zum Gemeindejubiläum

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shalom
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zum Gemeindejubiläum

#1 Beitrag von shalom » 03.09.2009, 05:21

[MYBISCHOFF begrüßt Wohlfühlgemeinde im Club der 100-Jährigen]
Willkommen im Club der 100-Jährigen (31. August 2009)

Frankfurt. Etliche Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen prägen das Gemeindeleben neuapostolischer Kirchen auch in der zweiten Jahreshälfte 2009. Die Gemeinde Frankfurt-Höchst beispielsweise hat sich anlässlich ihres Jubiläums am 30. August 2009 unter freiem Himmel zum Sonntagsgottesdienst zusammengefunden.

Was für zentralafrikanische Gemeinden eher üblich ist…

Werte DiskursteilnehmerInnen,

ich war der Meinung, dass die Gemeinde Höchst ihr Jubiläum mit Gott schon am 03. Mai 2009 gefeiert hätte ([->gf24 / 42 (DNG)]) zum Bericht über das Jubiläum der neuapostolischen Gemeinde Frankfurt-Höchst).

Die neuapostolischen Amtsträger aus der Frankfurt-Höchster Wohlfühlgemeinde scheinen sich selber wegen der gleichen Angelegenheit wohl öfters feiern zu lassen. Sie nehmen ihre Feiertage, wie sie sie legen. Die „Frankfurter Neue Presse“ hatte über das Event vom 03. Mai ausführlich berichtet. Leider funktioniert der ursprüngliche link nicht mehr und ich trete in den Riss:
Neuapostolische Kirche feiert ihren 100. (04.05.2009)

Sie bereiten sich auf das Wiederkommen Jesu Christi vor, werden von «Aposteln» geleitet und haben seit ihren Anfängen viel Kritik entgegengebracht bekommen. Am 3. Mai feierte die Neuapostolische Gemeinde in Höchst ihr 100-jähriges Bestehen.

Höchst. 214 Gemeindemitglieder zählt die Neuapostolische Kirche (NAK) Höchst 100 Jahre nach ihrer Gründung im Januar 1909… . Eine «blühende Gemeinde» sei daraus entstanden, teilt der Öffentlichkeitsbeauftragte Michael Schütrumpf mit und spricht von einer starken Verjüngung. In Zahlen: 53 Kinder und Jugendliche sind Gemeindemitglieder der Neuapostolischen Gemeinde in Höchst. Ein Trend, der gar nicht zur allgemeinen Situation leerer Kirchenbänke passt. Schütrumpf ist stolz und berichtet von glücklichen Umständen durch Zuzug und von einem kinder- und jugendfreundlichen Konzept der Glaubensgemeinschaft.

Jugend ist stark in Gemeinde verwurzelt
«Spielerisch werden Kinder an die biblische Geschichte herangeführt», so Schütrumpf. Sie besuchen Vor- und Sonntagsschulen, erhalten zusätzlichen Religionsunterricht in ihren Gemeinden, treffen sich in Jugendfreizeiten. «Sie sind stark verwurzelt mit ihrer Gemeinde und identifizieren sich mit ihr.» Schütrumpf spricht von «großem Zusammenhalt» und «Einfluss».

Der Beauftragte für Weltanschauungsfragen im Zentrum für Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sagt dazu:

«Die NAK hat in der Regel relativ kleine Gemeinden mit familiärem Charakter. Manche empfinden das als angenehmen Halt, andere fühlen sich davon bedrängt und lösen sich heraus.»

Tatsächlich hat die NAK in den vergangenen Jahrzehnten viel Kritik einstecken müssen. Der Öffentlichkeitsbeauftragte der NAK kennt die Kritikpunkte. «Dieses Bild ist veraltet.» Man habe vielleicht Fehler gemacht in der Vergangenheit, aber «seit vielen Jahren gibt es einen Öffnungsprozess in den Gemeinden», sagt Schütrumpf.

Sektenvorwurf steht im Raum
Und auch die EKHN weiß von «unzulässigem Druck» nichts, wie ihr Weltanschauungsbeauftragter erklären lässt. Dennoch gibt es auch heute noch kritische Stimmen, die der NAK den erhofften Weg in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) bisher versperrt. Sprecher Lothar Peitz spricht nach wie vor von Sektenmerkmalen. Solange sich die NAK als «allein seligmachend» bezeichne, mit ihrem Ritual der «Versiegelung als einziger Heilsbringer», weise sie eindeutige Sektenmerkmale auf. «Wir sind aber zuversichtlich, dass sich da etwas ändert», sagt Peitz.

Zarte Annäherungen habe es gegeben, seit kurzem auch auf lokaler Ebene in Frankfurt, doch die Vorbehalte, die der NAK entgegengebracht werden, seien noch zu groß. Einander kennenlernen heißt die Devise. Hüben wie drüben schauen die Konfessionen neugierig auf einen erhofften Öffnungsprozess und auf den neuen Katechismus, den die NAK in nächsten Jahr herausbringen will.

(Frankfurter Neue Presse)

Nach so einer vernünftigen Presse kann ich schon verstehen, dass dem VFB für seine Berichtserstattung ein Bericht von einem Wiederholungsjubiläum (2ter Nakt) sehr zupass gekommen ist. Auch die eigene [->Höchster Ereignisseite der Gemeinde] lässt ihre eigenen Feierlichkeiten im eigenen Gotteshause vom 03.05.2009 völlig unerwähnt. Wie feierlustig die glücksselige Gemeinde trotzdem drauf ist, zeigt das [->VFB-Bild] vom „Open Air Gottesdienst“ mit den Jubilaren des 100jährigen. Allerdings hat diese Jubiläumwiederholung des Höchster Jubiläums als echter Gottesdienst des Herrn am 30.08.2009 (10:00 Uhr) somit erst ganz richtig stattgefunden (nicht nur für die Presse) und das noch nicht einmal in Frankfurt-Höchst :wink:.

Während die aktuelle [->Gemeindechronik] (Stand 01.09.2009) ca. 170 Mitglieder vermeldet, hatte sich der zuständige Öffentlichkeitsbeauftragte, Michael Schütrumpf am 03.05.2009 noch mit 214 Gemeindemitgliedern gebrüstet, davon allein 53 Kinder und Jugendliche. Diese öffentlichkeitsbeauftragte, amtliche Wirklichkeit einer „blühenden Gemeinde“ wird allerdings von dem offiziellen (naktuellen) [->VFB-Gemeindeselbstbild] der dahinmigrierenden Schäfchen nicht unbedingt so jubilierend wiedergegeben :wink: .

Für ihren Jubiläumseventgottesdienst (Jubiläum Teil II) war die Gemeinde Höchst nach Frankfurt-Heddernheim beordert worden. Heddernheim ist sogar internaktional einschlägig bekannt und wegen seines feierlichen Rahmens sogar berühmt. Wohlfühl- und Open-Air-Feierlaune in Reinkultur. Frankfurt-Heddernheim trägt zurecht die Ehrenbezeichnung: [->Klaa Paris (Wikipedia)]. Und ausgerechnet in „Klaa Paris“ durfte die Höchster Gemeinde im „zentralafrikanischen Gemeindeflair“ (ohne na-amtlichen 5-Jahresplan des Apostelamtskörpers für ein Wellblechdach überm Kopf) zur Jubiläumwiederholung erneut erblühen.

Die na-amtliche Eilmeldung von der [->abendteuerlichen Versiegelung durch einen Bezirksältesten? (26.08.2009)] mag verdeutlichen, dass zu Kleinkindern der internaktive Gott auch noch Spätabends unterwegs ist („Nach dem Gottesdienst war die ganze Gemeinde in den unteren Räumen "zu einem Gläschen" eingeladen“). Anstatt einem Sektenvorwurf wie in Höchst stand in Eschersheim ein Gläschen im Raum (in den untersten Örtern der Erde (Kirche) versteckt) :wink: . Nix mit „Open Air Sekten“.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Herzlichen Glückwunsch für die Allerhöchsten (alle Höchster, klaa Pariser, Geburtstagskinder und neuwiedergeborenen neuapostolischen Gotteskinder) und weiterhin viel Spaß beim Kennenlernen des neuen urneuapostolischen Glaubens ab 2010 (50jähriges Jubiläum des unrühmlichen Botschaftsendes) sowie des Kennenlernens des weitestgehend allen noch unbekannten Weges in die ACK (sofern das mehr als nur eine erneute Botschaftsfinte der Botschafter sein sollte).

shalom

Dieter

#2 Beitrag von Dieter » 03.09.2009, 07:17

Na, shalom, Du wirst doch aus einem Gläschen Sekt keinen Sekt(en)vorwurf zimmern wollen :)

Engelchen

#3 Beitrag von Engelchen » 03.09.2009, 07:39

Dieter hat geschrieben:Na, shalom, Du wirst doch aus einem Gläschen Sekt keinen Sekt(en)vorwurf zimmern wollen :)

Nö, bestimmt nicht. Vermutlich wollte er nur meinen Puls in ungeahnte Höhen treiben. :twisted:

Menno! :twisted:


Reich mir bitte eine Tasse Melissentee!

dietmar

#4 Beitrag von dietmar » 03.09.2009, 07:48

der Melissentee hatte doch schon neulich keine Wirkung :roll:
lg

Rapante

#5 Beitrag von Rapante » 03.09.2009, 08:02

Hallo zusammen,

ich nutze jetzt diesen Thread, um mich endlich einmal anzumelden – und um hier ein wenig zu „Aufhellung“ beizutragen.
Wohlfühlen kann man sich in Höchst tatsächlich – zumindest ab und an 8)
Das Jubiläum wird in der Gemeinde als Ganzjahresereignis mit mehreren Programmpunkten begangen. Das kommt in dem Beitrag nicht raus.
Der Veranstaltungsort „Klaa Paris“ war immerhin - äh – praktisch.
Es sollte dabei die Erinnerung an die Anfänge im Vordergrund stehen, deshalb waren auch die Mitglieder der Gemeinden eingeladen, die später aus Höchst hervorgingen.
Die mangelnde Fröhlichkeit auf dem Bild ist einfach der Tatsache geschuldet, dass es zu diesem Zeitpunkt im Schatten noch saukalt war :shock:
Zu dem Zeitungsartikel möchte ich jetzt ganz pietätvoll schweigen… 8)

Euer Rapante

Engelchen

#6 Beitrag von Engelchen » 03.09.2009, 19:09

dietmar hat geschrieben:der Melissentee hatte doch schon neulich keine Wirkung :roll:
lg
Hatte er jetzt auch nicht. Es half nur ein kurzer kräftiger Ausraster an der richtigen Stelle.

shalom
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#7 Beitrag von shalom » 04.09.2009, 18:51

Werte DiskursteilnehmerInnen,

dass Jubiläen von besonderer Bedeutung nicht nur an einem einzigen Tag, sondern sogar als „Jubiläumsjahre“ Würdigung finden, ist mir z. B. durch das „Mozart-Jubiläumsjahr 2006“ bewusst geworden. 2009 ist das große Jubiläumsjahr für Händel - Haydn - Mendelssohn-Bartholdy. Ein Blick ins Internet zeigt, dass sich auch kleine neuapostolische Gemeinden als rechtlich unselbständige Trabanten ihrer jeweiligen Gebietskirchenkonstellationen gerne in Form großer „Jubiläumsjahre“ in Pose werfen. Aufgrund des Postings von Rapante bin ich auf die Suche nach „Jubiläumsjahr – NaK - Höchst“ gegangen.

Weder auf der gemeindeeigenen Ereignisseite, noch in der gemeindeeigenen Chronik und noch nicht einmal auf der großen Frankfurter Kirchenbezirksseite bin ich auf eine Festschrift oder einen na-amtlichen Festveranstaltungskalender gestoßen. Allerdings bin in der Tat bei [->“Frankfurt live com“] fündig geworden. Zu dem allerhöchsten Jubiläumsmarathon im Jubiläumsjahr für Händel – Haydn – Höchst und Mendelssohn-Bartholdy findet man bzgl. Höchst folgende lapidare Notiz:
Open-Air-Jubiläums-Gottesdienst in Heddernheim (28.08.09)

…Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde Höchst der Neuapostolischen Kirche hat sich der Gemeindevorsteher, Evangelist R. A., etwas Besonderes einfallen lassen: Statt des üblichen Gottesdienstes in der Kirche in der Gebeschusstraße findet am 30. August ein Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände des Radsportvereins Heddernheim, Kaltmühle 41, statt. Damit soll erinnert werden an die ersten Anfänge der Gemeinde, die sich im Januar 1909 erstmals in einem angemieteten Haus in der Gotenstraße in Höchst versammelte… .

Zusatzinfos aus der Chronik
Aus bescheidenen Anfängen im Januar 1909, bei dem sich 16 Mitglieder regelmäßig in einem angemieteten Raum in der Gotenstraße 11 zum Gottesdienst versammelten, ist eine bis heute blühende Gemeinde mit aktuell 214 Gläubigen entstanden… .

Am Sonntag, 3. Mai, um 15:00 Uhr lädt die Gemeinde zu einem Gottesdienst in die Kirche in der Gebeschusstrasse 26 ein. Der stellvertretende Kirchenpräsident, Apostel Gert Opdenplatz wird diesen Jubiläumsgottesdienst leiten.

Die 100-jährige Gemeindegeschichte hat viele Stationen: … Drei Jahre später bezog die Gemeinde Quartier im Tanzsaal des „Bayrischen Hof“ in der Gersthoferstraße (damals „Mittelweg“).

„Insgesamt betreue ich zusammen mit vier Priestern und einem Diakonen 214 Gläubige. Davon sind 33 Kinder und 20 Jugendliche“, so Gemeindevorsteher R. A. .

Kurzinfo über die Neuapostolische Kirche (NAK):
Die 12 Gemeinden des Frankfurter Kirchenbezirkes, die teilweise auf eine bis ins Jahr 1889 zurückreichende und somit 120-jährige Kirchengeschichte zurückblicken, gehören zur NAK-Gebietskirche Hessen/Rheinland/Pfalz/ Saarland.

…Die Gläubigen dieser christlichen Gemeinschaft erwarten das in der Bibel verheißene Wiederkommen Jesu Christi und bereiten sich darauf vor. Die Kirche wird - wie die ersten Christengemeinden auch - von Aposteln geleitet. Weitere allesamt ehrenamtlich tätige Amtsträger erfüllen in den Gemeinden die seelsorgerischen und organisatorischen Aufgaben.

Kurz- und Zusatzinfos von shalom:
  • - [=>Kirchengeschichte lt. Wikipedia]…“Friedrich Krebs...entwickelte 1895 das Konzept des Stammapostels, eines Apostels, der über den Aposteln steht und wurde damit zum eigentlichen Gründer der Neuapostolischen Kirche. Seit 1897 wurde dieser als Stammapostel bezeichnet…“ .

    - „Um diesen Knaben, um dieses Knäblein – so haben wir es früher bezeichnet – da geht es! Denn das ist das Bild derer, die entrückt werden, die am Tag des Herrn dabei sind, die angenommen werden vom Herrn. Und das ist unser Ziel, das ist unser Streben und das möge neu wieder der „Mittelpunkt des Gottesdienstes“ sein. Soll aber auch unsere Herzen neu erfüllen. Darum geht alles, dass wir zu diesem Knäblein zählen!“ (aus dem Dienen des lieben Stp. Dr. Wilhelm I. am 23.08.2009 in Bonn). Die neuapostolischen Bräute (Sonnenweiber / Frauen) von heute werden von ihrem Amtskörper schonend darauf vorbereitet, zum Knäblein zu gehören! Derweil wartet der Amtskörper geduldig auf die für 2010 verheißene Ausgießung des neuen neuapostolischen Glaubens (DNG). In einer reinen Wortkirche nach dem Hörensagen (schlüssig untheologisch) überwiegen eher die kurztemporären Elemente (Botschaften), deren Widersprüchlichkeiten für echte Neuapostolismen jedoch kein Problem darstellen.

    - Die [=>EJT-Orchesterfreizeit] fand am 30.08.2009 als Konkurrenzveranstaltung zum großen Höchster 100sten Jubiläumsgottesdienst statt. Das mag auch erklären, warum das [->VFB-Bild] vom „Open Air Gottesdienst“ so aussieht, als ob bei dem Event nur Gründungsmitglieder anwesend gewesen wären. Ohne Jugend und Instrumentalisten konnten die Senioren einmal ungestört unter sich sein und den wohlfühlend-einschmeichelnden Botschaften alter Zeiten nachtrauern.

    - Auch die geschickt untergejubelte Botschaft, dass „alle weiteren Amtsträger ehrenamtlich tätig wären“, stimmt definitiv so nicht. Selbstverständlich werden wesentliche na-kirchliche Aufgaben von Profis in ordentlichen Arbeitsverhältnissen erledigt, wie allein schon die vielen Verwaltungen nahe legen. Ein Pater Johanning lebt doch z. B. bitteschön nicht nur von der Hand in den Mund.

    - Gerade im 100sten Höchster Jubiläumsjahr sollte der Ehrenamtliche unverantwortlich schon in der Lage sein, glaubwürdig deutlich machen zu können, ob sein Zweig der Kirche 1889, 1897 oder gar, ob seine Glaubensrichtung erst noch sehr viel später als „Neuapostolische Kirche“ gegründet worden ist.

    - So sollte gerade auch im 100sten Höchster Jubiläumsjahr glaubwürdig deutlich gemacht werden können, ob die Jubilarin derzeit ca. ([=> „170 Mitglieder“ ]) hat, die von einem Vorsteher betreut werden, dem „drei Priester und fünf Diakone zur Seite stehen“ oder aber, ob das Kirchenobjekt 214 Schäfchen (Bräute / Knäblein) zählt, die der Verantwortliche „zusammen mit vier Priestern und einem Diakonen betreut ([->“Frankfurt live com“]). Vielleicht ist das selbst den Verantwortlichen ja auch alles egal.
Kommentar:
„Die 100-jährige Gemeindegeschichte [der neuapostolischen Gemeinde Höchst] hat viele Stationen: … Drei Jahre später bezog die Gemeinde Quartier im Tanzsaal des „Bayrischen Hof“ in der Gersthoferstraße (damals „Mittelweg“)“.

Dazu hat sich Gemeindevorsteher R. A., etwas Besonderes einfallen lassen: Statt des üblichen Gottesdienstes in der Kirche in der Gebeschusstraße findet am 30. August ein Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände des Radsportvereins Heddernheim, Kaltmühle 41, statt. Damit soll erinnert werden an die ersten Anfänge der Gemeinde, die sich im Januar 1909 erstmals in einem angemieteten Haus in der Gotenstraße in Höchst versammelte… :mrgreen:.

Demgegenüber gibt sich die Gebietskirche Argentinien nicht so höchst verklemmt. Dort gab es „nach dem Gottesdienst [30.08.2009] ein buntes Programm: Chor- und Instrumentalvorträge, landestypische Tänze…mit dem Stammapostel“ ([=>typisch neuap. Jubelwochenende]) mit typisch neuapostolischen "Stammestänzen".

Zum Höchster Festakt durfte das nak-eigene Stammorchester im fernen Naurod "Fluch der Karibik" spielen. Die rechte Verbindung der verkühlten Rumpfgemeinde im Geiste dorthin hat sicherlich engelschutzgeschützt hervorragend (subs - tanzlos) funktioniert.

Die mangelnde Fröhlichkeit auf dem Bild der allerhöchsten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr ("Kaltmühle") ist sicherlich zudem „einfach der Tatsache geschuldet, dass es zu diesem Zeitpunkt im Schatten noch saukalt war :shock:“ (Rapante).

Große Jubiläumsereignisse werfen halt ihre Schatten auch für Tanzmuffel voraus. Zu der unglaublich glaubwürdigen na-amtlichen Selbstdarstellung (Selbstbild) im eigenen "Jubiläumsjahr" möchte ich jetzt ganz pietätvoll schweigen… 8)

Hauptsache der Jubel rollt... .

shalom

Engelchen

#8 Beitrag von Engelchen » 05.09.2009, 14:53

Vielen Dank Shalom.
Die schönen Bilder von Naurod mit den begeisterten Gesichtern aller Beteiligten hat mich sehr erfreut.
http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/ ... hp?navid=1

Sie haben mit Feuereifer für den Herrn gespielt. Das macht sich bemerkbar. Ein wenig Südamerikanisches Temperament schadet nie. 8)
Das war Qualitätsarbeit.

shalom
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#9 Beitrag von shalom » 07.09.2009, 16:25

[=> NaK-NRW-OPLADEN]
100 Jahre Gemeinde Opladen (06. September 2009)

Dortmund/Leverkusen. Mit einem Festgottesdienst am Sonntag, 30. August 2009, beging die Gemeinde Opladen (Bezirk Velbert) den Höhepunkt ihrer Festlichkeiten zum 100-jährigen Gemeindejubiläum. Bezirksapostel Armin Brinkmann feierte den Jubiläumsgottesdienst mit seinen Glaubensgeschwistern und ihren Gästen in der Festhalle Opladen am Opladener Platz.

Konzerte, Gottesdienste, Tag der offenen Tür
Bereits im März 2009 eröffnete Bezirksältester Karl-Heinz Eicker, Bezirksvorsteher des Bezirkes Velbert, das Jubiläumsjahr mit einem Gottesdienst in der Opladener Kirche, an dem auch der Leverkusener Oberbürgermeister Ernst Küchler teilnahm. Zwei Konzerte in der Opladener Kirche - eines im März zur Passionszeit und das andere im Mai unter dem Titel "Meditation" als Abendmusik dargeboten - setzten das Festprogramm fort. Für das Erntedank-Wochenende, 3. und 4. Oktober 2009, planen die Opladener einen Tag der offenen Tür.

Abschlusskonzert im November…

Bezirksapostel Brinkmann verwendete zur Predigt im Festgottesdienst zum Jubiläum der Gemeinde Opladen das Bibelwort aus 1. Korinther 3,11-13: "Einen anderen Grund kann niemand legen als den. der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden."

"Jeder Faden wärmt!"
Aus seiner Kindheit sei überliefert, so der Bezirksapostel, dass er einmal seinem frierenden Bruder, mit dem er unterwegs war, einen Schuhsenkel um den Hals legte, den er sich zuvor aus seinem Schuh ausgefädelt hatte. Dem erstaunten Bruder habe er gesagt: "Jeder Faden wärmt! Das sagt Mutter immer."

Werte DiskursteilnehmerInnen und Jubilierenden,

im Gegensatz zu Höchst (Finanzapostel Koberstein) scheint es Wirtschaftsapostel Brinkmann in NRW ganz schön krachen zu lassen. Was für ein Festprogramm! Da wird keine Rumpfgemeinde kalt sitzengelassen. Jeder na-amtliche Faden wärmt!

Auf welcher anderen Grundsteinlegung die Botschaft Bischoffs mitsamt deren Gefolgsleuten bis heute gebaut war, wird so allmählich offenbar. Berichtet die Geschichte vom Heiligen Martin von dessen Mantelteilung, wärmt bei den gut gewamsten neuap. Aposteln bereits ein einziger Faden die Notweidenden. Diese arrogante Haltung zur Diakonie wird auch durch die einschlägigen Finanzdarstellungen untermauert. Darüber lassen sich häufig jedoch nur echte Neuapostolismen mit den groß aufgezogenen Werbefeldzügen für die Erntedankopfershows oder Kids2Kids-Charityevents erfolgreich hinwegtäuschen.

shalom

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#10 Beitrag von shalom » 08.09.2009, 22:07

      • Neue Jubiläumsregelungen jetzt na-amtlich

        (Ergänzungslieferung für Richtlinienordner nur über den Verlach erhältlich)


Neue Jubiläumsregelungen in den Gebietskirchen sind ab gestern in einem Hinterzimmerkonzil glaubensweltweit uneinheitlich geregelt worden. Die na-amtlichen Richtlinienbücher sollen sogar noch vor dem dereinstigen Erscheinen des neuen Glaubens der Bezirksapostel entsprechend naktualisiert – und um die entsprechenden kirchenrechtlichen Paragraphen ergänzt werden (Glaubensänderungsmitteilung des Stammapostelariums 2009).
Jubiläumsregelungen in den neuapostolischen Gebietskirchen und bei deren NaKi-Dachverband

§1 Gemeindejubiläen
Neuapostolische Gemeindejubiläen sind als „Jubiläumsjahre“ zu begehen.

§2 Dienstjubiläen
In gebührender Abhängigkeit vom neuapostolischen Dienstrang ist das na-amtliche Dienstjubiläum mit Segensspendung ein- (Unterdiakon), zwei- (Diakon) oder auch mehrtägig (Priester) zu begehen. Dienstrangmäßig kann der Endzeitrahmen dafür sogar von wöchentlich (Bischof) bis zu monatlich (Apostel aufwärts) oder gar schaltjährlich (für Stammapostelämter reserviert) ausgedehnt werden.

§3 Berufungsjubiläen
In gebührender Abhängigkeit vom neuapostolischen Berufungsdrang und –rang ist das na-amtliche Berufungsjubiläum mit Segensspendung ein- (KinderpflegediensthelferIn), zwei- (JugendbeauftraterIn) oder auch mehrtägig (Vorsteher) zu begehen. Berufungsrangmäßig kann der Endzeitrahmen dafür von wöchentlich (Bezirksvorsteher) bis zu monatlich (Bezirksapostelhelfer) oder gar schaltjährlich (für Stammapostelhelfer reserviert) ausgedehnt werden.

§4 Private Jubiläen
Segensspendungen für das Fußvolk (Geschwister) sollen nakintern gar nie nicht als Jubiläumsjahre begangen werden. Wie pflegte schon einer der neuapostolischen Urkirchengründungsväter zu sagen: „Quod licet jovi, non licet bovi“.

§5 Jubiläumskaskaden
Bedingt durch die Fußfassung auf dem afrikanischen Kontinent sieht sich der neuapostolische Amtskörper urplötzlich und vorbereitet mit Segensspendungen zu Hochzeitsjubiläen im Angesicht der Vielweiberei herausgefordert. Doch selbst das ist seit Salomo (700 Haupt- und 300 Nebenfrauen) für einen echten Amtskörper Gottes kein Problem mehr. Gleichzeitige Segenshandlungen zur silbernen und goldenen Hochzeit – für neuafrikanische Apostel schon lange reine Routine. Gerade auch für zeitgemäße Apostel – die immer jedem alles sein wollen -, sind die Folgen ehelicher Polygamie na-türlich schützenswert, sofern sie im Ausland rechtmäßig zustande gekommen waren. Im neuapostolischen Sinn und Kirchenrechtsverständnis („ich bin ein Gast auf Erden“) ist kirchenrechtlich (Selbstjustizapostel Wend) allerdings ein jeder Ausländer (egal ob Knäblein, Sonnenweib oder immer noch Jungfrau, egal ob Knecht oder Mitglied). Die neuapostolischen Apostel sind per se multisegenstaskingfähig. Nalso (das na-soziale Bindungswerk der NaK-NRW) will sogar Polygamiekurse anbieten (zum Freischwimmen der armen Amtsträger zum Erwerb des na-amtlichen Polytheologieführerscheins mit vollversiegeltem Passbild).

§6 Polygame Jubiläumsfeierlichkeiten in der Gemeinde
Polygame Ehejubiläumsfeierlichkeiten in enger zeitlicher Abfolge dürfen jedoch nicht wie bei den ansonsten üblichen Gemeinde- und Stammaposteldienstjubiläen zu Jubiläumsjahren kumuliert werden. Auch wenn das sehr aufopferungsvoll ist, kann der Amstkörper einer immer wiederkehrenden Segenspendung mit der Tendenz zur na-amtlichen jahrelangen Permanenz nicht ohne entsprechendes Sonderopfer zustimmen. Jede Silberpolyhochzeit ist ein Einzelevent, ähnlich wie in Europa der EJT (oder so)... .

§7 Jubiläen von na-amtlich für unwürdig Befundenen
Sollten Segensverblendete trotzdem auf einen na-amtlichen Segen bestehen indem sie die Ratschläge ihrer Segensträger ignorieren, ist durch die Terminierung auf einen Werktag sowie mit dem Segensvollzug durch ein einfaches Amt der geringen Wertschätzung des Amstkörpers weithin riechbar Ausdruck zu verleihen. Einem Segensgebet statt einer offiziellen Segensspendung ist hier der schriftgelehrte Vorzug einzuräumen (Zuwiderhandlung wird kirchenrechtlich gnadenlos strafverfolgt und mit Eigenverantwortlichkeitsstrafe nicht unter 2 Ewigkeiten standrechtlich selbstbildgerecht bestraft).

§8 Jubiläumsaquavit
Aquavitale Segenshandlungen anderer Glaubenskulturen werden noch vor dem Erscheinen des neuen Apostelglaubens formal anerkannt, sofern sie gemäß dem na-amtlichen Amtskörperbild rituell rein stattgefunden haben und von der versammelten Brunchgemeinde mit einem lauten Prost bestätigt wurden (vorbehaltlich der Zustimmung der Landesversammlungen), denn sämtliche Gemeinden der Bezirksapostel sind rechtlich eigenverantwortlich unselbständig.

Pssst. Inaktives Wohlsein. Juhubilee.

Euer, Euch liebender Hyperamtskörper
und shalom

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