ELTERNBRIEF-SERIE

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shalom
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ELTERNBRIEF-SERIE

#1 Beitrag von shalom » 11.09.2009, 20:48

[=> NaK-NRW ELTERNBRIEFE]
[b][=> NaK-NRW-Elternbrief 1/2009][/b] hat geschrieben: Erziehung – Ohne Grenzen?

…Allein der dreieinige Gott ohne Grenzen ist, ohne Anfang und Ende, ein völlig unabhängiges, keinerlei Beschränkung unterworfenes geistiges Wesen. Wir Menschen jedoch stoßen in allen Bereichen... an Grenzen... .

Die Elternrolle
■ Der in allen Bereichen der Gesellschaft festzustellende Werteverlust…
■ Eine immer komplizierter werdende Umwelt führt rasch zu einem Mangel an Konsequenz...
■ …Die Doppelbelastung als Verdiener und Erzieher... .

Erziehungsverantwortung liegt bei Eltern
(„Da sollen mal die Lehrer, soll die Sonntagschullehrerin ran!“).

Es bleibt festzustellen, dass die Erziehungsverantwortung stets bei den Eltern liegt… .

Fallbeispiele
[…]

Grundsätzlich bedeutet dies für den Erziehungsauftrag neuapostolischer Eltern und für die Arbeit von Lehrkräften
■ die von Gott gegebenen Grenzen einsichtig zu machen

■ die Regeln des menschlichen Miteinanders verständlich zu machen

■ selbst als Vorbild zu leben

■ und so die Kinder zu Mündigkeit und verantwortungsbewussten
Entscheidungen zu führen.

Veränderter Nachdruck mit Genehmigung der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.
Herausgeber: Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen
Redaktion: „Arbeitskreis Kinder“
Verantwortlich für den Inhalt: Wilhelm Hoyer
Satz: Mrowitzki Mediendienstleistungen


Werte DiskursteilnehmerInnen,

zunächst einmal danke für die Mediendienstleistung aus dem Hause Mrowitzki und auch dafür, dass die mächtige Gebietskirche Süddeutschland bei der na-amtlichen Pädagogik in NRW einen Fuß in der Tür hat.

In meiner Elternrolle musste ich feststellen,
- dass die Botschaftsfans von Gott die Grenzen gezeigt bekommen hatten (Grenzen der Erziehung)
- dass der Wertverlust des Glaubens der Bezirksapostel seit deren Scheiterhaufenaktion drastisch zugenommen hat
- dass der Amtsköper immer unsicherer wird („wir wissen’ s nicht“)
- dass die amtskörperliche Doppelbelastung des mittleren Managements (Ehrenamt+Beruf) im Normalfall die Familie beeinträchtigt

„Es bleibt festzustellen, dass die Erziehungsverantwortung stets bei den Eltern liegt…“ . Nach 10 Jahren ohne rechten Glauben der Bezirksapostel (Lehrinhalte / Katechismus) sollen jetzt plötzlich die na-amtlich entmündigten Eltern die Blöße der Apostel ausgleichen (die allein die geistliche Führerschaft für sich beanspruchen)?

In meiner Elternrolle musste ich feststellen, dass die Stammapostel im Umgang mit Kuhlen, mit Sepers, mit Kindern und auch mit ihrer selbstbildgerechten Kinderopferpredigten die gegebenen Grenzen Gottes (Barmherzigkeit will ich, keine Opfer) übertreten und sich selbst als Vorbild disqualifizieren.

Weniger bewegen mich die total konstruierten Storys eines Pädagogen über Evi und Achim (beide konfirmiert und entweder volljährig oder noch unter die Regelungen des Jugendschutzes fallend) als vielmehr die Frage: Wie erziehe ich einen derart ungezogenen Amtskörper („Knäblein“) mit Einzelkindallüren im postbischöfflichen Zustand der nakollektiven Selbstbewusstseinsstörung: „Wir wissen’ s nicht“?

Gerade die Resonanzausfälle (Tunnelblick), der hartnäckige theologische Analphabetismus und die Haltung zu „Fragen und Antworten“ machen den Kontakt mit so einem Hyperamtskörper und dessen Mediendienstleistungen nicht gerade einfach.


Es bleibt festzustellen, dass die Erziehungsverantwortung stets bei den Eltern liegt… :wink: .

shalom

(Zitate gekürzt am 14.09.2009)
Zuletzt geändert von shalom am 14.09.2009, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.

shalom
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#2 Beitrag von shalom » 12.09.2009, 07:28

[=> NaK-NRW ELTERNBRIEFE]

[=> NaK-NRW-Elternbrief 2/2009]
Erziehung zum Glauben?

Liebe Glaubensgeschwister, liebe Eltern, Lehrkräfte und Amtsträger,

der vorliegende Elternbrief befasst sich mit einem Kernthema...es geht um die glaubensbezogene Erziehung... .

Dem Elternhaus kommt dabei die entscheidende Rolle zu…

Es möge uns dabei bewusst sein, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, in den Gemeinden das Glaubensfundament für die Zukunft zu sichern... .

Nehmt auch gerne die Einladung zum Elterngesprächskreis wahr, der in den Bezirken das Thema vertiefen wird und auf die Gesprächsanliegen der Eltern vor Ort intensiv eingehen wird.

Eltern mögen sich dabei bewusst sein, dass sie mit ihrer christlichen Einstellung in Konkurrenz mit den Einflüssen stehen, die die „Clique“ auf ihre Kinder ausüben kann.

„Familienkultur“ und Evangelium
Zu einer christlichen Familienkultur gehören:
■ …das Annehmen der kirchlichen Angebote (z.B. Gottesdienst, Jugendstunde)
■ freudiges und engagiertes Mitgestalten des Gemeindelebens
■ das stete, konsequente und ernsthafte Bemühen, die göttlichen Gebote zu halten und nach der Lehre Jesu zu leben und damit
■ die Bereitschaft, Konflikte – auch in der Familie – in gegenseitigem Respekt, friedliebend und vergebensbereit zu lösen („Familienkonferenz“).

Gottesdienst und Gemeindeleben
Deshalb ist es gut, wenn die Eltern, soweit möglich und vertretbar, schon ihre Kleinkinder in die Gottesdienste mitbringen. Später ist ihre engagierte Unterstützung wichtig, um ihren Kindern die Teilnahme an kirchlichen Unterrichten zu ermöglichen.

Dazu gehört auch das elterliche Engagement in der Gemeinde (zum Beispiel die Mitwirkung im Chor, beim Reinigen der Kirche, beim Schmücken des Altars usw.)… .

Dies schließt auch … das vertrauensvolle Verhältnis zu Amtsträgern und Lehrkräften (Aufnahme der Amtsträger beim Seelsorgebesuch, das Anvertrauen in besonderen Verhältnissen usw.) ein.

Förderung der Glaubensentwicklung
Für die Glaubensentwicklung der Kinder ist es wichtig, dass ihre Eltern
■ den engen Kontakt mit Lehrkräften und Amtsträgern suchen…
■ die Kinder im Beten und Opfern unterweisen…
Kritische oder abwertende Äußerungen über Gottesdienst, Amtsträger und Geschwister vor den Kindern sind nicht förderlich für die Glaubensentwicklung.

Auch das Lesen hilft …
Die Lektüre der Zeitschriften der Neuapostolischen Kirche macht die Vielfalt, aber auch das Gemeinsame in unserer Kirche deutlich.

Eltern sollten diese Lektüre fördern, selbst nutzen und mit ihren Kindern darüber sprechen und so einer möglichen „Leseträgheit“ entgegenwirken.

Fallbeispiele Max und Familie X

Werte DiskursteilnehmerInnen, liebe Familieneingekreiste,

da haben die Bezirksapostel ihren Glauben vor 10 Jahren auf dem na-amtlichen Scheiterhaufen eingeäschert, warten derzeit immer noch auf das Nachfolgemodell (DNG 2010) und dann so ein Elternbrief „Erziehung zum Glauben“!

Kaum zu glauben und doch wahr. Der Glaubensoberpädagoge einer Wortkirche und selber theologischer Analphabet meint, dass auch das Lesen hilft. Und Bezirkapostel Nadolny (der mit dem Wolfimobil) schreibt den Schulanfängern einen Einschulungsbrief (pädagogisch wertvoll) :wink: !

Es möge uns dabei bewusst sein, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, in den Gemeinden das Glaubensfundament für die Zukunft zu sichern. Eine nachhaltige Erziehung zum Glauben gelingt dann am besten, wenn Kinder und Heranwachsende Vorbilder im Glauben erleben…“ . Damit ist sicherlich der neue Glauben (DNG) Brinkmann gemeint, den er nächstes Jahr verpasst bekommen soll (sofern er kein Veto einlegt).

Eltern mögen sich dabei bewusst sein, dass sie mit ihrer christlichen Einstellung in Konkurrenz mit den Einflüssen stehen, die die "Clique" auf ihre Kinder ausüben kann“. Dabei musste ich an die Clique um Stp. Bischoff und seine Botschaft denken und deren schädlichen Einfluss auf Gotteskinder und Eltern. Sollte mit Vorbildhafter Konfliktlösung im Sinne des Elternbriefes („Familienkonferenz) der coole Rauswurf Kuhlens gemeint sein, der jetzt propagiert werden soll (ähnlich wie die Bischoff-Renaissance bei den Ewiggestrigen in Pulheim)?

Erfolgt die „Die Förderung der Glaubensentwicklung“ tatsächlich dadurch, dass die Kinder im Opfern zu unterweisen sind (ohne aktuell gültigen na-amtlichen Glauben). Das na-amtlich eingeforderte Kinderopfer widersprich meines Erachtens eklatant überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“. Nun ja, bei einer un(theo)logisch dahinschusselnden Apostelclique - die immer noch nicht über den Zustand einer Wortkirche hinausgekommen ist („Leseträgheit des Amtskörpers“) –, hilft offensichtlich auch das Lesen überlieferter Jesulehre nicht.

Wenn ich mir das derzeitige „freudige und engagierte Mitgestalten des Gemeindelebens“ ("zum Beispiel die Mitwirkung im Chor, beim Reinigen der Kirche, beim Schmücken des Altars usw. ...") so anschaue (auch Klingler nimmt Resonanzen engagierter Neuapostolismen sehr ernst) und wie mit der GEC seitens der Clique des GBA umgesprungen worden ist, kann ich - angesichts der deutlichen inneren und äußerlichen Migration - sehr wohl verstehen, dass mit pädagogischer Finesse nachdrücklich massiver Druck auf die schwächsten Glieder ausgeübt wird.

Ungehoyerlich wie da – ohne den neuen Glauben (DNG) der Mediendienstleister – aus der „Apostelrolle“ heraus versucht wird, bei den Familien die Daumenschrauben anzusetzen („Familienrolle“).

„Es bleibt festzustellen, dass die Erziehungsverantwortung stets bei den Eltern liegt…“ :wink: .

Sabbat shalom

(Zitate gekürzt am 14.09.2009)
Zuletzt geändert von shalom am 14.09.2009, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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agape
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#3 Beitrag von agape » 12.09.2009, 09:57

...dass der Wertverlust des Glaubens der Bezirksapostel seit deren Scheiterhaufenaktion drastisch zugenommen
seit spätestens 11/2006 steht auch der Begriff "Insolvenzverwalter" im Raum.
Das kann passieren.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

42

#4 Beitrag von 42 » 12.09.2009, 12:14

Wie die Zeit vergeht, agape! Ich musste auch noch einmal nachdenken, war das tatsaechlich damals im Jahr 2006?

Fuer diejenigen, welche noch etwas juenger sind oder die anderen, deren Gedaechtnis schon nicht mehr so gut funktioniert: ich glaube, dass agape den sogenannten Gottesdienst am 26. November 2006 meint.

tergram

#5 Beitrag von tergram » 12.09.2009, 15:42

42 hat geschrieben:...deren Gedaechtnis schon nicht mehr so gut funktioniert*): ... Gottesdienst am 26. November 2006 meint....
Ähem... ja... *) was war da nochmal?

shalom
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#6 Beitrag von shalom » 12.09.2009, 15:54

Sonntag

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evah pirazzi
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#7 Beitrag von evah pirazzi » 12.09.2009, 16:01

...ein besonders friedlicher in der Friedensstadt Osnabrück, gell?

:mrgreen:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

tergram

#8 Beitrag von tergram » 12.09.2009, 18:34

Danke evah. Jaja, die Mauern von Osnabrück. Soviel Posaunen kann`s gar nicht geben...
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shalom
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Re: ELTERNBRIEF-SERIE

#9 Beitrag von shalom » 13.01.2011, 06:16

Werte Eltern und ältere Eltern, liebe Apostel-Gotteskinder 8),

das Strohfeuer scheint abgefackelt zu sein. Stark angefangen und dann 2010 stark nachgelassen („Es geht auch ohne Elternbriefe) . Es herrscht Geistesflaute.

Die neuapostolischen Glaubensweltwirtschaft hat offensichtlich das Interesse an Eltern verloren. Nun gut, das Mittelalter war für die meisten Apostelamtskörper ohnehin nur eine finstere apostellose Epoche und mit den Mittelalterlichen in Eigenverantwortung konnten die Apostelamtskörper ohnehin nie so besonders gut. Eher mit Ungeborenen, Säuglingen, Kindern, Jugendlichen, Senioren oder Entschlafenen und all jenen NaKtivistInnen, die ihre Eigenverantwortung zugunsten einer kirchenrechtlichen Unselbständigkeit längst aufgegeben haben … .

Erziehung ohne Information = > Dran glauben lassen. Und momentan haben sehr viele Gemeinden dran zu glauben.

shalöm

Sebastian

Re: ELTERNBRIEF-SERIE

#10 Beitrag von Sebastian » 13.01.2011, 09:56

Zumindest in Süddeutschland sind die Elternbriefe immer sehr aktiv verteilt worden... Gibt es Rückmeldungen aus NRW und Süddeutschnd, ob es die Elternbriefe noch gibt?

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