MYBISCHOFF

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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#111 Beitrag von Matula » 02.03.2010, 17:08

Ich würde mal darauf tippen, dass der neue Geschäftsführer ein Teil der gebrauchten Druckmaschinen veräussern wird. Es darf geraten werden, an wen diese verkauft werden ? :wink:

Philippus

#112 Beitrag von Philippus » 02.03.2010, 17:16

Matula hat geschrieben:... Es darf geraten werden, an wen diese verkauft werden ? :wink:
An die (NAK-) BRAVO natürlich;

Glaubensschüler fragen - Dr. Leber antwortet

:mrgreen: *duckundwegrenn*

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#113 Beitrag von _ » 02.03.2010, 17:17

... und was er mit den übrigen erworbenen ressourcen anstellt - also bspw. mit den gebrauchten mitarbeitern...

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agape
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Abwicklung

#114 Beitrag von agape » 02.03.2010, 18:02

Es ist immer das selbe: man heuert jemanden an, der geht mit eisernem Besen durch den Laden, verscherbelt die Gegenstände im konkreten Fall wohl in das nicht europäische Ausland.
Die Angestellten dann zu entlassen, ist das "Schmutzgeschäft" des neuen Besitzers. Mit denen hatte er keinen Vertrag.
Dann braucht die "Kirche" das nicht zu machen und die Abwicklung läuft wie geschmiert.
Abgewickelt.
Feierabend.
Schade, für die Angestellten.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Matula
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#115 Beitrag von Matula » 02.03.2010, 18:47

Philippus hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:... Es darf geraten werden, an wen diese verkauft werden ? :wink:
An die (NAK-) BRAVO natürlich;

Glaubensschüler fragen - Dr. Leber antwortet

:mrgreen: *duckundwegrenn*

Ich tippe da mal eher, dass der neue Geschäftsführer die Maschinen an seine eigene Firma verkauft, die mit gebrauchten Druckmaschinen handelt und/oder er verkauft diese an einen befreundeten Maschinenhändler natürlich zu einem Freundschaftspreis. Danach kauft er diese mit einem geringfügigen Aufreis mit seiner Handelsfirma von dem befreundeten Kollegen und er kann die Maschinen gewinnbringend nach Fernost transferieren.

Je nach Wert der gebrauchten Druckmaschinen wäre auch noch eine Vermittlungsprovision für den ein und anderen machbar.

Ein Schelm wer böses dabei denkt.
:wink:

shalom
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#116 Beitrag von shalom » 03.03.2010, 18:33

[b][=>MYBISCHOFF][/b] hat geschrieben: Bischoff Druckerei verkauft (3. März 2010)

Frankfurt.
Die Friedrich Bischoff Druckerei GmbH in Frankfurt/Main hat am 24. Februar 2010 ihren Besitzer gewechselt. Die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Druckerei mit 80-jähriger Geschichte im Dienst der Kirche an Majid Davoodabadi verkauft.

Drucken sei ungeachtet der Tradition des Unternehmens keine Kernkompetenz der Kirche, hatte der internationale Leiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, in seiner Neujahrsansprache an die Belegschaft des Unternehmens am 15. Januar 2010 betont.

Geschäftsführer der Druckerei bleibt bis auf Weiteres Dr. Hans-Jürgen Hendriock – zusammen mit Majid Davoodabadi.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

auch Stammapostel und deren Kern- und Lernkompetenzen unterliegen der neuapostolischen Evolution. Die „Botschaft“ erwies sich z. B. als so eine evolutionäre Sackgasse. Jetzt ist die Druckerei und die Arbeitsplätze verkauft worden.

Kirche im Vollsinn ist nur dort, wo Apostel sind. Erleichtert dürften nicht nur Finanzapostel Koberstein und sein Geschäftsführer Dr. Hendriock darüber sein, den Klotz wieder losgeworden zu sein. Bezirksältester Dr. Hendriock, soll als Doppelgesellschafter in Verlag (kirchliche Kernkompetenz) und Druckerei (irdische Kommerzkompetenz) fungieren. Der Standort ist garantiert (die Gutleutstraße soll am Frankfurter Westhafen bleiben) und der freudig zum Ausdruck gebrachte vorläufige Erhalt nahezu aller Arbeitsplätze hört sich nicht schlecht an.

Dann ist der Verkauf vermutlich ein zigfacher Segen und grenzt fasst an ein Wunder, an die Fabel von der Quadratur des Apostelkreises:

1.) Finanzapostel Koberstein macht keine Opfermiesen mehr und kann sich endlich auch einmal um seine neuen Randkompetenzen, seinem neuen Glauben kümmern (wird ja auch langsam mal Zeit). Weniger Miese = Segen!

2.) Der neue Besitzer gewährleistet eine enge Kooperation mit dem kircheneigenen Bischoff Verlag.

3.) Der neue Besitzer stellt die Kontinuität der Produktion aller Verlagsprodukte in bewährten Händen sicher.

4.) Der neue Besitzer gibt eine Standortgarantie für die Gutleutstraße am Frankfurter Westhafen.

5.) Der neue Besitzer bietet weiterhin die Vorteile der kurzen Wege für den Verlag.

6.) Durch den Verkauf an den neuen Besitzer können nahezu alle Arbeitsplätze der Druckerei erhalten werden.

7.) Der neue Besitzer führt seine gebraucht gekaufte Druckerei mit einer Doppelspitze.

Obwohl bei Bischoffs offensichtlich alles wieder gut bleibt, wird der neue Eigentümer sicherlich nicht auch vom Drauflegen leben wollen :wink: . Dort wo der voll im Segen stehende Finanzapostel angeblich Miese machte, soll durch den Verkauf unter mehr oder weniger gleichen Umständen urplötzlich eine Gewinnexplosion verzeichnet werden und wie diese wirtschaftsapostolischen Theorien alle heißen mögen (Win-Win-Situation?) :mrgreen: . So ein buchaltärlicher Segen aber auch.

Erinnern wir uns an die („Druckserei aus dem Pfingstgeist 2001“ - Gottesdienstbericht auf gk): "…Es ist alles entstanden durch die Moleküle und schließlich durch einen Urknall.' Und wie diese Theorien alle heißen. Da habe ich gesagt: das ist genau gleich, wie wenn man behaupten würde, durch eine Explosion in einer Buchdruckerei ist das Brockhauslexikon entstanden. - (...) Liebe Geschwister, wie schön ist's, kindlich glauben zu können!" “.

shalom

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#117 Beitrag von agape » 03.03.2010, 19:33

shalom hat geschrieben:
1.) Finanzapostel Koberstein macht keine Opfermiesen mehr und kann sich endlich auch einmal um seine neuen Randkompetenzen, seinem neuen Glauben kümmern (wird ja auch langsam mal Zeit). Weniger Miese = Segen!
Jetzt muss Koberstein schleunigst zusehen, dass er ähnlich wie Klingler ein paar ACK-Gast-Startusse ;) hinkriegt.
Segen= Raus aus dem ACK-Minus-Wachstum! ;- )

Auch schon der BDKJ schrieb unter "Punkt 6":
* 6. Verschiedenes

* • Die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche (NAK) hat ein starkes Interesse an der Mitarbeit in der ACK, auch in unserer Region. Darüber gab es einen Briefwechsel zwischen Kirchenpräsident Koberstein (NAK) und Dekan Schlösser; angesichts der noch unklaren Situation und der Gespräche auf der Ebene der Bundes-ACK begrüßt die ACK-Wetterau diese Annäherung, sieht aber gegenwärtig noch keine Möglichkeit zu (Gast-)Mitgliedschaft. Der Vorstand hat der NAK jedoch einen Beobachterstatus angeboten, so das Mitglieder der NAK zu Veranstaltungen eingeladen sind.
;- )
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
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#118 Beitrag von shalom » 03.03.2010, 21:25

[b][=>MYBISCHOFF][/b] hat geschrieben: Bischoff Druckerei verkauft (3. März 2010)

Frankfurt.
Die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Druckerei mit 80-jähriger Geschichte im Dienst der Kirche an Majid Davoodabadi verkauft.

Drucken sei ungeachtet der Tradition des Unternehmens keine Kernkompetenz der Kirche…

…Nach 80-jähriger traditionsreicher Geschichte im Dienst der Apostel musste das wiederbesetzte Apostelamt 2009 plötzlich und überraschend feststellen, dass Drucken keine Kernkompetenz des Apostelamtskörpers sei. „Geschäftsführer der Druckerei bleibt bis auf Weiteres Dr. Hans-Jürgen Hendriock – zusammen mit Majid Davoodabadi“.

Die stille Evolution :mrgreen:.

Noch eine abschließende Bemerkung: Die Fragen, die der Druckabwickler hier angeschnitten hat, sind für die Erreichung des neuapostolischen Glaubens zwar nicht entscheidend, für die Wirtschaftsziele der PG-Kirchenfinanzstrategie aber umso mehr.

Apostel im wiederbesetzten Amt müssen nach 80 Jahren endlich halt auch mal einen klaren Standpunkt vertreten. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, die Apostelamtsinhaber in schlüssig un(theo)logischen Widerspruch zu wirtschaftlichen Ergebnissen des allerhöchsten CFO’s zu bringen und das Amt damit evtl. zu beschädigen… .

shalöm

shalom
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#119 Beitrag von shalom » 05.03.2010, 21:41

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Die Friedrich Bischoff Druckerei GmbH in Frankfurt/Main hat am 24. Februar 2010 ihren Besitzer gewechselt(MYBISCHOFF).

In Anbetracht der – bestimmt juristisch sauberer als der DNG - ausformulierten Presseerklärung über den Verkaufsvertrag unseres Alleingesellschafters Koberstein, stellt sich im Sinne von („Besitzer“ / Wikipedia) schon die Frage, ob die Eigentümer vielleicht die alten geblieben sind. Die Eigentumsverhältnisse bezüglich der Kernkompetenzen, Botschaften und sonstigen buchaltärlichen Hinterlassenschaften (Aktiengesellschaften, Immobilien...) unserer mittlerweile weit fortentwickelten Stammapostelamtsinhaber sind nicht einfach zu durchschauen und waren es noch nie gewesen.

shalom

tergram

#120 Beitrag von tergram » 05.03.2010, 23:02

Die Sache macht doch wirtschaftlich nur Sinn, wenn der neue Eigentümer
  • frisches Kapital einschiesst
    und/oder neue Absatzmärkte erschliesst
    oder den Ausverkauf durch die Hintertür betreibt.
Man darf gespannt sein. Mindestens. Und die Mitarbeiter bedauern.

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