Der Opferkult der Apostel

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Der Opferkult der Apostel

#1 Beitrag von shalom » 13.07.2009, 12:28

[->Apostel Otten in NaK-NRW-Köln]
Entscheidung für Segen oder Fluch (09.07.2009)

Köln-Seeberg. ([->5. Mose 11 26-28]). Dieses Bibelwort verwendete Apostel Otten als Grundlage seiner Predigt, die er am Mittwoch, 8. Juli 2009, in Köln-Seeberg hielt. In seinen Ausführungen machte er die klare Konsequenz, die sich aus unserer Entscheidung für Segen oder Fluch ergibt, deutlich. Wichtig sei daher, immer eine bewusste Entscheidung zutreffen. In letzter Konsequenz sei eine Entscheidung für den Segen auch immer eine Entscheidung gegen den Fluch. Der Apostel setzte dann vier Schwerpunkte:

- Eine Entscheidung für das ewige Leben ist auch immer eine Entscheidung gegen das Ausufern des irdischen Lebens. Als mahnendes Beispiel führte der Apostel das Gleichnis vom reichen Kornbauer an.

- Eine Entscheidung für das Opfer ist auch immer eine Entscheidung gegen den Fluch. Die Witwe zu Zarpat war bereit, das letzte Mehl für den Mann Gottes zu opfern und erlebte daraus einen großen Segen.

- Eine Entscheidung für die Nachfolge ist auch immer eine Entscheidung gegen das Verfolgen eigener Wege. Hier erinnerte der Apostel an den reichen Jüngling, der nicht in die Nachfolge trat.

- Eine Entscheidung für Christus bedeutet auch immer Veränderung und ist eine Entscheidung gegen Stagnation im Glauben. Als Christus Paulus begegnete, veränderte sich sein ganzes Leben.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

1.) Verordnetes geistliches Leben (Botschaften…) von Teilzeitaposteln ohne neuen Glauben (DNG) reicht mir als mahnendes Beispiel völlig aus. Angesichts der leerstehenden NaK-NRW-Immobilien der reichen Service-Aktiengesellschaft des Wirtschaftsapostels ist es wohl überflüssig, auch noch das Gleichnis vom reichen Kornbauern anzuführen.

2.) Seit dem berüchtigten Kinderopfergottesdienstes des Stp. im CentrO hat für mich die un(theo)logisch schlüssige Verquickung biblischer Überlieferungen durch neuapostolische Apostel ein pekuniäres Geschmäckle. Überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“. Was hat die Episode von der Witwe zu Zarpat mit dem neuapostolischen Kulti-Multi-Opferkult zu tun („gib mir zuerst“)?

3.) Wenn neuapostolische Apostel predigen „gib mir zuerst“ und sogar an das Opferdöschen von Hausfrauen und an das Taschengeld von Kindern wollen, dann sind das Botschaften, die eben nicht überlieferte Jesulehre verfolgen (...“und gib’ s den Armen“).

4.) Leider hat sich das Glaubensleben der neuapostolischen Apostel durch die Nichterfüllung der Botschaft - in der ihnen Gott begegnet war -, nicht geändert. Sie verharren immer noch in ihrem alten Trott und warten nun sturheil auf die Ausgießung ihres neuen Glaubens (Katechismus) 2010. Saulus hatte sich da anders verhalten.


Der klaren Konsequenz der Apostelämter wird vom VFB für den neuapostolischen Alltag massiv Schützenhilfe geleistet. In der Begebenheit vom [->Nadelöhr] heißt es: „... Wer viele Güter hat, muss sich viele Sorgen darum machen. Denn wo Reichtum ist, droht Verlust von vielen Seiten. »Diebe«, erwähnt der Herr, »Motten« und »Rost«. Ganz offensichtliche Gefahren lauern, aber auch schleichende Verlustbringer sind am Werk, die ganz langfristig und sehr heimtückisch arbeiten

Ein Irrtum vieler Apostel war schon durch Jesus persönlich entlarvt worden. Der Irrtum, dem neben vielen auch der reiche Kornbauer erliegt, ist folgender: Der Glaube der Apostel, ein Glaubensleben in Wohlfühlen (in Saus und Braus) sei allein das Wahre und einzig Erstrebenswerte. Und aus diesem Irrtum heraus trachtet der Apostel als erstes nach Gut, Geld und Reichtum. Er glaubt, erst dann, wenn er dies erreicht habe, könne er wirklich glaubensleben. Jesus entwirft ganz entschieden ein anderes Bild: »Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen« (Matthäus 6, 33). Und er malt das Bild des Apostels als eines von Sorgen Getriebenen und Gefangenen: »Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?« Und mahnt dazu, doch mehr auf Gottes Hilfe zu bauen ... .

Ich bin immer wieder fasziniert, welches Ottengezücht manche Teilzeitapostel so predigen. Apostel und Wirtschaftsapostel (Immobilienspekulanten), die es im Spannungsfeld zwischen Amt und Glaubenskommerz selbst nicht schaffen, [->“JA oder Nein“] zu sagen. Viele na-amtliche Verlustbringer sind da am Werk, die mit ihren glaubenskommerziellen Botschaften ganz langfristig und sehr heimtückisch arbeiten… :wink: .

shalom

shalom
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#2 Beitrag von shalom » 13.07.2009, 12:33

[->NaKi / Kennenlernen / Spenden der Mitglieder]

Die Neuapostolische Kirche verhält sich politisch neutral und unabhängig. Sie finanziert sich aus den freiwilligen Spenden ihrer Mitglieder.

…kein Sterbenswörtchen von dem Opferkult der Apostel mit ihrer schlüssig un(tho)logischen Opfer-Segens-Verquickungslehre… :wink:

shalom

shalom
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#3 Beitrag von shalom » 13.07.2009, 15:30

[->NaK-NRW / Sektion Bad Honnef]
Apostel Otten in Bad Honnef ] (01.07.2009)

Der Apostel diente mit dem Wort aus 5.Mose 11, 26-28. „Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: Den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des Herrn, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des Herrn, eures Gottes, und abweicht von dem Wege, den ich euch heute gebiete, dass ihr anderen Göttern nachwandelt, die ihr nicht kennt“.

…Der Apostel übertrug dies auf den Gottesdienst und sagte, dass wir in den Gottesdienst gehen um hier Heil zu empfangen.

Entscheidungen dafür und dagegen
Zum Textwort führte der Apostel aus, dass es um eine Entscheidung zwischen Segen und Fluch gehe… .

Entscheidung für das Opfer
Der Apostel erinnerte an das Gleichnis vom reichen Jüngling. Jesus forderte den Jüngling auf, seinen sämtlichen Besitz zu verkaufen und den Armen zu geben, um dann einen Schatz im Himmel zu haben. Dieses Gleichnis übertrug Apostel Otten auf unser Leben. Wenn man opfert, und sich somit für das Opfer entscheidet, so entscheide man sich gleichzeitig auch für einen Segen und für einen Schatz im Himmel.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei Entscheidungen wählen neuapostolische Apostel für sich persönlich mitunter einen Mittelweg. So soll es Geschäftsführer geben, die zwei Herren dienen, weil sie nebenbei noch als Apostel wirken (Teilzeitstelle).

Wenn ich mich für überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ entscheide, wäre ich doch verflucht, wenn ich einem 50%-Apostel und seinem alttestamentarischen Opferkult Multi-Kulti-Glauben schenken würde.

Solange die NRW-Apostel und deren neu installierter Züricher CFO als „Zastermänner“ (Zachäus Zastermann) ihr angehäuftes Vermögen nicht den Armen geben, solange hat dieses na-amtliche Gleichnis von Franz-Wilhelm ein massives Glaub- und Brautwürdigkeitsdefizit. Überlieferte Jesulehre war das nicht.

Ob es sich bei der speziellen Variante des halben Apostels schon um einen Vorgriff auf den neuen Glauben (DNG) handelt oder ob es die Nachbereitung des großen CentrO-Kinderopfergottesdienstes („gib mir zuerst“) war, bleibt ungewiss.

Evtl. handelt es sich bei dieser neuapostolischen Sonderlehre (schlüssige Un(theo)logie) auch um ein ganz spezielles „Ottengezücht“. Es wäre ja nicht die erste suspekte na-amtliche Botschaft eines Botschafters.

shalom

verbindlich

#4 Beitrag von verbindlich » 13.07.2009, 16:06

Hallo shalom,

hast du kein Papier zu Hause, oder ist dein Rechner voll?
Es nervt langsam, immer nur deine Meinung zu lesen, ich hoffe nur, du glaubst nicht im Ernst, weil keiner antwortet, nicken hier alle ab!!!

Hannes

#5 Beitrag von Hannes » 13.07.2009, 16:29

Hallo "verbindlich",

Schweigen gilt (auch heute noch) in Kaufmannskreisen als Zustimmung!

LG - Hannes


ps. Und wann schreibst Du einmal etwas Essenzielles bzw. Verbindliches?

uhu-uli

#6 Beitrag von uhu-uli » 13.07.2009, 17:58

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:38, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

#7 Beitrag von Adler » 13.07.2009, 18:04

Die Freude des Einen, ist oftmals das Leid des Anderen ... 8)

LG Adler

tergram

#8 Beitrag von tergram » 13.07.2009, 21:15

verbindlich hat geschrieben:...immer nur deine Meinung zu lesen, ...
Werte/r verbindlich,

gestatte mir ganz unverbindlich die Nachfrage, welche Meinung "shalom" denn hier kundtun sollte - ausser seiner eigenen?

Bei der Gelegenheit erlaube ich mir zusätzlich die freundliche Aufforderung an dich, uns gelegentlich an deiner Meinung zu Sachverhalten teilhaben zu lassen.

Ich wäre erfreut, einen durchdachten, vernünftigen Beitrag von dir zu lesen. Ich liebe nämlich Premieren.

Unverbindliche Grüße,
t.

shalom
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#9 Beitrag von shalom » 14.07.2009, 05:04

verbindlich hat geschrieben: ...ich hoffe nur, du glaubst nicht im Ernst, weil keiner antwortet, nicken hier alle ab!!!
...wir doch hier nicht in einem neuapostolischen Gottesdienst...

Dieter

#10 Beitrag von Dieter » 14.07.2009, 09:30

verbindlich hat geschrieben:Hallo shalom,

hast du kein Papier zu Hause, oder ist dein Rechner voll?
Es nervt langsam, immer nur deine Meinung zu lesen, ich hoffe nur, du glaubst nicht im Ernst, weil keiner antwortet, nicken hier alle ab!!!
Liebe/r verbindlich,

von Deinen bisher 5 Beiträgen sind 4 gegen shalom und 1 gegen tergram gerichtet. Von Deiner Seite ist bisher weder verbindliches noch unverbindliches beigetragen worden. Allenfalls nichtssagendes bis beleidigendes.
Bitte sieh diesen Beitrag als Verwarnung des Foreninhabers an. Sollte sich das Niveau Deiner Beiträge nicht ändern, teile ich Dir hiermit verbindlich mt, daß Du dann gesperrt bist.
Es zwingt Dich niemand, shaloms Beiträge abzunicken. Du kannst Dich inhaltlich gerne damit auseinandersetzen. Aber dann ohne beleidigend zu werden.

Verbindliche Grüße
Dieter

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