Ökumene ACK

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shalom
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Re: Ökumene ACK

#31 Beitrag von shalom » 16.12.2010, 15:52

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/101216ackbraunschweig.html][ = > M Y B I S C H O F F ][/urlex] hat geschrieben: Mehr Austausch über Theologie als über Ökumene (16. Dezember 2010)

Zu einem Gespräch hat der Bundesvorstand der ACK Deutschland die neuapostolische Projektgruppe Ökumene nach Braunschweig eingeladen. Es war das zweite Gespräch zwischen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland und der PG Ökumene, vertreten durch die Apostel Volker Kühnle und Rolf Wosnitzka sowie Peter Johanning für die Neuapostolische Kirche.

Werte Austauscher, liebe schlüssig un(theo)logische Pg’ler 8),

ein Austausch über Theologie ohne PD Dr. Kiefer dürfte für die PG’ler schon horizonterweiternd gewesen sein :wink: .

Braunschweigend - shalöm

shalom
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Re: Ökumene ACK

#32 Beitrag von shalom » 19.12.2010, 07:47

NaKi hat geschrieben:
Grußwort Pfingsten 2010

„Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist.“ (Hebräer 12,1)

Werte Gegrüßte, liebe Ungegrüßte 8),

…monetan legen die Bezirksapostel gerade viele Gemeinden ab, um im Endspurt (2045?) noch besser laufen zu können. Das mit dem Blitzsieg beim ACK war 2010 nur suboptimal gelaufen. Jetzt müssen sich Apostel selbstbildgerecht sogar auch noch höchstpersönlich mit Theologie beschäftigen, anstatt lediglich Hoftheologen zu beschäftigen… (“Mehr Austausch über Theologie als über Ökumene“) . Chor bitte: „Wer da läuft und läuft zu schlecht… .

Dass es mit Aposteln in der ersten Reihe besonders viel Geduld im selbstbildbestimmten (verordneten) Krampf braucht, war vielen Geschwistern während der Verstrickung mit der Botschaft der Botschafter wohl nicht ganz klar gewesen. Und wie Stp. Dr. Leber anlässlich des Festgottesdienstes zum Jubiläum des Botschafterntedanktages am 03.10.2010 in Ffm-West erneut unter Beweis stellen ließ, lässt sich diese tragische Verstrickung von den Apostlen nicht ohne weiteres ablegen.

Dafür legen immer mehr neuapostolischen Geschwister in Europa die ihnen zusätzlich aufgehalsten Bürden ihrer Apostel einfach ab und können endlich mal richtig unbeschwert durchatmen… . Ihren alten Apostelglauben (F&A) haben die Apostel selber verascht und mit dem neuen Glauben (DNG) – auch Katechismus genannt – sind die Apostel immer noch nicht ausgestattet worden. Anstatt Ökumene scheint es speziell für Apostel erst mal ACKtable Nachhilfe in Theologie zu geben.

Ohne so recht gültigen Glauben erhält der Begriff „Leichtigkeit des Glaubens“ aus der Hamburger Bezirksapostelpressekonferenz (Bezirksapostolizist Krause) eine ganz andere Bedeutung. Kann denn für Bezirksapostel Theologie Sünde sein?

Permanentadventliche Grüße, in Erwartung eines neuen, noch würdigeren Apostelglaubens… .

shalöm

shalom
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Re: Ökumene ACK

#33 Beitrag von shalom » 31.12.2010, 08:02

Werte DiskursteilnehmerInnen 8),

2011 sollten auf na-amtlicher Seite beim Dialog über Ökumene weniger die schillernden neuapostolischen ÖA-Gallionsfiguren der PG-Ökumene im Fokus stehen – die bei BaVi-Abstimmungen ohne Relevanz sind – sondern die entscheidungstragenden Hintermänner, die BaVi-Apostel, rsp. die seit 2010 auf den NaKi-Markt der Möglichkeiten gebrachten „Deli-Apostel“. Dialoge mit kirchenrechtlich unselbständigen neuapostolischen PG-Gremien sorgen zwar für heiße Luft und sind jedoch – wenn z. B. ein BaVi- / Deliapostel sein Veto einlegt – letztendlich für die Katz.

Wie meine Glaubenserfahrungen nahe legen, ist es für deutsche Gotteskinder doch nicht unwesentlich, wie der Stammapostel glaubt, dass z. B. die neuapostolische Frauenordination (Amtsträgerinnen) auf Repräsentanten der arabischen Welt wirkt. Deren gemutmaßte Ressentiments – glaubt man dem Stammapostel - verhindern die neuapostolische FO. Im (Westfalenblatt) vom Herbst 2010 scheint dessen Art von Neapostolizismus schon auf dem Weg von Europa nach Afrika zu sein und ein afrikanischer Stammapostel kommt dem deutschen Stammapostel schon gar nicht mehr sehr unwahrscheinlich vor :wink: .

Wenn also heute schon interreligiöse Einstellungen mohammedanischer Scheichs dem Stammapostel die neuapostolische FO verhindern, dann hängen deutsche Apostel in der Frage ihrer verbindlichen Haltung zur ACK-Mitgliedschaft, zur Ökumene doch weit mehr von den Voten ausländischer Aposteln und deren Interessen ab, wie sich die naktiven NaktivistInnen hierzulande träumen lassen.

An der Teilnahme gewichtiger Entscheidungsträger wie z. B. Dap. Barnes, Dap. Ndandula und Dap. Lubasi aus Afrika an deutschen ACK-Gesprächen führt meines Erachtens heute kein Weg mehr vorbei, wenn das illustre PG-Häuflein – derzeit immer noch total katechismuslos - in ihrem wortkirchlichen Geplänkel auch nur halbwegs ernst genommen werden möchte.

Das naktuelle PG-Palaver ist doch total bestandsunsicher, wie viele deutschen Gemeinden übrigens auch.

Natürlich kann die sich abzuzeichnen beginnende Mobilisierung des neuapostolischen Gottesvolksturms 2011 auch ohne Katechismus an die ÖA-Front geschickt werden, um in den Wirren der Apostelendzeit als hilfswillige NAK-Helfer mit hohlen Glaubensattrappen (Katechismusattrappen) auf andere imponierend loszustürmen (aufeinander zuzugehen). Was für ein selbstbildgerecht glaubensloses Glaubenslos. Ist das die neue „Leichtigkeit des neuapostolischen Glaubens“, wenn kirchenrechtlich unselbständiges Kanonenfutter im neuapostolischen Sandkasten Ökumene zu spielen hat und sich dabei noch eins mit all den Vorangängern auf Erden fühlen darf… ?

Die in kirchenrechtlicher Unselbständigkeit gehaltenen neuapostolischen Gemeinden und Bezirke incl. all deren subalternen Ämter sind für mich per se nicht acktabel. Man muss sich das mal vorstellen. Da beginnen neuapostolische Geschwister zarte ökumenische Bande zu knüpfen – und dann kommt der Apostel im Auftrag seiner Immobilienaktiengesellschaft und macht die kirchenrechtlich unselbständige Gemeinde kurzerhand einfach dicht, weil z. B. die Piusbrüder Interesse an der Immobilie gezeigt haben… . Im inner- und interreligiösen Dialog stellt die Frage der Regelung der Eigenverantwortung in kirchenrechtlich unselbständigen Konstrukten (sog. "Gemeinden", "Bezirke") sicherlich eine na-amtlich sehr delikate Frage der Zurechnungsfähigkeit dar.

Solange meine neuapostolische Gemeinde in totaler kirchenrechtlicher Unselbständigkeit gehalten wird, gehören die global agierenden wahren Entscheidungsträger, die BaVi- und Deli-Apostel als Dialogführer in die Pflicht genommen. Ich erwarte 2011 z. B. eine verbindliche BaVi-Resolution, wo die kirchenrechtlichen Kompetenzen klar geregelt sind, bevor es na-amtlicherseits im Dialog ökumenisch seriös überhaupt losgehen könnte (von dem Heer des zu mobilisierenden unselbständigen Fußvolkes, den Geschwistern gar nicht zu reden).

shalöm

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Re: Ökumene ACK

#34 Beitrag von Andreas Ponto » 31.12.2010, 09:26

du sagst es

shalom
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Re: Ökumene ACK

#35 Beitrag von shalom » 01.01.2011, 09:55

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/Downloads/Downloads_UF/lehreunderkenntnis/LE_01-2011_Einssein.pdf][ = > M Y B I S C H O F F / Lehre & Erkenntnis 01-2011 ][/urlex] hat geschrieben: Das Einssein in der Kirche Jesus Christi

Die Kirche Christi umfasst diejenigen, die getauft sind, ihr Leben in der Nachfolge Christi führen und Jesus Christus als ihren Herrn bekennen. Das Einssein in dieser Kirche Christ ist getrübt, denn es hat nicht jene Gestalt, die der Herr für seine Gemeinde will.
Durch die vielen christlichen Kirchen mit ihren unterschiedlichen Sichtweisen des einen Evangeliums und den Verzicht auf das apostolische Amt ist das Einssein der Christen in Wort und Sakrament keine Wirklichkeit.

Es ist eine Aufgabe derer, die zu Christus gehören, nicht nebeneinander her zu leben, sondern aufeinander zuzugehen und sich nach dem einen Herrn auszurichten und sein Leben und Verhalten, seinen Willen zum Maßstab ihres Handelns zu nehmen.


…Die Apostel stehen in einem besonders engen Verhältnis zu Jesus Christus. Er ist ihr Sender, sie verkündigen den Menschen seinen Willen.

Werte „Belehrte“, liebe „Erkenntnisaufgehellte“ und all ihr „Ein(s)trüber“ 8),

neuapostolische Apostel wollen also die Nummer „Einssein“ :mrgreen: .

so kann Friede im Januar daherkommen und dieser Friede soll mit uns sein! Selbstbildgerecht sehen neuapostolische Apostel sich zwischen den Menschen und Gott, in einem besonders engen Verhältnis zu Jesus Christus stehend. Finanzapostel Kobersteins Grußwort und 2011er Jahresmotto beinhaltet die an die Herzen gelegte Bitte: „ Lasst jeden in die Mitte der Gemeinde! In der Mitte der Gemeinde steht Jesus Christus – und bei ihm ist Raum für jeden! (Grußwort des Bezirksapostels zum Jahreswechsel) .

Des Finanzapostels herzlicher Wunsch ist es, „dass es in keiner Gemeinde am Gemeindeleben Unbeteiligte gibt, weil sich jeder Einzelne als wertvollen Teil der Gemeinde erkennt“. In dieser typischen Art von Apostellehre und Apostelerkenntnis ist Jesus in der Mitte und dort ist angeblich Raum für jeden. Wenn also die neuapostolischen Apostel in einem besonders engen Verhältnis zu Jesus Christus stehen (enger geht’s nicht) und aus dieser hautnahen Nähe heraus dem Rest der Menschheit sowie auch all den Verstorbenen den Willen Jesus Christus verkündigen, dann stellt sich schon die Frage, ob in der apostelamtlichen Lehre die Mitte richtig vermittelt wird, zumal es nicht richtig rund läuft und im Einssein im Werk der Apostel momentan jede Menge Gemeinden verscherbelt werden? Im Werk der neuapostolischen Apostel soll ja alles wieder gut bleiben. Durch apostelamtliche Ellenbogenmentalitäten werden andere schnell zu "Unbeteiligten" (Menschen / Randgrupen). Dialoge von "Menschen" mit neuapostolischen Aposteln sind bei so einer "Poolposition" auf Augenhöhe gar nicht möglich. In so einer Konstellation kann das Zugehen auf andere häufig als sehr herablassend empfunden werden.

Immobilien abverkaufende BaVi-Apostel arbeiten offensichtlich hart daran, dass für die, in kirchenrechtlicher Unselbständigkeit gehaltenen Gemeinden spätestens 2045 das Jahr des „deutschneuapostolischen Einsseins“ werden wird :wink: .

Das neue neuapostolische Jahr 2011 fängt ja schon wieder toll an... .

shalöm

Adler

Re: Ökumene ACK

#36 Beitrag von Adler » 01.01.2011, 13:36

Zumindest für den Wirtschaftsapostel aus NRW wird der Traum vom "Einssein" in Kürze war. Im Mai werden NRW und die Niederlande EINS :shock: 8)

LG Adler

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