Provokant gefragt: Gibt es Gott? Was tut er den ganzen Tag?

Für Zweifler und andere gute Christen
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Adler

#91 Beitrag von Adler » 15.03.2009, 18:29

Was wissen wir aber sonst von Ihm so richtig? Nicht viel bzw. genau genommen wissen wir ja gar nichts. Es ist mit Gott vielleicht so wie mit der Liebe - über die Liebe läßt sich auch viel, sehr viel sagen und dennoch ist mit tausenden von Worten nicht wirklich was über sie gesagt. Man muß sich ihr hingeben. Dann spürt man ihr Wesen und ihre Kraft.

Mit Gott verhält es sich wohl nicht anders, oder?
Hallo Bedenkenträger,

damit hast du wohl den "Nagel auf den Kopf getroffen", denn - Gott ist Liebe :!: :wink:

LG Adler

Anne

#92 Beitrag von Anne » 15.03.2009, 18:47

Bedenkenträger hat geschrieben:Liebe Anne,

ich denke, hierbei handelt es sich vielleicht weniger um ein echtes Wissen als vielmehr um eine Ahnung bzw. ein Spüren.
Ja. Oder die Erfahrung:
Denn den wahren, den echten, den wirklichen Gott spüre ich doch letztlich nur, als ein übermenschliches Du, das immer mit mir spricht, tief in meinem Herzen, auch wenn sonst niemand mehr mit mir redet.
Und als solche(s/r) kann Gott auch der Wandelbare sein; der immer wieder Neue, der Fremde, der Andere ... und manchmal auch "der Alte". :wink:

PS.: Herr Rahner guckt heute etwas grimmig. Oder ist er nur konzentriert?

:)

nikodemus

#93 Beitrag von nikodemus » 15.03.2009, 18:58

organa hat geschrieben:
nikodemus hat geschrieben:
Zitat:
Oder in den 12 unrühmlichen Jahren in Deutschland.
Hat nicht das deutsche Volk den „Führer“ gewollt?
Es hat, lediglich, das erhalten, was es sich selbst erwählt hat.
Aber auch hier: als alles, Gott sei Dank, in die Brüche ging, kam der obligatorische Aufschrei: Gott, warum hast Du das zugelassen.
Keine Rückfragen, wie das überhaupt geschehen konnte.
So einfach ist es.
So einfach!

Berndt
Was aber ist mit dem Aufschrei des Volkes Israel? Gott hatte ihm doch zugesagt (Jes.43,1-3):
Die Hebräische Bibel hat geschrieben:1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt
Und nun? Es scheint nun doch nicht so einfach zu sein... :cry:
Hallo. Ne gute Bibelstelle die du dan anführst, denn die Begriffe dort, Wasser, Ströme, Feuer, Flamme, stehen für die vielen Gefahren mit denen die Israeliten im Lauf dre Jhd. konfrontiert wurden und denen sie bis zur endgültigen Erlösung des Volkes ausgesetzt sein werden.
Aber der HErr verheisst der Nation, dass sie all diese Gefahren überleben wird. Es geht hier um Jakob bzw. Israel als ganzes, als Nation, und nicht um einzelne Personen.
Seit Jahrhunderten versucht man diese Nation als ganzes von der Weltkarte zu löschen, aber bis zur Einkehr in das 1000jährige Reich, bleibt ein prophetischer Überrest erhalten.
Israel wird noch mit vielen anderen Nationen, nach der Entrückung der Leibesgemeinde, durch die Drangsalzeit des Antichristen hindurch müssen.
MT 24 kannst du das ganze auch nochmal lesen. Im übrigen sind hier nicht Christen gemeint, da es sich um die Drangsal des Hause Jakobs, sprich Israel, handelt. Mach da mal ein tiefes Schriftstudium.

LG
in IHM
der Niko

Lobo

#94 Beitrag von Lobo » 16.03.2009, 10:42

Adler hat geschrieben:...damit hast du wohl den "Nagel auf den Kopf getroffen", denn - Gott ist Liebe ...
Einspruch: Gott kann u. a. auch Liebe sein.

Steppenwolf

Wo ist Gott...

#95 Beitrag von Steppenwolf » 16.03.2009, 12:49

Bild
Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

#96 Beitrag von Adler » 16.03.2009, 13:41

Lobo hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:...damit hast du wohl den "Nagel auf den Kopf getroffen", denn - Gott ist Liebe ...
Einspruch: Gott kann u. a. auch Liebe sein.

Was ist Gott denn noch, bzw. kann er noch sein ?

Lobo

#97 Beitrag von Lobo » 16.03.2009, 14:37

Adler hat geschrieben:...Was ist Gott denn noch, bzw.kann er noch sein ?
Ein verzehrendes Feuer,
ein Rachegott,
ein Zerstörer,
ein Gott der Gleichgültigkeit,
ein Kriegsgott,
ein Gott des Verderbens,
Tohuwabohu...

Steppenwolf

#98 Beitrag von Steppenwolf » 16.03.2009, 15:06

Bild
Zuletzt geändert von Steppenwolf am 21.04.2009, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

#99 Beitrag von Adler » 16.03.2009, 16:31

Die Antwort auf unsere Gebete

Viele von uns verlieren das Vertrauen in das Gebet,
weil wir nicht die Antworten kennen bzw. erkennen:

Wir beten um Kraft
und Gott gibt uns Schwierigkeiten,
die uns stark machen.
Wir beten um Weisheit
und Gott gibt uns Probleme,
deren Lösung Weisheit hervorbringt.
Wir beten um Wohlhabenheit
und Gott gibt uns Hirn und Hand,
mit denen wir arbeiten können.
Wir beten um Mut
und Gott gibt uns Gefahren zu überwinden.
Wir beten um Gefälligkeiten
und Gott gibt uns Möglichkeiten.

LG Adler

Dieter

#100 Beitrag von Dieter » 16.03.2009, 16:53

Steppenwolf hat geschrieben:Ja - es ist kompliziert. Und trösten kann alle Philosophie nicht...
Aber der Glaube des einfachen Menschen, der sich sagt: "Ich weiß, daß mein Erlöser lebt und er sich über den Staub erhebt am Jüngsten Tag."
Und die innere Ruhe eines Menschen, der seinen Halt in Gott gefunden hat, wenn um ihn alles schwankt.
Und die Gewissheit, Gott in meinem Mitmenschen erleben zu können, ohne darauf warten zu müssen, bis dieses Leben vorüber ist.
Es ist noch ein Trost vorhanden ...

Dieter

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