Wort zum Monat

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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#61 Beitrag von agape » 02.09.2009, 07:32

:lol:

Da fehlt jetzt wieder der Drache, der Teufel, Gretel , Polizist und der Kasper... ;)

"Der Mordsgeist bekam das Knäblein Jesu nicht und der Geist von unten bekommt auch die Braut nicht."

8)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Dieter

#62 Beitrag von Dieter » 02.09.2009, 07:35

agape, Du hast in der Aufzählung noch den Räuber vergessen. Nee, nee, nee. Was ist denn das für ein Theater. Nee,nee,nee ...

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agape
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#63 Beitrag von agape » 02.09.2009, 07:48

Also wieder ganz ernst:
Im Gegensatz zu Leber hat Bischoff das "Knäblein" mit Jesus Christus [richtigerweise] in Verbindung gebracht.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Dieter

#64 Beitrag von Dieter » 02.09.2009, 08:11

In diesem Fall wohl - nach heutiger NAK-Auslegung - wohl schon. Heißt das jetzt, er war seiner Zeit voraus oder die heutige NAK ist on the way back to the roots? :lol:

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agape
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#65 Beitrag von agape » 02.09.2009, 08:27

Bischoff hatte viele "Begeisterte" um sich herum, die auf ein herrliches Ende zu Bischoffs Lebzeiten warteten.
Heute sieht das anders aus. Da gibt es offen "Unzufriedene" und "Flüchtige", die bei der Stange gehalten werden *müssen*.
Deswegen wird dort jetzt auch gesagt, dass das Knäblein diejenigen sind, die auf die Verheißung des Herrn warten.
Im Grunde ist klar, dass Leber Bischoff spricht und Bischoff Krebs sprach.


Es tut mir nach wie vor wirklich unheimlich Leid, dass die NAK diesen Weg genommen hat. Und ich hoffe auch immer noch, dass Sepers` Prognose nicht so hart ausfällt. Aber das liegt in einem großen Maße an der Führung der NAK selbst, man kann die fundamentalistischen Tendenzen nicht einfach der Basis als deren "Kernproblem" unterjubeln. ("Niehaus-Geschädigtes Prekariat") So geht das nicht, das weiß die KL auch, aber sie ändert es nicht, das ist m.E, ihr ganz großer schwerer Fehler. Auch wenn da soziologisch was dran ist, der Wind hatte sich bereits gedreht, da beharrten die eisernen Kräfte der KL auf ihren gewohnten Erfolg.
Was passiert wird man demnächst noch mehr erkennen: Der Dualismus wird stärker, die Innen- und Außenwelt wird klarer umrissen. Das wird die neue "Profilschärfung" dieser Gemeinschaft, auch wenn das manche nicht wahrhaben wollen.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
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#66 Beitrag von dietmar » 02.09.2009, 10:25

Es tut mir nicht Leid um die NAK,agape.Sepers Prognose wird eintreffen...
Ich selbst bin in einer Sekte aufgewachsen und wurde so erzogen.Lange habe ich in dieser Gemeinschaft sehr aktiv mitgearbeitet.Aus etwas Distanz erkenne ich deutliche Sektenmerkmale noch heute.Ohne Hass konnte ich mich aus dieser Gemeinschaft lösen,wenngleich es unangenehmer Erfahrungen bedurfte.Manchmal wundere ich mich,daß ich so lange gebraucht habe um zu erkennen...Nun möchte ich mich nicht in Vorwürfen ergiesen,auch mir selbst gegenüber nicht.Deshalb schmunzele ich viel,habe kein Mitleid mit der Nak,kein Selbstmitleid,mache mich auch mal lustig über die Nak,damit auch über mich und die Zeit,in der ich ihr angehört habe.Eine Form der Verarbeitung,der Distanzierung.Im Laufe der Zeit alles weglachen :lol: G Dietmar

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agape
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#67 Beitrag von agape » 02.09.2009, 10:44

Da kommt immer wieder meine "ökumenische Ader" durch: ;)

Wenn eine Kirche auf eine andere blickt,
schaut sie denselben Leib Christi,
deren Teil sie selbst ist;
sie blickt auf sich selbst.


William Dow (Albury-Apostel)


Allerdings möchte ich auch nicht verhehlen, dass es bei der NAK mehr als fraglich ist, ob man es, wie du eben schon angedeutet hast, mit einer christlichen Kirche zu tun hat(te). Eine schlimmere Härte gibt es doch kaum noch, sich in einer "Kirche" zu wähnen, die letztlich keine ist. Wobei der Kirchenbegriff es ist, der die "Getauften zum Leib Christi" werden lässt. Aber auch diesen Faden wird sich die NAK beim neuen Katechismus abschneiden. ES IST IHR PROBLEM! TROTZDEM EINE HORRORVORSTELLUNG!
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
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Nach D.Sölle

Philippus

#68 Beitrag von Philippus » 02.09.2009, 11:38

dietmar hat geschrieben:Es tut mir nicht Leid um die NAK, agape. Sepers Prognose wird eintreffen...
Möglich, daß Herr Sepers über kurz oder lang Recht behält. Aber die Wohlfühlgemeinde wird sich sicher noch ein wenig halten. - Es ist wohl so etwas wie eine Verklärung der Vergangenheit in dieser 'Wohlfühlgemeinde', die mir wie ein Stein im Magen liegt (manchmal), aber 'leidtun' ist anders ... irgendwie ...
Weglachen kann ich jedenfalls noch nicht. :roll:

Aber ich bin froh, daß die Zeit nicht nur Wunden heilt, sondern manchmal einfach nur vergeht. Für mich habe ich das zugelassen und fast unbemerkt (m)einen Weg gefunden; ohne Selbstmitleid, ohne Vorwürfe gegen mich oder andere weiterhin Christ zu sein, Gottesdienste auch und gerade in einer anderen Gemeinschaft zu besuchen und an meinen/unseren Gott zu glauben.

Es soll ja sogar möglich sein, daß Angehörige mehrerer christlicher Gemeinschaften friedlich unter einem Dach miteinander auskommen und leben (und wie gerne!); dann ergibt sich vieles ganz von selbst. :wink:

Liebe Grüße in die Runde - Frank

shalom
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#69 Beitrag von shalom » 02.09.2009, 16:51

aus dem Dienen des Stp. Dr. Wilhelm I. in Bonn hat geschrieben:
Da ist die Rede von der „Sonnenfrau,“ so wird es allgemein bezeichnet, das ist die Frau mit der Sonne bekleidet. Ein ganz besonderes Bild, das auch schon ganz verschieden gedeutet worden ist bis in die heutige Zeit hinein.

Wir beziehen dieses Bild auf unsere Zukunft, auf den Tag des Herrn, auf die Wiederkunft Christi.

Die „Frau“, das steht für alle, die in einer gewissen Weise eine Beziehung haben zu Jesus Christus. Also gläubige, fromme Christen, solche, die aber nicht nur „Namenschristen“ sind, sondern, die sich wirklich ernsthaft bemühen nach dem Willen Jesu Christi zu handeln, das Evangelium also in ihr Leben einbauen.

Und dann geschieht etwas Besonderes, das wird hier näher bezeichnet: „Diese Frau ist schwanger“ und dann heißt es: „Es wird ein Kindlein geboren, ein Knabe.“ Von diesem Knaben heißt es ganz einfach: „Er wird entrückt zu Gott und seinem Thron.“

Um diesen Knaben, um dieses Knäblein – so haben wir es früher bezeichnet – da geht es! Denn das ist das Bild derer, die entrückt werden, die am Tag des Herrn dabei sind, die angenommen werden vom Herrn. Und das ist unser Ziel, das ist unser Streben und das möge neu wieder der „Mittelpunkt des Gottesdienstes“ sein. Soll aber auch unsere Herzen neu erfüllen. Darum geht alles, dass wir zu diesem Knäblein zählen!

Diese Frau, die hier geschildert wird, das ist die Hülle. Das sind gläubige, fromme Christen. Wer das im Einzelnen ist, wer dazu gehört, das ist eigentlich zweitrangig.

Das Bild, das uns hier überliefert wird in der Heiligen Schrift. Wir wollen uns keine Spekulationen leisten… .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

unter dem Dienen des Stammapostelamtes kann man sich so richtig nach Herzenslust wohlfühlen. Nun ja, es waren ja auch ausnahmslos nur Wohlfühlgemeinden eingeladen worden. Es mag zwar untheologisch schon total schlüssig sein, wenn das Stammapostelamt die neue Botschaft in die neuapostolische Glaubenswelt setzt: „Die Braut ist das Knäblein“ (so haben es die frühren Stammapostel bezeichnet, während der heute amtierende Stammapostelamtsinhaber ganz modern von einem „Knaben“ spricht. Ein Fall von neuapostolischer Homilie und Stp. Dr. Wilhelm der erste oikonomische Homiletiker?

Gerade nakribische Stammapostel wollen sich nämlich keine „Spekulationen“ leisten… . Schon mal gar keine zweitrangigen über Frauen, Schwangere und Bräute. „Ein ganz besonderes Botschaftsbild, das auch schon ganz verschieden gedeutet worden ist bis in die „Endzeit“ von neuapostolischen Stammaposteln hinein“ (na-türlich rein schlüssig untheologisch).
aus dem Dienen des Dap. Jean-Luc unter Stp. Wilhelm I in Bonn hat geschrieben:
Es ist so, ich habe so einen einfachen Glauben, kompliziert kennen wir nicht. Aber mit dem kann ich leben, mit dem kann ich was anfangen. Liebe Geschwister, wenn wir die Gedanken des Stammapostels auf uns wirken lassen: Den Teufel gibt’s noch, er hat es auf mich abgesehen, ich weiß jetzt, was er von mir will, ich weiß jetzt, warum so manches geschehen ist, nur dass die Freude weg ist, die Einheit und die Glaubenssicherheit. Wenn wir alle das mitnehmen, können wir was anfangen in den nächsten Tagen. Amen.

Ja, kompliziert kennen Bezirks- und Stammapostel angeblich nicht. Die beiden neuapostolischen Abgesandten auf dem Studientag in Frankfurt zeichneten jedoch ein etwas anderes Selbstbild vom Apostelamtsköper als Dap. Jean-Luc vor der Bonner Wohlfühlgemeinde. Auf dem Studientag äußerten sich die NaK-Abgesandten so: „Der aus dem „kleinbürgerlich-westfälischen Raum“ stammende, „wenig eloquente“ Stammapostel Niehaus habe die Lehre stark vereinfacht und gegen andere Kirchen „Schmähschriften“ verfasst. …Die Liturgie sei unter ihm ärmer geworden und die Apostel wären seit ihm noch stärker wortzentriert zur Sache gegangen. Dies habe zur Verarmung beigetragen“ und jetzt würde alles besser ([->CID / Studientag]). Raus aus der Sektenecke rein in die Oikonomie.

Wer kann etwas mit der Homiletik des Stammapostelamtes anfangen in den nächsten Tagen, dass die Braut das Knäblein ist, das jetzt na-amtlich als Knabe zu bezeichnen ist?

Das neuapostolische Paradeorchester möge jetzt noch bitte eine Zugabe machen und „Fluch der Nakribik“ spielen. Danke, danke danke.

Kompliziert kennen wir nicht:mrgreen: .

shalom

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evah pirazzi
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#70 Beitrag von evah pirazzi » 02.09.2009, 17:23

shalom hat geschrieben:
aus dem Dienen des Stp. Dr. Wilhelm I. in Bonn hat geschrieben:
Da ist die Rede von der „Sonnenfrau,“ ...
Die „Frau“, das steht für alle, die in einer gewissen Weise eine Beziehung haben zu Jesus Christus.
Die Braut ist das Knäblein
Ein Fall von neuapostolischer Homilie und Stp. Dr. Wilhelm der erste oikonomische Homiletiker?

Raus aus der Sektenecke rein in die Oikonomie.
*oinkoink*

Da möchte man sich doch spontan zum Fernstudium an der Ferkultät der Mehlbox-Hochsuhle Natternbusch anmelden, damit man auch in Zukunft noch mitreden, bzw. überhaupt verstehen kann, was da frisch von dem Thron des Lammes verkündet wird - bei den vielen "oiks" und "oinks"

(Ich sage nur: Schweinegrippe!!)

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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