DNG (Der Neue Glaube)

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#161 Beitrag von shalom » 05.02.2011, 12:33

Werte DiskursteilnehmerInnen 8),

wenn man der halbamtlichen Apostelpremiumnaktrichtenagentur (Koch)
Glauben schenken darf („Tu´s einfach!“) , dass der neue
Apostelglauben – auch Katechismus genannt – sogar schon in Deutsch vorliegt,
dann wäre es um so mehr zu bedauern, dass die Studientagung vom 07.12.2010 in
Berlin nicht gerade mal um 2 Monate verschoben worden ist
(C I D / Die Neuapostolische Kirche - ein Fall für den interreligiösen Dialog?) .

Schade, dass für Berlin noch nicht einmal ein Vorabzugsglauben fertig war.
Vielleicht steckt bei so einem bezirksapostelamtlichen Kommunikationsfahrplan
auch das Referat Kirchenfinanzstrategie dahinter?

Könnte von den nakademischen Taktikern der neue Glauben gar bewusst zurückgehalten
worden sein, um bei dem Treffen noch möglichst viel herauszuholen, was man sich bei
ehrlicher Inkenntnissetzung abzuschminken gehabt hätte?

Jeder frage sich beim Lesen der halbamtlichen Premium-Botschaft vom Katechismus selbst:
Wie halte ich es mit der Wahrheit? Wie halte ich es mit dem Gebot: »Du sollst
nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten«? Es kann sein, dass wir nichts als die
Wahrheit sagen und dennoch grob gegen das Gebot verstoßen. Dann nämlich, wenn wir einen
wichtigen Teil der Wahrheit unterschlagen

(Was ist Apostelwahrheit) ?

shalöm

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#162 Beitrag von Adler » 05.02.2011, 20:14

Es wird wohl wieder so werden, wie mit den neuen GA. Im Vorfeld wurden sie noch mit großer Hoffnung bedacht, dann kam Ernüchterung und hier und da die leise Erkenntnis, dass mit den neuen GA die alte Lehre des Herrn Fehr, von der Souveränität Gottes bei der Auswahl Derjenigen, welche Jesus bei seinem heimholenden Wiederkommen mitnähme, still und leise aufgehoben wurde, und an deren Stelle wieder die Exclusivität des Apostelamtes gestellt wurde.

Mit der "Enthüllung" des Katechismus, wird auch wieder so manche Hoffnung begraben werden müssen, wenn man feststellen muss, dass die vormalige stereotyp gepredigte und blind geglaubte, wenn auch nicht ganz unumstrittene Lehre, wieder einmal in Richtung "zurück" und weg von jeglicher Ökumene geändert wurde.

Wer heute noch an eine mögliche Öffnung der NAK in Richtung Ökumene glaubt, trägt nicht nur eine rosa Brille, nein, dem hat man schon rosa Kontaktlinsen implantiert!

LG Adler

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Andreas Ponto
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Re: DNG (Der Neue Glaube)

#163 Beitrag von Andreas Ponto » 06.02.2011, 14:48

@Adler

volle Zustimmung. Die Hoffnung ist absoluter Ernüchterung gewichen.

Jetzt wird es wohl nur darum gehen, alle in die Spur oder zum Schweigen zu bringen.

Cemper

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#164 Beitrag von Cemper » 07.02.2011, 10:09

Ich bin nicht gegen "Ernüchterung". Aber ich meine, dass es Ernüchterungen hinterher - sozusagen "nach dem Trinkgelage" - gibt. Hier - in diesem Forum - werden manche nüchtern, bevor sie was getrunken haben. Mit anderen Worten: Sie reden von Ernüchterung angesichts des Inhalts eines Buches, das Sie noch nicht kennen. Ich erinnere an die alte Journalistenweisheit, dass man erst lesen, dann schreiben soll. Warten Sie doch mal ab, was in dem Katechismus steht. Danach darf man sich und kann man sich - sofern man es kann - sachkundig "auseinandersetzen", wobei man aber eigene Wünsche und Projektionen und auch Satire, Polemik und Ironie nicht mit sachkundiger Auseinandersetzung verwechseln sollte.

C.

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#165 Beitrag von Adler » 07.02.2011, 10:24

Werter Cemper,

ich denke, Sie haben in Ihrer Überlegung, der ich durchaus zustimme, einen wichtigen Aspekt vergessen, nämlich - die gemachte Erfahrung. Oder sind Sie der Meinung, man könne diese hier außen vor lassen?

LG Adler

Cemper

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#166 Beitrag von Cemper » 07.02.2011, 11:44

Werter Adler -

wir können Erfahrungen "außen vor lassen". Diese Fähigkeit haben wir. Wir sollten aber die Frage stellen, ob das sinnvoll ist. Wenn wir diese Frage stellen, erkennen wir doch, dass es nicht sinnvoll ist. Also sollten Erfahrungen nicht "außen vor" bleiben. Wir erkennen aber auch, dass es nicht immer sinnvoll ist, uns auf Erfahrungen zu verlassen oder uns stark von ihnen leiten zu lassen, denn die Erfahrungen sind doch immer Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gemacht haben und die nicht ungeprüft auf eine neue Entwicklung übertragen werden können. Deshalb meine ich, dass Erfahrungen einerseits nicht beiseite geschoben werden sollten, dass andererseits aber auch ein Vertrauensvorschuss im Blick auf neue Entwicklungen sinnvoll ist.

Ich bin kein NAK-Experte, sondern habe nur aus einer Reihe von Gründen ein gewisses Interesse an der Kirche. Dabei ist mir in vielen Jahren immer wieder klar geworden, dass mir die neuap. Glaubenswelt verborgen bleibt; ich habe nie auf einer theoretischen Ebene verstanden, wie Menschen in der christlich geprägten Welt dazu kommen, biblische Texte und Christentum so zu verstehen, wie es in der neuap. Kirche und neuap. Glaubenswelt getan wird. Nun sind - das muss man schon so deutlich sagen - manche neuap. Erklärungen im Kirchenschrifttum aus "alter Zeit" bis hin zu einem Buch "Fragen und Antworten" teilweise ... ja, was? Ich würde sagen, dass es vielfach hanebüchene Texte sind. Irgendeine religiöse Heimwerkerei. Manche Theologen nennen so etwas "Abendmahl mit Rosinen".

Aber nun gibt es doch - das ist doch offensichtlich und nicht zu bestreiten - den Versuch, dem neuap. Glaubensgebäude eine Grundlage zu geben, die einen vernünftigen Diskurs mit anderen möglich macht. Anders gesagt: Es gibt doch den Versuch, das neuap. Glaubensgebäude "nachvollziehbar" zu erläutern. Ich sehe hier eine Entwicklung, die sich deutlich von dem unterscheidet, was es früher gab. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass der neue Katechismus Gedanken und Argumentationen enthält und sich dadurch von älterem Schrifttum unterscheiden wird, in dem vielfach Behauptungen ohne erkennbar sinnvolle Gedanken präsentiert wurden.

Außerdem gibt es noch einen mich immer wieder irritierenden Eindruck: Ich kenne eine ganze Reihe gut ausgebildeter und intelligenter Menschen in der NAK. Ich gehe davon aus, dass diese Damen und Herren sich schon etwas denken, wenn sie neuap. sind. Nur wenige Beispiele: Mir schrieb vor einiger Zeit ein doppelt promovierter und habilitierter Hochschullehrer, er sei gern mit Herz und Verstand neuapostolisch. Und bei meiner letzten Begegnung mit Menschen aus der neuap. Kirche waren darunter Hausfrauen, eine Ärztin, ein Medizinprofessor, eine Anwältin, ein Anwalt, drei Lehrerinnen, ein Lehrer, ein Diplomingenieur, ein Elektriker, ein Monteur und ein Koch - Menschen unterschiedlicher Art: und alle waren mit ihrer Kirche offenbar zufrieden. Ich weiß aber auch, dass das nicht der Normalzustand ist; in der Wirklichkeit ist es ja immer so, wie es im wirklichen Leben ist ... So und so und so ...

Cemper

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#167 Beitrag von Adler » 07.02.2011, 13:03

Werter Cemper,

ich danke Ihnen für Ihre ausführliche Antwort.

Ich möchte noch einmal auf die Erfahrung zurückkommen. Ich denke dabei, dass wir doch mehr oder weniger Alle, aus den gemachten Erfahrungen, sein es nun selber gemachte oder aber von anderen Menschen übernommene, wobei ich die sebst gemachten Erfahrungen für wirkungsvoller halte, lernen. Erfahrungen sind wichtig um sich z.B. vor Gefahren zu schützen.
Außerdem kann man doch auch, in Bezug auf die NAK, von immer wiederkehrenden gleichartigen Erfahrungen sprechen. Diese machen die in der NAK, durch die Kirchenleitung, getroffenen Entscheidungen berechenbar und schon im Vorfeld durchschaubar. Es ist wie bei einem Uhrwerk mit einem Zahnrad an welchem ein Zahn ausgebrochen ist. An immer exakt der gleichen Stelle des Zahnrades gibt es einen Aussetzer. Dieser ist vorhersehbar und berechenbar. Auch diese Kontinuität ist in gewisser Weise eine Erfahrung.

Sehr schön finde ich in Ihrer Ausführung den Begriff von der "religiösen Heimwerkerei". Auch der neue Katechismus wird wieder in der Heimwerkerwerkstatt der NAK in handwerklicher Machart gefertigt. Man verwendet evtl. nur andere materialien und ggf. andere Werkzeuge. Es wird aber wieder zu dem was es immer war, eine religiöse Heimwerkerei ohne jeglichen ökumenischen Nutzen und ausschließlich für den Eigengebrauch konzipiert.

LG Adler

Gaby

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#168 Beitrag von Gaby » 07.02.2011, 14:04

>>und alle waren mit ihrer Kirche offenbar zufrieden<<

Probleme gibt es doch wohl in erster Linie erst, wenn die Glaubensgewissheiten der jeweiligen Konfession nicht mehr geteilt werden können.
Nun mancher legt keinen gesteigerten Wert darauf, sich mit den verschiedenen Glaubenssichten auseinanderzusetzen, ergo gibt es auch keine Unstimmigkeiten in der Lehre, der beste Garant in seiner Kirche glücklich zu bleiben.
Unstimmigkeiten tauchen z. Bsp. häufig auf, wenn der Partner z. Bsp. einer anderen Konfession angehört und man auf Grund der Lehre seiner eigenen Konfession davon ausgehen muss, dass der/die Partner/in bzw. deren Kinder und Kindeskinder die einer anderen Konfession angehören "verloren" sind, weil sie nicht der richtigen Kirche angehören. Das zu akzeptieren fällt wohl äußerst schwer ....
Ein weiterer Grund sich in seinem Glauben nicht wohl zu fühlen ist wohl, wenn man aus diversen Gründen in der eigenen Gemeinde abseits am Rande steht, nicht so recht in der Gemeinschaft akzeptiert wird, isoliert ist. Das hat nun mit der Lehre an sich gar nichts zu tun ... bringt aber den ein oder anderen eventuell dazu mal über den eigenen Tellerrand zu schauen, ob man nicht woanders besser/"christlicher" aufgenommen wird.
Hat man nun die Gabe gewisse Unstimmigkeiten in Glaubensfragen einfach als gegeben hinnehmen zu können und legt (falls es in diesem Bereich Probleme gibt) auch keinen gesteigerten Wert darauf Kirche als soziales Netz oder als reine Begegnungsstätte in Anspruch zu nehmen, wird man wohl auch weiterhin mit seiner Kirche zufrieden sein können.
Es kommt wohl auch immer darauf an, was man selbst von der Kirche bzw. von deren Mitgliedern erwartet ... entspricht dieses nicht dem Bild, das man von "Kirche" hat wird man sich wohl irgendwann von ihr abwenden ...

Cemper

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#169 Beitrag von Cemper » 07.02.2011, 14:48

@ Gaby -

ja, so ist das wohl. Aber das ist ein "weites Feld" - und es ist kein typisch neuap. Problem.


@ Adler -

zu Ihrem Eintrag oben über Gaby:

Ich schrieb Ihnen ja, dass ich kein NAK-Experte bin und dass mir viele Bereiche der NAK-Glaubenswelt verborgen bleiben. Unbeschadet dessen:

Wir machen alle - wie Sie es andeuten - Erfahrungen: Lebenserfahrungen. Das ist doch ganz natürlich. Es geht nicht anders. Außerdem übernehmen wir - wie Sie ebenfalls andeuten - Erfahrungen von anderen. Das ist auch natürlich. Zu diesen Erfahrungen gehören auch Erfahrungen mit Institutionen: mit Behörden, Parteien, Verbänden, Schulen, Hochschulen, Redaktionen usw. - und eben auch Erfahrungen in oder mit Kirchen. In diesen Systemen gibt es gewisse Starrheiten. Sie sind oft systembedingt. Peter Glotz - ein intelligenter Kommunikationstheoretiker und Bundesgeschäftsführer der SPD - hat vor Jahren ein Buch „Die Beweglichkeit des Tankers“ vorgelegt und dann auch oft von der Unbeweglichkeit des Tankers SPD gesprochen. Diese Unbeweglichkeit gibt es in Parteien und auch in Kirchen - es gibt sie in der ganzen Gesellschaft. Max Weber - ein bedeutender Soziologe - hat deshalb gesagt: „Politik bedeutet ein starkes, langsames Durchbohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.“

Stellen Sie sich doch mal vor, Sie hätten in Ihrer Kirche eine leitende und einflussreiche Funktion. Stellen Sie sich ferner vor, Sie wollten in dieser Funktion bestimmte „Dinge“ grundlegend ändern. Sie würden sehr schnell Starrheiten des Systems erfahren. Und dann? Was machen Sie dann? Sie werden zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Wirklichkeit so ist, wie sie ist. Meine Mutter hatte eine Postkarte mit dieser „Weisheit“ an ihrer Kühlschranktür: ES IST WIE ES IST. Wenn ich ihr erklärt habe, dass etwas so und so ist und sich entwickeln wird oder entwickeln sollte, dann hat sie manchmal gelächelt und gesagt: „Junge, kuck mal zum Kühlschrank.“

Nun - diese Weisheit ist wie fast alle Weisheiten einfach und kompliziert zugleich. Erich Fried hat das in einem Gedicht so gesagt:

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

http://www.erichfried.de/Was%20es%20ist.htm

Ich erwähne dieses Gedicht, weil hier der status quo (der bestehende Zustand) nicht als unabänderbar gesehen und seine Hinnahme empfohlen wird, sondern weil hier Erfahrungen und Veränderungswünsche in die richtigen Dimensionen gerückt werden und weil dabei auch ein „Punkt“ aufscheint, der in Kirchen besonders aufscheinen sollte: die Liebe. Zur Liebe gehören einerseits Nachsicht und Rücksichtnahme und andererseits natürlich auch Konsequenz und die Frage: Was heißt eigentlich Konsequenz?

Cemper

Adler

Re: DNG (Der Neue Glaube)

#170 Beitrag von Adler » 07.02.2011, 15:13

Werter Cemper,

ich kann Ihnen grundsätzlich zustimmen. Allerdings gibt es da noch einen kleinen Punkt, der mich dazu anregt meine gegenteilige Ansich darzulegen. Sie zitieren u.a. den Postkartenspruch an der Kühlschranktüre Ihrer Mutter. Oberflächlich betrachtet würde ich dem zustimmen, andererseits aber denke ich, dass gerade dieser Spruch in gewisser Weise auch Resignation ausdrückt: Es ist wie es ist. Wird nicht dadurch genau das zum Ausdruck gebracht was der von Ihnen zitierte Peter Glotz von der Unbeweglichkeit sagte? Ich möchte diesem Satz einen anderen gegenüberstellen, nämlich: Nichts ist, wie es scheint das es ist. Hierin liegt m.M.nach ein gewisser Ansporn, den Dingen auf den Grund zu gehen und eine mögliche Veränderung, im Rahmer der individuellen Möglichkeiten zu bewirken.
Leben bedutet doch eine stetige Veränderung des hier und jetzt. Auch die Natur ist in einem Kreisluf stetiger Veränderung eingebunden. Dennoch -und damit komme ich wieder auf das Ursprungsthema zurück-, lassen sich die Veränderungen anhand der gemachten Erfahrungen voraussagen.

LG Adler

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