NAK NRW, Bezirksapostel Brinkmann: Kult-Urhauptstadt 2010 - neuapostolischer Kirchentag in Essen kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Anne

#11 Beitrag von Anne » 27.12.2009, 15:48

Gottesdienste Mittwochs 19.30 Uhr. 8)

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agape
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#12 Beitrag von agape » 27.12.2009, 15:56

Mi 19.30 Uhr
Schön, nech - diese Verbindung! 8)
Das wird es an Gemeinsamkeiten aber auch im Wesentlichen gewesen sein. 8)

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evah pirazzi
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Re: Kult-Urhauptstadt 2010

#13 Beitrag von evah pirazzi » 27.12.2009, 18:40

Hannes hat geschrieben: Meine Ideen für die leeren Kirchen:

1. Im Sinne Beuys (da muss evah p. mitmachen :wink: ) würde ich gerne eine Aktion machen mit dem Titel "Wie erkläre ich einem toten Schaf die(se) Kirche" mit viel Goldstaub und Weihrauch und Pelz und so ...

5. Im Sinne Hannes würde ich tausende Schnüre im Kirchenraum verspannen und Menschen durchschicken.
Hey Schäfchen, kannst du auch anders, als immer nur mit dem Kopf nach nach rechts rucken? Das macht mich ganz nervös!!! Bild

Apropos Beuys - natürlich würde ich da sofort mitmachen, wenn du das wünschst, boysy, aber du solltest bedenken, dass du mit dem Ergebnis evtl. nicht leben könntest. :mrgreen:

Was die Verschnürung des Kircheninnenraumes betrifft, Hannilein, weißt du denn nicht, dass wir inzwischen im "Schnurlos-Zeitalter" angekommen sind? Bist du denn ein ewig Gestriger, der noch nicht geschnackelt hat, dass diese auch bei kirchens beliebten Schnur- und Fesselaktionen nicht mehr so gut ankommen?

Obwooohhl...!

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

abendstern_
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#14 Beitrag von abendstern_ » 28.12.2009, 06:48

also irgendwie hat
das was

simpel

#15 Beitrag von simpel » 28.12.2009, 08:12

abendstern_ hat geschrieben:also irgendwie hat
das was
So, was denn?
Ich sehe bei Sandburgen in Kirchen, bei kecken Tanzeinlagen vor Altären, der Beschickung eben dieser mit Sparschweinen, bei Fesselungen vor diesen, bei.............. eine Entheiligung der vielbedachten sakralen Räume.
Wie, bitte, bekommen Kinder ein Gefühl für die Heiligkeit des geweihten Raumes, wenn dort alles erlaubt ist?

Und bevor jetzt die soziologisch-pädagogisch-psychologische Fraktion auf mir einhämmert: Ja, ich bin altmodisch. Und das auch noch gern! :wink:

(Wahrscheinlich sind von den aufgeführten Beispielen nur der Sandhaufen mit glücklich spielenden Kindern ok - stimmt´s?) :mrgreen:

shalom
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#16 Beitrag von shalom » 28.12.2009, 08:50

…ein Modell einer Zikkurat gehört doch bitte für Kult-Urhauptstädter mit zu den wichtigsten Ur-Bauwerken. In Ur war z. B. Abram geboren worden.

Und noch heute - Urapostel im Wandel - finden sich uralte Fortsetzungen. Urapostelämter sind wiederaufgerichtet und so wie die Urapostel schon ihre Urkirchen hatten, besitzen heute amtierende Apostel halt auch ihre entsprechenden Immobilien... .

shalom

simpel

#17 Beitrag von simpel » 28.12.2009, 09:19

... wenn das mal nicht Ur-sache zum Feiern ist... :P

Hannes

#18 Beitrag von Hannes » 28.12.2009, 09:30

simpel hat geschrieben: Ich sehe bei Sandburgen in Kirchen, bei kecken Tanzeinlagen vor Altären, der Beschickung eben dieser mit Sparschweinen, bei Fesselungen vor diesen, bei.............. eine Entheiligung der vielbedachten sakralen Räume.
Wie, bitte, bekommen Kinder ein Gefühl für die Heiligkeit des geweihten Raumes, wenn dort alles erlaubt ist?
Oh ... simpel ... guten Morgen! Bild

Ein paar Fragen hätte ich dann doch: wenn Du einen Raum entheiligen kannst, wie heiligst Du, simpel (oder wer?), ihn dann? Wie geht das? Muss dieser Raum in vier Wände eingebettet sein? Dürfen diese Wände aus Sandstein sein? Muss der Sand dann mit einem Bindemittel verbunden sein um ihn Stabilität zu geben? Könnte es auch loser Sand sein (Sandburg)? Oder Eis, das sich auch sichtbar verändert?

Wenn ein (z.B. unsichtbares) Loch in der Wand eines sakralen Raumes wäre, und dieser Raum somit nicht abgeschlossen sondern unendlich groß wäre, würde dann bei einer Heiligung dieses Raumes dieses Loch zugeheiligt werden oder würde der gesamte Raum, sprich ein unendlicher Raum, geheiligt werden?

Zu was brauchst Du, simpel, einen geheiligten Raum? Könnte dieser auch irgendwie inwendig in Dir sein? Oder muss das wirklich ein von Mauern umgebenes statisches Etwas sein? Könnte das auch ein profaner Raum sein, in dem sich Menschen versammeln, die irgendwie heilig sind? Müsste dieser Raum dann geheiligt werden? Von wem?

Du sprichst von Kindern, denen wir geheiligte Räume vermitteln sollten. Zu was das? Was macht ein Kind anders in einem geheiligten Raum, was es ausserhalb nicht machen wird/soll/kann/darf?

Was ist eigentlich Tanz genau - da Du ihn in geheiligten Räumen nicht stattfinden lassen möchtest. Also neulich war ich in einer Kirche und da waren Männer in Frauenkleider, die sind mit rauchenden Behältnissen um einen Tisch getanzt und haben zwischendurch den Tisch geküsst und Bücher in die Höhe gehalten und sind bei Musik von Johann Sebastian zu Boden gegangen um mit Glöcklein zu klingeln ... das war lustig und aufheiternd - alles andere war dumpf und schwer und total indielektduell. Ich versteh sowas ja immer nicht. Ich wollte mir an diesem Tag meine Sünden auch gerne raustanzen ... ein Holzbock und eine Axt waren auch nicht da! :idea: :arrow: :wink:

Du siehst, ich brauche da Deine Hilfe ... weil ich geheiligte Räume irgendwie nicht verstehe (so, wie ich vieles nicht verstehe - oder zumindest anders als die anderen Kinder). :cry: :?: :arrow: :idea: :wink:

Wie sind Deine und oder allgemein gültige Kriterien, die einen profanen ungeheiligten Raum zu einem sakralen geheiligten Raum werden lassen?

Ach ja: als Christus seine Feld- oder Bergpredigt gehalten hat, ... Du verstehst ...
simpel hat geschrieben:Und bevor jetzt die soziologisch-pädagogisch-psychologische Fraktion auf mir einhämmert: Ja, ich bin altmodisch. Und das auch noch gern! :wink:
Das mag ich! Und das finde ich gut - weil ich nur alt bin ... :cry: Aber was hat altmodisch mit diesen Räumen zu tun? Hat sich da etwas geändert? Wenn ja, warum und wann? Ich hab das nämlich nicht mitgekriegt ... :?

Einen schönen 4. Weihnachtsfeiertag wünsche ich Dir!

Hannes :wink:
Zuletzt geändert von Hannes am 28.12.2009, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.

abendstern_
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#19 Beitrag von abendstern_ » 28.12.2009, 09:31

simpel hat geschrieben:
Wie, bitte, bekommen Kinder ein Gefühl für die Heiligkeit des geweihten Raumes, wenn dort alles erlaubt ist?
Alles? Da wurde eine Pyramide aus Sand gebaut und die Kinder durften sie "abtragen". Wie würdest du den Kindern "Heiligkeit" vermitteln? Indem man sie mit Salzstangen und Pixi-Büchern ruhig hält? Nur ja kein lauter Pieps, nur ja kein lachen, sonst sind die Erwachsenen in ihrer Heiligkeit gestört und gucken böse...
Und bevor jetzt die soziologisch-pädagogisch-psychologische Fraktion auf mir einhämmert: Ja, ich bin altmodisch. Und das auch noch gern! :wink:
da ich weder soziologisch noch pädagogisch noch psychologisch gebildet bin, habe ich beschlossen, dir nichts einzuhämmern - ach ja und ich bin auch sehr altmodisch. Doch ich erinnere mich z.b. an den Salzberg auf dem Stuttgarter Schlossplatz beim Kirchentag 1999, wie da jeder Besucher sein Glas Salz abfüllte und mit nach Hause nahm, das hatte auch etwas Spirituelles. Viellicht bin ich inzwischen einfach zu verspielt um wegen einer kulturell genutzten Kirche schon wieder den Untergang des Abendlandes zu befürchten...

(Wahrscheinlich sind von den aufgeführten Beispielen nur der Sandhaufen mit glücklich spielenden Kindern ok - stimmt´s?) :mrgreen:[/quote]

In Kirchenräumen spielende Erwachsene wären mir noch viel lieber! Die haben es nämlich noch viel nötiger als die Kinder

Hannes

#20 Beitrag von Hannes » 28.12.2009, 09:42

abendstern_ hat geschrieben: Vielleicht bin ich manchmal einfach zu verspielt um schon wieder den Untergang des Abendlandes zu befürchten...
Nein! Nein! Nein! Eher noch zu wenig ... viel zu wenig ... :wink:

Die Grosskopferten, die in den Kirchen das Sagen haben, brauchen genau diese Menschen, die um die steinernen Ecken schauen und die sandigen Fassaden bröckeln lassen und ... hat nicht dieser Christus irgendwann einmal gesagt: "Werdet wie die Kinder." Was er da wohl gemeint haben könnte ... :wink:

Über meinem Haupte hängt an meiner Wohnzimmerlampe u.a. der Spruch Goyas: "Der Schlaf der Vernunft gebierd Ungeheuer."
abendstern_ hat geschrieben:In Kirchenräumen spielende Erwachsene wären mir noch viel lieber! Die haben es nämlich noch nötiger...
Du sprichst vom Paradies ... stell Dir das mal vor: Du hockst mit Ratzi und Bruder Wilhelm und simpel auf einem Sandberg und baust eine Sandburg und dann wird ein total sandig-erdiges Abendmahl gefeiert ...

Kirche kann auch erbauend sein ...

LG - Hannes :wink:

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