Trinität

Für Zweifler und andere gute Christen
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Loreley 61
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Trinität

#1 Beitrag von Loreley 61 » 25.02.2009, 20:31

Hallo zusammen,

Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden. Und wenn jemand ein Wort reden wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; wenn aber jemand gegen den Heiligen Geist reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen. (Matthäus 12,31-32)

Hier sagt Jesus das eine Sünde/Lästerung wider den hl. Geist nicht vergeben werden kann, wohl aber eine Sünde gegen Jesus selbst. Wie soll ich das verstehen, wenn ich doch davon ausgehen soll, dass Gott Vater, Gott Sohn und hl. Geist eine "Person", eine Einheit sind? Sündige oder lästere ich (nur) gegen Jesus, lästere ich doch automatisch auch gegen den hl. Geist, weil alle drei ja nicht trennbar voneinander sind. :roll:

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Gaby

#2 Beitrag von Gaby » 26.02.2009, 09:47

Guten Morgen Loreley,

vielleicht ganz interessant dazu?
Die Macher der Seite sagen von sich, sie seien überkonfessionell.

www.weltmanager.de

http://www.weltmanager.de/Trinitaet.html

Ich finde die Ausführungen interessant, wobei für mich mein Glaube nicht davon abhängig ist, ob ich an die Trinität glaube oder nicht.
Das der Gedanke der Trinität ein Dogma ist und sich im Christentum erst sehr spät etabliert hat ist ja wohl vielen bekannt.

Hier wird geschrieben, dass man heute nicht mehr gegen den Heiligen Geist "lästern" kann - Sünde gegen den HG und lästern gegen den HG soll zudem ein Unterschied sein.
klack
Liebe Grüße

Gaby

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Loreley 61
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#3 Beitrag von Loreley 61 » 27.02.2009, 19:42

Danke Gaby!

Du triffst den Nagel auf den Kopf: Die Trinität wurde erst sehr spät einfach so festgelegt. Menschengemachte Dogmen. Leider können wir Gott/Jesus nicht fragen, ob das überhaupt in deren Sinn gewesen ist. Was mich immer wieder wundert, ist, dass Gläubige sehr leicht bereit sind, all das unhinterfragt zu glauben. Viele bis an ihr Lebensende.

LG, Lory
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Namaste

scholzi

ein Auszug von Gerhard Pfandl

#4 Beitrag von scholzi » 07.11.2009, 12:59

Gerhard Pfandl: Die Dreieinigkeit in der Heiligen Schrift

Die Wahrheit in der Schrift ist fortschreitend. Daher finden wir ein deutlicheres Bild der dreieinigen Natur Gottes, wenn wir uns dem Neuen Testament zuwenden.Die Tatsache, dass uns gesagt ist, dass Gott
Liebe ist (1 Johannes 4,8), deutet darauf hin, dass es eine Mehrzahl innerhalb der Gottheit gibt, denn Liebe kann nur in einer Beziehung zwischen verschiedenen Wesen existieren.
..... .....

Moderatoreneinfügung: Der hier ursprünglich nachfolgende längere Text war vom Zitierrecht nicht mehr gedeckt und verstiess gegen das Urheberrecht. Er wurde daher entfernt. Der Ersteller mag bedarfsweise einen link einfügen, unter dem Interessierte den kompletten Text lesen können. Vielen Dank. 07.11.2009; tergram

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tosamasi
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#5 Beitrag von tosamasi » 07.11.2009, 13:21

Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

scholzi

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#6 Beitrag von scholzi » 07.11.2009, 20:48


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