NAK NRW, Bezirksapostel Brinkmann: Kult-Urhauptstadt 2010 - neuapostolischer Kirchentag in Essen kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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simpel

#61 Beitrag von simpel » 30.12.2009, 12:28

Ich seh´s kommen: Irgendwann steht ein geflügelter Götterbote vor shalom´s Haustür - im Gepäck eine anwaltliche Depesche aus dem schönen Düsseldorf.
Ruckzuck biste Mode... :mrgreen:

Heinrich

#62 Beitrag von Heinrich » 30.12.2009, 12:57

.... steht ein geflügelter Götterbote vor shalom´s Haustür - im Gepäck eine anwaltliche Depesche aus dem schönen (?) Düsseldorf.
Bon jour, Shalom.

Bevor ich zu meinem Anliegen komme, möchte ich mich selbst vorstellen. Nur, damit Sie wissen, wer Ihnen da schreibt.

Ich bin (noch) neuapostolischer Christ, verbandelt mit einer engagiert evangelischen Frau. In der NAK habe ich jahrelang den schwarzen Kittel getragen (und teilweise wohl auch rechten Unfug verzapft ;-).

Irgendwann hat es dann gereicht und ich gab mein Amt zurück. Die "men in black" hier im Ort/Bezirk sehen es heute - Jahre später - immer noch nicht gern, wie gut meine Kontakte in der Gemeinde/im Bezirk nach wie vor sind. Aber was soll's, mögen diese doch denken, was sie wollen....

Zu Ihnen: Ich mag Ihre Beiträge, diese messerscharfen, teilweise auch bösen Analysen treffen ja immer zu. Weiter so. Bitte.

Und: Auch für mich ändert sich das "Betrachtungsbild" (blöder Ausdruck, aber treffend) der NAK mehr und mehr. Money makes the world go round - oder so ähnlich....

Nachdenkliche Grüße aus Mike's own country (Ex-Saur-Land),
und einen guten Rutsch ins Jahr 2010.
Stay tuned !
Heinrich

abendstern_
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#63 Beitrag von abendstern_ » 30.12.2009, 13:11

Anne hat geschrieben:
ich habe mir zu Weihnachten das Buch geschenkt. Ich dachte, irgendwas muss ja mal helfen. Bild
und, Anne? Irgendwelche neuen Erkenntnisse ?

Ich habe in den Tagen zwischen den Jahren meine Bücherregale entrümpelt und mich u.a. von diesem Exemplar getrennt. Falls du nach deiner Lektüre noch Bedarf hast, ich könnte es noch aus dem Altpapiercontainer fischen...

:lol: :lol: :lol:

Weißte was wirklich hilft? Wenn man solche Bücher gar nicht mehr lesen muss, sondern die Männer nimmt, wie sie nunmal sind (wir Frauen sind gelegentlich ja auch ne Zumutung, wir sollten nicht so kleinlich sein...)

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agape
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#64 Beitrag von agape » 30.12.2009, 13:41

shalom hat geschrieben:
agape hat geschrieben:…Ur-Nicht-Kirchenpräsident AB in action :wink:
Liebe agape 8),

der [=>Bochumer Bezirksapostelvorbereitungsgottesdienst vom 21.10.2009 auf den großen Stammapostelgottesdienst im Dezember] ist doch eine schöne Basis für neuapostolische Kirchenkünste anlässlich der geplanten Kult-Urhauptstadtevents. Wirtschaftsapostel Brinkmann nannte beispielhaft „die Geschichte um die Rotte Korach, die gegen Mose und Aaron und somit gegen Gottes Führung opponierte. Mose forderte das Volk auf, sich zu distanzieren und abzugrenzen. Wir sollen uns nicht fragen, wie weit wir uns gottfremden Einflüssen nähern können, ohne in Gefahr zu geraten, sondern uns fragen, was wir tun müssen, um sicher auf diesem festen Grund zu bleiben (Eingangslied: NGB 336; „Gottes Stadt steht fest gegründet“) :wink: .
[=> 2. Mose 32; 25-28] hat geschrieben: Da nun Mose sah, dass das Volk zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei ihren Widersachern), trat er an das Tor des Lagers und sprach: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi. Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.
Beeindruckt von dem urtümlichen Geisteswirken des Knechtes des Herrn und dessen „Kampftruppen“ (Predigt in der Hauptstadt Berlin Pfingsten 08 ) betrete ich hier einmal so eine brinkmännisch-kirchenkünstliche NaK-NRW-Eventkirche. Was könnte ich erleben?
  • Ich erlebe einen Hohenpriester (Kohanim) aus dem Geschlecht Levi-Bischoff und viele brav diensttuende Leviten (Türhüter, Putzmänner). Drinnen hebt der Hohepriester an zu reden: „ Reißt ab die goldenen Ohrenringe an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter und bringet sie zu mir. Da riss alles NaK-NRW-Volk seine goldenen Ohrenringe von ihren Ohren, und brachten sie zu ihrem Hohenpriester. Und er nahm sie von ihren Händen und entwarf's mit einer Botschaft und machte ein gegossenes Amt. Und sie sprachen: Das sind deine Götter, Israel, die dich in die NaK-NRW geführt haben! Da das der Hohepriester sah, baute er einen Altar vor dem goldenen Amt und ließ sein Selbstbildnis ausrufen und sprach: Die anderen sind zum Scheitern verurteilt! Und sie standen des Morgens früh auf und opferten Brandopfer (deshalb fehlen bei vielen neuapostolischen Kirchen die Dächer) und brachten dazu Erntedankopfer. Darnach setzte sich das Volk, zu essen und zu trinken, und standen auf zu spielen (brunchen / feiern)… .

Es bedarf keines Wortes, dass so eine NaK-NRW-Event- und Opferkultkirche des Hohepriesters Aarmin eher einem städtischen Schlachthinterhof gleichen würde, denn einem Bethaus.

Konfrontiert mit manchen Exzessen des Naktionalismus kann ich den Propheten Amos gut verstehen, wenn er um 750/740 v.C. Jahwe erklären lässt: „Ich hasse, ich verschmähe eure Feste und mag eure Feiern nicht riechen. Denn wenn ihr mir Brandopfer darbringt, so habe ich keinen Gefallen an eueren Gaben, und das Opfer eurer Mastkälber sehe ich nicht an“ und in seiner "Kult- und Opferkritik" penetrant fragen lässt: „Habt ihr mir Schlachtopfer und Gaben dargebracht in der Wüste, vierzig Jahre lang, Haus Israel?“. Gute Frage - nächste Frage (z. Z. leider auf dem na-amtlichen Scheiterhaufen).

Selbst zur Blütezeit des Naktionalismus - unter dem Hohepriester Johann Gottfried -, hatte erst durch ein weiteres Gottesurteil der rührige neuapostolische Aufruhr beendet und deutlich gemacht werden können, wie sehr die Botschaft in ihrem Streben nach einträglicher Exklusivität („Priester- und Aposteltum“) verderbt gewesen war („denn Johann Gottfried hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz als Sekte“).

So eine Story vom Hohepriester Aarmin und sein „goldnes Amt“ ist schon ein tolles na-amtliches Kunstwerk für leere Kirchen in einer fest gegründeten Kult-Urhauptstadt :wink: .

shalom
:!: Das meinte ich. 8)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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#65 Beitrag von shalom » 31.12.2009, 07:31

[=>Kult-Urhauptstadtsmotto (Wikipedia)]
wikipedia.org hat geschrieben: „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“

Die Kulturhauptstadt Europas 2010 „Essen für das Ruhrgebiet“ präsentiert sich als Gastgeber für alle, die den atemberaubenden Wandel von Europas legendärer Kohle- und Stahlregion zu einer polyzentrischen Kulturmetropole neuen Typs erleben wollen.

Auf einer Karte betrachtet könnte man das Ruhrgebiet für eine einzige Großstadt halten, da es, zumindest in der Nord-Süd-Ausdehnung, keine erkennbaren Grenzen zwischen den einzelnen Städten gibt. So ist das Ruhrgebiet als polyzentrische Städtelandschaft zu bezeichnen. Der Raum ist gekennzeichnet durch seine ähnliche stadt- und wirtschaftsgeografische Entwicklung.

Als Kulturhauptstadt Europas 2010 ist das Ruhrgebiet auf dem Weg, als „unkonventionelle Metropole im Werden ein neues Zentrum in Europa zu bilden“
Werte DiskursteilnehmerInnen,

mit dem Event [=>Kirche im Wandel] („Wandel durch Apostel – Apostel durch Wandel“) präsentiert sich auch der NaK-NRW-Wirtschaftsapostel rechtzeitig als fit für Saison. Auch er will 2010 den atemberaubenden Wandel von Uropas legendärer Apostelregion zu einer polyzentrischen NaK-Metropole neuen Glaubenstyps glauben machen.

Auf dem neuapostolischen Globus betrachtet, könnte man das Werk der Apostel für einen einzigen großen Flickenteppich halten, da es, zumindest in der untheologischen Praxis, keine klaren Grenzen zwischen den einzelnen Gebietskirchensprengel gibt. So ist das Apostelwerk als polyzentrische Gebietskirchenlandschaft zu bezeichnen. Der globale neuapostolische Raum mit seinen Botschaften ist stark gekennzeichnet durch seinen uniformen Entwicklungswandel zur dezentralen Glaubenskommerzialisierung.

Als KultUrhauptstadt Europas 2010 ist das rührige Apostelgebiet auf bestem Weg, als „unkonventionelle Metropole im Werden" ein neues neuapostolisches Glaubenszentrum für das Dies- und Jenseits zu bilden. „Wir sind Selbstbild". Und der wiederaufgerichtete Stammapostelaltar ist Zentrum des "Wandel des richtigen Kultes - des richtigen Kultes durch Um- und UnwandelBares".

shalom

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#66 Beitrag von shalom » 31.12.2009, 07:53

Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst 8. Januar 2010

Hohe Domkirche zu Essen. Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst zum Jahr der Kulturmetropole Ruhr 2010 unter dem Motto "Christ - Licht der Welt". WDR Fernsehübertragung: Samstag 9. Januar 2010 voraussichtlich 18 Uhr ([=>Veranstaltungsprogramm Kulturkirche]).

…und der neuapostolische Oberhirte, unser hochverehrter Stammapostel will extra zu Himmelfahrt kommen (13. Mai). Dieser Stammapostelgottesdienst wird auf auserwählte Gemeinden (mit Schüssel) in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen exklusiv per Satellit übertragen. Stammapostelgottesdienstbeginn ist 10:00 Uhr ([=>Veranstaltungsprogramm Na-KultUrkirche]).

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#67 Beitrag von agape » 31.12.2009, 13:14

ähnlich schönschlimm:
Das Merkel hat für 2010 Vorfreude auf die Fußball WM und Kultur-Essen!

Wenn man nix mehr weiß, dann nennt man den Fußball zuerst- so siehts aus!

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#68 Beitrag von shalom » 01.01.2010, 09:29

...Rituale...Stadien...Fans...Wohlgefühle...

...insgeheim soll für echte Neuapostolismen mitten im Wandel na-türlich Jerusalem (stellvertretend Zürch mit der Filiale in Wuppertal) einzig wahre neuapostolische GlaubenskultUrhaupstadt sein und bleiben... .

shalöm

uhu-uli

#69 Beitrag von uhu-uli » 01.01.2010, 13:10

Shalom in Dorf und Stadt

2010 sollteda nicht eine Seite online gehen? Auf Zollverein, im Essener Dom und der Marktkirche und ins Dinslaken geht es auf jeden Fall jetzt los :-)

Wann treffen wir uns denn im Pott, liebe Forumgemeinde ?!

Alles Liebe
Eure Uli

Bild
*Flüster* Die Tüte mit der Jahreslosung aus der Buchhandlung im Lutherhaus, hat es heut sogar in die Predigt in der Gemeinde geschafft *schmunzel*


à propos Dinslaken schon gewußt ... ?!

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#70 Beitrag von agape » 01.01.2010, 22:53

Aus dem Videoclip:
"Der "Mythos Ruhr" steht für Solidarität"

http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ru ... 10-tv.html

Lieben Gruß,
agape

:- ))
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
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