MYBISCHOFF

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#51 Beitrag von shalom » 17.10.2009, 09:18

[=>MYBISCHOFF / Druckerei]
Referenzen

Bischoff Druck ist nicht die billige Online-Druckerei. Bischoff Druck ist das Druckhaus mit Kompetenz und Tradition in der Finanz- und Versicherungsmetropole Frankfurt am Main. Daher kann Bischoff Druck auch auf eine große Zahl seriöser Geschäftskunden folgender Industrie- und Dienstleistungsbrachen verweisen:
  • - Banken und Versicherungen
    - Verlagswesen und Verbände
    - Automobilindustrie
    - Dentaltechnologie
    - Unterhaltungselektronik
    - weitere Industriekunden

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die „Neuapostolische Kirche“ gibt es so gar nicht. Sehr wohl gibt es glaubensweltweit zig unselbständige Gebietskirchen sowie einige Mastergebietskirchen, die von einem Bezirksapostel = Kirchenpräsidenten regiert werden. Die Führungskräfte der international operierenden Gebietskirchen haben sich zu einer Konföderation namens NaKi zusammengeschlossen, die ihren Firmensitz in die Bankenmetropole Zürich gelegt hat.

Verlag und Druckerei gehören anscheinend jedoch allein der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, also dem Finanzapostel Koberstein. Im Rahmen des strategischen Umzuges des Gebietskirchenadministration – weg vom Verlagsgebäude und hin nach Praunheim, wo das sakrale Multifunktionsgebäude hinter historischer Fassade den Kirchenpräsidenten Dr. Wend erwartete – war bekannt geworden, dass sich dieses Bauprojekt als rechenbar dargestellt hätte, weil fürderhin keine Miete mehr an die Gebietskirche Süddeutschland gezahlt werden soll :mrgreen: .

Der VFB (ein und derselben Gebietskirche gehörend) hat das wohl alleine aufzubringen :wink: . So ein erfahrener Finanzapostel, der eine Gebietskirche mit soliden Finanzen zugeschustert bekommen hat, blickt wohl voll durch und sieht das unternehmerische Heil im heilsnotwendigen sanieren. So dürfte sich selbst wohl auch die Abwicklung des Druckereiteils des VFB als ein rechenbares Projekt darstellen lassen.

Bei Betrachten der na-amtlichen Referenzliste ist mir aufgefallen, dass es kein Apostel, dass es keine Gebietskirche geschafft hat, in die Referenzliste zu kommen. Vermutlich zählen die neuapostolischen Unternehmer / Gebietskirchen zu der Zeugenwolke der „weiteren Industriekunden“. Von den sonstigen na-amtlichen Druckereibedarfsträgern scheinen sich vermutlich viele Kollegen des Finanzapostels vom VFB abgewendet zu haben, um Kosten zu sparen, um autark zu werden und die Gewinne nicht abfließen zu lassen.

Die wertvolle und heilsförderliche Kalenderversorgung für Gottesvolk soll allerdings vorerst noch gesichert sein. Wo allerdings der neue Glauben gedruckt werden soll, ist bislang noch nicht so recht durchgedrungen. Vielleicht ist der neue Glauben auch noch etwas unausgegoren. Apostel auf DNG-Schnäppchenjagd?

shalom

tergram

#52 Beitrag von tergram » 17.10.2009, 10:08

shalom hat geschrieben:Die wertvolle und heilsförderliche Kalenderversorgung für Gottesvolk soll allerdings vorerst noch gesichert sein.
Das haben sie uns beim Quelle-Katalog auch immer gesagt. Obwohl wir nicht danach gefragt hatten. :lol:
shalom hat geschrieben:Wo allerdings der neue Glaube gedruckt werden soll, ist bislang noch nicht so recht durchgedrungen.
Gedruckt? :shock: Ich dachte immer, auf eine Felstafel... Wäre irgendwie beeindruckender.

shalom
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#53 Beitrag von shalom » 17.10.2009, 12:52

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Kalender ist sicher. 2010 kann kommen. Was für eine endzeitgerechte Botschaft.

Die Investitionskosten für den Neubau der Frankfurter Administration (unter Erhalt der denkmalsgeschützen Ur-Fassade)hatten etwas mehr als 1,5 Millionen € betragen, hinzu kam noch die Einrichtung. Die Gebietskirche rechnete dagegen eine Ersparnis von ca. 60.000 60.000€ /a und kam unter Dr. Wend damals auf eine na-amtliche Rücklaufzeit von 15 Jahren :mrgreen: . Das seine Gebietskirche weiterhin Eigentümerin des VFB geblieben ist – und die Mietkosten für seine Gebietskirche also weiterhin anfallen – scheint bei der strategischen Entscheidung irrelevant oder auch weises unternehmerisches Kalkül gewesen zu sein. Wie man das auch dreht und wendet, vielleicht wurde unter den diversen Aposteln (Dr. Wend dürfte vor Dr. Hendriock Geschäftsfüher gewesen sein) beim VFB ähnlich milchmädchengerechnet (ohne den berüchtigten NaK-NRW-Hausfrauenhaushaltsführerschein der Sozialapostelinitiative Na-also).

Die mächtige Gebietskirche Süd wird die Frankfurter Einnahmeausfälle sicherlich auf die Miete „unseres“ Verlages drauf geschlagen haben.

Ein gemeinsames Interesse „einer neuapostolischen Kirche“ (ein Leib), wird für mich bei solchen amtlichen Finanzjongleuren und deren juristischen Methoden nicht auf Anhieb ersichtlich. Werden etwa in einem „Organismus“ – und die Apostel wollen sich als Organismus, als segenstragender Amtskörper verstanden wissen -, heilsnotwendige Mietzahlungen für normal gehalten (Magen zahlt Miete für Dienstreichung der Hand)? Was sagen NaK-Juristen mit ihrem BGB (Brüderliches Gesetz Buch)?

shalom
Ps.: Zum Glück ist die Denkmalsgeschütze Fassade der Frankfurter Apostel noch segenstragend erhalten geblieben.

shalom
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#54 Beitrag von shalom » 21.10.2009, 15:29

[=>NaK-NRW-Drucksache]
Wandkalender 2010 bestellbar (21. Oktober 2009)

Bestellung über Gemeinde-Beauftragte

Der Wandkalender der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen … wird in Nordrhein-Westfalen sowie einigen betreuten Gebieten gedruckt.


…soviel druckfrisch aus der Quelle des NaK-NRW-Wirtschaftsapostolariums zur innerneuapostolischen Solidarität…

shalom
Ps.: Der neue "stehgreife" Glaube 2010 für die Apostel soll immer noch nicht ganz druckreif sein... .

Dieter

#55 Beitrag von Dieter » 21.10.2009, 15:53

Bischoff-Verlag hat geschrieben:Kirche will sich von Bischoff Druckerei trennen (16. Oktober 2009)
Frankfurt Im Auftrag der Neuapostolischen Kirche hat der Geschäftsführer der Druckerei Friedrich Bischoff GmbH seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 14. Oktober 2009 mitgeteilt, dass eine Weiterführung des Unternehmens unter der Verantwortung der Kirche aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich sei.

Negative Entwicklungen von Umsatz und Ertrag sowie »düstere Zukunftsaussichten«…hätten den Gesellschafter veranlasst, die Trennung von der Druckerei in Aussicht zu stellen.
NAK-NRW hat geschrieben:...wird in Nordrhein-Westfalen sowie einigen betreuten Gebieten gedruckt.
Ja, dann ist es ja auch logisch wieso der Verlach am Stock gehen muß. Wenn schon die eigenen Chefs ihre Sachen lieber bei der Konkurrenz drucken lassen. Da sind ja nicht nur die Zukunftsaussichten düster. Da ist schon jetzt Finsternis eingekehrt. Klar sind die Entwicklungen negativ, wenn der Hauptauftraggeber (und Eigentümer) lieber woanders produzieren lässt.
Allein schon diese Mitteilung von NAK-NRW ist ja mal wieder Realsatire vom Feinsten. Schuld(t) wird wohl mal wieder keiner sein.
Bleibt nur noch eine Frage: Wenn die Druckerei verkauft oder geschlossen werden muss - haben die Eigentümer zu wenig geopfert, so daß der sichtbare Segen ausgeblieben ist? :roll:

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Heidewolf
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#56 Beitrag von Heidewolf » 21.10.2009, 23:30

Na, wer lässt denn auch schon seine eigene Beweihräucherung dort drucken, wo der Züricheigene Verlach dann noch die Zensur ausführt.
Irgendwie wird wohl 2010 das Jahr der Freiheit werden.

Abschütteln der Fesseln ist angesagt.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

tergram

#57 Beitrag von tergram » 22.10.2009, 06:23

Dieter hat geschrieben:...wieso der Verlach am Stock gehen muß...
Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Krisengeschüttelt ist die Druckerei. Nicht der Verlach.

*Erbsenzählermodus wieder aus* :wink:

Dieter

#58 Beitrag von Dieter » 22.10.2009, 07:26

Erbseninnenrandpoliererin :lol:

Trotzdem bleibts Realsatire, denn eigentlich meinte ich ja die Druckerei und nicht die Vertriebsabteilung.
Und wenn die Sorge um den Nächsten in den Köpfen gewisser Herren stärker vorhanden wäre, würden sie den Mitarbeiteren der kircheneigenen Druckerei wohl schon aus diesem Grunde einen Auftrag verschaffen, anstelle ihn woanders zu vergeben. Aber vielleicht hat ja ein lieber Bezirkswasauchimmer auch eine kleine, nicht ganz ausgelastete Druckerei und freut sich über die Arbeit? Na ja, wasauchimmer.

tergram

#59 Beitrag von tergram » 22.10.2009, 07:46

Hmmm.... das kann man auch anders sehen:

Wenn du NAK-BAP von "Dieterland" wärst, könntest du deine Druckaufträge zum Preisfaktor von 10 an die Druckerei Bischoff geben. Der Gewinn, den die Druckerei Bischoff macht, geht zu 100% an deren Eigentümer, den BAP von "Bischoffland".

Du könntest den Druckauftrag auch an eine Druckerei um die Ecke zum Preisfaktor von nur 8 geben. Die Ersparnis käme dem "Dieterland" zugute.

Wie würdest du entscheiden?


Für mich wäre klar, dass ich die preiswerteste Druckerei nähme. Alles andere wäre Verschwendung von Opfergeldern. Und am Ende wird das Geld gezählt, nicht die Erbsen... :wink: ...der Einflussfaktor der einzelnen BAP's in der BAV macht sich doch gewiss (auch) daran fest, wessen Gebietskirche finanziell auf den besseren Füßen steht.

(Generell gilt ohnehin nach meiner Beobachtung, dass den wirtschaftlichen Enscheidungen von Herrn Brinkmann/NRW durchweg zu trauen ist. Der Mann versteht was vom Geld.)

_
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#60 Beitrag von _ » 22.10.2009, 08:27

tergram,

deine rechnung lässt aber einen bisher geltenden, extrem wichtigen faktor ausser acht: der vfb erfüllt bislang mit der erstellung und herausgabe des propaganda-blatts in allen gebietskirchen eine funktion, die von den gebietskirchenpräsidenten nicht abgegolten werden musste, obwohl diese die vorteile der flächendeckenden und einheitlichen indoktrination ihrer anhänger genossen.

glücklicherweise fällt dieser propaganda-effekt immer geringer aus, weil die leute die texte des vfb kritischer hinterfragen. daher lohnt sich für die gebietskirchenpräsidenten die quersubvention des vfb nicht mehr. erst jetzt wird das sparpotential auch wirklich interessant.

mfg, _

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