Die hanebüchene Botschaft zum Fest

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Dieter

Die hanebüchene Botschaft zum Fest

#1 Beitrag von Dieter » 23.12.2008, 11:49

Manchmal zweifelt man doch sehr am Verstand einiger Politiker:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/689/452393/text/
www.gea.de hat geschrieben:Die hanebüchene Botschaft zum Fest

VON OLIVER JIROSCH

Es gibt Vorschläge, die sind so bar jeglichen vernunftorientierten Ansatzes, dass sie es nicht wert sind, ernsthaft diskutiert zu werden. An Stammtischen zu später Stunde ist das öfter mal so. Wenn aber Menschen, die öffentliche Posten bekleiden, in Massenmedien vollkommen Absurdes von sich geben, haben sie es auch verdient, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden.

So etwa Thomas Volk, ein baden-württembergisches CDU-Vorstandsmitglied, das fordert, nur solche Menschen am Heiligabend zur Christmette zuzulassen, die auch brav ihre Kirchensteuern zahlen. Eine hanebüchene Meldung zur frohen Botschaft.

Kirche ist offen. Für jeden. Und gerade an Weihnachten hat die Kirche die Chancen, das ein oder andere abtrünnige Seelchen wieder fester an sich zu binden. Wenn es denn die Männer und Frauen auf der Kanzel verstehen, die Faszination Glauben zu vermitteln. Aber abgesehen davon - wie hat sich Christ(!)-Demokrat Volk die praktische Umsetzung seines Vorschlags vorgestellt? Soll jeder Kirchenbesucher seinen Lohnsteuerbescheid mit ausgewiesener Kirchensteuer mitbringen? Je höher die Abgabe, desto weiter vorne die zugewiesene Sitzreihe. Kontrolliert vom muskelbepackten Security-Dienst, der Unbefugte mit Nachdruck zurückweist. Apropos Einlass-Kontrolle: Manche Politiker - Volk steht mit seiner Forderung nicht allein - können von Glück sagen, dass sie beim Eintritt in ihre Parteien keinen Nachweis politischer Reife abgeben mussten.

http://www.gea.de - Gea vom 23.12.2008
Ob dann die Disko-Türsteher an diesem Tag die Arbeitsstelle wechseln sollten? "Du kommst da nicht rein!" Mannomannomann, unsere Politiker haben wirklich nicht mehr alle Tassen beisammen ...

abendstern_
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Registriert: 25.11.2007, 13:44

#2 Beitrag von abendstern_ » 23.12.2008, 12:48

da kann man ja gerade froh sein, dass das Kind in der Krippe, das Anlass für unsere Weihnachtsgottesdienste ist, später nicht sagte "Kommet her zu mir alle, die ihr Kirchensteuer zahlt...."

:lol: :lol:

Maximin

SELBER SCHULD...

#3 Beitrag von Maximin » 23.12.2008, 13:48

:) Politiker kann man mögen, über sie :arrow: lachen, sie ignorieren oder sie auch verachten. Man wird sie nicht los. Eigentlich sind sie harmlos. Gefährlich werden sie nämlich erst dann, wenn man sie freiwillig wählt und ihnen das anvertraut, was sie gefährlich macht – Macht.
Micha grüßt ins Ländle :wink:

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