Bezirks-Jugendstunde

Nachricht
Autor
Philippus

#11 Beitrag von Philippus » 24.11.2009, 16:11

42 hat geschrieben:
'In den anderen Glaubensgemeinschaften fehlt die Nächstenliebe.'
Dass manche NAKler sich erlauben, anderen die Naechstenliebe abzusprechen, darf und sollte man ihnen gegenueber ansprechen. Solche Bemerkungen zeugen von einem vollstaendigen Nicht-Wissen erstens ueber andere Christen und zweitens, selbst wenn man den Mangel einer solchen Vergleichsmoeglichkeit in Betracht zieht, von einer ungebremsten Selbstueberschaetzung der eigenen Position.
Das mag ja sein. - Ich halte das aber eher für Anzeichen sehr schlechter Erziehung.
Da erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar.

LG Frank

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#12 Beitrag von shalom » 24.11.2009, 17:30

42 hat geschrieben: Was ist an dem Thema so bemerkenswert?
...das habe ich mich auch gefragt. Ist das Thema „Partner nicht neuapostolisch“ Stoff aus dem Themenkatalog für glaubenpolitische Glaubenswillensbildung gemäß den Lehrplänen der Bezirksapostel? Heute ausgesät – morgen freigegrast und der Apostelamtskörper gibt sich überrascht, was für abstruse Botschaften Geschwister verinnerlicht haben, wo der Apostelamtskörper schon wieder viel weiter ist und nie etwas angewiesen hätte (alles freiwillig). Fluch der na-amtlichen Karibiker aber auch.

Insbesondere unsere Apostel nehmen direkt oder auch indirekt Teil an Städtepartnerschaften, haben viele Geschäftspartner, suchen Partnerschaften mit anderen Glaubensgemeinschaften und tolerieren vereinzelt sogar schon das Mitbringen von Partnerinnen zu exklusiven Ämterveranstaltungen (vergl. Glaubenserlebnis Uster).

Ich habe mich gefragt, wie es auf mich wirken würde, wenn die Infoveranstaltung ein katholisches oder evangelisches oder christsoziales „Thema“ für die Altersgruppe 14-30 gewesen wäre. Haben denn nicht auch Apostel nichtneuapostolische Partnerinnen oder geht es bei ihnen reinrassig nur darum, eine selbstschlüssige untheologisch-rhetorische Sicht hoch vom Felsen runter in die Gemeinden zu kultimultiplizieren?

Bemerkenswert ist für mich, dass das Thema für den Amtskörper von heute immer noch ein Thema ist.

Hallo Partner – Dankeschön :wink:

shalom
Zuletzt geändert von shalom am 24.11.2009, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.

Dieter

#13 Beitrag von Dieter » 24.11.2009, 17:39

shalom hat geschrieben: Haben denn nicht auch Apostel nichtneuapostolische Partnerinnen [..]
Was / wer veranlasst Dich zu dieser Bemerkung?

Interessierte Grüße
Dieter

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#14 Beitrag von shalom » 24.11.2009, 18:17

Dieter hat geschrieben:
shalom hat geschrieben: Haben denn nicht auch Apostel nichtneuapostolische Partnerinnen [..]
Was / wer veranlasst Dich zu dieser Bemerkung?

Interessierte Grüße
Dieter
Lieber Dieter,

[=> "Jesus rief zu sich, welche er wollte" (Markus 3, 13)]. Eingehend auf das Wort aus dem Markusevangelium hatte unlängst Visionsapostel Wilfried als das Wort Gottes ausgeführt, dass ihn in letzter Zeit vermehrt der Gedanke beschäftigt und schmerzt, dass ein heiliger Ruf Gottes nicht immer heilig gehalten wird. Es gibt nämlich viele göttliche Rufe, sie haben immer auch eine Konsequenz.

Da wird die Zielgruppe 14-30 gezielt mit dem Thema: Partner nicht neuapostolisch angesprochen. Für Freitag den 11.12.2009 lädt Uster-FUTURO zur [=> Zusammenkunft aller Amtsträger von Uster mit Frau/Freundin] ein.

Warum sollte ein Apostel denn keine Freundin haben? Auch „Jesus rief zu sich, welche er wollte“ (wenn ich VaP Klingler recht verstanden habe) :wink: .

Ich kann mir Gott in seiner na-amtlich eingeräumten Souveränität schon vorstellen, dass er jemand zum Apostel auserwählt, dessen Frau/Freundin halt nicht neuapostolisch ist. Wird der vom Herrn erwählte ordiniert oder nicht? Erwählt Gott gar nur Apostel mit neuapostolischen Frauen/Freundinnen?

Ohne die beliebte Serie „Schwester im Bild“ verfolgt zu haben, dürften doch auch unter den Aposteln wiederverheiratete Kandidaten oder auch Kandidaten auf Brautschau zu finden sein (Brautzubereiter sucht Braut).

Mir persönlich ist kein neuapostolischer Apostel bekannt der eine gemischtkonfessionelle Ehe führen würde und daher aus eigener Erfahrung mitreden könnte. KO-Kriterium, Gottes Wille oder nur nicht bekannt?

Soviel dazu.

Hallo Partner – Bitteschön

shalom

42

#15 Beitrag von 42 » 24.11.2009, 19:37

shalom hat geschrieben:Warum sollte ein Apostel denn keine Freundin haben?
Zum Beispiel, so lange er oder sie verheiratet ist. :evil:
Mir persönlich ist kein neuapostolischer Apostel bekannt der eine gemischtkonfessionelle Ehe führen würde ..
Mal sehen, vielleicht kommen ja auch noch hetero-konfessionelle Apostel-Ehen auf uns zu. Gerade solche ==> oekumenischen Ehen (Google) werden immer wieder ins Feld gefuehrt, wenn es als Beispiel einer Verstaendigung, aber auch um die empfundene Trennung der Konfessionen geht.

Philippus

#16 Beitrag von Philippus » 24.11.2009, 21:46

shalom hat geschrieben:Haben denn nicht auch Apostel nichtneuapostolische Partnerinnen?
Nennt man das nicht auch Haushälterin? - Man sollte es dann halt nur nicht an eine allzugroße Glocke hängen. 8)

LG Frank

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#17 Beitrag von shalom » 25.11.2009, 16:04

...In der Amtssprache für Neuapostolismen heißt das "Gehülfin" :wink: ...

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#18 Beitrag von shalom » 25.11.2009, 16:27

42 hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:Warum sollte ein Apostel denn keine Freundin haben?
Zum Beispiel, so lange er oder sie verheiratet ist. :evil:
...wenn es an besagtem Usterabend für Amtsträger gestattet sein wird, die Frauen / Freundinnen mitzubringen, dann war das sicher nicht als Beihilfe (Hilfestellung) des Amtskörpers zum Ehebruch gemeint. Das Haus für "Abende göttlicher Freude" ist ja auch nicht gleich ein "Freudenhaus"... .

Stattdessen dürften sich unter den "Alleinlebenden" (eine besondere Zielgruppe, auf der der Wohlgefallen der Bezirksapostel liegt) eine nicht unbedeutende Zahl von Amtsträgern befinden, deren Wohlfühlen dem Bezirksapostel am Herzen liegt. Und alleinlebende Amtsträger könnten vor ihrer (nächsten) Hochzeit (als Mann und nicht als Braut) schon einmal eine Freundin haben, ohne dass ich das als anrüchig empfinden würde.

Auch einem alleinlebenden Apostel gestehe ich das zu. Erst Freundin - dann heiraten (und nicht umgekehrt).

Innerhalb meines neuapostolischen Tellerrandes scheint der na-amtlich vermittelte Hochzeitssegen gerade für Amtsträger außerordentlich schwach auszufallen. Die AT-Scheidungsrate ist erschreckend hoch. Der AT-Angetrautentrend: "Von der Freundin zur Gehülfin" ist nur allzu verständlich.

shalöm

Lobo

#19 Beitrag von Lobo » 25.11.2009, 16:50

shalom hat geschrieben:...Die AT-Scheidungsrate ist erschreckend hoch...
Nur Gerüchte, oder gibt es Zahlen? Was bedeutet "erschreckend hoch"?
Ansonsten: Fakten, Fakten, Fakten!

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#20 Beitrag von shalom » 26.11.2009, 17:53

Lobo hat geschrieben:
shalom hat geschrieben:...Die AT-Scheidungsrate ist erschreckend hoch...
Nur Gerüchte, oder gibt es Zahlen? Was bedeutet "erschreckend hoch"?
Ansonsten: Fakten, Fakten, Fakten!
shalom hat geschrieben: Innerhalb meines neuapostolischen Tellerrandes scheint der na-amtlich vermittelte Hochzeitssegen gerade für Amtsträger außerordentlich schwach auszufallen. Die AT-Scheidungsrate ist erschreckend hoch. Der AT-Angetrautentrend: "Von der Freundin zur Gehülfin" ist nur allzu verständlich.
Fakten, Fakten, Fakten und Nakten, Nakten, Nakten hat der Amtskörper. Im neuapostolischdeutschen Stammland wirkten zum na-amtlichen Stichtag 01.01.2009 20.417 Amtsträger in gerade mal noch 2.397 Gemeinden. Da dürfte der Überblick über den Personenstand in der MDV nicht schwer sein. Wie gesagt, in Uster dürfen AT’s mittlerweile sogar von ihren (andersgläubigen?) Freundinnen bei offiziellen AT-Veranstaltungen begleitet werden. Das kommt doch nicht von ungefähr oder ist auf eine launische Meinungsänderung Gottes zurückzuführen.

Wenn im Rahmen einer Feierlichkeit im größeren neuapostolischen Kreis der weitere Lebensweg ehemaliger Freunde und Bekannte (MitkonfirmandInnen, JugendstundenteilnehmerInnen…) gewürdigt wird und sich die Scheidungsquote im Amtskörper ähnlich hoch darstellt, wie bei Geschwistern oder in der Welt, dann fällt mir die Segensschwäche für speziell diesen erlauchten Personenkreis halt besonders auf. Wird da gar Raubbau mit dem Amtskörper betrieben?

Wer Zahlen, Daten und Fakten will, ist bei seinem Segens- und Scheidungsträger und dessen Software (ESRA-PORTAL, MDV) an der richtigen Adresse.

Ansonsten geht es um Meinungen, wie sie z. B. durch die Freundinnenzulassung bei AT-Veranstaltungen indirekt zum Ausdruck gebracht wird. Und dazu habe ich eine Meinung. Das ist Fakt.

Na-Logo!

Gesperrt

Zurück zu „Jugendliche“