Wort zum Monat

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Lobo

Re: Wort zum Monat

#171 Beitrag von Lobo » 01.06.2010, 08:16

Juni 2010
...was der Herr in seiner Kirche heute gibt... ...zum Beispiel der Friede. Dort, wo das göttliche Leben offenbar ist und wo man sich für den Herrn entschieden hat, da ist Frieden die Fülle...
Hüstel... :shock:
Der Mann kennt einfach die Niederungen seiner Gemeinden nicht. :x

shalom
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Re: Wort zum Monat

#172 Beitrag von shalom » 01.06.2010, 12:03

[urlex=http://www.nak.org/de/glaube-kirche/wort-zum-monat/article/16751/][ = > Aus einem Stammapostelgottesdienst als Wort zum Juni 2010 ][/urlex] hat geschrieben: Gaben in Fülle

…Beim Herrn ist immer die Fülle des Segens. Es möge auch die Fülle an Gnade immer da sein, sodass alles beseitigt werden kann, was an Fehlern, an Unvollkommenheiten und Schwächen vorhanden ist… .

…Wir wollen aus dem Gesagten die rechten Schlussfolgerungen ziehen, dass wir uns wieder für den Herrn entscheiden… .

Werte Gaben in heilsnotwendiger Fülle der Erkenntnis des Stammapostelamtes,

…Beim Herrn ist immer die Fülle des Segens. Es möge auch die Fülle an Gnade immer da sein, sodass alles beseitigt werden kann, was an Fehlern, an Unvollkommenheiten und Schwächen vorhanden ist…. Und trotzdem haben unsere Apostel wie lauter Don Quijotes gegen jede Menge Schrumpfsakramente zu kämpfen! Ein Hoch auf unsere schwer bepackten Segensträger mit Füllhörnern von Opfern ihrer wohlfühlgehörnten Gemeinden.

Die „Botschaft“ war auch so eine "Gabe" aus dem na-amtlichen Füllhorn. Und dann gebar die Fülle die Antibotschaft, das Gottesurteil. Momentan lebt die neuapostolische Christenheit in der Periode der Glaubensscheiterhaufenfülle. Die Fülle des neuen Glaubens der BaVi-Apostel lässt weiter auf sich warten, von der Fülle der Entscheidungen der Kapstädter Apostelversammlung „I.A.M.-2010®“ gar nicht zu reden. Wie schon gesagt: „…Wir wollen aus dem Gesagten die rechten Schlussfolgerungen ziehen, dass wir uns wieder für den Herrn entscheiden… :wink: .

Manchmal gibt es „Gaben“ in Fülle, die gibt es gar nicht.

shalöm

Heinrich

Re: Wort zum Monat

#173 Beitrag von Heinrich » 01.06.2010, 12:15

die rechten Schlussfolgerungen ziehen, dass wir uns wieder für den Herrn entscheiden… .
Bon jour, Shalom.

Puuh, das gab es ja nun auch noch nicht. Eine recht doppeldeutige Aussage, oder :?:

Wenn man sich für den Herrn und Meister – Jesus Christus – entscheidet, muss man sich ja wohl zwangsläufig gegen Gebietskirchenpräsidenten usw. usw. entscheiden. Oder habe ich da wieder einmal etwas falsch verstanden :?:

Herzliche Grüße aus dem Süden :D
Heinrich

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evah pirazzi
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Re: Wort zum Monat

#174 Beitrag von evah pirazzi » 01.06.2010, 21:23

...der [b]Kopist [/b]aus einem Gd Stap Lebers, direkt in die Monatslosung für Juni hinein... hat geschrieben:Sehen wir einmal hinaus in die Welt. Da gibt es auch Frieden, aber ist das Frieden in der Fülle?
...
Wir wissen alle, dass Freude nie recht dauerhaft ist. Wenn man sich dem Herrn zuwendet, unter das Wort vom Altar kommt, wenn uns das göttliche Leben durchpulst, dann herrscht Freude die Fülle, dann ist da ein Überfluss.
Gibt es sie immer noch, "die Welt da draußen"? Ich dachte, das gehörte zu den abgeschafften Formulierungen? Aber natürlich, klar, der Meister darf die Form zerbrechen...
...

So, so, der Stammapostel meint und sagt, dass "unter dem Wort vom Altar" der Zustand überflüssiger Freude erreicht wird.... :shock:

Wo er recht hat, hat er recht -
unser allerhöchster Knecht,
meint es gut, macht es schlecht.
Echt!!

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Lobo

Re: Wort zum Monat

#175 Beitrag von Lobo » 01.08.2010, 14:15

August 2010
...bringen die Glaubensartikel nicht zum Ausdruck, wie wir zu anderen christlichen Überzeugungen stehen... ...Wir können nicht ausschließen, dass Gott im Einzelfall auch außerhalb der von uns erkannten Ordnungen wirkt...
Es bleibt alles wie gehabt; es wird weiter rumgeeiert -! Bild

_

Re: Wort zum Monat

#176 Beitrag von _ » 01.08.2010, 14:45

Aktuelles Wort zum Monat hat geschrieben:Die ersten drei Artikel entsprechen dem so genannten „Apostolikum“, ...
Äh, nein? Weil da nämlich was fehlt?! Wer schreibt diesen Quatsch eigentlich? :roll:
Wilhelm Leber
Achso. :shock:

shalom
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Re: Wort zum Monat

#177 Beitrag von shalom » 01.09.2010, 17:13

[urlex=http://www.nak.org/de/glaube-kirche/wort-zum-monat/article/16885/][ = > Lebers Wort zum Monat für September 2010 ][/urlex] hat geschrieben:
Der Bund Gottes und sein Gesetz

… Dann gab er die Zusage: „… und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“ (Jeremia 31,33). Damit ist der Bund des Heiligen Geistes gemeint… . Das Volk Israel im Alten Testament hatte ein Gesetz, die Zehn Gebote, und weitere vom Herrn gegebene Richtlinien. Die waren in Stein gemeißelt. In dem neuen Bund, den der Herr mit uns gemacht hat, ist das anders:

Der erste wichtige Punkt ist das Gesetz der Liebe. …Wenn wir den Herrn wirklich lieb haben, dann wollen wir ihn nicht enttäuschen. Wir wollen mit ihm Gemeinschaft haben und ihm nahe sein. Dann bringen wir auch unsere Opfer.

Da ist das Gesetz des Glaubens.

Das Gesetz der göttlichen Gnade. In der Heiligen Schrift heißt es: „Den Demütigen schenkt Gott Gnade.“

Das Gesetz der Vergebung; der Herr Jesus hat zu seinen Aposteln gesagt: „Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben.“ Wenn wir uns zu den Aposteln halten, erleben wir die Sündenvergebung.

Das Gesetz der Hoffnung… .

Alle diese Gesetze sind in unsere Herzen geschrieben… .

Werte Verbündete Gottes und all ihr Gesetzestreuen,

wir wollen die Gebötlein und die Glaubensartikel nicht vergessen, denn das ist der Bund, den der Stammapostel mit uns gemacht hat. Er ist unser Stammapostel, und wir sind sein Volk.

Mir dreht sich jedes Mal der Glaubensmagen herum, wenn ich so einen nakademischen Blödsinn lese. Mittlerweile dürfte das na-amtliche Sammelsurium an offiziellen Richtlinien der Anzahl der jüdischen Vorschriften in nichts nachstehen. Überlieferte Jesulehre berichtet von Gott der sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“. Was für ein neuer Bund, was für ein Gesetz! Und die Apostelspatzen auf den theologischen Dächern pfeifen drauf.

All diese Gesetze sind in unsere Herzen geschrieben. Sündenvergebung bei den Aposteln – ansonsten Schrumpfsakramente. Das mit der neuapostolischen Demut ist eine heikle Sache, insbesondere wenn die Opfer für Gott bei den lieben Aposteln landen :wink: .

shalöm

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Re: Wort zum Monat

#178 Beitrag von Comment » 01.09.2010, 20:48

... der Herr Jesus hat zu seinen Aposteln gesagt: „Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben.“
In der Bibel - Johannesevangelium, Kap. 20 - steht, dass Jesus den vorstehenden Satz zu den Jüngern sagte.

Gut, diese hatte Jesus zuvor einmal auch ('auch' steht an der Stelle in der Bibel!) Apostel genannt.
Kann man deshalb davon ableiten, dass Jesus damit für alle Zeiten solche kirchlichen Amtsträger angesprochen hatte, die heutzutage genau diesen Titel 'Apostel' gem. Verleihung durch ihre Kirche tragen?

Das ist doch weit hergeholt.

Wer das aber dennoch tut, muss sich sagen lassen, dass die damals so angesprochenen Jünger 'auch' Juden waren. Mit gleicher Logik, wie sie für 'Apostel' gelten soll, müßten dann auch alle 'Juden' für alle Zeiten als durch Jesus in gleicher Weise angesprochen gelten. Das anzunehmen, wird niemandem wirklich einfallen - gut, dann muß man aber auch sagen, dass der exklusive Anspruch unsinnig ist, den heute sich Apostel nennende Männer aufgrund jener Jesu-Aussage allein für sich reklamieren!

Oder, wie seht Ihr das?

Com.

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Andreas Ponto
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Re: Wort zum Monat

#179 Beitrag von Andreas Ponto » 04.09.2010, 17:52

Wird hier nicht das eine gesagt, ohne das andere auszuschliessen?
Ich weiss, dass die NAK das anders sieht.

Aber sie muss sich, neben allen christlichen Kirchen, die Frage gefallen lassen:
Wer ist Apostel, wer ist Gesandter, wer ist Jünger des Herrn?
Wer hat dementsprechend Auftrag, Vollmacht und Autorität?

"Bin ich andern nicht ein Apostel, so bin ich doch euer Apostel; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem HERRN." 1. Kor. 9,2

Der Name oder ein Wort zum Monat machen es sicher nicht aus.

Das NT benennt so viele, die seine Jünger sind. Und der jeweilige Schreiber tat es doch nur in der Niederschrift einer persönlichen Auffassung, Erkenntnis und Überzeugung. Und davon gab es damals schon viele, wie die einzelnen Schriften des NTs selbst in sich belegen.

tergram

Re: Wort zum Monat

#180 Beitrag von tergram » 04.09.2010, 17:57

Ja. Daher kann nur dieser Maßstab gelten:

Matthäus 7, 20 ff Darum: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

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