Der neue neuap. Glaube (Katechismus)

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

#11 Beitrag von Adler » 08.04.2009, 13:15

Hallo Nicko,

wenn ich mir die Comics so anschaue, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei der vermittelten "Botschaft" nicht um die frohe Botschaft des Evangeliums handelt, sondern vielmehr um eine Drohbotschaft.

Wenn eine christliche Kirche mit solchen Drohbotschaften arbeitet/arbeiten muss, kann es sich nicht um die von Jesus verkündete frohe Botschaft handeln!

Da täuschen auch keine frommen Bibelsprüche rüber hinweg!

LG Adler

shalom
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#12 Beitrag von shalom » 08.04.2009, 14:38

[->Letzte Sitzung des Planungsstabes]
04.04.2009: Letzte Sitzung des Planungsstabs


[->Bildergalerie]


Was hier organisiert wurde ist gigantisch“, urteilte Apostel ...

Werte DiskursteilnehmerInnen, lieber Dieter,

bei dem Stichwort aus Apostelmund: [->Gigantisch (Wikipedia) ] wurde ich an die Gestalten und Botschaften der neuapostolschen Mythologie erinnert.

Die Giganten sind „Erdgeborene“. Sie gelten als Söhne ihrer „Erdmutter“, die immer jene unterstützte, die sich gegen den Himmel wendeten. „Gigantomanie“ wird z. B. durch den Turmbau der Baumeister zu Babel zum Ausdruck gebracht. Auch heute noch ist religiöser Gigantismus irdischer Baumeister (z. B. die hochstilisierte Heilsnotwendigkeit eines Selbstbildes) in Glaubenslebenswelten anzutreffen, die im Glaubenskommerz das Heil gesehen haben wollen.

„Gigantoman“ mutet auch der Disput zwischen Stammapostelamt und Gott im Fall der Botschaft an.

Die wohl berühmteste Darstellung neuapostolischer Gigantomanie ist das Selbstbildnis der Apostel, wie es im Fries des Apostelsermonaltars in der Züricher Zentrale des Kulti-Multis gehütete wird (im Allerheiligsten). In den anderen Kultstätten (Apostelaltäre) hängen nur Kopien (Abbilder).

Der EJT wird – dank der PG-Verpflegung (Küchenbrigade unter Oberkommando Bez. Ap. Koberstein) -, garantiert ein [-> „gargantuesker Glaubensschmaus“ (Wikipedia)].

Chor bitte: „Chemin des Sons“ (Der Weg der Töne).

Soviel zur neuapostolischen Superlative für Supernaktive.

Ihnen lieber Dieter und auch all den mehr oder weniger Superlativen, einen lieben Gruß – und shalom

shalom
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#13 Beitrag von shalom » 08.04.2009, 15:18

[-> „Erster Gottesdienst nach Modernisierung“ (NRW / 08. April 2009)]

Hagen.
Vor wenigen Monaten noch war die neuapostolische Kirche in Wehringhausen (Bezirk Hagen) ein tristes Gebäude… . Nun erstrahlt die Kirche nach einer aufwändigen Renovierung im neuen Glanz. Das liegt auch an der auffälligen und eindrucksvollen Glasgestaltung der Aachener Künstlerin Mechthild Bach. …
Werte DiskursteilnehmerInnen,

da gibt es über 20 Bezirksapostel und deren Helfer (BaVi). Wenn jeder von ihnen 10 Antworten auf Fragen des neuen neuapostolischen Glaubens pro Jahr gegeben hätte, wäre der neue Katechismus schon längst fertig.

So bleibt ausgerechnet der Glaube, der von den Aposteln vor Jahren dem Scheiterhaufen anheim gegeben worden war, ein „tristes Gebäude“ und viele Geschwister fühlen sich von ihren Aposteln „verkohlt“.

Anstatt die Altlasten zügig anzugehen und den Renovierungsstau abzuarbeiten beschäftigen Apostel sich damit, bauliche Fehlplanungen ihrer Vorgänger rückgängig zu machen, um schön dazustehen.

Hätten die Apostel nicht nur an die Fassade (Glasgestaltung) Profis heran gelassen, sondern auch an die Glaubensinhalte (durch Eigenqualifikation / Fremdvergabe…) würde auch der neue neuapostolische Glaube schon längst „im neuen Glanz“ erstrahlen. Doch was will man von einer Mannschaft aus Teilzeitkräften (viele Führungskräfte, d. h. Apostel und Bischöfe, arbeiten für die Kirche nur nebenbei, da sie noch weiterhin in ihrem alten Job tätig sind) schon groß erwarten. Business as usual.

Na-Also. Unternehmerisches Kompliment. Da wundert es niemand, dass es ist, wie es ist und daher alles auch wieder gut bleiben wird.

Der erste Gottesdienst unserer Apostel nach deren lange überfälligen "Glaubensmoderinisierung" wird sicher ähnlich gigantisch :wink: .

shalom

Adler

#14 Beitrag von Adler » 08.04.2009, 15:32

Es ist halt so, wie die Bibel sagt:[...]"wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen"[...] :wink:

aus Mt 23,27 (Luth. 1984)


LG Adler

nikodemus

#15 Beitrag von nikodemus » 08.04.2009, 23:22

Hallo Adler.

Was machst du dann, bitte schön, mit den Bibelstellen die ausdrücklich vor er Hölle warnen? Jesus selber nimmt da kein Blatt vor dem Mund.


MT : Mt 5.22, Mt 18.9
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!,8 der wird dem Hohen Rat9 verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!10, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein
9 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, daß du einäugig in das Leben eingehst, als daß du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst.
Mt 10.28, Mt 23.15, Mk 9.43,
Mk 9.45, Mk 9.47, Lk 12.5,
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!
Ich könnte hier noch weiter die Bibel zitieren.

Jesus warnt vor der Hölle, und droht nicht. Das er davor warnt, und einen Ausweg schenkt der Hölle zu umgehen, ist ja die frohe Botschaft.

Die frohe Botschaft ist nicht, dass man sich den NAK-Aposteln unterjochen muß, oder überhaupt irgendwelchen Kirchenfürsten, oder überhaupt Mitglied einer Kirche sein muß, sondern das man Sündenvergebung hinnehmen kann, und die bekommt jeder wer will an jedem Ort an dem er gerade steht, und Jesus Christus als persönlichen Hernn und Heiland annimmt.
Wer meint, dass Sündenvergebung und ewiges Heil von einer gewissen Gruppe, Kirche, Institution abhängig ist, maßt sich Gott an.

Jesus steht vor deiner Herzenstür und klopft an. Noch klopft er. Noch will er einlass. Noch ist Gnadenzeit. Heute, so ihr Seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, denn wie es in der Bibel steht:

Hebr 9,27
Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,


Da nutzt auch keine Entschlafenerfindungslehre der NAK.

Nochmals!

Jesus warnt davor, dass es die Hölle gibt, und jeder Mensch darauf zueilt. In dem Moment aber, wo der Mensch sich zu Jesus bekehrt, stellt Christus dessen Weiche auf seinem Lebensweg, welcher dann nur noch in die himmlische Heimat führt.

Das es keine Hölle gibt, und Gott als einen Humanisten darstellt, ist ein Wunschdenken vieler Menschen und auch der liberalen Theologen. Da wird ein eigenes Gottesbild gebastelt, das jedem gefällt.

Denn kein Wunder, davon spricht die Bibel auch schon:

2.Tim 4
1 So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre. 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken
2.Tim 3
5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie;
Solche Probleme gab es auch schon damals

2Kor 11,4
Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen
.

Wenn du heute noch mit deinen ganzen Sünden zu Jesus kommst, wirst du gerettet werden. Diese Einladung wird schon seit 2000 Jahren verkündet. Einmal ausgesprochen von Menschen, die Christus angehören, und zum Zweiten schriftlich in der Bibel.

Vielleicht hilft dir der Link ein wenig dabei

http://www.gotquestions.org/Deutsch/per ... loser.html

Dir ganz liebe Grüße
der Niko

nikodemus

#16 Beitrag von nikodemus » 09.04.2009, 00:36

Nikodemus, wie "erfährt man Glauben"?
Hallo Hannes

Glauben im biblischen Sinne heisst Vertrauen.

Ich vertraue meinem Heiland, auch wenn nicht immer 100%, muß ich gestehen, aber ich habe oft erleben dürfen, dass sich Jesus in Seiner Liebe zeigt, wenn man sich IHM gegenüber öffnet.

Als ich Jesus Christus noch nicht angenomen hatte, sondern immer noch NAK-Apostel in meinem Herzen waren, war ich oft deprimiert, weil ich nie so richtig sicher war, ob ich auch alles richtig mache, um einmal würdig in den Himmel zu kommen. Ich strengte mich an, wirklich jede GD- stunde, jede Jugendstunde und sonstige Aktionen mitzumachen, um mir ein gutes Gewissen zu schaffen, damit ich wenigstens dadurch gerettet werde, wenn ich immer alles brav mitmache, ob ich Lust dazu hatte oder auch nicht. Manches empfand ich ja auch als schön.

Im Alltag sah ich aber immer wieder mei Versagen Gott gegenüber, und damit verbunden der Gedanke, dass ich nicht in Gnaden angenommen werden könnte. Ob dú es mir glaubst oder nicht, aber solches wurde mir 3 Jahrzehnte in den GD eingebleudt, wenn man nicht richtig "dabei" ist, besteht die Gefahr, bei der Entrückung nicht dabei zu sein.
Das war für mich die Drohbotschaft. Würgreiz....

Meine innerlichen Ängste und Sorgen um mein Seelenheil überspielte ich stark mit Witzeleien und war sogar der geborene Entertainer. Überall wo ich hinkam, erntete ich Applaus, weil ich es verstand mit Komik die Leute aus den Latschen zu kippen. Was aber viele nicht wusste war, dass ich dazu viel Alkohol brauchte, obwohl man es mir nicht anmerkte.

Das Trinken wurde zur Gewohnheit, und der Alkohol wurde zu meinem Seelentröster. Ich sah da garnichts mal schlimmes drin, denn ich kannte ja auch Amtsträger und andere Jugendliche aus der NAK die regelrechet Schluckspechte waren. Nur finanzielle Probleme traten ab da auf. Ständig war ich pleite, und meine Eltern zahlten ständig meine Zeche.

Als ich dann zu Jesus fand, und mich nach einiger Zeit aus der NAK-Lehre lösen konnte, wurde ich sogar von dem zwanghaften Trinken befreit.
Ich verspürte zum ersten Male, was es bedeutet, wenn Christus einen frei macht. Ein unaussprechlicher Frieden und eine innerliche Freude kehrte seitdem in meinem Herzen ein. Einen Frieden den Menschen nachjagen durch religiöse Kasteiungen, Sport, Yoga und durch das ständige befriedigen des eigenen Fleisches, indem man danach trachtet immer an erster Stelle zu sein um abzusahnen, was dem eigenen Ego gut tut.
Finanziell geht es mir seitdem so gut, obwohl ich nicht gerade der Großverdiner bin
Das war für mich das erstemal Glauben/Vertrauen erleben.

In Jesus hat der Mensch alles was er braucht. Er hat Freude daran Sein Wort zu betrachten , es zu studieren und zu versuchen danach zu leben.

Der nun innewohnende Geist befähigt ihn zum Gehorsam.

Ich hatte vor kurzem das Erleben, welches mir mal wieder mehr Vertrauen/Glauben zu Gott gegeben hatte.

Mein letzter Arbeitgeber verlangte von mir etwas zu tun, was gegen eines der 10 Gebote verstößt. Ich weigerte mich, da ich ihm sagte, dass ich es aus Glaubensgründen nicht tun kann, denn für mich ist Glauben keine Privatsache, die ich mal an der Gaderobe abhängen kann, oder zu Hause lasse.
Aufgrund meiner Einstellung kündigte er mich. Ich muß dazu sagen, dass wir zusammen ein lockeres Arbeitsverhältnis hatten, und ich noch in der Probezeit war.
Ich war schockiert, und dachte jetzt nur noch daran, wie wohl Jesus mich da rausholt.
Ich rief innerlich zu meinem Heiland, und verspürte dann plötzlich eine Gewissheit, dass Er mich aus dieser Situation rausholen wird.
Ich blieb ganz ruhig. Drei Tgae später zahlte sich das aus, denn ich fand einen neuen Job und verdiene seitdem sogar ca. 50% mehr als vorher.

Im nachhinein war ich meinem alte AG sogar dankbar für die Kündigung.

Das z.b. , lieber Hannes, ist Glauben/ Vertrauen erfahren

Die Bibel gibt genug Auskunft darüber, wie man ein glücklichers Leben haben kann, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Diese Regeln sind nicht dazu da um den Spass zu verderben, sondern um in die rechet Bahn zu weisen.
So wie es Regeln in jedem Lebensbereich gibt, die dazu dienen, um ein gemeinsames friedliches Miteinander zu erleben.

Wer diese Regeln nicht beachten will, ist am Ende selber Schuld, und brauch auch dann diese nicht bei Gott suchen.

Wer Sehnsucht nach einem glücklicheren Leben hat, der darf es ja bei Christus bekommen, aber viele vergessen dabei, dass sie erstmal eingestehen müssen, dass sie überhaupt Sünder sind, und Vergebung brauchen, die sie ja dann bei IHM bekommen.
Du magst vielleicht ja denken, dass du ein Humanist bist, dass du ja keinem was böses tust, aber da täusche dich nicht, denn Gottes Wort sagt, dass wir durch unseren Ego Sünder sind, und daher uns und andere dadurch zerstören. Dieser Ego muß zum Kreuz auf Golgatha. Die Bibel nennt es auch den "alten Adam" . Dort wird er dann mit für immer an dieses Kreuz geschlagen.

Röm 6,6
Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen.
Soweit dazu
LG
In IHM
der Niko

nikodemus

#17 Beitrag von nikodemus » 09.04.2009, 01:16

Habe da gerade was schönes über das Thema Glauben/Vertrauen
gefunden. :)

http://www.youtube.com/watch?v=G9wxBMyxNHY

In IHM
der Niko

Adler

#18 Beitrag von Adler » 09.04.2009, 15:16

Hallo Nikodemus,

du solltest lieber weiter offene Briefe an Herrn Dr. Leber Schreiben, als uns hier mit deinen Bibelabschriften zu beglücken 8)

Mein letzter Beitrag hatte rein gar nichts mit Hölle, wie du es schreibst, zu tun.
LG Adler

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