Glaubenswahrheiten

Für Zweifler und andere gute Christen
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Tatyana

#11 Beitrag von Tatyana » 11.12.2008, 11:56

Ich denke, so etwas wie objektive Wahrheit gibt es nicht. Höchsten eine, auf die man sich einigt.

Anne

#12 Beitrag von Anne » 11.12.2008, 12:03

O.k., nenne ich es lieber "objektive Wirklichkeit", also das, worauf man sich objektiv / faktisch beziehen kann, was in gewisser Weise messbar ist. Auch das ist - denke ich - nie frei von subjektiver Bewertung, aber eine "so gut wie feste Größe".

In echt ist das aber schon wieder ein anderes Thema. :wink:

Tatyana

#13 Beitrag von Tatyana » 11.12.2008, 14:06

Die Jungfrauengeburt könnte doch sogar wirklich stattgefunden haben. So ganz in echt und nicht als Glaubensgut. Aber welchen Einfluß hätte die eine oder andere Tatsache auf irgendwas? Ich meine, ist die Tatsache, daß kein ridischer männlicher Erzeuger da war (angeblich) nicht viel bedeutsamer als die Frage ob nun Jungfrau oder nicht?

Tatyana

Nach mir die Sintflut

#14 Beitrag von Tatyana » 11.12.2008, 16:01

Ein Sintflut-Szenario gibt es in den Mythen fast aller Kulturkreise(merke: wenn du selbst dran glaubst, ist es Religion, wenn nicht, ist es heidnische Mythologie). Tief verwurzelte Urangst oder real stattgefunden habendes Ereignis?
Die Welt war "damals" allerdings viel kleiner als heute, nix Globalität. Die Ausrottung der "gesamten Menschheit" also doch eher lokal begrenzt?

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tosamasi
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Re: Nach mir die Sintflut

#15 Beitrag von tosamasi » 11.12.2008, 16:05

Tatyana hat geschrieben:Ein Sintflut-Szenario gibt es in den Mythen fast aller Kulturkreise(merke: wenn du selbst dran glaubst, ist es Religion, wenn nicht, ist es heidnische Mythologie). Tief verwurzelte Urangst oder real stattgefunden habendes Ereignis?
Die Welt war "damals" allerdings viel kleiner als heute, nix Globalität. Die Ausrottung der "gesamten Menschheit" also doch eher lokal begrenzt?
Ja, ich glaube :wink: unbedingt an die Regionalität. Denn das 'Weltbild' war ein begrenztes.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Anne

Re: Glaubenswahrheiten

#16 Beitrag von Anne » 11.12.2008, 16:12

Lobo hat geschrieben:Was sind Glaubenswahrheiten?
Welchen Stellenwert haben sie in unserem Leben?
z.B.
- die Jungfrauengeburt Marias
Ich glaube an das 'weibliche Element' Gottes. Es ist viel stiller, versteckter, als das vorherrschende. Deshalb glaube ich, dass Gott besondere Wege und Möglichkeiten sucht (und hat), um sich darin zu zeigen.
- die Auferstehung Jesu
Um es mal so zu sagen: Ich glaube an den Regenbogen :wink: (womit ich mich auf einen Beitrag bezogen habe, der später verschoben wurde)
- die Sintflut
und dass es sintflutartig über uns hereinbrechen kann.
- die zehn Gebote
Ich glaube, dass Grundregeln unserem Leben Stabilität verleihen, dass sie zum "Prinzip Leben" gehören
- die Sakramente
und dass Gott Wege hat bzw. findet, um uns an *seinem Alles* Teil haben zu lassen.
- die Wiederkunft Jesu...
Ich glaube auch "an die andere Seite des Regenbogens" und daran, dass es nach dem 'Ende' weitergeht ... was auch immer das gerade für uns bedeutet.
Lobo hat geschrieben:Ohne der Diskussion vorgreifen zu wohlen, glaube ich, dass jeder Mensch seine "eigenen" Glaubenswahrheiten hat.
:wink:
Zuletzt geändert von Anne am 11.12.2008, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.

nikodemus

#17 Beitrag von nikodemus » 12.12.2008, 15:37

Ohne der Diskussion vorgreifen zu wohlen, glaube ich, dass jeder Mensch seine "eigenen" Glaubenswahrheiten hat.
Und darum sind wir ja auch in einem Glaubensforum, gell ? :)

Man kann auch nur einfach an das Gute im Menschen glauben, daran glauben, dass es morgen Schnee gibt, wenn es der Wetterbericht angekündigt hat oder auch an die Menschenrechte glauben.

Glauben kann eben beduten: "meinen, nicht genau wissen, für wahr halten, vertrauen, überzeugt sein"

Der biblische Glaube ist aber ein Begriff der mit Vertrauen zusammenhängt.
Je tiefer die Verbindung zu Gott ist, desto mehr Vertrauen kann ich zu IHM gewinnen, das bis zur Gewissheit hingelangt.
Römer 8, 28
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
1Kor 2,12
Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.
2.Kor. 4,14
denn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch.
2Kor 5,1
Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.



ein so tiefes Vertrauen, welches auch in einer Ehe vorhanden sein sollte, dass ich um der Treue meines Partners weíss.

Menschen sind sicherlich fehlbar, aber Gott nicht,
Wer aufrichtig SEin Wort, die Schrift forscht, erkennt wie Gott immer zu
Seinem Wort gestanden hat, und uns, wenn wir in Seinem Willen immer wieder neu leben wollen, auf wunderbare Weise durch das Leben führen möchte.

Das Schöne und das Beste überhaupt ist, dass durch diesen biblischen Glauben, der auch in Verbindung mit Jesus Christus Opfertod steht, seit 2000 Jahren Menschen für den Himmel gerettet werden.

Eph. 2,8:
Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
Joh 6,35
Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Joh 6,40
Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
Joh 6,47
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben.

Jesus will, das wir IHN nicht nur für wahr halten, sondern IHM vertrauen.
ER starb auch für deine Sünden, nur mußt du erkennen, dass du eine Sünder bist, und SEine Vergebung annehmen. Das ist echter biblischer praktizierter Glaube, der in Demut einhergeht.

Alles andere wird sich dann in deinem Leben zeigen.

In IHM
der Niko

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