Godi für Lehrkräfte

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shalom
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Godi für Lehrkräfte

#1 Beitrag von shalom » 25.11.2008, 10:49

[->Gottesdienst für Lehrkräfte]
Dortmund. Die Lehrkräfte in der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen standen am 16. November 2008 im Mittelpunkt

„Heute seid ihr wichtig“, begrüßte Bezirksapostel Armin Brinkmann…

Schon zu Beginn der Predigt stellte Bezirksapostel Brinkmann heraus, wie wichtig Kinder sind. Es sei der Wille Gottes, dass jedes Kind erhalten bleibe. Schon Jesus habe vor den Gefahren der vielen Geister gewarnt, die Kinder verführen wollten: „Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt“ (Lukas 17,2).

„Wir werden die Welt nicht verändern, aber alles dafür tun, um die Kinder zu bewahren“, gab der Bezirksapostel den Lehrkräften mit.

Hab Acht auf die Lehre
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus 1. Timotheus 4,16: „Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! Denn wenn du das tust, wirst du dich selbst retten und die, die dich hören.“

„Wenn die Inhalte in Teilbereichen nicht mehr in zeitgemäß sind, dann habt Acht auf die Lehre und setzt neue Schwerpunkte.“ Eine Projektgruppe bei der Neuapostolischen Kirche International unter Leitung von Bezirksapostelhelfer Mark Woll (Neuapostolische Kirche Kanada) wird bald mit einer Überarbeitung der Materialien für die Unterrichte beginnen.

In den Unterrichten würden die Grundlagen für den weiteren Werdegang als mündiger neuapostolischer Christ gelegt. Darauf würde in den Jugendstunden und Gottesdiensten aufgebaut. Es gehe daher nichts ohne dieses Fundament, das die Lehrkräfte in den Unterrichten vermittelten und legten.
Habt acht!

Rührt euch!

shalom
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#2 Beitrag von shalom » 25.11.2008, 11:34

[->Gottesdienst für Lehrkräfte]

Am 16.11.2008 waren halt mal die so genannten „Lehrkräfte“ wichtig :wink: .

„Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre..“

Wenn, wie bei der fulminanten neuapostolischen Entwicklung (steiler Aufstieg – Botschaft – tiefer demografischer Fall) klar wird, wie temporär speziell die neuapostolische Glaubenslehre sein kann, sollte man schon etwas mehr acht haben. Leider hilft der veraltete neuapostolische Glauben in solchen Momenten nicht weiter und den neuen neuapostolischen Glauben soll es erst 2010 geben. Zwischenzeitlich gelten halt mehrere Varianten von wortkirchlich gepredigter Jesu- und Apostellehre gleichzeitig.

Inmitten des permanenten amtskörperlichen Umstrukturierungsprozesses muss man als Laie zumindest versuchen, den Überblick behalten zu wollen, da heute schon wieder alles anders als wie gestern sein kann. Stammapostel Fehr lehrte z. B. in UF vom 5.4.97: „Apostel Paulus schrieb an Timotheus: ‚Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören.‘ (1.Timotheus 4,16).- Das ist keineswegs nur ein Wort für die Amtsträger; es gilt uns allen. Wir wollen acht haben auf uns selbst. Das ist sehr nötig. Wir kennen uns doch und wissen, wie nötig es ist, daß wir auf uns selbst acht haben. Und dann muß man eben so acht haben auf die Lehre,...”.

Die Gläubigen sollen also acht auf die Lehre haben. So wie sich Jesus und die Urapostel mit dem alten Testament gegen religiöse Egoisten verteidigten (das neue Testament war noch nicht erfunden), so können heutige Christen die gesamte Hl. Schrift als Maßstab an die verschiedenen neuapostolischen Varianten anlegen („dann muss man eben so acht haben auf die Lehre“). Die Bibel warnt in z.B. in Jeremia 18, 18 wie folgt:
„Aber sie sprechen.....; denn die Priester können nicht irren im Gesetz, und die Weisen können nicht fehlen im raten, und die Propheten können nicht unrecht lehren! ....“.
Im 23.ten Kapitel, Vers 11 steht: „Denn beide, Propheten und Priester, sind Schälke; und auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der Herr.
In den Versen 16 und 17 ist zu lesen: „so spricht der Herr Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen. Sie betrügen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des Herrn Munde. Sie sagen denen, die mich lästern: „Der Herr hat‘s gesagt, es wird euch wohl gehen“; und allen, die nach ihres Herzen Dünkel wandeln, sagen sie: „Es wird kein Unglück über euch kommen.
Des weiteren berichten die Verse 21, 25, 31-32: „Ich sandte die Propheten nicht, doch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, doch weissagten sie“. „Ich höre es wohl, was die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.“ „Siehe ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: Er hat’s gesagt. Siehe, ich will an die, so falsche Träume weissagen, spricht der Herr, und erzählen dieselben und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losen Reden, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr.

Und weil gut unterrichtete Kinder von Kind auf die Heilige Schrift (Primärliteratur) kennen :wink:, unterweist dieselbe zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit, dass ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.

Wenn heute diese Worte Gottes in der ambivalent-neuapostolischen Glaubenslehre von heute (Sekundärliteratur) nichts mehr gelten sollten: Worauf soll der Glaube ruhen? Die Wertbeständigkeit wäre dahin und Projektgruppen müssten sich herumschlagen, das vom Stammapostelamt vorgegebene „Wir wissen’ s nicht“ (das übrigens auch schon die Schriftgelehrten kannten :wink: ) mühsam mit sekundären oder gar tertiären Inhalten (Botschaften, Unterrichtsmaterialien) zu füllen.

Der neue neuapostolische Glauben (Katechismus) und davon abgeleitete Unterrichtsinhalte scheinen der Kirchenleitung nicht so wichtig zu sein. Die „Lehrkräfte“ aber schon :wink: .


shalom

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#3 Beitrag von shalom » 25.11.2008, 16:56

[->Gottesdienst für Lehrkräfte]

Der „Oberlehrer“ - für den halt mal seine „Lehrkräfte“ wichtig waren :wink: -, erwähnt dort die „Verführung zum Abfall“. Der große [->Abfallgottesdienst] unseres hochverehrten Stammapostelamtes in Person von Dr. Wilhelm Leber am 30.03.2008 in Wuppertal setzt diesbezgl. gravierende temporäre Maßstäbe. Selbst bei den jüngsten „Jugendaktivabenden“ unter Leitung Dr. Kiefers kam nicht sauber rüber, ob nun Kuhlen abgefallen war, ob Bischoff abgefallen war oder ob gar beide abgefallen waren. In der Haut von neuapostolischen Lehrkräften möchte ich nicht stecken. Insbesondere bei dem Lehrchaos von heute nicht und mit einer unbewältigten Vergangenheit am Bein. LehrerInnen die vorgeben (nachplappern) „nicht’s zu wissen“ dürften als Berufene ihren Beruf verfehlt haben.

Mittlerweile berichtet das Bezirksapostelreich NaK-NRW von seinem Einfluss auf die Sozialpolitik in Angola. Fast zeitgleich will der Bezirksapostel alten Europäern weismachen: „Wir werden die Welt nicht verändern, aber alles dafür tun, um die Kinder zu bewahren“… .

Je mehr die neuapostolischen Apostel lehren, um so mehr sollten sie auf ihre eigene Lehre „acht haben“. Da hilft irgendwann auch die Ausrede, nur eine unbedeutende, temporäre, kleine „Wortkirche“ zu sein, nicht mehr viel weiter.

Gerade auch dann, wenn der Unterhäuptling Mark Woll vorgibt mit "neuen Materialien" zu wollen anfangen zu wollen, kann dies doch bitte wohl nicht vor 2010 der Fall sein, sonst hätten seine Lehrwerke ja nur eine sehr geringe Halbwertszeit und der VFB wäre um zig glaubenskommerzielle (gk) Ladenhüter reicher.

„In den Unterrichten würden die Grundlagen für den weiteren Werdegang als mündiger neuapostolischer Christ gelegt. Darauf würde in den Jugendstunden und Gottesdiensten aufgebaut. Es gehe daher nichts ohne dieses Fundament, das die Lehrkräfte in den Unterrichten vermittelten und legten“.

Wie man sieht, geht es auch ohne. Und wohin das führt: =>…z. B. zur „Premium-Ideenbörse“ nach Wuppertal :mrgreen: .

shalom

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