NAKI´s Erklärung für die Erosion in Afrika

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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NAKI´s Erklärung für die Erosion in Afrika

#1 Beitrag von agape » 03.04.2009, 23:30

NAKI´s Erklärung für die Erosion in Afrika


"Stammapostel Leber schreibt in seiner Mitteilung an die Apostel, dass die Zeit des starken Wachstums aus in Ostafrika vorüber sei.
Er gab den neu ordinierten Brüdern mit, „das zu halten, was wir haben“.
Insbesondere die zahlreichen Gruppen pfingstlerischer Gemeinden seien sehr einflussreich. "

:arrow: nakorgs

Steppenwolf

#2 Beitrag von Steppenwolf » 04.04.2009, 06:19

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Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#3 Beitrag von tergram » 04.04.2009, 07:18

Gibt es denn eine "Erosion" in Afrika? Mir sind nur die altbekannten Zahlen der Gebietskirchen präsent, die von andauerndem Zuwachs sprechen. Hat jemand gesicherte Kenntnisse über einen Mitgliederrückgang in (Ost)Afrika?

Hier die offiziellen Zahlen der NAK per 2007 (Status, ohne Trend):
  • Afrika 8.758.430
    Asien 1.436.190
    Australien, Ozeanien 103.567
    Europa 480.515
    Nordamerika 52.273
    Südamerika 408.960
    Total 11.239.935
Zuletzt geändert von tergram am 04.04.2009, 07:26, insgesamt 2-mal geändert.

Hannes

#4 Beitrag von Hannes » 04.04.2009, 07:23

Guten Morgen Steppenwolf,

erstmal verstehe ich Deine Reaktion bzw. Haltung gegenüber den Pfingstlern. Das alles, was dort passiert ist ja erstmal befremdlich und macht auch irgendwie Angst ... mir zumindest mit meinem ausschliesslich intellektuell geprägten Erleben meines Glaubens in meiner Herkunftskirche (NAK). Das war dort ja Programm.

Ich verstehe auch die Sorge des Bruders Leber. Bei ihm geht es um Besitzstandwahrung. Bei ihm geht es um die Verantwortung für "seine" Schafe, die er auf dem "einzigen und rechten Weg dem Erlöser zuführen will/muss". Das ist sein Programm.

Und doch machen mir persönlich die Pfingstler wenig Angst. Ein bissl Gefahr ist immer da, besonders wenn es "spinnert" wird und eine Kirche in existenzielle Dinge eingreift und sich einfach ganz "auf die Menschen setzt".

Aber: ist da nicht der Pope aus Rom noch viel gefährlicher, wenn er z.B. wie jüngst in Schwarzafrika , sein unerträglich verqueres und in der Auswirkung höchst unmenschliches Kondomverbot "predigt"? Oder ein George Walker Bush mit seiner Idee, Gott habe ihm einen Krieg eingeflüstert? Und ich finde in jeder Kirche solch einen Unsinn ...

Dass die Afrikaner, die eigentlich ein Volk der Naturreligionen sind, auf diese Form der Religiosität anspringen, das liegt auf der Hand. Weil das mit ihrem Selbstverständnis des "Menschlichen und Aussermenschlichen" kompatibel ist. Tanzen, Körperkontakt, Rituale, Extase ... das haben sich diese Menschen bewahrt und das leben sie. Und da beneide ich sie auch darum! Und das würde ich ihnen nicht nehmen wollen. Von daher passen da diese Pfingstler mit ihren Auffassungen einer gelebten Spiritualität ganz gut dazu.

Also mir machen wie gesagt die Pfingstler wenig Angst. Klar haben auch sie verquere und menschenverachtende Anschauungen und Interpretationen. Diese kenne ich allerdings zu wenig, um mir einen abschliessende Meinung bilden zu können ...

Aber z.B. das Zundenreden oder Weissagen in der Gemeinde, das ist doch auch zu Christus Zeiten so geschehen. Und war nicht Christus ein sehr sinnlicher Mensch. Er hat doch ständig die Menschen berührt, hat sich von Huren schweineteures Öl über das Haupthaar giessen lassen und seine Jungs angemault, weil sie verständlicherweise anderer Ansicht waren.

Dieses Berühren fehlt doch in der heutigen Zeit in unserer westlichen Welt völlig. Es wird ja nur noch geredet und geredet und alle Emotionen sind weggesperrt. Oder sogar abgeschnitten. Also ich wundere mich z.B. sehr, dass zur Zeit nicht 20 Millionen in London, Straßburg oder Baden Baden auf der Strasse sind. Oder einmal eine Bank in New York klein machen (entschuldige bitte). Da werden uns Zahlen um die Ohren gehauen (20.000.000.000.000 $, die irgendwie vernichtet wurden - und es waren unsere Gelder, die wir jetzt wieder in diese Banken reinpumpen müssen), Zahlen, die wir nicht mehr erfassen können. Und uns in unser Intellekt zurückziehen müssen, um nicht ...

Und unsere Sehnsucht und unser Wesen ist aber ein anders ... Berührung, Extase (oder so ähnlich), Mensch, ... also ein unmittelbares Erleben. Auch in unserer Spititualität.

Von daher machen mir diese Bewegungen (trotz manchen Vorbehalten) ersteinmal nicht so viel Angst.

Lieben Gruss :wink:
Hannes

Adler

#5 Beitrag von Adler » 04.04.2009, 10:59

Mir machen solche Einrichtungen, religiöser Art, Angst, welche versuchen anderen Menschen ihre Denkweise und ihre Ansichten über "Gott und die Welt" wie einen Eimer über den Kopf zu stülpen, und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn manch ein derart "Bekehrter" war tatsächlich danach blind für die Realität.

LG Adler

shalom
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#6 Beitrag von shalom » 04.04.2009, 16:32

Steppenwolf hat geschrieben:Ich kann StAp Leber verstehen. Pfingstler sind eine reale Bedrohung - nicht nur für die NAK.
Dabei findet eine Rückkehr des Religiösen auch im Christentum statt: insbesondere in der Gestalt der Pfingstbewegung. In Lateinamerika, in Afrika und einigen asiatischen Gesellschaften legen die pfingstlichen und charismatischen Gemeinschaften eine ungeheure Mobilisierungskraft und Expansionsdynamik an den Tag.
Das dem Heiligen Geist zugeschriebene übermächtige Wirken gehört seither unabdingbar zur Pfingstbewegung: Zur so genannten Geisttaufe als Initiation gesellen sich auffällige Charismen wie Zungenreden – das Beten in unverständlichen Sprachen –, Prophetie, Krankenheilung, Wunder und Exorzismen. Gottes Gegenwart wird im unmittelbaren Gebet, im Lobpreis samt begleitenden Ekstasen und Visionen erfahren. Die enthusiastisch - ex pressiven Gottesdienste sind das Markenzeichen der Pfingstler. Und seit je ein Ärgernis für alle Skeptiker.
Der Schwerpunkt des enthusiastischen Christentums liegt heute in Afrika, Asien und Lateinamerika. Obwohl die Pfingstbewegung evangelisch-protestantische Wurzeln hat, darf man in ihr laut Hollenweger nicht den radikalen Flügel des Protestantismus sehen: «Sie ist vielmehr eine Art von populärem Katholizismus, ohne sich dem Papst zu unterwerfen.»
Darum ist der fundamentale Wesenszug der pfingstlich-charismatischen Frömmigkeit die Erfahrung. In den Geistesgaben wird das Göttliche unmittelbar, emotional und intuitiv erlebt – beseligend und erschreckend. An die Stelle der intellektuellen Aneignung dogmatischer Glaubenssätze tritt die innerlich spürbare Berührung durch die Gegenwart Gottes. Im Unterschied zur Buchfixierung der Volkskirchen ist hier Skepsis gegenüber einem blossen Kopfchristentum und kirchlichen Gewohnheitschristentum Programm.
Der wichtigste Beitrag der Pfingstbewegung ist für Hollenweger jedoch die Tatsache, dass sie nicht eine Kirche für die Armen, sondern eine Kirche der Armen ist, vor allem in Lateinamerika und Afrika.
Quelle: Tages-Anzeiger (Zürich), 28.09.2006

Dieser Artikel wurde 2006 (!) geschrieben. Wie sieht es wohl heute aus?
Ich finde es erschreckend und abstoßend, kann auf solcherlei "Gotteserfahrung" (?) verzichten, verstehe aber das Faszinosum dieser charismatischen Bewegung.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Welt immer mehr polarisiert und radikalisiert - auf allen Gebieten!
Werter Steppenwolf,

mit Verlaub, ich kann zwar Stp. Dr. Lebers Intension für seine tendenziöse Aussage inmitten der neuapostolischen Krise verstehen :wink:, jedoch sind die Parallelen im Wirken des Hl. Geistes – wie sie sich z. B. aus Ihrem o. a. Zitat ergeben - wohl eher frappierend:
  • - die Apostel sind die Rückkehr des Religiösen im Christentum (incl. enormer Mobilisierungskraft und Expansionsdynamik)!

    - Geisttaufe, Botschaften, unverständliche Sprache, Gottes Gegenwart im „Stehgreif“… . All das sind bitteschön die Markenzeichen der orig. wiederaufgerichteten neuapostolischen Apostel!

    - wie das Selbstbild der neuapostolischen [-> © 2008 NAKI / Glaube & Kirche / Konfirmation] nahe legt, ist das schlüssige Werk der un(theo)logisch operierenden Wortkirchenapostel ein Mix aus überwiegend katholischen (kirchenväterlichen) und einigen evangelischen (eher formalen) Elementen.

    - Gott ist im zeitgemäßen Apostelamt seiner reinen Wortkirche "gegenwärtig – alles andere schweige". Der na-amtliche Mix aus Buchfixierung (die Bibel ist die Grundlage…), Kopfchristentum (Wortkirche) sowie gewöhnlichen Gotteshauskrabbeltischchristentum (Service-AG) ist schlüssiges Programm der NaKi (Masche des religiösen Kulti-Multis).

    - im Unterschied zu der Pfingstbewegung – vergleichbare Regelung des Opferwesens wie im Werk des Herrn (???) - ist die Apostelbewegung ein Kult, der bedingungslos Opfer annimmt (von Kindern, von Armen, von Reichen…). Geld stinkt für Apostel nicht. Lt. Selbstbild sind die orig. neuapostolischen Apostel die einzig wahren, heilsnotwendigen Pfingstler (Geistestäufer). Sie sehen sogar all ihre andersgläubigen Seelsorgerkollegen pauschal - und in aller Liebeswürdigkeit auf Augenhöhe -, als „zum Scheitern verurteilt“ an
Gerrit Sepers hat übrigens auch eine interessante Prognose bzgl. der weiteren Entwicklung der geistlichen Ausrichtung der neuapostolischen Geistestäufer (Apostel) abgegeben (abgesehen von deren rein wirtschaftlichen (glaubenskommerziell-weltlich) erfolgreichen Investitionen in Serviceagenturen, Immobilien, EJT’s (YC’s), Restaurants, Parkplätze, Events, Charity (z. B. Schecks für "kids2kids"), Kindergärten und all den sonstigen Kaufhauskrabbeltischangeboten im Hause der Herrn… ).

shalom

shalom
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#7 Beitrag von shalom » 04.04.2009, 17:35

Liebe tergram,

die Zahl der Mitglieder wuchs in Afrika von 7.375.139 (Stand 2000) auf 8.758.430 (Stand 2007). Auch drastische Gemeindeschließungen wie z. B. in NRW sind aus der na-amtlichen Statistik der NaKi-Statistiker für Afrika nicht herauszulesen. So wuchs die Zahl der afrikanischen Gemeinden von 47.101 (Stand 2000) auf 53.334 (Stand 2007).

Werden die Zahlen für Deutschland bis auf Bundesländerebene herunter gebrochen (einige Gebietskirchenbundesländer haben zwar ihre Zahlen von 2008 immer noch nicht veröffentlicht und NRW versucht anscheinend inmitten der Krise die Anzahl der Restgemeinden geheim zu halten), so wird dieses Niveau von anderen Schwestergebietskirchen des Multis noch locker unterboten. Da den Stammapostel bei seinem Powerhopping immer zuerst die Zahlen und Fakten interessieren, die natürlich auch Grundlage für strategische Fusionen / Ausgliederungen dienen, gehe ich davon aus, dass – wie jüngst über die Ergebnisse der Frühjahrsgipfels der BaVi -, die gemeinen Gläubigen über Fakten nicht informiert werden.

War bislang die finanzielle Hürde das Argument für die Hegemonie Amerikas über Teile von Afrika schlechthin (neben dem geistlichen), scheint sich in der Krise das Blatt gewendet zu haben. Zahlen – von denen ich ausgehe, dass sie Grundlage für die Verwaltungsreform waren -, sind nicht transparent. Die Assoziation, dass die globale Immobilien- und Finanzkrise nur die amerikanischen Geschwister trifft -, die ostafrikanischen Geschwister jedoch von wirtschaftlichen Folgen verschont bleiben -, halte ich nicht sehr belastbar. Da muss sicherlich noch etwas anderes die Bilanzen der Gebietskirche USA / NaKI massiv verhagelt haben (negativer Segenssaldo).

Eigenständigkeit bedeutet auf alle Fälle Überblick über die Situation (was bei sehr vielen Geschwistern glaubensweltweit nicht der Fall ist). Die Glaubenslehre von der „Übernahme der neuapostolischen Bundespflichten“ z. B. anlässlich der Konfirmation ist für mich daher auch nur Makulatur mit einem peinlichen Hauch von Sittenwidrigkeit. Da weiß ich als Bundesbürger besser über die konkrete Situation meiner Gemeinde, meines Bundeslandes, meiner Republik Bescheid, als ich als Geschwist über die Verhältnisse in meiner Gemeinde / Bezirk / Gebietskirche / Naki (BaVi-Gipfel) des „Kulti-Multis“ informiert werde.

Konfirmation (für die man auch noch ein Glaubensleben lang dankbar zu sein hat) ist auf gut neuapostolisch gesprochen nur ein imposantes Synonym für die sofortige Entmündigung (durch gravierenden Bildungsmangel) im Anschluss an die Kindheit.

shalom

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#8 Beitrag von shalom » 04.04.2009, 17:46

Neuer Bezirksapostelbereich Ostafrika gegründet (02.04.2009)

Zürich. „Es ist geschehen: der Bereich Ostafrika, bestehend aus den Ländern Kenia, Tansania und Uganda, ist eigenständig geworden und hat einen eigenen Bezirksapostel, Shadreck Lubasi.“ So beginnt Stammapostel Wilhelm Leber seine Mitteilung an alle Apostel der Neuapostolischen Kirche weltweit.

Das sei ein wichtiger Schritt, ist der internationale Kirchenleiter überzeugt. Ein im Bereich ansässiger Bezirksapostel könne besser die Kirche steuern, als das von außen möglich wäre. Zugleich zeigt er sich dankbar für die jahrelange Unterstützung der Gebietskirche USA, die den Prozess der Unabhängigkeit begleitet und gefördert habe.

Werte agape,

es ist geschehen“.

„Was so alles geschieht...in der Apostelbestreet…“ (Overlandstreet) :wink: . Auch der Heimgang Stp. Bischoffs ist einfach so geschehen (Unabhängigkeit Gottes). Mit der Unabhängigkeit (Eigenverantwortlichkeit) haben die BaVi-Apostel des NaKi-Kulti-Multis (Vaterkonzerns) offensichtlich immer noch so ihre Schwierigkeiten.

Draußen in der Welt, soll z. B. Opel auch vom Mutterkonzern evtl. unabhängig werden :wink: .

Das muss man sich einmal vorstellen. Da ist einer Apostel und wartet sehnlichst auf den neuen neuapostolischen Glauben des Stammapostels - über den der Stammapostel momentan noch gar nicht verfügt -, und dann schreibt der Stammapostel an jeden Apostel einen Brief, das es geschehen ist (Eigenständigkeit des Gebietskirchenbereiches dreier eigenständiger ostafrikanischen Gebietskirchen).

Als einfaches Geschwist hatte ich treu neuapostolisch geglaubt, dass die BaVi der NakI mit den zig Aposteln (also die heilsnotwendige Kirche des Herrn) von Gott gesteuert werden würde, der sich halt seiner Leitenden Angestellten bedient.

Jetzt muss ich dazuglauben (so etwas wie dazulernen), dass ein im „Bezirksapostelbereich ansässiger Bezirksapostel die Kirche besser steuern könne, als das von außen möglich wäre“. Na bitte, die BaVi ist doch lernfähig. Waren bislang die BaVi-Forderungen nach „Seelsorgerischen Kompetenz + Finanziellen Eigenständigkeit“ die KO-Kriterien der BaVi, um ihre Kolonien am Gängelband einiger weniger externer Gebietskirchenpräsidenten exklusiv zu führen, dürfte sich inmitten der aktuellen finanziellen Krise für die Apostel die organisatorische Situation ihres Werkes urplötzlich ganz anders darstellen. Was so alles geschieht. Business as usual :wink: .

Nun, dann kann Pfingsten ja steigen (Pentecost – wenn de noch was host).

„Mir geschehe wie du gesagt hast“ :wink: .

shalom

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#9 Beitrag von agape » 05.04.2009, 07:25

Steppenwolf hat geschrieben:Ich kann StAp Leber verstehen. Pfingstler sind eine reale Bedrohung - nicht nur für die NAK.

Wie sieht es wohl heute aus?
Ich finde es erschreckend und abstoßend, kann auf solcherlei "Gotteserfahrung" (?) verzichten, verstehe aber das Faszinosum dieser charismatischen Bewegung.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Welt immer mehr polarisiert und radikalisiert - auf allen Gebieten!
Lieber Steppenwolf,
man kann nicht davon ausgehen, dass die charismatischen Bewegungen generell fundamentalistisch geprägt sind.
Allerdings gibt es selbstkritische Prediger bei den Pfingstlern, die diese Probleme ansprechen und auch in ihren Gemeinden überwinden wollen.
Es vermischt sich mehr und mehr die ängstliche Nachfrage der Gläubigen mit der Kirchenlehre.

Du musst aber wissen, dass die NAK von ihrer Ausgangssituation auch pfingstlerisch geprägt war, und wie shalom hier schon angemerkt hat, versteht sich die NAK ja gerade als die einzig wahre "Pfingst-Gemeinde", nämlich in dem Sinne, dass sie durch das Apostelamt den Heiligen Geist "hat", bzw richtig verwaltet.

Das Thema hatte ich aber eingestellt, weil die NAKI den Versuch unternimmt, ihre Probleme abzuwälzen. Da gibt es einen "Hauptverdächtigen", der ihnen die Mitglieder raubt. So herum kann man das natürlich nicht darstellen....

Lieben Palmsonntagsgruß,
agape
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

tergram

#10 Beitrag von tergram » 05.04.2009, 07:39

In diesem Zusammenhang wiederhole ich meine schon gestellte Frage: Zeigt die Mitgliederentwicklung (in Ostafrika) denn eine "Erosion"? Kennt jemand gesicherte, aktuelle Zahlen?

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