MYBISCHOFF

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#31 Beitrag von shalom » 19.07.2009, 08:00

42 hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:…Gottfired…
Shalom, darf ich Sie auf einen kleinen Dreckfuhler aufmerksam machen? Nicht dass dies hier ausser dem Protestantismus :wink: auch noch der Ikonoklasmus um sich greift.
Werter 42,

„Gottfired“ war tatsächlich zuerst ein Dreckfuhler - wo ich allerdings so über mich selber lachen musste und für mich entschied: Die Botschaft hat irgendwie was :wink: .

Unser Verlach erwähnt in seinem Zentralorgan im gleichen Monat übrigens die „heftigen Auseinandersetzungen zwischen Bilderverehrern und Bilderstürmern“, bei denen in der Kirche „der Verlust von Menschenleben zu beklagen gewesen sei“ ([->MYBISCHOFF-GmbH / Ikonen]). Mit dem Beginn der neuapostolischen Apostasie wird hie und da denn auch von „heftigen Auseinandersetzungen“ berichtet. Sogar im 21ten Jahrhundert kursieren na-amtliche Berichte von [->Biblioklasmus]. Wikipedia meint, dass bei den Verbrennungen [kirchen]politische Motive die Hauptrolle spielen würden und die öffentliche Inszenierung (sowohl symbolisch als auch tatsächlich) dabei meist wesentlicher Bestandteil der (N)Aktion darstellt (vergl. [->Studientag Ffm.] mit Pater Johanning „auf der Suche nach seiner idealen Kirche“).

Dabei handelt es sich jedoch nicht um klassischen Ikonoklasmus / Biblioklasmus der sich gegen fremde Geister richtet, sondern um eine tief religiöse symbolische Bücherselbstverbrennung (Biblioautoklasmus) seitens der Bezirksapostelamtsinhaber.

Symbolische (und tatsächliche) Bücherverbrennungen erfolgten meistens wegen moralischer, politischer oder religiöser Einwände gegen den Inhalt der Schrift, wobei missliebige Bücher u.v.a. als blasphemisch, häretisch, ketzerisch, unmoralisch, obszön, aufrührerisch und hochverräterisch den geistlichen Scheiterhaufen überantwortet wurden.

Was haben die neuapostolischen Bezirksapostel also immer noch gegen sich selbst, gegen ihr selbst designetes Selbstbild von Kirche? Betrachten Sie einmal in Ruhe das Bild unseres hochverehrten Stammapostel i.R. R. Fehr in der [-> Reihe mit pensionierten hohen Amtsträgern]. Da gibt es doch – incl. Untertitel! – für traditionelle Längsdenker überhaupt nichts daran auszusetzen.

Plötzlich soll in der NaK-NRW ein kostenpflichtiger Workshop über das Thema „Apostelamtsinhaber im Wandel“ durchgezogen werden, als ob sich die hohen Apostel ausgerechnet nur in NRW wandeln würden. Auch anderswo wandeln hohe Apostel würdig und bereiten würdige Bräute in Amt und Würden würdig zu.

Dass von selbst gemachten Bildnissen eine ernste selbstzerstörerische Glaubenslebensgefahr ausgehen kann, ist seit dem goldenen Kalb geklärt. Doch auch heute birgt die Botschaft des derzeit kursierenden Selbstbildes des hohen neuapostolischen Apostelamtskörpers gefährliche Momente und die na-amtlichen Zahlen sinken denn auch. Die Glaubensfortentwicklungsidee mit ihrem neuapostolischen „Biblioautoklasmus“ sollte den „brandstiftenden“ Bezirksaposteln erst mal einer nachmachen… :wink: .

shalom

42

#32 Beitrag von 42 » 19.07.2009, 16:25

shalom hat geschrieben:Was haben die neuapostolischen Bezirksapostel also immer noch gegen sich selbst, gegen ihr selbst designetes Selbstbild von Kirche? Betrachten Sie einmal in Ruhe das Bild unseres hochverehrten Stammapostel i.R. R. Fehr in der [-> Reihe mit pensionierten hohen Amtsträgern]. Da gibt es doch – incl. Untertitel! – für traditionelle Längsdenker überhaupt nichts daran auszusetzen.

shalom
Ich habe mir das Bild betrachtet. In Ruhe.

Ob es Laengsdenkern gar nicht auffaellt, wie dieses Bild wirkt? Eigentlich las man zu aehnlich freudlosen Bildern schon in der Vergangenheit oefters entsprechende Kommentare.

Da fragt man sich, ob die Redakteure trotz bemuehter Suche kein besseres Bild finden konnten oder ob sie ausgerechnet dieses Bild gewaehlt haben, weil sie eine gnadenlos ehrliche Berichterstattung im Sinn hatten. Das letztere wuerde in der Tat einen gewissen Respekt abnoetigen.

Dieter

#33 Beitrag von Dieter » 19.07.2009, 17:21

Lieber 42,

ähnliche Gedanken habe ich auch gehabt, als ich das Bild gesehen habe. Manches Mal hat man den Eindruck, daß die Redakteure ein besonderes Faible für besonders schlechte Bilder haben.

Aber schau mal den Chor an, wenn er "Jauchzet und singet" singt. Manches Mal in der Vergangenheit hatte ich gemeint, er singt ein Grablied. Die Gesichter hätten dazu gepaßt. Und so scheint es mir hier auch zu sein. Über Ursachen kann sich jeder eigene Gedanken machen.

Dieter

shalom
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#34 Beitrag von shalom » 20.07.2009, 07:53

42 hat geschrieben: …Nicht dass dies hier ausser dem Protestantismus :wink: auch noch der Ikonoklasmus um sich greift….
Werter 42,

im Rückblick auf den Europa-Jugendtag bat Bezirksapostel Brinkmann die Bezirksleiter, die Nachbereitung der Veranstaltung großzügig zu unterstützen. „Unsere Jugendlichen sollen die Freude, die sie von Düsseldorf mitgenommen haben, in die Gemeinden bringen“, so sein Wunsch. Die Bezirksämter mögen dazu beitragen, “ ([->„das Feuer zu bewahren"]).

Das Feuer der Freude über den Glauben der Bezirksapostel auf dem Scheiterhaufen soll also bewahrt bleiben. Info des biblioautoklasmusischen Gebietskirchenleiters an seine Bezirksleiter: „Freudenfeuer frei“…

shalom
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shalom
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#35 Beitrag von shalom » 24.07.2009, 22:35

[->Stammapostel Leber bei 40°]
Erster Mazedonienbesuch (24. Juli 2009)

…Es war seine erste Reise in diesem höchsten geistlichen Amt der Neuapostolischen Kirche in die Hauptstadt der südosteuropäischen Republik.

Temperaturen über 40 Grad Celsius empfingen das Kirchenoberhaupt und seine Begleitung auf der Balkanhalbinsel. Unter ihnen Bezirksapostel Michael Ehrich, als Präsident der Gebietskirche Süddeutschland auch zuständig für die Neuapostolische Kirchen in Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien.

Stammapostel Leber legte dem Gottesdienst das Bibelwort Markus 12,17 zugrunde: »Da sprach Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie wunderten sich über ihn.« Der Gottesdienst wurde nicht nur in die mazedonische, sondern auch in die serbische und russische Sprache übersetzt. Drei mitgereiste Apostel aus Russland leisteten weitere Predigtbeiträge.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

nicht nur im Kongo – auch in Mazedonien ging es also heiß her. Das höchste geistliche Amt Gottes hatte 40° auszuhalten (keine Panik, es war weder Botschaftsfieber noch Scheinefest).

Da sprach Wilhelm zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie wunderten sich nicht über ihn, denn auch er ging nicht leer aus, wie er hereinkam… .

"Gib mir zuerst". Einfach großartig - Leber bei 40°

shalom
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#36 Beitrag von shalom » 24.08.2009, 17:34

[->MYBISCHOFF / Alter Glaube Band 7 (Apostellehren&Erkenntnisse)]
Lehre und Erkenntnis [->Bände 1-7 Set]

Bewertung: * * * * *

Preis: EUR 26.40

Wenige Exemplare
Werte DiskursteilnehmerInnen,

der alte Glaube muss ab Lager VFB noch glaubenskommerziell günstig abverkauft werden. Apostel haben lt. ihrem Pressesprecher schon wesentliche Teile davon (incl. div. Dogmen und Botschaften) klammheimlich auf dem neuapostolischen Scheiterhaufen entsorgt.

Ab 2010 soll ja dann mit dem neuen Glauben (DNG) hausieren gegangen werden. Derweil preist der VFB seine Ladenhüter noch wie folgt an:
  • Die Serie „Lehre und Erkenntnis“, die seit Juli 1995 in der Zeitschrift „Unsere Familie“ erscheint, hat großen Anklang gefunden. Die Ausführungen zu wichtigen Themen des neuapostolischen Glaubens tragen zur Vertiefung der persönlichen Erkenntnisse bei und sind Grundlage für Gesprächsrunden“,
dann ist das Schnee von gestern, sofern man Kühnle/ Johanning auf dem Frankfurter Studientag Glauben schenken darf.

Im Band 2 (1997 – 1999) geht es u. a. um Selbstverwirklichung. Das ist doch nach dem neuen Selbstbild der regierenden Apostel nur noch Makulatur. Das neue 2007er Selbstbild setzt neue Maßstäbe in der Selbstverwirklichung der BaVi-Apostel, die sicherlich vom DNG 2010 noch ein weiteres mal getopt werden sollen.

Und der Band 7 (Mai 2007 – April 2009) kommt ohne die wichtigen Informationen (Lehren und Erkenntnisse) des Infoabends 2007 daher. Das kann man doch glatt vergessen. Abzocke.

Für die alten Glaubensmodelle der Bezirksapostel sollten lieber saftige Verschrottungsprämien gezahlt werden, anstatt damit noch glaubenskommerziellen Reibach zu machen. Der neue Glauben ist längst überfällig.

shalom
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tergram

#37 Beitrag von tergram » 25.08.2009, 08:52

shalom hat geschrieben:Für die alten Glaubensmodelle der Bezirksapostel sollten lieber saftige Verschrottungsprämien gezahlt werden, anstatt damit noch glaubenskommerziellen Reibach zu machen.
Oooch shalom... *nochmalerklär*:

Das Modell "DAG" (der alte Glaube) soll eben nicht ins Schweißtuch gewickelt und vergraben werden, sondern zuvor noch segensreich vermehrt reichlich Scherflein erbringen, bevor es auf dem Scheiterhaufen der Geschichte ... und aus der Asche auf wundersame Weise dann das Phönix-Modell "DNG" (auf)erstehen kann. Logisch? Logisch.

Der an mybischoff zu entrichtende Kaufpreis des verschrottungsreifen Auslaufmodells ist die Verschrottungsprämie. In diesem Fall - abweichend vom Normalmodell - zahlt halt der Kunde alles:
  • Die Prämie für die Abwrackung DAG,
    den Preis für die Neuanschaffung DNG und
    die Gehälter der Produzenten.
All inclusive, sozusagen. Das ist das einzig wahre Wirtschaftsapostelmodell. Da hätten die Ökonomen dieser Welt schon längst mal drauf kommen müssen.

Motto: Ökonomie statt Ökumene - Gewinnmaximierung als Glaubensziel. Alles Öko, oder was?

:mrgreen:

GG001

#38 Beitrag von GG001 » 25.08.2009, 09:52

Verschrottungspraemie?

In the New Apostolic Church publication, Precious Words of Our Beloved Chief Apostle, Chief Apostle Bischoff is quoted:
152. "It would have been impossible for an Israelite who had cast Jesus aside to have remained a friend of God. By the same token, it is also impossible for a soul to remain in God's grace who separates himself from those of whom Jesus said: "Whosoever accepts you, accepts me. Whosoever hears you, hears me."
Has the church officially retracted this statement, or does the New Apostolic Church still consider it impossible for a soul to remain in God's grace that leaves the New Apostolic Church? According to NAKI's position papers that were released several years ago, apostles are necessary, but not absolute. How is this understanding justified in light of Chief Apostle Bischoff's statement, as "Impossible" leaves no room for any other possibilities?

GG001

#39 Beitrag von GG001 » 25.08.2009, 09:54

"It would have been impossible for an Israelite who had cast Jesus aside to have remained a friend of God. "
Da sind unsere Brueder und Schwestern anderen Kirchen schon etwas weiter. Erstens ist der christliche Glaube ohne seine Wurzeln nicht denkbar, zweitens nennen sie auch die Menschen juedischen Glaubens ihre Brueder und Schwestern.

Was war Jesus eigentlich?

shalom
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#40 Beitrag von shalom » 25.08.2009, 12:16

tergram hat geschrieben: Der an mybischoff zu entrichtende Kaufpreis des verschrottungsreifen Auslaufmodells ist die Verschrottungsprämie. In diesem Fall - abweichend vom Normalmodell - zahlt halt der Kunde alles:
  • Die Prämie für die Abwrackung DAG,
    den Preis für die Neuanschaffung DNG und
    die Gehälter der Produzenten.
... :mrgreen:
Werte tergram,

danke für das „*nochmalerklär*“ der Masche mit dem na-amtlichen „Glaubensschlussverkauf“. Die Glaubenskunden der neuap. Apostel übernehmen als Dienstleister für ihre „Dienstleiter“ sofort die Entsorgung des vom VFB frisch angelieferten und sogleich wieder ausgedienten neuap. Bezirksapostelglaubens (Versionen bis 2009).

Der Begriff „Schrottpresse“ bekommt angesichts der Verkaufsoffensive des VFB-Marketings mit seinen Glaubenshauskrabbeltischangeboten (Jargon Ap. Opdenplatz), eine ganz neue Bedeutung :mrgreen: .

Ähnlich wie auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt („market of lemons“) scheint der Export von Vehikeln nach Afrika auch bei den alten Glaubensmodellen der Bezirksapostel immer mehr an glaubenskommerzieller Bedeutung zu gewinnen (abgewrackt und verkauft). So geht es halt auch schnelllebigen na-amtlichen Glaubenswirtschaftsgütern, die Motten und Rost fressen.

Und der deutsche Glaubensendverbraucher der VFB-Produkte kann seinen teuer eingekauften (und mit Opfer vorfinanzierten) Glauben ab 2010 gleich wieder als Altpapier und Verpackung in den entsprechenden Container entsorgen.

Doch Vorsicht! Unter der Herrschaft von Stp. Wilhelm I. könnte es dem Glauben evtl. gar wie des Kaisers neuen Kleidern ergehen. Eine neue Verpackungsverordnung der bezirksapostolischen Verpackungskünstler und alles wird wieder gut bleiben… :wink: .

Na-dann Prost Mahlzeit - shalom
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