DNG (Der Neue Glaube)

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#211 Beitrag von Adler » 21.07.2011, 12:36

lesen ist nicht gleich verstehen;
verstehen ist nicht gleich begreifen; 8) :lol:


LG Adler

Sebastian

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#212 Beitrag von Sebastian » 21.07.2011, 14:51

Meine Bitte, "richtig zu lesen" bezog sich auf meine vorherigen Aussagen nicht auf den NAKI Text. Wie Sie jetzt aber richtig formuliert haben, bezieht sich die Tätigkeit des Bezirksapostels auf den Verwaltungsakt. Die visuelle Einführung und Bestätigung vor der Gemeinde muss nicht zwangsläufig von dem Bezirksapostel gemacht werden. Es ist zwar richtig, dass das nicht im Internet steht aber dafür gibt es ja interne Richtlinien. Auf diese verwies ich ja ebenfalls schon.

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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#213 Beitrag von Comment » 21.07.2011, 15:30

Ich habe mich schlau gemacht. In den amtlichen Richtlinien steht (kursiv, Einfügungen sind meine Kommentierung):

1.3.10 Amtsbestätigung
Der Amtsauftrag gilt grundsätzlich nur für den zugewiesenen Bereich. Wechselt daher ein Amtsträger seinen Wohnort und dadurch die Gemeinde oder den Bezirk, erlischt sein Amtsauftrag. Wenn er in der neuen Gemeinde Verwendung finden soll, bedarf es der Bestätigung durch den Bezirksapostel. Es erfolgt keine neue Ordination.

Hier ist eindeutig festgelegt, dass der Bezirksapostel für die Bestätigung des Amtsauftrags in der neuen Gemeinde grundsätzlich zuständig ist.

Eine Amtsbestätigung muss nicht unbedingt durch den Apostel persönlich erfolgen, sondern kann an einen Amtsträger delegiert werden, der die Bestätigung im Auftrag des Bezirksapostels vornimmt. (In der Regel wird dies der Bischof oder ein Bezirksamt sein.)

Hiernach ist auch - im Wege der Delegation auf einen anderen At (z.B. Apostel oder Bischof) - die Bestätigung im Auftrag des Bezirksapostels möglich.


Für die Amtsbestätigung kann im wesentlichen folgende Formulierung gewählt werden:
"Bruder (Name) ist in die hiesige Gemeinde zugezogen. Unser Bezirksapostel hat ihn nunmehr für die hiesige Gemeinde in seinem Amt als (Amt) bestätigt. Ich gebe Euch dies mit Freuden bekannt. (Amt, Name) wünschen wir Gottes reichen Segen zur Erfüllung der großen Aufgaben im Erlösungswerk Gottes."

Diese Formulierung zeigt nun aber, dass auch im Falle einer Delegation der Aufgabe auf einen anderen At nicht dieser die Amtsbestätigung formal ausführt, auch nicht im Auftrag, sondern dass es der Bezirksapostel selbst zuvor getan hat, und dass der von ihm beauftragte At dies auch so der Gemeinde bekanntgeben soll - sozusagen eine Bestätigung der zuvor durch den BAP vollzogenen Amtsbestätigung in dessen Auftrag der Gemeinde vermittelt, was bedeutet, dass wir es nicht wirklich mit einer Zuständigkeitsdelegation in Bezug auf die eigentliche Amtsbestätigung (im Einzelfall) zu tun haben, sondern allenfalls mit einer Zuständigkeitsdelegation der Bekanntgabe der zuvor verfügten Bestätigung.


Fraglos sehr ungeschickt formuliert das Ganze.

Gemeint ist wohl: Der Bezirksapostel nimmt die Amtsbestätigung als wirksamen kirchlichen Akt vor - entweder in der Gemeinde, wo der At in seinem Amt bestätigt werden soll, oder aber, wenn der Bezirksapostel nicht selbst anwesend sein will, dann 'erlässt er den Akt der Bestätigung' außerhalb der Gemeinde und beauftragt sodann einen anderen At, z.B. einen Bischof, diese vom Bezirksapostel vorgenommene Bestätigung in der betreffenden Gemeinde zu 'bestätigen' i.S.v. bekannzugeben. Und dann ist alles gelaufen.

Was für eine Geschichte! Und hoffentlich ist jetzt alles klar!? :mrgreen:

Ich denke mal, in der Praxis läuft das wie folgt mündlich ab :wink: :

Ap. an BAP:
'Bezirksapostel, in der Gemeinde A ist der Priester X aus der Gemeinde B zugezogen. Der Bruder wird in der neuen Gemeinde in seinem bisherigen Amt gebraucht. Er ist treu und zuverlässig ... Sind Sie einverstanden, dass er in der neuen Gemeinde durch Bi S bestätigt wird?'

BAP an AP:
'Ja, das können wir so machen. Beauftragen Sie den Bischof, der Gemeinde die Amtsbestätigung mitzuteilen.'

Ap an Bi S:
'Bi, ich habe mit dem BAP gesprochen, er ist damit einverstanden, dass der Priester in seiner neuen Gemeinde als solcher bestätigt wird. Geben Sie bitte der Gemeinde, wenn Sie den nächsten GD dort halten, die Bestätigung des Priesters bekannt.'

Bi an Gemeinde:
Siehe den Text in der Anleitung.

Com.

Sebastian

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#214 Beitrag von Sebastian » 21.07.2011, 18:45

Prima.

Sehr anschaulich erläutert.

shalom
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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#215 Beitrag von shalom » 15.01.2012, 16:14

Werte Unantastbarkeitsgottesdienstler im vollmächtigen Glaubensvollzug durch neuapostolische Apostelamtskörper 8),

über den stammapostolischen Stendalgottesdienst, über die Unantastbarkeitsallüren des Petrusdienstvollziehenden gemäß göttlichem Wesen und dessen Heil- und Erlösungsplanes wird ja gerade auf (gf 24) diskutiert.

Als Textwort hatte der Amtsinhaber des Stammapostelamtes dem Gottesdienst in Vollmacht Judas 20.21 zugrunde gelegt: „Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist, und erhaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben“.

Auf Basis dieses Worttextes des Textwortes als Bibeltextwort will Stammapostel Dr. Leber selbst folgendes geglaubt und gedient (bedient) haben: „„Allerheiligster Glaube“ meint: Unser Glaube soll unantastbar sein. Die Jünger, die sich enttäuscht von Jesus abwandten, haben sich ihren Glauben antasten lassen. Ebenso erging es Judas, der zum Verräter wurde“.

Man sieht. Stammapostel Dr. Leber weiß Bescheid und er zeigt keine Scheu vom Altar aus z. B. zu predigen, wer wann warum zum Verräter geworden war. Vollmächtiger :wink: !

Überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ hat allerdings unter Stammapostel Dr. Leber keine Chance. Diese überlieferte Jesulehre wird von Lebers Stammapostellehre allereiligst angetastet, um nicht zu sagen, mit Glaubensfüßen getreten. Das „Allerheiligste“ wird durch seinen Opferkult zum Hinterletzten gemacht. Der Worttext „Unantastbar“ ist übrigens in der Bibel nicht zu finden und bei der Suche nach ( allerheiligste ) wird häufig halt das „Allerheiligste“ genannt. Im Brief des Judas findet sich dann die Mahnung: „erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben“ und im Bericht des Wilhelm wird definiert, dass damit gemeint sei: „unser Glaube soll unantastbar sein“.

Und exakt jenen neuapostolischen Glauben ( die „Fragen und Antworten“) haben Ghostwriter im Auftrage ihrer Majestäten (ihrer Gebietskirchenpräsidenten) angetastet und sind auftragsgemäß daran immer noch am rumfummeln. Veraschen auf einem Scheiterhaufen ist schon etwas mehr, als bloßes antasten. Sie erinnern sich bestimmt noch an die Glaubensänderungsmitteilung des neuapostolischen Glaubens aus dem Jahre 2005 ( wir berichteten ) . Seitdem sind sogar die Glaubens- und Sonderartikel angetastet worden. Jedoch nicht vom einfachen Glaubensvolk, sondern von den Letztentscheidern Gottes, die über die verschiedenen Glaubensänderungsvarianten abzustimmen scheinen. Den Blick aufs Zentrum trübt mittlerweile ein Kordon von Apostelamtskörpern, die wie eitle Selbstbilder daherkommen und die alles und jeden antasten.

In der berüchtigten „Magdeburger Predigt“ tastete Stp. Dr. Leber Seelsorger anderer Denominationen an, indem er deren Glauben als zum Scheitern verurteilt vorverurteilte: „Es gibt manche Versuche durchaus ernsthafter Natur, dem lieben Gott zu dienen, die aber nicht auf dieser Grundlage der Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfolgen. Und dann sind sie zum Scheitern verurteilt! Lasst uns die enge Pforte vor Augen haben…als was uns Freude macht im Herzen. - Es geht hin zur ewigen Heimat! Amen“. Hier tastet Stp. Dr. Leber unmissverständlich den Glauben aller anderer an. Er stellt sich als der Glaubensoberantaster schlechthin dar.

In der Stendalpredigt Stp. Dr. Lebers wird appelliert: „Unser Glaube soll unantastbar sein“, wohl wissend, dass im eigenen Hause daran momentan gerade Hand angelegt wird und irgendwann der DNG mit neuem Glaubensprofil herauskommen soll :mrgreen: .

Wird ab 2012 von oben noch mehr Aberglaube eingefordert werden?

Paraskavedekatriaphobie wird z. B. die krankhafte Angst vor einem Freitag den 13ten genannt. Nun könnten ja an so einem Tag generell schlimmere Dinge passieren, als an anderen Tagen und es wäre begründet, daran zu glauben. Ansonsten wäre es wohl eher ein Aberglauben. Da jedoch viele Leute bezüglich dieses Datums Wirkung zeigen, gibt es Unternehmen, die ihrerseits darauf reagieren und z. B. bei der Nummerierung die 13 ausklammern (nicht weil das stimmt, sondern weil potentielle und potente Kunden daran glauben könnten). Solche Unternehmen zollen nicht der Basis des Glaubens Tribut, sondern erbauen sich ihr Geschäftsmodell lediglich auf dem sekundären Glauben dritter.

Auf ähnlichem sekundären Niveau sehe ich Dr. Lebers Appell angesiedelt: „Auf der Grundlage unseres „allerheiligsten Glaubens“ wollen wir dem Herrn dienen mit ganzem Herzen“ / „Erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben“.

Zirkularschlüssiger geht es wohl kaum noch. Leber lässt gerade unseren allerheiligsten Glauben nakademisch antasten und zum Erbauen fehlt der allerheiligste Glauben – innernaklich auch DNG genannt – derzeit immer noch. Nach dem offiziellen Antasten überlieferter Jesulehre „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ sehe ich auf der Basis des veralteten Opferkultes und des darauf aufbauenden allereiligsten Selbstbildglaubens nur Selbstbildbedienung und keine allerheiligste Glaubensbasis.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen“ (Judas 25).

shalom

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#216 Beitrag von Adler » 15.01.2012, 16:19

Tja, im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen, ist noch nie gut gegangen . . . 8)

LG Adler

fridolin
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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#217 Beitrag von fridolin » 15.01.2012, 22:24

Auf Basis dieses Worttextes des Textwortes als Bibeltextwort will Stammapostel Dr. Leber selbst folgendes geglaubt und gedient (bedient) haben: „„Allerheiligster Glaube“ meint: Unser Glaube soll unantastbar sein. Die Jünger, die sich enttäuscht von Jesus abwandten, haben sich ihren Glauben antasten lassen. Ebenso erging es Judas, der zum Verräter wurde“.
Mit dem Kochrezept „Angstmacherei“ werden sicherlich momentane Kurzzeiterfolge zu vermelden sein und die Rechung aufgehen lassen. Aber auf Dauer die Suppe versalzen und ungenießbar machen.

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#218 Beitrag von Adler » 16.01.2012, 07:31

Zitat:

„„Allerheiligster Glaube“ meint: Unser Glaube soll unantastbar sein. Die Jünger, die sich enttäuscht von Jesus abwandten, haben sich ihren Glauben antasten lassen. Ebenso erging es Judas, der zum Verräter wurde“.

Zitat Ende

Dann wurde also Jesus nur deshalb ans Kreuz genagelt, weil er den Glauben der damaligen Juden antastete? :shock: 8)

LG Adler

shalom
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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#219 Beitrag von shalom » 16.01.2012, 17:13

... nach der allereiligsten Veraschung von „Fragen und Antworten“ (Biblioklasmus) lässt die Empfängnis der Bräute mit dem verheißenen DNG infolge des amtskörperlichen "Katechismus interruptus" noch immer auf sich warten (antastlose Glaubensfamilienplanung a la Aposteldachverein NaKi) :wink:

s.

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#220 Beitrag von Adler » 16.01.2012, 17:28

Tja, erstaunlicherweise hört man zum Thema Veröffentlichung des neuen Katechismus, aus der Ecke der KL zZt. sehr wenig :shock:

Oder hat man vielleicht doch -nach der Stendalpredigt Dr. Lebers- erkannt, dass man besser die Finger von Sachen lassen sollte, die bis dato ebenfalls als unantastbar galten :shock: 8) :mrgreen:

LG Adler

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