Wort zum Monat

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

Re: Wort zum Monat

#161 Beitrag von Adler » 21.04.2010, 11:36

Hallo Tosamasi,

es geht hier nicht um Kritik um des kritisierens Willen, sondern darum dass heute das verworfen wird, was gestern noch als Wahrheit resp. Lehraussage galt! Eine Weiterentwicklung basiert grundsätzlich immer auf dem Vorherigen, ohne dieses zu verwerfen! Alles klar soweit? :wink:

LG Adler

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tosamasi
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Re: Wort zum Monat

#162 Beitrag von tosamasi » 21.04.2010, 11:56

Ich reagierte nur auf die Geschichte mit Neujahr. Da ging es nicht um Lehraussagen. :o
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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dietmar
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Re: Wort zum Monat

#163 Beitrag von dietmar » 21.04.2010, 14:26

aber um die Bedeutung des Neujahrs-gd. um die Bedeutung wie sie seither gepredigt wurde...
dann ist es doch völlig Wurscht welcher Wochentag der 1.1. ist.....wie so vieles völlig wurscht ist , was die BAV gewurschtelt hat.... :mrgreen:

Adler

Re: Wort zum Monat

#164 Beitrag von Adler » 21.04.2010, 14:40

Vielleicht hat die BAV ja auch beschlossen, den Neujahrstag ab 2011 auf den 02.01. zu verschieben. Man sagt uns ja schließlich nicht Alles - und das auch nur "tröpfchenweise" :mrgreen:

LG Adler

shalom
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Re: Wort zum Monat

#165 Beitrag von shalom » 02.05.2010, 07:47

[ => Glaube&Kirche / Aktuelles Wort zum Monat Mai ] hat geschrieben: Gottes Finger
… denn sie erkannten in dem Geschehen den Finger Gottes. Mit anderen Worten: Jetzt hat Gott eingegriffen, und hier können Menschen nichts mehr tun.

…Gibt es den Finger Gottes auch heute? Ich sage: Ja, auch heute greift der Herr ein. Wir alle können das erleben, wenn wir uns mit einem gläubigen Herzen dem Herrn nahen. Der Finger Gottes ist auch heute noch offenbar.

Zwei Beispiele möchte ich nennen: Manch einer ist einmal eingeladen worden, einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche zu besuchen und ist so mit dem Werk Gottes in Berührung gekommen. Darin sehe ich den Finger Gottes. Später ist man versiegelt worden und hat den Heiligen Geist empfangen. Auch das ist der Finger Gottes.

…Das ist der Finger Gottes in seinem Wort.

Wenn wir den Finger Gottes in dieser Weise erkennen und danach handeln, dann gibt das Glaubenserfahrungen.

Der Finger Gottes ist also überall zu finden, auch in der heutigen Zeit.

(Aus einem Gottesdienst des Stammapostels)

Werte „Finger Gottes“ von heute, liebe „Fingerwickler“ und all ihr „Befingerten“ 8),

Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte (2. Mose 8,15) .

Chor bitte: ACM 230 …“…Deiner Hände Werk sind wir…

In neuapostolischer Botschaftszeit – und die ist na-amtlich immer noch nicht überwunden - sind die Herzen der Stammapostels verstockt worden. Sie wollen die neuapostolischen Christen um den mahnenden Botschaftsfinger Gottes wickeln, doch Gott brachte mit seinem „Stinkefinger“ Klarheit (Gottes Finger bringt Klarheit) .

"Die Gabe des Heiligen Geistes hilft uns klarer zu sehen, Gutes von Schlechtem, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können". Wie beim Pharao an den Fleischtöpfen Ägyptens hatte Gott offensichtlich auch über die neuapostolischen Botschafter mit ihrer eigenen Botschaft den Daumen gesenkt. Was für eine Glaubenserfahrung von heute. Topnaktuell.

Ja, Gott bringt Klarheit - und wenn nicht -, dann tun es für Bezirksapostel halt auch befragte neuapostolische Gotteshaus- und Hofmathematiker und deren Wahrscheinlichkeitsergebnisse. „Da sprach Saul zu seinen Knechten: Sucht mir ein Weib, die einen Wahrsagergeist hat, dass ich zu ihr gehe und sie Frage. Seine Knechte sprachen zu ihm: Siehe, zu Endor ist ein Weib, die hat einen Wahrsagergeist (1. Samuel28,7) . In solchen Fällen haben Menschen ihre Finger im Spiel. „Wenn wir den Finger Gottes in dieser Weise erkennen und danach handeln, dann gibt das Glaubenserfahrungen. Der Finger Gottes ist also überall zu finden, auch in der heutigen Zeit“.

Das Läuten einer Kirchenglocke bereitet in der „Nacht auf dem Kahlen Berge“ dem nächtlichen Treiben ein Ende (Sinfonische Dichtung Mussorgskys). In einem, mit einem Bann belegten Dorf erheben sich Entschlafene und strömen wie ferngesteuert dem Gipfel des Felsens zu. Der Entschlafenenkult der neuapostolischen Bergspitze des Felsenamtes klingt ähnlich mystisch, zumal wenn mittlerweile Musik wie „Piraten der Karibik (aus einem Film mit lauter Untoten) oder auch wie 2010 in Rüsselsheim „Starwars“ bezirksneuapostolisch hoffähig gemacht sind. „Der Finger Gottes ist also überall zu finden, auch in der heutigen Zeit". Das Läuten einer Kirchenglocke kann mitunter auch heute noch dem neuapostolischen Treiben ein Ende bereiten. Nach manchem neuapostolischen "Gipfel" (Infoabend, F&A-Scheiterhaufen) muss man wie bei Mussorgsky feststellen, dass mit Glockenschlag mitunter nur ein Häufchen Asche übrig bleibt. Mancher fühlt sich wie verascht.

Schon die Bibel überliefert Warnungen und Wehrufe über religiöse Führungskräfte: „Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen“ und die Minze, Raute und allerlei Kohl verzehnen und sagen: „Dies sollte man tun und jenes nicht lassen (Matthäus 23,9) / (Lukas 11,37) .

Die Finger neuapostolischer BaVi-Amtsträger haben den Glaubenslebensweg mit ähnlichen Gebötlein gepflastert und grasen in auch immer wieder mal frei, um neuen Platz für neue na-amtliche Gebötlichen / Statuten / Glaubensvarianten (DNG) zu machen. Dabei lassen sie sich jedoch aber noch nicht einmal von den eigenen Gläubigen auf die Finger sehen.

Da kann man nur sagen: „Finger weg“.

Betet für Brinkmann (BfB)

shalöm

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Re: Wort zum Monat

#166 Beitrag von agape » 02.05.2010, 23:27

shalom hat geschrieben:
In neuapostolischer Botschaftszeit – und die ist na-amtlich immer noch nicht überwunden - sind die Herzen der Stammapostels verstockt worden. Sie wollen die neuapostolischen Christen um den mahnenden Botschaftsfinger Gottes wickeln, doch Gott brachte mit seinem „Stinkefinger“ Klarheit (Gottes Finger bringt Klarheit) .

"Die Gabe des Heiligen Geistes hilft uns klarer zu sehen, Gutes von Schlechtem, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können".
Sei es Zufall oder nicht -in diesem Zusammenhang ist es interessant,
dass am 6.7.1960, an jenem Tag, als Stammapostel Bischoff starb,
die Herrnhuter Tages-Losung folgendermaßen lautete:

Gott sprach: Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter;
hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!

Hiob 38,11

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!
Lehrtext: Johannes 6,20


In zwei Monaten jährt sich der Todestag Bischoffs zum 50. Male.
Die einen gehen ihren Weg und schweigen,
die anderen "fürchten sich nicht".
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Cemper

Re: Wort zum Monat

#167 Beitrag von Cemper » 03.05.2010, 09:43

Und die Losung für heute lautet:

Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort.
Jeremia 7,3

Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
1 .Johannes 4,19

Also - bessert euch und seid lieb. Das schließt auch ein, dass ihr mit eurer Ex-Kirche freundlich umgeht.

Cemper

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Re: Wort zum Monat

#168 Beitrag von agape » 03.05.2010, 09:58

Frère Cemper,

wer, wie Sie im Moment, mit einem versöhnlichem Wort kommt - wie diesem hier-
geprägt von göttlicher Ermahnung zur Liebe,

wird IMMER im christlichen und überchristlichen Dialog gewinnen.
Er ist damit immer auf der "richtigen" Seite.
Kompromisslos in der Liebe und wahrhaftig im Denken.

Aber ausgerechnet das (!) wird von vielen in ihrer "Kirche" angemahnt und zu Recht gefordert.
Und auch besonders in diesem Zusammenhang.
Das wussten Sie aber schon.

Wie sieht der Imperativ aus, den Sie dieser "Zielgruppe" zugedenken?

Mit besonderen Grüßen,
agape
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Cemper

Re: Wort zum Monat

#169 Beitrag von Cemper » 03.05.2010, 10:29

Werte Glaubensschwester,

bei den ersten beiden Absätzen bin ich etwas skeptisch. Liebe ist ja der Bereich oder das Gebiet mit besonderen Verletzungsgefahren. Die beiden folgenden Absätze habe ich "nicht ganz verstanden". Helfen Sie mir liebevoll.

C.

Philippus

Re: Wort zum Monat

#170 Beitrag von Philippus » 03.05.2010, 10:50

Neuapostolische Kirche im Ruhrgebiet hat geschrieben:Gott bringt mir Klarheit.

Die Gabe des Heiligen Geistes hilft uns, klarer zu sehen, Gutes von Schlechtem, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können.
Das sehe ich auch so.

Liebe Grüße in die Runde
Frank

PS: Wenn Cemper uns auffordert, lieb umzugehen, kann damit auch ein eventuelles Weggehen gemeint sein?

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