kann passieren, dass unter der Abdeckung, dass Ganze zu faulen beginnt...

Stammapostel Bischoff hatte sicher viele gute Seiten, sicher hat es seine Aufgabe sehr Ernst genommen. Aber es lässt sich nicht nachweisen, wie er zu seiner damaligen Aussage, der Herr kommt zu meiner Lebzeit, kam.
Tatsache ist, dass sich diese Aussage(Botschaft) nicht erfüllt hat.
Deshalb müssen wir davon ausgehen, dass er sich getäuscht hat. Daher möchten wir, als die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche, Allen die während und nach dieser Zeit Nachteile erlitten haben, entschuldigend die Hand reichen.

Ich verstehe nicht warum, dies zu tun, so schwer ist?

lg Katze
Hallo, liebe Katze!

Es ist so nicht ganz einfach, sich hinzustellen und sich für etwas zu entschuldigen, wo man aus heutiger Sicht garnicht richtig weiß, woher diese Aussage gekommen ist. Die Recherchen sind angestellt, ob man aber jemals eine plausible Antwort darauf erhält mag ich bezweifeln. Man muss sich ja auch Gedanken machen, was wird mit Aussagen in der heutigen Zeit, wenn diese sich dann nicht in der Form erfüllen, wie es geglaubt wurde. Es steht immer noch im Raum, wie weit geht unser "Glaubensverständnis" im Zusammenhang mit der Ewigkeit und den heutigen Zeremonien ("Wolke treuer Zeugen" oder "Abendmahl für die Entschlafenen" usw). Ich habe sowieso ein Problem mit diesem Begriff "Glaubensverständnis" Entweder ich glaube es oder ich verstehe es, ja was denn nun? Kann ich überhaupt Glauben verstehen oder biege ich mir da irgendwas zurecht?

Soviel mal dazu!

Tom aus Franken

Hannes

#70 Beitrag von Hannes » 10.12.2007, 07:54

Tom aus Franken hat geschrieben:1. Es ist so nicht ganz einfach, sich hinzustellen und sich für etwas zu entschuldigen, wo man aus heutiger Sicht garnicht richtig weiß, woher diese Aussage gekommen ist. Die Recherchen sind angestellt, ob man aber jemals eine plausible Antwort darauf erhält mag ich bezweifeln.

2. Man muss sich ja auch Gedanken machen, was wird mit Aussagen in der heutigen Zeit, wenn diese sich dann nicht in der Form erfüllen, wie es geglaubt wurde. Es steht immer noch im Raum, wie weit geht unser "Glaubensverständnis" im Zusammenhang mit der Ewigkeit und den heutigen Zeremonien ("Wolke treuer Zeugen" oder "Abendmahl für die Entschlafenen" usw).

3. Ich habe sowieso ein Problem mit diesem Begriff "Glaubensverständnis" Entweder ich glaube es oder ich verstehe es, ja was denn nun? Kann ich überhaupt Glauben verstehen oder biege ich mir da irgendwas zurecht?
1. Doch, Tom aus Franken, das ist sogar sehr einfach! Katze hat es in Ihrem Posting sogar formuliert!

2. Oder man macht sich vorher Gedanken, was man den Menschen, die man in eine Abhängigkeit bringt, sagt. Da geht es um Verantwortung - die niemand übernehmen muss! Aber wenn, dann ist ein behutsames Vorgehen und Abwägen gefragt! Weil man ja im Namen eines Gottes spricht, der nicht greifbar ist! Oder ist er das? Wie?

3. Wie Glauben Sie denn? Wie nehmen Sie diese Lehren auf? Dafür gab uns doch dieser Gott ein Gehirn, oder? Aber wie unterscheiden Sie zwischen Glauben und Verständnis des Glaubens?

Guten Start!
Hannes

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