Sonntagsschule

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shalom
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#11 Beitrag von shalom » 13.09.2009, 08:25

[b][=> Gesangbuch für die deutschsprachigen neuapostolischen Gebietskirchen von MYBISCHOFF][/b] hat geschrieben: 3
Wie schön ist‘s doch, stehn wir, geschart
zu heilger, frommer Lehr,
wie junge Lämmer fein und zart
um ihren Hirten her!
Wir hören seine Stimme gern
und folgen in ihm unserm Herrn.

Verfasser unbekannt

Werte DiskursteilnehmerInnen,

...nachdem die Apostel ihre "heilge fromme Lehr" stillschweigend auf dem Scheiterhaufen entsorgt haben, stehn die Belämmerten immer noch zu heilger, frommer Lehr um ihre Bezirksapostel her! In einer reinen Wortkirche hören sie deren Un- und Vielstimmigkeiten gern und folgen ihren geistlichen Führern (etwa gar selber Piraten? :wink:) gern… .

Musikchor bitte für alle: „Fluch der Karibik“

shalom

Adler

#12 Beitrag von Adler » 14.09.2009, 16:56

Da ist dieser Liedvers im Niederländischen aber schon passender, wenn man ihn wörtlich ins Deutsche übersetzt:

3. Een goede herder is de Heer,
Hij zorgt voor groot en klein.
Als kleine lamm'ren mogen wij
het dichtst bij Jezus zijn.



wörtliche Übersetzung:


Ein guter Hirte ist der Herr,
Er sorgt für Groß und Klein.
Wie kleine Lämmer möchten wir
ganz nah bei Jesus sein.

LG Adler

Maximin

WIR HÖREN SEINE STIMME GERN...

#13 Beitrag von Maximin » 14.09.2009, 18:24

:) Mein lieber Prolle,
Du antwortetest mir freundlich brüderlich und mitfühlend beratend so: „Am Besten, du singst das Lied aus voller Brust mit. Danach wird es dir so schlecht gehen, dass sich dein Ohrwurm freiwillig verabschiedet. Falls nicht, bin ich gern bereit, mit dir gemeinsam die dritte Strophe - selbstverständlich in der zeitgemäßen NAK-Version - von der Zinne der Wartburg herabzuschmettern...“.

Nun, glücklicherweise habe ich aus meiner kleinen Wohnung einen permanent freien Rundblick über die ehemalige Reichshauptstadt Berlin. 180 Gradus gen Westen. Es bedarf in meinem Fall also nicht unbedingt der Wartburgzinnen, um mich frei zu schmettern. Der Brüderlichkeit bedarf es schon. Schön, wenn man mitfühlende Brüder hat. Du bist wohl so einer.

Ab sofort nenne ich Dich deshalb niemals mehr Prolle, sondern meinen „Ap.“ Und bist Du nicht anderen ein „Ap.“, so bist Du nun fürderhin mein „Ap.“. Sorry, muste mit leben, Alter! Trage diese Last. Du hast noch einen weiten Weg zu gehen... :mrgreen:
Herzlichst Micha, der maximinimierte Ostpreuße :wink:

uhu-uli

#14 Beitrag von uhu-uli » 14.09.2009, 18:36

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.

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August Prolle
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#15 Beitrag von August Prolle » 15.09.2009, 13:57

:D Ehrwürdiger Bruder Maximus,

zum Dank für die Ernennung zum "Ap." erlaube ich mir, Dir anbei ein handsigniertes Foto meiner Füße zu übersenden – im Gegenwert von circa 3.353 Euro. (Soviel erbrachte zumindest die letzte Auktion dieser Art.) Vom Erlös kannste mich gerne mal auf ein Gläschen Steinhäger einladen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit dazu beim bevorstehenden EJT-vV (Ersten Jesamtdeutschen Treffen aller versöhnt Verschiedenen). Damit wir uns im Gedränge nicht verfehlen: Du erkennst mich am leuchtenden Gesicht :wink: .

Ansonsten kann ich nur sagen: Ichbinokaydubistokay. (Das ist Mittelhochneuapostolischdeutsch und bedeutet soviel wie: "Wenn das mit der Versteigerung nicht klappt, übernehme ich den Steinhäger.")

Bleibe wacker.

Dein August
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Maximin

DEFTIG UND EHRLICH...!

#16 Beitrag von Maximin » 15.09.2009, 16:32

:) Mein lieber AP. Es geht das Gerücht, wonach der StAp. J. G. Bischoff (sel.) nach einem Festgottesdienst in Berlin mit seiner Begleitung im Schloßhotel Gerhus bei Tische saß. Der Ober nahm die Getränkebestellungen auf und fing damit am Ende der Tafel an. Geordert wurden dort Tafelwasser, Fruchtsäfte und andere nichtalkoholische Getränke. Als der Ober J. G. Bischoff befragte, soll der genüßlich geantwortet haben: „Eine Molle und einen Korn.“ Überlieferte von seinem Fahrer, Fritz G. (BÄ).

Insofern, wundere Dich bitte nicht, wenn ich, beim hoffentlich geselligen Frühschoppen nach dem FestGD, auf der Wartburg, mir einen Einbecker Urbock mit Steinhäger bestelle. Der Steinhäger geht auf Dich. Jeder weitere Urbock aus Einbeck auf mich! :mrgreen: Frage: Wer fährt nachher? Sollen wir Frau Anne bitten...? :wink:

Micha grüßt über die Elbe :wink:

Anne

#17 Beitrag von Anne » 15.09.2009, 17:06

Vergisset. :P

shalom
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#18 Beitrag von shalom » 16.09.2009, 22:51

[=>NaK-Süddeutschland]
627 Schulanfänger in der Gebietskirche Süddeutschland ((14.9.2009)

…Sie treten nun auch in die Sonntagsschule ein, ein kirchliches Angebot speziell für Grundschüler, das im Regefall parallel zum Gottesdienst am Sonntagvormittag stattfindet.

Die Erstklässler erhielten als kleines Geschenk der Gebietskirche Süddeutschland – außer dem von der Neuapostolischen Kirche International (NAKI) für die Schulkinder herausgegebenen Liederbuch „Stimmt mit ein“ – erstmals noch ein Heft der Zeitschrift „Wir Kinder“, die ebenfalls von NAKI herausgegeben und im kircheneigenen Verlag F. Bischoff hergestellt wird, zusammen mit einem Brief des Bezirksapostels Michael Ehrich und einem Gutschein für ein halbjähriges Geschenk-Abo der Zeitschrift.

…so der Bezirksapostel in seinem Brief. Er schrieb darin den Kindern auch, „was immer hilft“: Beten – und da komme es auch nicht darauf an, wie alt und wie groß man sei …

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Schulterschluss mit dem Nadolny-Brief an die ABC-Schützen (die das Lesenlernen noch vor sich haben) ist unverkennbar („Achse der Lieben“=Berlin-Stuttgart). Theologischer Analphabet schreibt an Analphabeten. Schule statt Gottesdienst. Gummibärchen als na-amtlichen Brotalternative. Für mich ist das schon ein bezirksapostolischer Hammer, wenn theologische Analphabeten 627 Bücher und Lesegutscheine an ABC-Schützen (Schulanfänger) verschenken lassen. Die Drückerkolonnen des VFB scheinen mit ihren Abos einige „Bezirks-Abo-stel“ gut eingespurt zu haben :wink:.

„Analpha-beten“ hilft na-türlich auch gestandenen Bezirksaposteln. Davon glaubensleben sie. Bei diesen geistlichen Führern in der neuapostolischen Geisteswissenschaft mit phantastischen „Pro-Visionen“ dürfte eindeutig der „Funktionale Analphabetismus“ eine strategische Rolle spielen, der dann schlüssig in einer pädagogisch wertvollen Untheologie neben der Bibel praktiziert wird (Fachrichtung na-amtliche Konditionierung durch Gebötlein und großes NaKino ohne neuen Glauben).

Ausgerechnet in der Stadt der NaKi-Zentrale (Zürich) steht das Pestalozzidenkmal und auch der VFB residiert in der Stadt, wo Adorno ein Denkmal errichtet worden ist. Wo bitteschön bleibt die Pädagogik der na-amtlichen Religionspädagogen? Vielleicht wird durch den dereinstigen neuen Glauben der Bezirksapostel deren neuapostolisches Faible zur schlüssigen Un(theo)logik etwas abgemildert. Ansonsten würde es ja „ungehoyerlich“ bleiben und das nicht nur bei den bezirksapostolisch „gebrieften“ Sonntagsschulschützen.

Darum Kinder und KaffeefaherInnen aufgepasst, wenn „Onkels“ was zu verschenken haben :wink: .

shalom

shalom
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Re: Sonntagsschule

#19 Beitrag von shalom » 18.09.2011, 08:04

[urlex=http://cms.nak-sued.de/index.php?id=35960][ = > Ehrichs Einbindungs- und Kultministerium ][/urlex] hat geschrieben:
Erstklässler starten ins Schulleben und in die Sonntagsschule (15.9.2011)

Da in Süddeutschland die Jungen und Mädchen ab Schuleintritt auch eingeladen sind, die Sonntagsschule zu besuchen, fängt nun für die neuapostolischen Erstklässler auch das erste Sonntagsschul-Jahr an. (Sonntagsschule findet parallel zum Gottesdienst am Sonntagvormittag statt; sie erstreckt sich über vier Jahre.)

Werte Erstklässler, liebe Zweit- und Drittklässler und all ihr „Sitzengebliebenen“ ohne höhere Weihen 8),

wie in den Vorjahren hatte Ehrichs Einbindungs- und Kultministerium aus dem Taschengeldopfer den Erstklässlern ein Gutschein für ein, von der Gebietskirche – über das geschenkte Opfer - rückgesponsertes halbjähriges Probeabonnement der Zeitschrift „Wir Kinder“ (Herausgeber der Apostelverein NaKi und dessen VFB) geschenkt. Von dem geschenkten Opfer bekommen die Schenker einen kleinen Teil zurückgeschenkt. Geschenkt.

Überhaupt scheinen die führenden Häupter der Bezirksapostelreiche mit einem nakinternen Schulungswesen dem nakinternen Heiligen Geist etwas auf die Sprünge helfen zu wollen. Wirtschaftsapostel Brinkmann lässt mittlerweile sogar Diakone „einschulen“ und will dieses Verschulungskonzept auch auf Ämter im unteren Dienst (Priester, Gemeindeevangelisten, Provinzvorsteher) ausgedehnt wissen. Ordentliche Ordinierung wird für die Zielgruppe Gottes von dessen Managern als nicht mehr als ausreichend angesehen (Schulung für neu ordinierte Diakone) . Sogar E-Learning soll für die von Gott zum Dienst auserwählten Esraeliten demnächst auf der Tagesordnung stehen.

Um das Selbstbild immer besser zur Geltung zu brinken, werden auch für die Zielgruppe der ÖA-Multiplikatoren erstkässlerische Schulungen vorbereitet (Schulung für Apostelfotografen) .

Für Apostel sind deren Einschulungsunterlagen allerdings noch nicht weit gediehen. Sie sind beim Thema Opfer aus dem Stehgreif eingestellt worden.

Danke. Sie können sitzen bleiben.


shalom

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Re: Sonntagsschule

#20 Beitrag von shalom » 18.09.2011, 08:08

Werte DiskursteilnehmerInnen, liebe E-Learner 8),

'erst ordinieren – dann schulen', hört sich in dieser Reihenfolge fast so an, als ob Apostels dafür wären Reifezeugnisse schon vor Schuleintritt blanko auszuteilen :wink: . Nun ja, ihren neuen Glauben (DNG) haben die Apostels ja auch noch nicht fertig gestellt bekommen und dann kommt die Welle der Lehrmitteländerungen. Den Umsatz des VFB wir’s freuen. Bis auf weiteres Kaufhauskrabbeltische voller Schnäppchen und dann die neue Glaubensoftware der Glaubensfortentwickler Gottes.

Beim Lesen des o. a. „Glaubensartikels“ ist mir folgendes bewusst geworden. Der neuapostolische Glaube kommt aus der Predigt. Wenn nun Kinder und deren KinderpflegerInnen jahrelang allsonntäglich zu unordinierten allsonntäglichen Nebentätigen (Vorsonntagsschule/Sonntagsschule) parallel zum Gottesdienst abkommandiert werden, dann scheinen die Apostels Kiefers Leitgedanken und den darauf aufbauenden Predigten nichts wirklich Wichtiges beizumessen.

Plötzlich konfirmiert – und dann mit der brutalen Predigtrealität konfrontiert. Kein Wunder wenn den Aposteln ihre Gotteskinder scharenweise vom aposteltraditionellen Gottesdienst fernbleiben und mit Naktivitätskoeffiziennten/Opferkoeffizienten nahe Null in der Statistik zu verbuchen sind.

Wie man sieht, haben nakintern die Schulungen zunächst bei Stamm-, und Bezirksaposteln anzusetzen, die dann ihre Apostel endlich mal einschulen sollten, um top-down fürs rechte Bildungsniveau zu sorgen.

Da schicken Apostel eine Zielgruppe ins Predigtparallelabseits und vergießen Krokodilstränen über ihre selbstbildgerecht angerichtete miese Statistik. Nun ja, solange noch genügend Gebäude verscherbelt werden können besteht für Apostel noch kein nakuter Handlungsbedarf. Der Botschaftskrug ging ja auch zum Brunnen bis er zerbrach.

Der Amtslehrkörper an den höheren neuapostolischen Glaubensbildungsanstalten (Gemeinden/Fassadenhöfen…) auf der Brücke zwischen Erde und Luft ist schon eine Klasse für sich :wink: .

shalom

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