MYBISCHOFF

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Loreley 61
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Re: MYBISCHOFF

#181 Beitrag von Loreley 61 » 17.09.2010, 10:38

Spontan würde ich da Zwischenruf Recht geben, weil Leber in seiner Verlautbarung von März 2009 u.a. schrieb:
Hinsichtlich der Aussagen des Neuen Testamentes zu den Wundern Jesu, zu seiner Auferstehung und Himmelfahrt stelle ich fest, dass es sich bei diesen um wirkliche Geschehnisse handelt. Das sind fundamentale Inhalte unseres Glaubens, die nicht relativiert werden dürfen.
Und das Matthäusev. steht ja im NT. Wenn also Jesus das Erleben Jona bestätigt, dann war es eben so - so die Denke. Und ich habe Ihnen ja gesagt, dass es in der NAK üblich war, die Bibel wortwörtlich zu nehmen und soweit ich mich erinnere hat Stap. Fehr auch den Urknall abgestritten. Bis zu dieser Verlautbarung 2009 galt die Wortwörtlichkeit auch für das AT. Nach der Verlautbarung gabs ja auch heftige Reaktionen von den Fundis. Ähnliche Reaktionen bekam Herr Kiefer zu spüren, als er beim GK-Event von der HKM sprach und diese heranzog. Ich glaube, es existiert auch ein GK-Artikel darüber. Wenn ich diesbezgl. was gefunden habe, melde ich mich wieder.

LG, Lory
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Cemper

Re: MYBISCHOFF

#182 Beitrag von Cemper » 17.09.2010, 11:25

Loreley - nur als Zwischenruf: Ich sehe nicht, dass man aus Leber Äußerung zu Wundern, Auferstehung und Himmelfahrt einen Schluss auf das Verständnis der Jonas-Passage im Matthäusevangelium ziehen kann. Abgesehen davon: Ich kann mit dem zitierten Satz von Dr. Leber wenig anfangen. Dieser Satz steht doch wahrscheinlich in einem größeren Zusammenhang - und den müsste ich kennen.

Jetzt kann ich nur sagen: Kein Mensch kann auf der Basis sicheren Wissens erklären, dass es sich bei den Wundern Jesu, seiner Auferstehung und Himmelfahrt um wirkliche Geschehnisse handelt. Eine sichere Basis gibt es nicht - die Heilige Schrift ist auch keine solche Basis. Man kann glauben, dass es sich um wirkliche Geschehnisse handelt - das ist klar und das gute Recht eines jeden (wie es auch das gute Recht eines jeden ist, so etwas nicht zu glauben). Auf der Basis des Glaubens kann man aber keine Aussagen über Wirklichkeit machen. Man kann ja aus Sollens-Sätzen auch keine Aussagen über das Sein machen. Aus dem Sollens-Satz "Du sollst nicht lügen" oder "Du sollst nicht ehebrechen" oder "Du sollst nicht ..." kann nicht abgeleitet werden, dass in der Wirklichkeit nicht gelogen und so weiter wird.

Und zur Jonas-Passage im Matthäusevangelium: Mann kann hier nicht sagen: "Wenn also Jesus das Erleben Jona bestätigt, dann war es eben so ..." Man kann nur sagen: Im Matthäusevangelium steht das und das. Oder man kann sagen: Nach Matthäus sagt Jesus ...

Und dann muss die Bibel in ihrer Gesamtheit gesehen werden - es muss beachtet werden, dass es zu bestimmten Themen die biblische Position A und die widersprechende biblische Position B gibt. Und so weiter. Das sind doch alles uralte Geschichten - ich habe wenig Lust, das lang und breit zu erörtern. Warten wir mal den neuen Katechismus ab. Wir werden dann sehen, ob sich die Neuap. Kirche in Ansätzen zur Theologie "durchgerungen" hat und ob sie damit das tut, was die Autoren der Bibel - besonders der NT-Texte - auch getan haben: nämlich theologisch denken und glauben oder glauben und denken.

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Loreley 61
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Re: MYBISCHOFF

#183 Beitrag von Loreley 61 » 17.09.2010, 12:13

Herr Cemper,

ja, eigentlich uralte Geschichten, aber in der NAK ist man noch meilenweit vom richtigen Bibelverständnis entfernt. Besonders in Hinblick auf das NT. Den von mir zitierten Satz finden Sie hier:

http://www.nak.org/de/glaube-kirche/wor ... cle/16072/

Was die GK-Artikel anbelangt, da gibts gleich mehrere. (Wend hält sogar den Urknall für möglich) Dann befassen sich 2 Artikel mit dem Bibelverständnis...usw. Es würde zu weit führen, die hier zu bearbeiten. Außerdem will ich auch nicht gegen das Copyright verstossen. In einem Artikel heißt es aber, dass sie (die Kirche) der HKM kritisch und ablehnend gegenüber stehen, wenn es darum geht beispielsweise die Wunder Jesu zu relativieren.......

Zu Stap. Fehr:

Ich weiss, wir leben in einer Zeit, wo alles angezweifelt wird und die Eckwerte des Evangeliums umgestossen werden. Ich sagte den Aposteln vor dem Gottesdienst, dass ich kürzlich gehört habe, wieder von jemandem, der sagt: Tot ist tot, und dann ist alles aus, und es gibt keinen Schöpfer aller Dinge, es ist alles entstanden durch die Moleküle und schliesslich durch einen Urknall, und wie die Theorien alle heissen. Dann habe ich gesagt: Das ist genau gleich, wie wenn man behaupten würde, durch eine Explosion in einer Buchdruckerei ist das Brockhaus-Lexikon entstanden.“
Stammapostel Fehr zu Pfingsten 2001, Direktmitschrift der Predigt!

Ansonsten Herr Cemper, kann ich Ihrem letzten Beitrag voll zustimmen. Sie sehen das mit der Bibel, ihrer Auslegung usw. schon richtig - aber sagen Sie das mal den Verantwortlichen in der NAK. :wink: Nach meiner bescheidenen Meinung befindet sich die NAK in ihrem Bibelverständnis zwischen den Großkirchen und den Kreationisten oder Evangelikalen. Kann mich auch irren...........

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Re: MYBISCHOFF

#184 Beitrag von Cemper » 17.09.2010, 13:33

Loreley - ich habe eben die Erklärung von Dr. Leber gelesen. Ich finde sie - mit einer Ausnahme - in Ordnung; ich glaube sogar, dass sie von Fachleuten grob akzeptiert würde bzw. zumindest nicht auf Ablehnung stieße. Natürlich würden Experten über Einzelheiten viel reden können und dabei zu kontroversen Positionen kommen. Aber das ist ja eine andere Ebene. Die Ausnahme ist diese Passage: "Hinsichtlich der Aussagen des Neuen Testamentes zu den Wundern Jesu, zu seiner Auferstehung und Himmelfahrt stelle ich fest, dass es sich bei diesen um wirkliche Geschehnisse handelt. Das sind fundamentale Inhalte unseres Glaubens, die nicht relativiert werden dürfen." Hier müssen wir sehen, dass niemand - kein Neutestamentler und kein oberster Geistlicher welcher Kirche auch immer: also niemand! - Kenntnisse von Vorgängen hat, die es möglich machen, derartige Feststellungen zu treffen. Man kann nur mit den Instrumenten der Textkritik (und zwar Kritik als Instrument der Wahrheitsfindung bzw. des richtigen Textverständnisses!) versuchen zu erkennen, womit man es bei bestimmten Texten der Bibel zu tun hat. Aus diesen Erkenntnissen können dann Schlüsse gezogen werden. Es bleibt aber - wie in einem anderen Eintrag oben schon erwähnt - jedem unbenommen, an die Wirklichkeit der Wunder, der Auferstehung usw. zu glauben. Freilich befreit dieser Glaube nicht davor, möglichst deutlich zu sagen, woran denn konkret geglaubt wird bzw. wie die Begriffe zu verstehen sind: was also die geglaubte Wirklichkeit ist. Es muss dann schon gesagt werden, was die Bibel zu Wundern, zur Auferstehung usw. sagt und was der Gläubige darunter versteht - aus dieser Pflicht kann man ihn nicht entlassen). Hier ist aber noch anzumerken, dass Stammapostel Leber ausdrücklich von "fundamentalen Inhalten" des neuap. Glaubens spricht. Durch diese Einschränkung wird einer möglichen Kritik sozusagen die Spitze genommen.

Sodann gibt es noch eine weitere "halbe Ausnahme". Leber sagt: "Nach neuapostolischem Glaubensverständnis ist es dem Apostelamt gegeben, die Heilige Schrift auszulegen. Das bedeutet nicht, dass die Gläubigen nicht mit Gewinn die Bibel lesen könnten. Aber es ist dem Apostelamt übertragen, die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisung im Glauben zu geben. Dabei werden die Schriftstellen im Zusammenhang betrachtet, denn die Überbetonung einzelner Aussagen kann zu falschen Schlussfolgerungen führen." Ich stelle mir vor, dass Herr Leber in einer Theologen-Fakultät einen Vortrag hält und das sagt. Die vielen Professoren, Privatdozenten, Assistenten, Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte und Studierende - sie alle wären sprachlos. Aber als Aussage zum "Glaubensverständnis" würden sie das wohl akzeptieren.

Zu Ihrem Fehr-Zitat: Ich finde, dass Herr Fehr so reden darf. Das ist doch eher allgemeine Kommunikation. Es wird doch nicht der Anspruch gestellt, dass nun die "Welt erklärt" wird. Ich sehe das einfach so: Da gibt es in der weiten Welt Leute, die ohne Sachkenntnis irgendwas reden. In einer Talkrunde oder in irgendeinem Buch aus einem unbekannten Verlag hat mal wieder jemand eine neue Erklärung unters Volk gebracht. Ich habe das noch vor einiger Zeit so erlebt: In einem Vortrag eines bekannten Klimaforschers saß irgendein Kleingärtner und hat dem Physiker und Geologen nach dem Vortrag erstmal erklärt, wie das alles wirklich ist und dass er in seinem Garten ... usw. So ungefähr hat Herr Fehr das doch vermutlich gemeint - und darauf kann dann auch so geantwortet werden. Sie können sich darüber aufregen. Mathematiker und Physiker und ähnliche Zeitgenossen neuap. Glaubens regen sich darüber nicht auf.

Und wenn ich mich irren sollte - bitte sehr. Damit habe ich dann auch kein Problem. Freilich würde ich mich dann fragen, wieso neuap. Physiker und ähnliche Fachleute kein Problem haben.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames WE. Auf Ihren langen Eintrag komme ich noch zurück.

Cemper

shalom
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Re: MYBISCHOFF

#185 Beitrag von shalom » 04.01.2011, 13:20

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/110103neuesaufufonline.html][ = > M Y B I S C H O F F / UFOnline ][/urlex] hat geschrieben: Neues auf UFonline (3. Januar 2011)

Frankfurt. 2011 hat den Leserinnen und Lesern von UFonline gleich zu Beginn des Jahres einige Neuerungen beschert… .

Mit Jahresbeginn 2011 veröffentlicht die Druckausgabe der Zeitschrift »Unsere Familie« die Ausarbeitung der Neuapostolischen Kirche zum Thema »Lehre und Erkenntnis« in einer vereinfachten Fassung unter der Rubrik »Glauben – Wissen – Verstehen«. Der Grundlagen-Text steht online zum Download im PDF-Format bereit. Der erste Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Einssein.

Werte UFO’s liebe UFO-Gläubige in vereinfachter Fassung 8),

da haben wir die Bescherung. Apostelamtliche Neuerungen. Neuapostolisch - jetzt noch neuer. Das alte Format »Lehre und Erkenntnis« soll ab 2011 in der neuen Leichtigkeit des Apostelglaubens als eine vereinfachte Fassung unter der Rubrik »Glauben – Wissen – Verstehen« daherkommen… . Vom apostelamtlichen Glauben (DNG) – unter Aposteln auch Katechismus genannt - über das apostelamtlich schlüssig un(theo)logische Wissen zum treuapostolischen Verstehen beschäftig sich der erste Beitrag der neuen Apostellehre mit dem neuapostolischen Thema des (Einsseins) .

UFO - Hier werden sie verstanden :wink: .

shalöm

shalom
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Re: MYBISCHOFF

#186 Beitrag von shalom » 17.01.2011, 17:20

Preisreduziert: Für gute Freunde 2011, Kalender (NEU IM SHOP) .

Nach den verspäteten Neujahrsgottesdiensten zum 2. Januar und der verbummelten Serie von Jahresaufnaktgottesdiensten mitten im Januar (ein extra Special nach Sylvester für NaklangschläferInnen mit 10 Tage mehr bis zum apostelgottesdienstlichen Jahresauftakt) das Schlusslicht in "Spiralbindung":

("10 … mehr") alte Kalender (für gute Freunde). Wer solche Freunde hat... :mrgreen: .

shalöm

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Re: MYBISCHOFF

#187 Beitrag von shalom » 02.02.2011, 12:02

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/110131kirchenpublizistik.html][ = > MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
Spagat zwischen Kirchenfinanzierung und Pressefreiheit (31. Januar 2011)

Evangelische Publizistik werde weiterhin den Spagat aushalten, dass die Kirche ihre professionell arbeitenden Medien finanziert, sich aber aus deren Inhalten heraushält… .

Der EKD-Medienbeauftragte Markus Bräuer unterstrich demnach am 28. Januar in Erlangen, es dürfe keinen Verlautbarungsjournalismus geben… .

Werte Spagatisten, liebe Knebelbeinige und all ihr Verlautbarungs- und Offenbarungsjournalisten 8),

ein Pionier der Evangelischen Publizistik hatte Anstoß für das Artikelchen in der digitalen neuapostolischen Glaubenslebenswelt gegeben. Doch auch die wiederaufgerichteten Apostel hatten einen eigenen „Publizistik-Pionier“ aus dem Bischoff-Clan gemäß dem Motto: „Kleinlichkeit bei klarer Linie“. Im Mainstream des Chefapostels braucht der neuapostolische Verlautbarungsjournalismus als „Zentralorgan“ keinen Spagat zwischen Finanzierung und Pressefreiheit zu fürchten… . Der VFB ist auf Linie gebracht und dabei bleibt es… .

shalöm

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Re: MYBISCHOFF

#188 Beitrag von shalom » 04.02.2011, 20:48

+++ KURZ BELICHTET +++

Auf der (Willkommensseite des VFB) werden aktuell
Blühende Fantasien“ (Floristik-Ideen rund ums Jahr)
als „PRODUKT DES MONATS“ beworben.

Als Geschwist unter dem Eindruck Lebers vom 03.10.2010 in
Ffm.-West hätte ich eher („Blühende Botschaften“)
(Glorifizierungs-Ideen rund ums Jahr)
als "PRODUKT DER APOSTELS" erwartet :wink: .

s.

+++ KURZ BELICHTET +++

John

Re: MYBISCHOFF

#189 Beitrag von John » 04.02.2011, 22:48

Was die NAK kann, kann EV schon lange...

http://www.evbuho.de/

:mrgreen:

shalom
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Re: MYBISCHOFF

#190 Beitrag von shalom » 24.05.2011, 12:07

+ + + Kurz belichtet + + + Kurz belichtet + + + Kurz belichtet + + + Kurz belichtet + + +
"Umzug unseres Providers" - Onlineshopnutzung erheblich eingeschränkt. Apostel jedoch noch nicht ganz telefontot. Der Apostel ihr Provider verlädt sich selbst und seine Hardware. Lasterhafter Umzug im ehemaligen Zentrum pro-visionsreicher Macht steht unmittelbar bevor!

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