Ostern 2009 Iserlohn

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

#11 Beitrag von tergram » 23.04.2009, 07:06

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http://www.nak-gesangbuch.de/index.php?html=dengbhym134
  • Herr, ich danke für die Gaben,
    die du gabst so überreich:
    Darf jetzt edle Kleider haben -
    Herr, ich fühl mich wie ein Scheich!

    Kann nun unter sieben Schleiern
    decken meine Schande groß.
    Meine Arme sind verhüllet
    und das Hüftgold nicht mehr bloß.

    Und dazu die schönen Haare,
    lang und blond und seidenweich!
    Herr, das ist ganz prima Ware,
    macht mich brav und engelsgleich.

    Herr, du gabst so überreichlich
    und du gabest auch sehr schnell.
    Ich bin endlich wieder weiblich,
    Heidi`s neues Top(f)modell.

    Dank Herr, auch für August Prolle
    und für seine Dichtung fein.
    Wünsch ihm Seide stets, statt Wolle,
    schliess ihn in mein Danklied ein.
:mrgreen:

Engelchen

#12 Beitrag von Engelchen » 23.04.2009, 07:27

Endlich

hast du uns mit einem Bild von dir beglückt. :wink:

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tosamasi
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#13 Beitrag von tosamasi » 23.04.2009, 09:31

Nö, tergram ist keinesfalls so blond.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

shalom
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#14 Beitrag von shalom » 23.04.2009, 16:32

[-> NaK-SDU (UF)]
NaK in der Ukraine »auf gutem Weg« (22. April 2009 – Ternopil)

Am Montag, 20. April 2009, kehrten Bezirksapostel Michael Ehrich und Apostel Wolfgang Bott von ihrer Ukrainereise zurück nach Deutschland. Sie brachten die Überzeugung mit, dass sich die Neuapostolische Kirche in der Ukraine auf einem guten Weg befinde… .

Der für das osteuropäische Land verantwortliche Kirchenleiter Süddeutschlands hatte in einigen Städten der West-Ukraine die Ostergottesdienste durchgeführt. 2009 wurde dort am 19. April Ostern gefeiert. Dieser für das Land wohl wichtigste Feiertag des Kirchenjahrs wird nicht wie in Westeuropa nach dem gregorianischen, sondern gemäß orthodoxer Tradition nach dem julianischen Kalender berechnet. Zudem richtet sich die Berechnung des genauen Osterdatums in der Christenheit bekanntermaßen nach dem Mondkalender.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Wirtschaftsapostel Brinkmann desillusioniert seinen Amtskörper, indem er ihm mitteilt, dass die NaK-NRW im Stammland des Stammapostolizimus nicht mehr wachsen würde (seine Statistiker hatten ihm die Augen dafür geöffnet). „Stammapostel Leber schreibt in seiner Mitteilung an die Apostel, dass die Zeit des starken Wachstums in Ostafrika vorüber sei. Er gab den neu ordinierten Brüdern mit, „das zu halten, was wir haben“.“

In einer Zeit der neuapostolischen Depression, wo jedes Jahr 4% der Gemeinden geschlossen werden, sich die Zahl der Amtsträger alljährlich um 2% reduziert und sogar die Zahl der Mitglieder in Deutschland binnen Jahresfrist um knapp 1% schrumpft - ein ungenannter namhafter Bezirksapostel in Ruhe soll lt. UF sogar schon eine Art Selbsthilfegruppe gegründet haben, die Gott in die Mitte stellt ([-> NaK-Depression / VFB] ) -, da ist es schon eine trostreiche Botschaft, dass sich wenigstens noch die „NaK-U“ (Gebietskirche Ukraine) »auf gutem Weg« befindet.

Wenn ich mich recht erinnere ([->Iserlohner Ostern]), feierte das Stammesoberhaupt der Neuapostolischen Kirche an Ostern Ostern. Als globaler Kulti-Multi kann Ostern unter der Hand von freudenbringenden Aposteln der Christenheit natürlich auch als flexibler Feiertag – ähnlich wie flexible Ferien- Konfirmations- und sonstige Feiertage –gehandhabt werden. Für Stammapostels dürfte das berechnende Berechnen von Ereignissen nicht schwierig sein (siehe Botschaft). Im neowilhelminischen Termin- Mond- und Dienstreisekalender (voller untheologischer Schlüssigkeit) scheint nahezu alles möglich gemacht werden können. Bekanntermaßen überholt der EJT den neuen neuapostolischen Glauben (Katechismus), am Karfreitag wird konfimiert und an Ostern wird kräftig ordiniert . Ehrich! Ostern kann man ei-gentlich gar nicht oft genug feiern und Resteeier gibt’s zwischen neuap. neuap. OsternI und neuap. OsternII zum halben Preis (nicht nur für freudenbringende Halbzeitapostel).

Eieieieiei :wink:.

shalom

Lobo

#15 Beitrag von Lobo » 23.04.2009, 16:33

Hier, der Blick weg von den Äußerlichkeiten, hin zu den inneren Werten dieses Gottesdienstes.. :)
StAp Leber:...Die Auferstehungskraft ist stärker als alle Widerstände! Und wenn die bange Frage da ist, wenn man nicht weiß, wie es weiter gehen soll: Wer wälzt uns den Stein von des Herzens Tür? Wer kann denn nun die Steine aus dem Wege räumen? Dann gibt es nur die eine Antwort: Es ist der Herr! Er in seiner Wirksamkeit, er in seiner Gegenwart, er in seiner Kraft, er kann alle Steine aus dem Wege räumen und viel eher als du es gedacht hast und viel tatkräftiger als man sich das vorstellen kann...
Da ist er wieder, der ungedeckte Wechsel.
StAp Leber:...Aber eines ist sicher notwendig ihr Lieben, dass wir Vertrauen haben. Eins ist notwendig, dass wir uns ihm, dem Herrn zuwenden. Eins ist notwendig, dass wir ins Gebet uns flüchten und im Gebet sogar uns anklammern an die göttliche Hilfe...
Gesprochen und nie wieder nachgeprüft. Wenn es gut ausgeht, dann war es ja bekanntlich der Herr, ansonsten, na ja...Geduld und so weiter... wir wissen es halt nicht... :x
StAp Leber:...der Herr ist stark genug um alle Steine aus dem Wege zu räumen. Es braucht also keiner diese Fragen offen lassen und verzweifelt bleiben in dem Gedanken: Es ist keiner da, der mir diesen Stein wegräumt. Doch, die Hilfe des Herrn wird es gelingen lassen und es wird so sein, dass alle Steine aus dem Wege geräumt werden bei denen, die vertrauensvoll, die gläubig, die intensiv sich dem Herrn zuwenden...

tergram

#16 Beitrag von tergram » 23.04.2009, 17:09

Lobo,

ohne eine Lanze für die NAK brechen zu wollen: Stellen nicht alle Kirchen ungedeckte Wechsel auf die Zukunft im Jenseits aus? Wohl wissend, dass der 'Gegenwert' im Fall der Fälle nicht einklagbar ist ? :wink:

Man kann sehr pragmatisch an die Sache herangehen und fragen: Selbst wenn es nicht nützt - hätte es dann geschadet?

Ich frag ja nur mal so...

shalom
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#17 Beitrag von shalom » 23.04.2009, 20:55

[->NW-Zeitung]
NaK-NRW Gemeinde Oberbecksen (14.04.2009)

…brannte die Neuapostolische Kirchengemeinde in Oberbecksen in diesem Jahr zum zweiten Mal auch ein großes Osterfeuer ab. "Wir wollen die Feier hier im Ort fest verankern", erklärten die Organisatoren... .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

innerhalb des neuapostolischen Amtskörpers wird Ostern entweder nach dem gregorianischen, oder gemäß orthodoxer Tradition nach dem julianischen Kalender gefeiert. „Zudem richtet sich die Berechnung des genauen Osterdatums in der Christenheit bekanntermaßen nach dem Mondkalender“ ([-> UF]). So kommt es innerhalb der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland (eine der Rechtsnachfolgerinnen der Urkirche) unter Bezap. Ehrich zu einem beachtenswerten oest(er)lichen "Doppelostern" (Déjàvueostern).

Doch auch in der großen NaK-NRW-Nation hat neuapostolische Osterfreude Tradition. Dieser Freude wird durch das Abbrennen von gewaltigen Osterfeuern Ausdruck gegeben. Neben dem Scheiterhaufen, auf dem die Apostel ihren alten neuapostolischen Glauben symbolträchtig abbrennen, ist das eine weitere Feuererscheinung vom Wirken der neuapostolischen Apostel (vom missionarischen Feuereifer gepackt). Stammapostel Leber sprach denn auch in dem Osterfeiergottesdienst zu NRW-Iserlohn davon, dass jeder ein „Freudenbringer“ sein kann (evtl. auch mit na-amtlichen Einladungskärtchen :wink:).

Liebe Prayboyhäschen, da kommt wirklich Freude auf.

Soviel zu den na-amtlichen Nachrichten über die diesjährigen Osterfeierlichkeiten, Osterfreudenhäusern, Osterfreudenbringern, Osterfeuerlichkeiten, Osterweiterungen und sonstigen Osterperneurosen… .

shalom

Lobo

#18 Beitrag von Lobo » 24.04.2009, 15:42

tergram hat geschrieben:...Stellen nicht alle Kirchen ungedeckte Wechsel auf die Zukunft im Jenseits aus?...
Wie es scheint, hast du nicht ganz unrecht. Für mich gilt diese Masche vor allen Dingen zuerst für das Diesseits. Immer wieder werden Hoffnungen geweckt, die mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben.

tergram

#19 Beitrag von tergram » 24.04.2009, 19:13

Ja Lobo,

das ist wohl so. Wird es gepredigt, weil es geglaubt wird oder wird es geglaubt, weil es gepredigt... :wink:

Manchmal denke ich, dass das (latente?) Bedürfnis der Zuhörer befriedigt wird, sonst nichts. Hätten wir denn nicht alle gern etwas mehr Gewissheit, Sicherheit, Planbarkeit und haben den kindlich-naiven Wunsch, dass Gott, der Vater, "irgendwie schon alles gut machen" wird?

Vermutlich weil das so ist, wird dem in der Kirche entsprochen-

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