Visionen 2010/2014

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#21 Beitrag von shalom » 27.02.2009, 22:04

[->Wikipedia]
Führungsstil
Führungsstil ist die Art und Weise, wie ein einzelner Vorgesetzter seine Mitarbeiter führt.
1.) Eindimensionale Führungsstile:
• Autoritäre Führung
• Demokratische Führung
• Laisser-faire-Führung
• Autoritärer bzw. hierarchischer Führungsstil

2.) Zweidimensionale Führungsstile:
• Aufgabenorientierter bzw. sachorientierter Führungsstil
• Personenorientierter bzw. beziehungsorientierter Führungsstil

3.) Dreidimensionaler Führungsstil
• Situativer Führungsstil

4.) Der tradierende Führungsstil findet sich vor allem in Organisationen und Unternehmen der Vergangenheit:
Patriarchalischer Führungsstil: Das Leitbild des patriarchalischen Führungsstil ist die Autorität und die Güte des „Vaters in der Familie“. Die Untergebenen haben jederzeit Zugang zum Patriarchen und sind ihm zu Gehorsam verpflichtet. Der Herrschaftsanspruch des Patriarchen wird mit seinem Alters-, Wissens- und Erfahrungsvorsprung begründet, Konkurrenz hat er nicht zu befürchten. Der „Herr-im-Hause“-Standpunkt ist meist nicht mehr zeitgemäß, doch in einigen, meist mittelständischen und Familienunternehmen, durchaus noch anzutreffen.
Charismatischer Führungsstil: „Charisma“ bedeutet „Gnadengabe“, d. h., die als göttliche Fügung empfundene Fähigkeit, andere Menschen durch Ausstrahlungskraft zu führen. Von den Geführten kann jedes Opfer verlangt werden, ohne dass der Vorgesetzte ihnen gegenüber in irgendeiner Weise verpflichtet wäre. Die Untergebenen werden somit vom Vorgesetzten abhängig.
Autokratischer Führungsstil: Der Autokrat besitzt eine nahezu unbegrenzte Machtfülle und bedient sich eines streng gegliederten Führungsapparates. Der Untergebene ist zu unbedingtem Gehorsam verpflichtet. Der Autokratie fehlen die Wärme des Patriarchats und die Begeisterung des Charismas. Dieser Führungsstil wird auch als autoritärer Führungsstil bezeichnet.
Bürokratischer Führungsstil: Dieser Führungsstil betont das Reglement bzw. bürokratische Instanzen und Dienststellenbefugnisse. Präzise Beschreibungen der Stellenbefugnisse und Verwaltungsabläufe sind typisch. Eine beherrschende Führungsperson gibt es hier nicht. Vielfach erhalten die Mitarbeiter lebenslange Versorgungsansprüche. Diesem Führungsstil mangelt es an Flexibilität und Effizienz.

5.) Gruppenbezogener Führungsstil

6.) Führungsstil nach Blake Mouton
Werte DiskursteilnehmerInnen,

der Führungsstil nach „Blake Mouton“ beschreibt beispielsweise, dass die „Effektivität der Führung abhängig von der Beobachtung des Menschen und der Beachtung der Arbeitsleistung als Verhaltensgitter“ sei. Und schon bekommt das von Bap. Klingler ins Gespräch gebrachte „Menschenbild“ eine Kontur, was mit “Dienen und Führen“ ggf. bezweckt wird.

Hingegen ist ein „autoritärer bzw. hierarchischer Führungsstil beispielsweise bei Armeen mit Befehlstaktik vorherrschend. Der Vorteil des autoritären Führungsstils liegt in der relativ hohen Entscheidungsgeschwindigkeit, in der Übersichtlichkeit der Kompetenzen und in der guten Kontrolle. Daneben hat ein solcher Führungsstil auch, zumindest kurzfristig, einen verbessernden Einfluss auf die Arbeitsleistung innerhalb einer Organisationseinheit. Allerdings ist eine solche Leistungssteigerung nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Als Nachteil sind hingegen die mangelnde Motivation der Mitarbeiter, die Einschränkung der persönlichen Freiheit und die Gefahr von Fehlentscheidungen durch überforderte Vorgesetzte zu nennen. Außerdem kann es zu Rivalitäten zwischen den einzelnen Mitarbeitern kommen und neue Talente werden nicht entdeckt…“.

Da gibt es nun der neuapostolischen Apostel ihr Gottesbild, ihr Selbstbild, ihr Leitbild, ihr Menschenbild sowie auch noch ihre „Image-DVD“ (wie sie öffentlich gerne gesehen würden). Das alles hat mit Führung und Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Auch dass die Apostel ihren „alten neuapostolischen Glauben“ schon fast seit 10 Jahren auf dem Scheiterhaufen schmoren lassen (ähnlich lang wie es D&F gibt), zumal sie erst 2010 mit dem neuen neuapostolischen Glauben ausgestattet werden sollen, hat etwas mit „Führung“ zu tun. Im Zusammenhang gesehen ergeben auch solche Prioritäten ein neuapostolisches Bild, eine Züricher „Zusammenschau“ vom Führungsstil der amtierenden Apostel – ohne Ausnahme.

Beim na-amtlichen Führungsstil (der dem militärisch-bürokratischen wohl nicht unähnlich sein dürfte) stellt sich schon die Frage, wie der „auf Augenhöhe“ („ich bin okay – du bist okay)“ und gleichzeitig postulierter „Eigenverantwortlichkeit“ überhaupt funktionieren soll. Wenn man die Visionen der neuapostolischen Baumeister über ihr Werk betrachtet (eine alles überragende Kirche), fühlt man sich schon irgendwie an die Sprache der urbabylonischen Baumeister erinnert :wink:.

Heutige Apostel sehen von „mitteldeutschem Hoheitsgebiet“ aus Geistliche anderer Denominationen pauschal als gescheitert an (Magdeburg I). So ein, in die „Glaubenswelt gesetztes“ Bild vom „Nächsten“ hat für mich ganz eng etwas mit dem Führungsstil der zeitgemäß amtierenden Führungskräfte zu tun (wenn ausgerechnet auf „Augenhöhe“: „ich okay bin – die anderen aber nicht“).

Was für ein schulterngeschlossener „Führungsstil“ könnte so einem ambivalenten „Leitbild“ von „Dienen und Führen“ (V2010/V2014) wohl zugrunde liegen resp. am nächsten kommen?

Kurz vor dem EJT ist verstärkt mit solchen Interviews zu rechnen, wo Apostel plötzlich weiß machen wollen, dass für sie alles „okay“ wäre. Klingler klingt gut. Der ist für die Werbung (Mission) okay. Okay?

shalom
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Keine Sorge vor V2010/V2014. Für die Apostel wird alles wieder gut bleiben

shalom
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#22 Beitrag von shalom » 02.03.2009, 18:17

[Wort zum Monat März 2009]
Wie verstehen wir die Heilige Schrift?
…Abschließend will ich noch Folgendes betonen: Nach neuapostolischem Glaubensverständnis ist es dem Apostelamt gegeben, die Heilige Schrift auszulegen.

…es ist dem Apostelamt übertragen, die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisung im Glauben zu geben.

…Soweit meine Ausführungen zu diesem Thema „Wie verstehen wir die Heilige Schrift?“.
Wilhelm Leber
[->Leit-Bild-Interview]
Interview mit Bezirksapostel Klingler ("UF" Nr. 4, 20. Februar 2009, S. 24-29)

Es geht uns um das Zentrum des Evangeliums: "Du sollst Gott von ganzem Herzen lieben und deinen Nächsten wie dich selbst!" Es geht einfach ausgedrückt um die Grundhaltung: „Ich bin okay, du bist okay!" Konkret: Ist mein Nächster für mich auf Augenhöhe?
Werte DiskursteilnehmerInnen,

auch die „Botschaft“ war eine Vision und deren Protagonisten waren felsenamtsfest von sich überzeugt: „Ich bin okay – und der brav nachfolgt ist auch okay“. Auch heutige Visionen auf Basis des heutigen Katechismus (F&A) der neuapostolischen Apostel sind „okay“. Und exakt einen Tag nach dem Heimgang des alten neuapostolischen Glaubens 2010 – wenn der neue neuapostolische Glauben auf die Apostel ausgegossen werden wird – wird mit ihnen auch wieder alles „okay“ sein. Verwundert wird festgestellt werden können, dass alles wieder „okay“ geblieben ist. Kein Wunder! „Es ist dem Apostelamt übertragen, die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisung im Glauben zu geben.

Nach Inhalt und Form des Infoabends vom 4.12.2007 wie auch bei ihrem gleichzeitig propagierten Selbstbildnis kann man schlüssig nachvollziehen, dass neuapostolische Apostel von sich selbst überzeugt sind: „Ich bin okay".

Anlässlich des [->Entschlafenengottesdienstes vom 01.03.2009] berücksichtigte ich die zugehörigen Leitgedanken und würdigte die biblisch überlieferten und dort ins Feld geführten „Ich bin-Worte“ (Johannesevangelium). Nach neuapostolischem Selbstverständnis der amtierenden Apostel scheinen die „Ich bin-Worte“ auch auf heute lebende Apostel übertragen werden können („Ich bin okay“).

Wenn die heutigen Apostel ihren eigenen neuapostolischen Glauben (F&A) – und darin sind z. B. auch die Glaubensartikel enthalten –, schon seit fast 10 auf ihrem Scheiterhaufen langsam schmoren lassen, dann mögen sich die Apostel dabei „okay“ finden. Eigenverantwortlich ausgerichtete Gläubige – die da seit Jahren mit schmoren gelassen werden -, können das aber auch ganz anders sehen!

Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob Jesus zum Schächer sinngemäß sagt: „Ich bin okay und Du sollst auch okay sein“ – oder ob neuapostolische Apostel von sich sagen: „Wir sind okay“ (uns wurde übertragen die Deutung der Heiligen Schrift vorzunehmen, Dinge klarzulegen und Weisungen (Botschaften, Visionen) im Glauben zu erteilen) - und unsere treuen Geschwister sind auch okay.

Mit dem irdischen Kommunikationsansatz „Ich bin okay – Du bist okay“ können auch Kaffeefahrten, Hausierer und sonstige Vertreter erfolgreich (provisionell :wink:) operieren, ohne dabei unbedingt besonders nächstenlieb bei ihrer Beschäftigung im Marketing hervorzutreten. Und so hängt es auch auf geistlicher Ebene von Inhalten ab. Weder ihr eigener momentaner neuapostolischer Glaube (F&A-Katechismus) scheint den derzeit amtierenden Aposteln „okay“ zu sein, noch haben die abstimmungsberechtigten BAV-Apostel schon ihrem neuen neuapostolischen Glauben ihr "okay" gegeben. Okay :mrgreen: ?

Ungeachtet dessen scheint für die Apostel ihre doppelte Nulllösung „okay“ zu sein („Ich bin okay“). Für reine Stimmungschristen und Glaubenskonsumenten in einer Wohlfühlkirche von Bibeldilettanten dürfte das so auch „okay“ zu sein (mathematisch schlüssig un(theo)logisch).

Augen auf im Glaubensleben wenn neuapostolische Apostel wieder einmal versuchen mit der Botschaft (Vision) anzufangen von: „Ich bin okay…“ :wink: .

„Wir bekennen uns dazu: Gott und sein Werk sind uns heilig!“ shalom
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shalom
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#23 Beitrag von shalom » 05.12.2009, 13:09

[=>Kurzer Leitbildprozess]
nak-mitteldeutschland.de hat geschrieben: Senioren geben Rückmeldung zum Leitbild

Im Mittelpunkt der Entwicklung der Gebietskirche Niedersachsen steht die Vision 2010. Um die Senioren noch mehr in die Vision einzubeziehen, wurde das Seniorentreffen am 13. Juni 2009 in Buchhagen für eine Abfrage zum Leitbildprozess genutzt.

Die Resonanz auf den Fragebogen war groß; ca. 650 Senioren haben geantwortet… .

…Auch wird der Wunsch nach mehr Praxisnähe der Predigten geäußert. Das deckt sich ebenfalls mit den Ergebnissen der Resonanzgruppen.

...Die Seelsorge wird vom überwiegenden Teil einfühlsam und zugewandt erlebt.

…werden nun die Bezirksleitungen die Erkenntnisse mit den Vorstehern und Bezirksbeauftragten für die Senioren besprechen. Ziel ist, die Stärken zu festigen und die Entwicklungsfelder möglichst umgehend zu bearbeiten.

Werte Fragebogenaktionäre, liebe WohlfühlaktivistInnen, sehr geehrte Resonanzkörper,

rückmelde glaubensgehorsamst: Fragebogen-Aktion erfolgreich durchgezogen! Die (vor)gegebenen Antworten zu den 10 Wohlfühlgeboten des Leitbildes wirken sehr beschränkt. Mir vermittelt sich folgender senioriger Eindruck:
  • [=> 1.] Die 10 Wohlfühlgebote der führenden Apostel sind vielen Senioren gut bekannt.
    [=> 2.] Die 10 Wohlfühlgebote der führenden Apostel werden von Senioren verstanden und befolgt.
    [=> 3.] In den Wohlfühlgemeinden fühlen sich viele dank der 10 Wohlfühlgebote wohl oder übel wohl.
    [=> 4.] Senioren können von ihren Vorstehern und deren geistlichen Führern unheimlich wenig über den alten Glauben erfahren ("wir wissen's nicht") und auch vom neuen Glauben (DNG) haben sie noch keine Ahnung (der Info-Fahrplan gilt).
    [=> 5.] Den geistlichen Erfindern des Fragebogens war Barmherzigkeit / Ökumene so unwichtig, dass solche christlichen Elemente auf dem Fragebogen nicht als wichtig angekreuzt werden konnten.
    [=> 6.] Barmherzigkeit / Ökumene sind zum christlichen Wohlfühlen denn auch nicht sonderlich vermisst worden.
    [=> 7.] Die Senioren erleben überwiegend reine Wohlfühlgottesdienste ihrer geistlichen Führer.
    [=> 8.] Seelsorge im Sinne der Apostel ist Gottesdienst. Da ist Wohlfühlen formal und konsubstantiativ nach Dienstplan garantiert.
    [=> 9.] Um ausfallartig wieder richtig Missionieren zu können, scheinen viele Gemeinden ein Stückchen geöffnet worden zu sein.
    [=>10.] Die geistlichen Führer haben ihre Senioren effizient in ihre Variante von infomobiler Missionsarbeit eingebunden.
    [=>11.] Die Opfer, Gaben und Spenden der Senioren werden dank des neuen CFO optimal genutzt (Brautzubereitung / Rücklagenbildung).
    [=>12.] Der leit- und selbstbildnachfolgende Amtskörper wird in schlüssigster un(theo)logischer Verbindung zum jeweiligen Stammapostelamtsinhaber wahrgenommen (den Amtsrücknahmeverfahren sei Dank).
    [=>13.] In den Gemeinden der Apostel...sind alle des Winkes ihrer persönlichen Opfer&Segens=Entscheidungsträger gewärtig.
Dank dem tendenziösen Klangbild des Fragebogens bei „leiblichem Wohl mit einem Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen“ dürfte auf der NAKaffeefahrt der seniorige Resonanzkörper dem geistlichen Führungskörper eine aussagekräftige Erhebung zum Festigen der seniorigen Stärken und zum umgehenden Bearbeiten seniorenseitig aktenkundig gemachter na-amtlicher Entwicklungsfelder geliefert haben.

Nun, dann wird ja spätestens ab 2010 in der NaK-NS alles wieder gut bleiben… :wink: .

Sabbat shalom

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#24 Beitrag von evah pirazzi » 06.12.2009, 18:19

shalom hat geschrieben: „Ich bin okay – und der brav nachfolgt ist auch okay“.

Nun, dann wird ja spätestens ab 2010 in der NaK-NS alles wieder gut bleiben… :wink: .
Da bin ich mir auch ganz sicher. Erste Vorboten gibt es schon, die darauf hindeuten:

Am letzten Sonntag, während der Übertragung des Baps Klingler Gds aus Leipzig, wo es u.a. um den rechten christlichen Umgang, die Toleranz untereinander ging und dass es die Gottesdienstzusammenkünfte schon deshalb braucht, um das Miteinander zu üben etc., gab es deutlich hörbare Unmutsbekundungen eines Bruders über zwei hinter ihm sitzende Kinder, die ab und zu dezent Laut gaben. Zuerst dachte ich es handelte sich um wiedererweckte Zungenrede, weil Ausrufe wie "Anarchie" fielen. :wink:

Also, ich will mal sagen, wir sind auf einem guten Weg in die visionäre Wohlfühlkirche 2010 im "Nak-NS Gebiet", wenn auch die Punkte der Vision 2010 nicht vielen bekannt sind - die Ergebnisse der Senioren diesbezüglich halte ich für getürkt.

Auch der Wunsch nach Gesprächskreisen und Gesprächen nach dem Gottesdienst sind, wenn ich unsere Gemeinde betrachte, weder bei den Senioren, noch bei den Jüngeren gewünscht. - Warum? - Weil ausdrücklich keinerlei Kritik erwünscht ist, sondern nur ergänzend Aufbauendes und in Gesprächskreisen nur todlangweilige Themen wie: Vertiefung des letzten Baps-Gottesdienstes oder des letzten Gemeindebriefes angeboten werden. Daran hat einfach keiner Interesse.

Es ist schon so, wie Shalom es ausdrückt: "Ich bin okay – und der b(r)av nachfolgt ist auch okay".

Nikolausige Grüße -

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[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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#25 Beitrag von evah pirazzi » 06.12.2009, 22:34

Konzertmeister hat geschrieben: ...na da besteht ja noch viel Übungsbedarf -

Muß man in einer christlichen Kirche bei Gottesdiensten und Zusammenkünften überhaupt "üben"?


Mein Opa zitierte - wenn es ums Üben ging - immer aus Goethe's Werk:

...
Drum übe dich nur Tag für Tag,
Und du wirst sehn, was das vermag!
Dadurch wird alles Schwere leicht,
Dadurch wird jedes Ziel erreicht,
Und nach und nach kommt der Verstand
Unmittelbar dir in die Hand.
...

(die Worte eines Meisters)

Im Grunde übt man ja das ganze Leben lang - irgendetwas, oder nicht?

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

shalom
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#26 Beitrag von shalom » 07.12.2009, 15:15

    • Stammapostel erhöre uns

      Herrscher des Glaubens, erhöre das Lallen,
      lass dir die matten Gesänge gefallen,
      wenn dich dein Zion mit Psalmen erhöht!
      Höre der Herzen frohlockendes Preisen,
      wenn wir dir itzo die Ehrfurcht erweisen,
      weil unser Wohlgefühl befestigt steht!

      (frei nach dem Permanentadventsoratorium)
shalöm

simpel

#27 Beitrag von simpel » 07.12.2009, 16:00

Sehr nett.

Itzo könnte man allerdings, unter lyrischen Aspekten gesehen, befestigt durch festiglich ersetzen - der Hymnus wird dadurch für die Gemeinde singbar.

:wink:

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Re: Visionen 2010/2014

#28 Beitrag von shalom » 27.04.2010, 18:06

[color=red] [ => NaK- CH ] [/color] hat geschrieben: Woche 15/2010 (13.04.2010 / Schweiz)

Am Mittwochabend, den 7. April 2010, besuchte ich die kleine Gemeinde Ibiza (Spanien). Ich ordinierte einen Priester, für den wir besonders dankbar sind. Über zwei Jahre lang hatte diese Gemeinde keinen priesterlichen Amtsträger in der Gemeinde. Am Donnerstag waren wir in Valencia zum Gottesdienst, in einer der Powergemeinden... .

Botschaft
Gott nimmt uns so, wie wir sind. Er kennt unsere schwachen wie auch guten Seiten und segnet unsere guten Seiten. Sein Segen ist für uns Schutz und Führung in unserem Leben. An Gott glauben, sich heiligen und treu sein machen diesen Segen noch grösser!

Werte IbizianerInnen, liebe relightete / reloadedte NaK-CH-Powergemeinden und auch all ihr ganz normalen Gemeinden,

inmitten der na-amtlichen Hyperaktivitäten um Gemeindezusammenlegungen, Restrukturierungen (Bischoff-Druck verkauft / Ruhrgebietskirchentag abgesagt) und all die kultigen Visionen von überlebensfähigen Wohlfühlgemeinden (Erbsenzählerei für die mathematischen Modelle der bezirksapostolischen Zukuntsbefrager) ist es immer wieder schön glaubensmiterleben zu dürfen, was unter der Fuchtel von europäischen Gebietskirchenpräsidenten so alles möglich gemacht werden kann.

Während Kobersteins Lightglauben (den DNG gibt es ja immer noch nicht) in Rüsselsheim mühsam (relighted) werden musste (die Flugasche des abgefackelten alten neuapostolische Glaubens von unten drohte die na-amtliche Sicht aufs Selbstbild zu verfinstern) ist es für "Schattengotteskinder" (im Schatten der aschespendenden BaVi-Apostel) ein Trost mitzubekommen, dass es europäisch administruierte und auch geistlich geführte „Powergeinden“ gibt, deren (Akku niemals schlapp macht) sowie es Gemeinden mit „Lichtesgotteskindern“ gibt, denen zwei Jahre lang ohne priesterliche Amtsträger die Schließung erspart geblieben war.

BfB (Betet für Brinkmann)

shalom
Ps.: Was für ein ökumenischer Impetus in der Botschaft: " Gott nimmt uns so, wie wir sind. Er kennt unsere schwachen wie auch guten Seiten und segnet unsere guten Seiten. Sein Segen ist für uns Schutz und Führung in unserem Leben. An Gott glauben, sich heiligen und treu sein machen diesen Segen noch grösser!". Kaum zu glauben, dass Dap. Fehlbaum das selber glaubt, was er da so predigt... :wink: .

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agape
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Re: Visionen 2010/2014

#29 Beitrag von agape » 29.04.2010, 00:10

Das :arrow: Ab-zieh(-seh)bild wird langsam für manchen klarer.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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Re: Visionen 2010/2014

#30 Beitrag von dietmar » 29.04.2010, 05:58

Ist etwas anderes zu erwarten????
lG Dietmar

Erklärungen siehe Sepers u.a.

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