DIE KUNST ZU VERZEIHEN...

Für Zweifler und andere gute Christen
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Loreley 61
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#131 Beitrag von Loreley 61 » 23.02.2009, 19:31

Nee, bin dabei nicht auf mich selbst wütend, denn es dient ja meiner Seelenentwicklung - und außerdem übe ich mich in Selbstliebe-Affirmationen, damit sich gewisse unschöne Dinge in meinem Leben nicht mehr so wiederholen können. Ich kann nur von mir reden - und da sage ich: Es hilft mir und das Wichtigste: Es zeigt Wirkung!
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
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tosamasi
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#132 Beitrag von tosamasi » 23.02.2009, 19:48

Loreley 61 hat geschrieben:Nee, bin dabei nicht auf mich selbst wütend, denn es dient ja meiner Seelenentwicklung - und außerdem übe ich mich in Selbstliebe-Affirmationen, damit sich gewisse unschöne Dinge in meinem Leben nicht mehr so wiederholen können. Ich kann nur von mir reden - und da sage ich: Es hilft mir und das Wichtigste: Es zeigt Wirkung!
Da bleibe ich lieber bei meinem Vertrauen in/auf eine höhere Macht, die ich Gott nenne und Vater. Das tut mir gut, und ich kann sein, wie ich bin, das tröstet mich.
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Loreley 61
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#133 Beitrag von Loreley 61 » 23.02.2009, 20:48

Natürlich - mit Gott kann ich das zudem vereinbaren. Aber mal abgesehen von Reinkarnation und Esoterik > wenn alles am christlichen Glauben stimmig ist, so gibt es unzählige NAH-Tod-Erlebnisse, die das etwas relativieren und unabhängig von Kultur und Religion, erzählen die meisten dasselbe. Nämlich, dass es da keinen Gott gibt, der z.B. Gericht über uns hält. Meist wird Jesus, oder Buddha, oder.......(jenachdem) als helles, angenehmes, liebendes Licht bezeichnet. Im sogenannten Lebensfilm richtet man sich höchstens selber, aber bekommt vergeben. Natürlich gibts auch negative NTE`s, aber selten - und auch stets unabhängig von der Religion. NTE`s haben nichts mit Esoterik zu tun. Übrigens gibts in Deutschland einen NTE-Forscher, der sogar NAK`ler ist oder war: Michael Schroeter-Kunhardt.

LG, Lory

PS: Schroeter-Kunhardt ist übrigens Kontra-Reinkarnation. Im Gegensatz zur wohl größten Sterbeforscherin E. Kübler-Ross. Sie tendiert zur Reinkarnation.
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Flummi

#134 Beitrag von Flummi » 24.02.2009, 08:22

Hallo Lory,

Du triffst (für mich) den Nagel imer auf den Kopf. Wir scheinen exakt dieselben Erfahrungen gemacht zu haben und ich stimme hier zu! Es fühlt sich gut an, wenn man sich selbst in die Verantwortung nimmt.

Vielleicht geht es hier bei diesem Thema auch um das Thama Verantwortung übernehmen für sich und sein Leben.

Der Weg, den Du Lory, beschreibst ist der der Selbst-Verantwortung. Ich gehe den auch und es ist überhaupt nicht depressiv, sondern mutig und oft glücklich und dem Verzeihen sehr nahe.

WEnn ich in das Gefühl gehe, es gibt eine höhere Macht, die alles regelt, ist das erstmal entspannend, weil ich dann letztendlich keinen wirklichen Einfluss habe und somit mich aus der Verantwortung auch stehelen kann.

Grüße
F.

Hannes

#135 Beitrag von Hannes » 24.02.2009, 10:09

Moin Lory, moin Flummi,

ja, schön wäre das, wenns denn so wäre ... Ihr beiden beschreibt das menschliche Paradies - und davon bin ich meilenweit entfernt. :wink: .

Ich bin aber immer noch bei der Frage, ob Ihr diese Eure Philosophien auch z.B. dieser Frau in der Psychiatrie erläutern würdet (die Einladung steht) oder einem Elternpaar die vor 3 Wochen das zweite Kind beerdigt haben oder der Mutter und Ehefrau, deren Mann kurz nach der Geburt des 2. Kindes und dem Neubezug ihres Hauses an Hodenkrebs starb.

Wenn ja, was würdet ihr diesen Menschen sagen? Dass sie sich das gewünscht haben ... dass sie das nur in die Selbstverantwortung nehmen sollten und dass dann das Glück vor der Türe steht? Eure "Gesetze" sind doch für alle gültig, oder?

Tut mir leid, aber mir ist das alles, was ihr schreibt, zu spooky. Denn oft wenn ich hinter solche Menschen blicke, die solche Thesen vertreten, dann sehe ich etwas anderes. Da muss irgendetwas zugedeckelt werden, da beherrscht das Schwarz-Weiss die Grautöne, da ist unten drunter ganz viel Angst. Und das alles muss weg ...

Nur mein Eindruck ... ich wünsche euch trotzdem und von Herzen, dass Ihr Euer Glück auf diesem Weg findet. Und wenn nicht, dann gibt es Methoden, die den Dingen auf den Grund gehen > die Ursache statt die Auswirkung "behandeln".

LG - Hannes

Hannes

#136 Beitrag von Hannes » 24.02.2009, 10:26

Flummi hat geschrieben:WEnn ich in das Gefühl gehe, es gibt eine höhere Macht, die alles regelt, ist das erstmal entspannend, weil ich dann letztendlich keinen wirklichen Einfluss habe und somit mich aus der Verantwortung auch stehelen kann.
Flummi,

es geht doch nicht um das Ausgeliefertsein an eine höhere Macht, die alles regelt (mein Gottesbild ist ein freiheitliches aber auch mitfühlendes) - es geht doch viel eher um das Ausgeliefertsein an eine innere Macht, die oft das Fühlen und Handeln bestimmt ...

LG - Hannes

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Loreley 61
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#137 Beitrag von Loreley 61 » 24.02.2009, 11:03

Hannes, ich möchte mal bei einem eigenen Beispiel bleiben:

Als ich sieben Jahre alt war, starb meine Mutter. Der christliche NAK-Gott ließ mir und den übrigen Hinterbliebenen mitteilen, dass er ohne meine Mutter bei der Jenseits-Mission aufgeschmissen wäre und sie dort brauchen würde. Das ich sie auch brauche, war ihm egal. Er ist halt eben auf seine Menschen angewiesen........

Sorry, diesen Gott mag ich nicht.

Tröstlicher für mich, ist die Vorstellung, dass ich mir die Situation in meiner Familie selbst (vorgeburtlich) ausgesucht habe, um daran spirituell (seelenmäßig) zu wachsen.

Verstehst du das ein wenig?

LG, Lory
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#138 Beitrag von tosamasi » 24.02.2009, 11:09

Loreley 61 hat geschrieben:
Sorry, diesen Gott mag ich nicht.

Tröstlicher für mich, ist die Vorstellung, dass ich mir die Situation in meiner Familie selbst (vorgeburtlich) ausgesucht habe, um daran spirituell (seelenmäßig) zu wachsen.

Lory, wie das? Und woher...
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tergram

#139 Beitrag von tergram » 24.02.2009, 11:09

Loreley 61 hat geschrieben:Der christliche NAK-Gott ließ mir und den übrigen Hinterbliebenen mitteilen, dass er ohne meine Mutter bei der Jenseits-Mission aufgeschmissen wäre und sie dort brauchen würde.
Loreley,
kann es sein, dass da ein Irrtum vorliegt? Du glaubtest, Gott liesse dir mitteilen... Aber ich vermute, jemand hat nur so getan, als würde er im Namen Gottes sprechen. Ein Betrüger eben.

Gott selbst hätte dir vielleicht eher gesagt: Kind, ich sehe deinen Schmerz, ich fühle deinen Schmerz. Ich bin bei dir, du bist nie allein.
Du wirst eine starke Persönlichkeit werden - aber das ist noch ein langer Weg, der nicht immer einfach sein wird. Vergiss aber nicht: Ich bin bei dir. Du wirst deinen Weg finden. Deinen ganz eigenen. Ich helfe dir dabei. Manchmal. Ganz leise.


Damals bist du auf den Betrüger reingefallen. Heute nicht mehr.

Hannes

#140 Beitrag von Hannes » 24.02.2009, 11:14

Lory,

nein, ich verstehe das nicht und es macht mich auch gerade ziemlich verwirrt!

1. Mein Gott ist kein NAK-Gott.
2. Diesen Unfug ("Jenseits-Mission") haben Dir Menschen erzählt, für die das in diesem Moment ihre Wahrheit war. Vielleicht, weil sie sich unreflektiert einem System hingegeben haben?
3. *Achtung: Zynismus* Warum sagst Du jetzt, dass Du Deine Mutter brauchtest? Du wolltest doch - und hast es Dir bewusst vorher ausgesucht - genau diesen Weg ohne Deine Mutter gehen, weil Du daran wachsen konntest. Stell Dir vor, wie verkümmert Du heute wärst, wäre Deine Mutter nicht von Dir genommen worden! *Zynismus Ende*

Lory, ich will Dir nicht ans Bein pinkeln und ich habe grosse Achtung vor solch einer Lebensgeschichte - aber ich muß das so schreiben, will ich Deiner Theorie folgen.

Nichts für ungut.

Hannes

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