Wort zum Monat

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Ruhrgebiet

#81 Beitrag von Ruhrgebiet » 01.03.2010, 10:37

Hannes, schon im Grundstudium katholischer Theologie lernst du, dass Gott die Erde nicht in sechs Tagen erschaffen hat.

Da brauch mein Kirchenführer nix zu sagen, der weiß das.

Im Grunde ist es traurig, dass Dr. Leber solche Selbstverständlichkeiten, der aufgeklärten Christenheit (ich rede hier nicht von abgedrehten Kreationisten) thematisieren muss.

Da sieht man wieder das vorherrschende Gottesbild der NAK, mit Sicherheit auch unter den "Aposteln".

Hannes

#82 Beitrag von Hannes » 01.03.2010, 10:54

Ruhrgebiet hat geschrieben:Da sieht man wieder das vorherrschende Gottesbild der NAK, mit Sicherheit auch unter den "Aposteln".
Wertes Ruhrgebiet,

wollen wir dieser Institution den Raum und die Zeit geben, Ihre Grund- und Glaubenssätze neu zu überdenken - oder nicht?

Du warst doch vielleicht auch über Jahre zumindest Mitläufer in der NAK, oder? Und irgendwann ging Dir vielleicht ein Licht auf - ein anderes? Und dann hat es evtl. bestimmt einige Zeit und einigen Mut und Kraft gebraucht, wegzugehen? Es gab da sicherlich Menschen, die gesagt haben. "Und das glaubst Du?" Und Du hattest vielleicht Angst, dass Dir Deine Hütte, die Du Dir evtl. Jahrzehnte lang mühsam aufgebaut und mutig verteidigt hast, um die Ohren fliegt und Du im Freien stehst?

Bruder Leber darf das auch ... meine ich. :wink:

LG - Hannes

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#83 Beitrag von agape » 01.03.2010, 10:57

Hannes hat geschrieben:ich glaube, ich träume ... chapeau bruder leber - aber sagen sie das nicht zu laut!
die steinigungen (lobo berichtet) aus den eigenen reihen sind die bittersten, wissen sie ...

wow ...Bild
ANNO 2010. WOW!
Donnerwetter parapluie.
Im drittletzten Vorsteherbesuch behauptete dieser felsenfest,
dass die Erde 6000 Jahre alt sei, da sei nichts gegen zu machen oder zu sagen...
Das "Dinosaurierproblem" hatte man vorsichtshalber nicht mehr erörtert.
"Man" wollte die "töricht-frommen Ignoranten" ja nicht noch mehr in den wankenden ABGRUND ziehen. ;)

Was für Erinnerungen! Ja, so war es - das NAK-System.

Eines zeigt dieses Beispiel eben auch: Die NAKI sucht nicht das DACH der "orthodox Evangelikalen".
Mal sehen, mit wem sie sich verbindet. :lol:
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Hannes

#84 Beitrag von Hannes » 01.03.2010, 11:03

liebe agape,

ich verstehe dich schon ... aber wenn wir in unserer und der kirchenvergangenheit hängen bleiben, was bringt das wem? darf sich diese kirche grundsätzlich erneuern? oder darf sie es nicht? sollten wir uns nicht mitfreuen dürfen (jenseits unserer verletzungen, die wir dort evtl. erfahren haben?) - ich denke eben schon.

wir wissen doch alle, dass wir diese kirche (noch) nicht mit den augen eines aufgeklärten menschen betrachten dürfen. aber wir kennen den weg, den diese kirche zurückgelegt hat ziemlich genau ... und von daher sage ich nochmal: wow ...

lg - hannes
:wink:

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#85 Beitrag von agape » 01.03.2010, 11:09

Lieber Hannes,

das ist nicht meine Verletzung, und ich bleibe auchnicht in der Vergangenheit "hängen" -
das Beispiel zeigt eine der vielen sinnlos hausgemachten "Plagen".
Interessant aber, dass sich die NAK eben nicht an den Evangelikalen ausrichten will...
obwohl diese sehr erfolgreich mit ihrer "Rechtgläubigkeit" unterwegs sind.

Schönen Wochenanfang,
agape :- )
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
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#86 Beitrag von _ » 01.03.2010, 11:11

so einen quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen, ehrlich:
Wilhelm Leber hat geschrieben:Der Zeitpunkt, wann die ersten mit einer Seele ausgestatteten Menschen auftraten, lässt sich wissenschaftlich nicht bestimmen, denn die Seele als das von Gott gegebene unsterbliche Leben ist wissenschaftlicher Forschung nicht zugänglich. Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet. Der biblische Bericht über das erste mit einer Seele ausgestattete Menschenpaar Adam und Eva zeigt in sehr anschaulicher Weise, dass die Menschen sogleich in Sünde gefallen sind. Auch dieser Bericht mag bildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt uns im Glauben nicht weiter.
also bitte folgendes nicht hinterfragen oder gar analysieren, sondern einfach "glauben": gleich nachdem sich die menschen über jahrmillionen entwickelt haben - sozusagen am nächsten, also ersten tag danach - begingen sie sünde, weswegen das apostelamt heute heilsnotwendig bleibt. wie bezeichnend, wo leber von "manchen geschwistern" schreibt, und wo von "uns".

dass diese stellungnahme letztlich den bildschirm nicht wert ist, auf dem sie erscheint, macht der letzte absatz dann doch nochmal unmissverständlich deutlich:
Wilhelm Leber hat geschrieben:Noch eine abschließende Bemerkung: Die Fragen, die ich hier angeschnitten habe, sind für die Erreichung unseres Glaubenszieles nicht entscheidend. Aber wir müssen als Kirche einen klaren Standpunkt vertreten. Es ist nicht nötig und auch nicht sinnvoll, uns in Widerspruch zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu bringen.
opportunismus aus mutlosigkeit, also wie immer. aber die abschließenden rückfragen seien auch gestattet: wenn es gar kein paradies gab, gibt's womöglich dereinst, dereinst auch weder neuen himmel noch neue erde? und weil adam & eva fiktion bleiben, gilt dies dann wohl auch für die "lammesbraut"?
Zuletzt geändert von _ am 01.03.2010, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

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#87 Beitrag von agape » 01.03.2010, 11:17

Lieber _,
das ist auch ein Riesenquatsch. Von A - Z!
Das weiß L. sicher auch selbst.
Diese alpha- oder beta-Version für den "verheißenen" Katechismus
kann ja nur in dieser Form publiziert und kommuniziert werden....

Aber was soll´s. Freue sich, wer kann, mit den Katechismuszuwartern.
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Cemper

#88 Beitrag von Cemper » 01.03.2010, 11:30

Ruhrgebiet hat geschrieben:Hannes, schon im Grundstudium katholischer Theologie lernst du, dass Gott die Erde nicht in sechs Tagen erschaffen hat.
Ruhrgebiet - unter uns gesagt: Im Grundstudium Evangelische Theologie lernt man das auch. Aber sagen Sie's nicht weiter. Das muss ja nicht jeder wissen.

* * *

Außerdem: Die oben abgedruckten Zitate von Leber wurden als "Quatsch" bezeichnet. Wieso? Ich verstehe dieses Urteil nicht. Man kann darüber reden - klar. Aber wieso ist das "Quatsch" oder gar "Riesenquatsch"?

_
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#89 Beitrag von _ » 01.03.2010, 11:53

Cemper hat geschrieben:Außerdem: Die oben abgedruckten Zitate von Leber wurden als "Quatsch" bezeichnet. Wieso? Ich verstehe dieses Urteil nicht. Man kann darüber reden - klar. Aber wieso ist das "Quatsch" oder gar "Riesenquatsch"?
du brauchst das auch nicht zu verstehen, oder gar hinterfragen bzw. analysieren. einfach "glauben" reicht. verstehste? :wink:

mit heilsnotwendigen grüßen,
_

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#90 Beitrag von agape » 01.03.2010, 12:01

@ _ ;) :lol:

Da "Cemper", wie er stets betont, ja nun nicht Mitglied der NAK sei, - nur seine Schwiegermutter - ( ;) ) - möchte ich unserem geneigtem Herrn C. gerne folgendes empfehlen:

1. Fragen Sie bitte Herrn Dr. R. Kiefer (auch er kennt die ev-luth. Theologie)
und/oder
2. lesen Sie bitte in der einschlägigen Theologie unter der Begriffen "Erbsünde", Fundamentaltheologische Abhandlungen zu Sünde und Erkenntnis, etc.
und eventuell noch bei Ditfurth
"Der Geist fiel nicht vom Himmel"

;)

Cemper, Sie Hund! :lol: :lol: :lol:

Lieben Gruß aus einem nicht heilsnotwendigen Raum,
Maria ;)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
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