NAK NRW, Bezirksapostel Brinkmann: Kult-Urhauptstadt 2010 - neuapostolischer Kirchentag in Essen kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Hannes

#41 Beitrag von Hannes » 29.12.2009, 11:02

Knodel hat geschrieben: Christos habe ich als Spinner bezeichnet ...
Solange Du Christus nicht als Spinner bezeichnest - a propos Spinner :idea: :arrow: kennste die gleichnamige CD von Brian Eno? Sie würde Dir (auch nicht?) gefallen ... das ist Musik, die ein leeres Zimmer eindrücklich füllen würde (aber sag das nicht simpel!).
gimpel hat geschrieben:Hannes, verzeih bitte...
Nö ... (komm Du mir heim!)

LG (nur an Knodel!) Bild
Hannes

Hannes

#42 Beitrag von Hannes » 29.12.2009, 11:27

Knodel hat geschrieben: und ich schlafe über jedem Gedichtband garantiert ein.

für knodel - in einem leeren raum vor dem einschlafen zu lesen - zusammen mit diesem Stück ...


an mein kind

dir will ich meines liebsten augen geben
und seiner seele flammenreines gluehn.
ein traeumer wirst du sein und dennoch kuehn,
verschlossne tore aus den angeln heben.

wirst ausziehn, das gelobte glueck zu schmieden.
dein weg sei frei. denn aller weissheit letzter schluss
bleibt doch zuletzt, dass jedermann hienieden
all seine fehler selbst begehen muss.

ich kann vor keinem abgrund dich bewahren,
hoch in den wolken haengte gott den kranz.
nur eines nimm von dem, was ich erfahren:
was du auch seist, nur eines - sei es ganz!

du bist, vergiss nicht, von jenem baume,
der ewig zweigte und nie wurzel schlug.
der freiheit fackel leuchtet uns im traume-
bewahr den tropfen oel im alten krug!


mascha kaléko

simpel

#43 Beitrag von simpel » 29.12.2009, 11:38

gimpel... - Satisfaktion! (Hoffentlich bleiben meine Sekundanten auf dem Weg zu Ihnen nicht im Schnee stecken.)
Mein Vorschlag zur Güte: Säbel - 50m Entfernung! 8)

Sie letztmalig grüßend,
Ihr simpel.

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  • Die Engel, sie stehn auf des Himmels Höhn
    und singen: Komme heim!
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shalom
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#44 Beitrag von shalom » 29.12.2009, 13:19

[=>Neuapostolische Kulthauptstadt 2008] hat geschrieben:
Die Handschrift Gottes erkennen

Berlin war am Pfingstwochenende 2008 für drei Tage die „Hauptstadt“ der neuapostolischen Welt. Stammapostel Wilhelm Leber hatte alle europäischen Apostel in die deutsche Bundeshauptstadt eingeladen. Im Pfingstgottesdienst…appellierte er an die über eine Million Gottesdienstteilnehmer, die „Handschrift Gottes“ in der Gegenwart zu erkennen. Den Herrn persönlich zu erkennen, sei eine wichtige Aufgabe für jeden Einzelnen.
Werte ErkennerInnen oder VerkennerInnen liebe Hauptstädter, Provinzler und Nomaden in Gottes rührigem Revier,

demnach ist die Handschrift Gottes für eine reine Wortkirchenkultur der Gegenwart besonders wichtig :mrgreen: . Das ist na-amtliche Schriftwortkultur. Hand drauf! Das personifizierte Selbstbild will sogar selbst, also höchstpersönlich in sein Revier kommen und in der Brunftzeit erkennbar verlautbar werden ([=>NaK-NRW-Termine]). Ein, selbst im permanenten Wandel befindlicher Stammapostel ist als Felsenamt der oberste GlaubensKultUrhauptstädter schlechthin. Die „wandelbare“ Stellung des rührigen Wortkirchenbotschafters mit seinen markanten Markierungen als Handschrift Gottes (Wort Gottes???) kristallmeerklar zu erkennen, ist eine urwichtige Aufgabe für jeden Einzelnen im globalen Revier des neuapostolischen Glaubens (F&A 177. Welche Stellung nimmt der Stammapostel…ein?“).

Während Hirsche während der Brunftzeit bis zu 40 Pfund verlieren, verliert aber auch der NaK-NRW-Amtskörper (der vom Oberförster engagierte Brautzubereiter im Revier) in seiner gegenwärtigen Nieder- und WiederKunftszeit viel an Substanz.

Bei solchen na-amtlichen Brunftproblemen (oder liegt es gar an den Schäfchen?) stehen die Chancen auf leere Kirchen für Künstler in NRW momentan wirklich nicht schlecht, zumal wenn die Immobilienaktiengesellschaft des Wirtschaftsapostels ihre Leerstände solange hält, bis die Preise wieder anziehen :wink: .

Unsere "NaK-NRW-Service-Aktiengesellschaft" – auch eine der immobilen Handschriften Gottes aus Bezirksapostelmund in Permanentbrunftzeit. Halt ein echter Röhrie :wink: .

shalom

Anne

#45 Beitrag von Anne » 29.12.2009, 15:12

Moin Hannes! :wink:

Also irgendwie komme ich heute nicht in die Pötte. Bevor das aber noch schlimmer wird, möchte ich dir noch sagen:

Denk und träum bitte weiter. Auch laut. In meinem Kalender steht heute:

Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen.
Ich schulde ihnen noch mein Leben.

Frederike Frei


Ich denke, wir verstehen uns. :wink: Ich finde es sehr sinnvoll, Ursprüngen / Ursprünglichem nachzugehen und es erfahrbar zu machen. Dazu würde ich allerdings die Erde lieber im Wald lassen. Zum Beispiel. :wink:

Liebe Gaby,

du hast so viele Fragen auf einmal gestellt. Und ich antworte mal zusammenfassend: Ich finde, dass alles (s)einen Ort und (s)eine Zeit hat. Deshalb kann ich das, was du schriebst, auch sehr gut "nachdenken":
Gaby hat geschrieben:Ich habe vor Jahren mal in einem Link gelesen, dass sich eine christliche Gemeinschaft auferlegt hatte, sich nur einmal in der Woche zu einem Gottesdienst in ihrer Kirche zu treffen, ansonsten sahen sie ihre Aufgabe darin, in der eigenen Stadt auf die Menschen zuzugehen, diesen zu helfen, für sie dazusein. Sie wollten sich nicht hinter ihren Kirchenmauern verstecken, sondern für andere Menschen dasein, ihnen dadurch das Evangelium vorleben.
Und wenn es andersherum ist und die Menschen "da abgeholt werden, wo sie stehen", frage ich (mich) manchmal: Wozu - zu was - holt man sie denn ab...? Ich will das nicht pauschal bewerten, aber ich habe schon manchmal den Eindruck, dass zu viel in einen Pott geworfen wird.

A propos: Vielleicht sollten wir uns mal zu einer Forums-Feuerzangenbowle treffen. Und dann nehmen wir ein paar Schlöckchen und stellen ons janz domm: "Wat is ´ne Kirche!?"

In diesem Sinne freundliche Grüße, :wink:
Anne

Heinrich

#46 Beitrag von Heinrich » 29.12.2009, 15:41

„Wat is en Kirch? Da stelle mehr uns
janz dumm. Und da sage mer so: En Kirch,
dat is ene jroße meist helle Raum, der
hat hinten un vorn e Fenster. Dat eine Fenster, dat is
zum Rausschauen. Und dat andere Fenster, dat krieje
mer später.“

simpel

#47 Beitrag von simpel » 29.12.2009, 15:57

Heinrich hat geschrieben:„Wat is en Kirch? Da stelle mehr uns
janz dumm. Und da sage mer so: En Kirch,
dat is ene jroße meist helle Raum, der
hat hinten un vorn e Fenster. Dat eine Fenster, dat is
zum Rausschauen. Und dat andere Fenster, dat krieje
mer später.“
Heinrichs Traumata noch nicht vergangenheitsbewältigter Stubengottesdienste. :P

Heinrich

#48 Beitrag von Heinrich » 29.12.2009, 15:58

Heinrichs Traumata noch nicht vergangenheitsbewältigter Stubengottesdienste.
Welch schöne jeistige Verbindung :mrgreen:

simpel

#49 Beitrag von simpel » 29.12.2009, 16:01

:lol: Darauf einen schönen alten Cognac... nac... nac... :wink:

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agape
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Ur-Korn-Harpener

#50 Beitrag von agape » 29.12.2009, 22:31


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