Zukunft der NaK-NRW

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#171 Beitrag von shalom » 18.07.2011, 17:39

Cemper hat geschrieben:
....Die Weihe einer Kirche ist eine uralte christliche Tradition. Sie hat - wie so vieles - jüdische Wurzeln (Stichwort: Verweise auf die „heilige Stätte“ bei Mose und Übernahme etwa in der Apostelgeschichte). Dabei ist das Verständnis von einem heiligen Ort zwischen Katholiken und Protestanten unterschiedlich (Stichwort: Konsekration und Dedikation). Das neuap. Verständnis von Kirchengebäuden scheint mir eher protestantisch zu sein. Auf jeden Fall kann die Weihe einer Kirche als normaler Vorgang gesehen werden. Die Kehrseite der Medaille ist dann - und auch das ist ein normaler Vorgang - die Entweihung oder Profanierung im Falle der Änderung der Funktion eines Kirchengebäudes. Verständlich sind diese „Akte“ naturgemäß nur für Gläubige. Ihr Begriff „Gedöns“ ist in diesem Zusammenhang unpassend. Abgesehen davon:

Mir bleibt die Logik Ihres Satzes „Ohne eine solche Temporärweihe zum mittelheiligenden Interimszweck wäre das Weihen und Profanieren von Altären / Immobilien durch Apostel evtl. alles nur Gedöns?“ verborgen. Wollen Sie sagen, dass eine Weihe und eine Profanierung ohne Weihe Gedöns sind? Und wenn ja: Was wollen Sie denn damit sagen? Was ist die Substanz der Aussage? Was ist der Wirklichkeitsbezug? Gerade in kabarettistischen Aussagen müssen doch Bezüge zur Wirklichkeit stecken - sie verpuffen sonst.

Zu den anderen Punkten:

Kirchenschließungen: Wie kommen Sie zu der Aussage, dass neuapostolische Apostel wie am Fließband (bei Ihnen: „Fleißband“) profanieren? Eine solche Behauptung hat doch keinen Grund in der Wirklichkeit. Es gibt Profanierungen - das ist offensichtlich. In meiner näheren Umgebung (Radius 10 Kilometer) sind in jüngster Zeit fünf evang. Kirchen geschlossen worden. Die Gründe sind klar: Rückgang der Gottesdienstbesuche und Nutzung sonstiger kirchlicher Angebote sowie die Notwendigkeit der Kostenreduzierung bzw. Haushaltssanierung und -stabilisierung. Die Gründe dafür sind bekannt und brauchen hier nicht ausgeführt zu werden. Die kleine Neuap. Kirche ist davon selbstverständlich auch betroffen (wobei man aber genau hinschauen muss - die Verhältnisse sind von Land zu Land verschieden).

Weihung von Prestigebauten: Was meinen Sie damit? Wo gibt es das?

Unorthodoxe Nutzung einer Sachlage für eigene Interessen: Auch hier die Frage: Was meinen Sie damit? Wo gibt es das?

Weihung und Entweihung eines Gebäudes vor einem neuap. Gottesdienst: Wieso muss - wie Sie suggerieren - ein Gebäude (hier eine Kirche einer anderen Glaubensgemeinschaft) vor einem neuap. Gottesdienst geweiht und danach entweiht werden? Ein solcher Gedanke ist doch Unsinn - mit Verlaub.

Werter Cemper,

mein Posting wirkt auf Sie verworren. Zumindest verstehen Sie mich „mal wieder“ nicht. Sie erläutern dies kurz. Die Dinge sind nun mal verworren. Noch nicht einmal das Geburtsjahr, noch viel weniger die Geburtsstunde des wiederaufgerichteten neuapostolischen Apostelamtes als „Brautzubereiter“ der „Kirche Jesu Christi“ sind geklärt. Ich setze zur Klärung voll auf den vollsinnigen DNG in seiner vierten Variante, so wie Bischof Eberle gerade davon unterrichtete und wie er nächsten Jahr auf den neuapostolischen Markt kommen soll. Bis dahin noch etwas Wirrnis.

Ihnen deucht derweil das neuap. Verständnis von Kirchengebäuden eher protestantisch zu sein. Mir scheint es eher katholisch zu sein, denn es gibt eine Profanierung oder Entweihung“ und die „ ist im Sinne des kanonischen Rechts der römisch-katholischen Kirche notwendig, wenn die kirchliche Nutzung eines Kirchengebäudes beendet wird… . Sie ist somit das Gegenstück zur Kirchweihe. Staatskirchenrechtlich hat die Profanierung in Deutschland die Wirkung einer Entwidmung (Profanierung) . Und solche Akte sind doch bitteschön nicht nur etwas für Gläubige oder Strenggläubige eines gewissen Körperteils oder einer Extremität des Leibes Christi.

Eine Entwidmung ist ein Hoheitsakt zur Statusbeendigung einer öffentlichen Sache. Mit der Entwidmung endet die öffentlich-rechtliche Dienstbarkeit oder das öffentlich-rechtliche Eigentum an der Sache" (Entwidmung) .

Und so erhoffe ich mir von dem neuen Kirchenselbstverständnis der neuap. Apostel Entwirrung, warum sie z. B. im Gottesdienst keine anderen Seelsorger hinter ihre geweihten Altäre lassen, oder sich auch nicht hinter fremde Altäre zum gemeinschaftlichen Gottesdienst begeben. Ich hatte halt vermutet, dass das mit der Weihe / Entweihung heiliger Örter zusammenhängt.

Ihnen bleibt die Logik meines Satzes „Ohne eine solche Temporärweihe zum mittelheiligenden Interimszweck wäre das Weihen und Profanieren von Altären / Immobilien durch Apostel evtl. alles nur Gedöns?“ verborgen. In dem Moment, wo für neuap. Gottesdienste die Weihefrage, die Heiligkeit der Lokalität nur eine peripherere Rolle spielen würde, wäre für mich der Begriff Gedöns evtl. auch zwar unpassend aber doch irgendwie lichtkegelig scheinheilig erhellend, also zutreffend.

- Zu den anderen Punkten:

- Kirchenschließungen: Sie fragen mich, wie ich zu der Aussage, dass neuapostolische Apostel wie am Fließband (bei Ihnen: „Fleißband“) profanieren käme? Nun, die Dauerbrenner auf den Apostelaltären sind nun mal (Kirchenschließungen) .

- Weihung von Prestigebauten: Sie fragen mich, was ich damit meine und wo es das gibt? Allein in der NaK-NRW sollen 1/3 der Gott geweihten NaK-NRW-Kirchengebäude Gott wieder entzogen werden. Überall im deutschsprachigen NaK-Raum werden für die versprengten Geschwister zentrale Gebäude aufgemotzt oder ganz neu gebaut (Cafe mit Kirche) . Der (Solidarnakt für Neubauten) berichtet von der „Stratosphäre“, in der die Baumeister Jesu aktuell schweben.

- Unorthodoxe Nutzung einer Sachlage für eigene Interessen: Auch hier Ihre Frage: Was ich damit meinen würde und wo es das gäbe? Wenn ein Bezirksapostel hinter einen fremden Altar stiefelt – der nicht von einem Apostel geweiht wurde – und dort seine kultischen Handlungen und Rituale zelebriert, dann empfinde ich so eine praktisch vereinnahmende Mentalität als unorthodox, wo ansonsten in neuapostolischen Altarräumen alles ziemlich richtliniengetreu, penibel ausgerichtet zu sein scheint.

- Weihung und Entweihung eines Gebäudes vor einem neuap. Gottesdienst: Sie fragen mich wieso muss - wie ich es suggeriere - ein Gebäude (hier eine Kirche einer anderen Glaubensgemeinschaft) vor der Nutzung durch einen neuap. Gottesdienst geweiht und danach entweiht werden? Einen solchen Gedanken halten Sie für: „Unsinn mit Verlaub“. Nun, bei Elia und den Baalspriestern hat es kein Altar-Sharing – analog einem (Car-Sharing) – gegeben. Auch ist der Tempel nicht von anderen Konfessionen mitbenutzt worden. Eher hatte Jesus dort noch die Tische der Wechsler in Unordnung gebracht. Was war jetzt das Sakrileg? Was ist heute ein Sakrileg / Nakrileg?

Wäre heute „Altar-Sharing“ für Apostel kein Problem, da neuapostolisch kultisch irrelevant? Erkennen die Apostel also die Weihen all der anderen Geistlichen als vollsinnig an? Haben also die neuapostolischen Apostel kein Problem mit ungeweihten oder fremdgeweihten Gottesdienstlokalitäten sondern nur mit den fremdgeweihten Amtspersonen (Seelsorgern), mit denen sie hinter dem Altar kultisch (urkultisch) keine gemeinsame Sache machen wollen?

Es könnte ja auch sein, dass neuap. Apostel als vollsinnig berufene Amtspersonen die Weihe quasi in den Amtskörper inkorporiert haben und überall wo neuap. Apostel gottesdienstlich auftreten ist automatisch – Kraft Amtes - eine geweihte Stätte, die auch nach der Apostelabreise auch sofort wieder zerstiebt. Dann wäre nach dem neuen Apostelselbstkirchenverständnis die Lokalität tatsächlich nur „Gedöns“, weil durch eine amtspersonifizierte „Aura-Weihe“ der Apostel immer den geweihten Mittelpunkt jedwelchen Ortes in der sichtbaren und unsichtbaren Kirche Jesu Christi darstellt.

Da vermietet ein Bezirksapostel eine noch in vollsinnigem, also neuapostolischem Kirchenbetrieb befindliche Kirche zur samstäglichen Zweitnutzung an Adventisten und alles bleibt für alle Beteiligten weihemäßig gut. So offensichtlich auch bei NaK-NRW-Brinkmann als paramentarischer Abgeordneter in den Niederlanden.

Vielleicht hat Sakrileg / Nakrileg nakintern auch überhaupt nichts mit geweihten Immobilien zu tun, sondern ist der Tatbestand des Glaubensungehorsams gegenüber personifizierten neuapostolischen Amtskörpern.

Die na-amtliche Verwirrung der ich als Geschwist hilflos ausgeliefert bin und die sich daher auch in meinen Postings glaubensgehorsam widerspiegelt – oft fühle ich mich nakintern aufs Schaufelgeweih genommen - hat ein gewisser Prolle ins Bild für Eingeweihte gesetzt: (CID) .

Mit Verlaub - shalom

Maximin

Re: Zukunft der NaK-NRW

#172 Beitrag von Maximin » 18.07.2011, 20:41

:) Gemach lieben Brüder, gemach!
Erinnert Euch bitte mal daran, was unsere jüdischen Urväter für Anbetungsplätze hatten. Abraham und seine Söhne errichteten schlichte Steinhaufen. Das war alles. Nicht mehr und nicht weniger. Wer heiligt eine Anbetungsstätte des Gottes unserer Väter? Wer...?

Na also! Kein Mensch kann diesen Gott irgendwo hinein, geschweige denn irgendwo hinauszwingen. Er ist und bleibt der der gesagt hat: "Ich werde sein der ich sein werde." Damit sollten wir uns zufrieden bescheiden.

An dem herrlichen Kölner Dom wird seit Jahrhunderten gebaut. Dombauhütte mit vielen Spezialisten und Historikern. Was die fleißig machen, ist ein von Menschenhand errichtetes Gotteshaus instand zu halten damit es nicht verfällt. Bleibt die unbeantwortete Frage: "Wer baut an der Gemeinde Christi und wer trägt dazu bei, sie nicht nur zu erhalten, sondern sie zu volldenden?"

Nach meinem gegenwärtigen Erkenntnisstand vermag das kein Mensch. Sondern nur "ER". Wer denn sonst...?

Liebe Grüße, landauf und landab, vom alten Maximin :wink:

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#173 Beitrag von Cemper » 18.07.2011, 21:04

Werter Shalom -

in den großen Kirchen gibt es kirchengeschichtlich ein großes Durcheinander. Die Wahrnehmung der Geschichte des Christentums als einer Kriminalgeschichte ist durchaus verständlich. Und theologisch gibt es viele Unklarheiten. Einer meiner Bekannten - der Mann ist renommierter Theologieprofessor - schreibt am Ende eines Fachbuches, dass die gegenwärtige Theologie in ihrer komplexen Fülle mehr zur Desorientierung als zur Klärung beitragen würde. Angesichts dieser Sachlagen wäre ich bei der NAK - auch bei kabarettistischer Kritik - nicht so streng. Die Kirche ist eine kleine und zudem eine Laienkirche; was erwarten Sie denn da? Es ist doch klar, dass es dort aus den und den und den und den Gründen Probleme geben muss. Wer das als unschön wahrnimmt und kritisiert, hat - vermutlich - einen tiefen und irrationalen Wunsch nach einer heilen Kirche in einer heillosen Welt und flüchtet - weil er das nicht aushält - in kabarettistische Kritik.

Die CIC-Bestimmungen betr. Kirchweihe und Profanierung habe ich mir angeschaut. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass das neuap. Verständnis von einem Kirchengebäude eher evangelische Züge hat.

Das in Kürze ... mit freundlichen Grüßen
Ihr Cemper

shalom
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#174 Beitrag von shalom » 18.07.2011, 23:17

Cemper hat geschrieben:
…Die Kirche ist eine kleine und zudem eine Laienkirche; was erwarten Sie denn da? Es ist doch klar, dass es dort aus den und den und den und den Gründen Probleme geben muss. Wer das als unschön wahrnimmt und kritisiert, hat - vermutlich - einen tiefen und irrationalen Wunsch nach einer heilen Kirche in einer heillosen Welt und flüchtet - weil er das nicht aushält - in kabarettistische Kritik.

Die CIC-Bestimmungen betr. Kirchweihe und Profanierung habe ich mir angeschaut. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass das neuap. Verständnis von einem Kirchengebäude eher evangelische Züge hat… .

Werter Cemper,

Sie fragen mich, was ich da erwarte? Wenn ich endzeitgemäß die Brautzubereitung in den aktuellen Lichtkegel des Stammapostels gestellt sehe, dann gilt es doch für gestandene Neuapostolismen ihren Mann zu stehen und gerade („In der Bedrängnis fest zu bleiben“) :mrgreen: .

Wer das als schön wahrnimmt und lobt, hat - vermutlich - einen tiefen und rationalen Wunsch nach einer heilsnotwenigen Brautzubereitung in einer teilheillosen Kirche Jesu Christi und versteigt sich - weil er das als Amtsbevollmächtigter eines Amstbevollmächtigten gemäß Gottesreichernächtigungsgesetz noch lange aushält - in realsatirische Selbstbildelfenbeintürme: … „Im Heiligen Abendmahl sind »Leib und Blut Christi« wirklich gegenwärtig (Realpräsenz). Das kommt zustande durch die weihenden Worte (Aussonderung), wenn der Heilige Geist durch das dazu bevollmächtigte Amt wirkt. Dabei vollzieht sich keine Wandlung (Transsubstantiation) der Abendmahlselemente, sondern ein Hinzutreten (Konsubstantiation) (VFB / »Weihe im Blick«) … . Mobilmachung mit wortgeweihten neuap. Aposteln gegen Schrumpfsakramente.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass das neuap. Apostelselbstverständnis von seinem bevollmächtigten Amt in einem Kirchengebäude eher selbstbildgerechte Züge trägt, je nachdem man es sich mit welcher der beiden großen Kirchen beim wortgeweihten Lavieren in der vierten DNG-Versuchsvariante gerade mal wieder etwas weniger zu verscherzen beliebt.

shalom

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#175 Beitrag von Cemper » 19.07.2011, 08:02

Shalom - Sie bleiben mir ein KLICK

shalom
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#176 Beitrag von shalom » 19.07.2011, 12:35

Cemper hat geschrieben:Shalom - Sie bleiben mir ein KLICK
Cemper – Sie „SpitzKLICKer“ :wink: . Halt ein "Klickertrainer" während andere mit der "Klickrate" hadern.

Könnte der von Ihnen verklickerte Text gar vorbildhafte Vorlage eines Ghostwriters für die Weiheerläuterungen im neuap. DNG (vierte Variante) gewesen sein? Gehört Brinkmanns „Gemeindezusammenführungsreferat“ gar zur außerparamentarischen Opposition in der "KJC"? Leicht zu glauben und vielleicht doch nicht wahr?

shalom

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#177 Beitrag von Cemper » 19.07.2011, 13:40

Shalom - bald trifft Sie KLICK

shalom
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#178 Beitrag von shalom » 28.10.2011, 20:46

[urlex=http://www.nak-nrw.de/aktuelles/kurznotiert/111028_jahresbericht-2010-veroeffentlicht/][ = > Wirtschaftsapostolat NaK-NRW ][/urlex] hat geschrieben:
Jahresbericht 2010 veröffentlicht (28. Oktober 2011)

Dortmund. Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen legt erstmals ihre Finanzzahlen offen. …Weiter zitiert der Bezirksapostel aus Apostelgeschichte 2,42: „Sie blieben aber beständig in der Apostellehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“. Dazu schreibt er: "Hier wird die Aufgabe unserer Kirche in einfachen Worten umschrieben. Sie soll Ort der Lehre und Unterweisung, der Spendung der Sakramente, der Gemeinschaft, der Liebe und des Gebets sein."

"Dafür benötigt es auch eine entsprechend finanzielle Ausstattung", so der Bezirksapostel. …"Wir wollen Gott immer wieder um seinen Segen und um die richtigen Entscheidungen für seine Kirche bitten."

Der Jahresbericht 2010 wurde für die Landesversammlung hergestellt, die Mitte Juni 2011 getagt hatte. Damals wurde der Jahresabschluss von den Teilnehmern einstimmig angenommen und der Landesvorstand entlastet… .

Werte Finanzausgestattete und Vorständler, liebe Finanzausstatter und all ihr kirchenrechtlich Unselbständigen 8),

wie man sieht, ist beständiger Opferkult der wahre Segen für die heutigen Postapostel als amtierende Brautausstatter Gottes.

In der Broschüre Eberhardt Dots, Artur Krauses und Jürgen Skupins verwandeln sich Opfer auf der NaK-NRW-Einnahmenseite im Seitenumdrehen in profane Spenden für NaKi. Ja opfert in der NaKi denn niemand, nur weil NaKi keine Kirche im eigentlichen Sinn, sondern nur ein ausländischer Verein ist? Lassen sich so profaniert, quasi im Opferkastenrumdrehen Opfer in Spenden verwandeln und wo bleibt da der Segen?

Wie die Statistik zeigt, besuchen durchschnittlich nur noch 29.000 lebende Mitglieder – die Zeugenwolken sind von den nakribischen Zählungen ausgeklammert -, einen Sogodi. Diese 29.000 spielen per anno allerdings gute 18 Millionen € in die NaK-NRW-Opferkästen, von den Fonds-Zinsen und den Erlösen aus dem Goldhandel gar nicht zu reden. Die Bezirke sind wahre Goldgruben für Gott. Opferkult – für heutige Postapostel – Unternehmer par excellence - die richtige Entscheidung schlechthin. Wo allerdings die Aktiengesellschaften und sonstigen Töchter Brinkmanns bilanziert werden, ist mir immer noch unklar.

Und die Ergebnisrechnung ( - SEITE 24 -) – das Betriebsergebnis ist für Unternehmer eine wichtige Segensgröße -, zeigt auf Seite 24 sogar, dass Brinkmann offen ist für „zweckgebundene Spenden:mrgreen: . Kaum zu glauben und buchaltärlich sicherlich doch wahr :wink: .

shalom

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Re: Zukunft der NaK-NRW

#179 Beitrag von shalom » 01.11.2011, 13:12

Werte Transparente und Intransparente, liebe Transpirierende und all ihr Transparenzspiegelfechter 8),

der BaV-Spezialfonds-Europa (Apostelfonds) zeigt in einem Umfeld von Mammon - wo es andere Banken oder auch die kleinen Sparer und Steuerzahler mitunter hart gebeutelt hatte -, eine satte Rendite von 7,1% (Opfergeschäftsjahr 2010).

Aus 126,5 Millionen NaK-NRW-Opferanlagen (Marktwert) wurden 9 Millionen Gewinn erwirtschaftet (NaK-NRW-Weltwirtschaftsbericht - SEITE 18) . Und sogar die Immobillen rentieren im Glaubensgeschäftsjahr mit weiteren 1,5 Millionen. Weitere Gewinne sprudeln für das wiederaufgerichtete Unternehmertum Jesus aus Gotteshäuserverkäufen.

Die europäische Tochter der „NaKikanbank dürfte in der Rendite deutlich über der Vatikanbank angesiedelt sein.

Jesus – schon damals ein Unternehmer par excellence wie Wirtschaftsapostel Brinkmann glauben machen will – könnte auf seine NaK-NRW-Unternehmerapostel und deren Apostelfondsmanager von heute richtig stolz sein.

Z. B. unterstützt der Bankkaufmannbischof Ralf Flore den NaK-NRW-Apostel Franz-Wilhelm Otten. Das NaK-NRW-Privatglaubensgeschäft ist lugrativ. Apostelbankkaufleute betreuen als Apostelfondsmanager das Werk der Herren und erwirtschaften in einem schwierigen Umfeld 7,1% Rendite. Das setzt sogar in der Züricher Bankenmetropole Maßstäbe.

Bei einer Auslastung von schlappen 34% spült durchschnittlich jeder Sogo-Besucher 1.114 € Gesamtgewinn im Jahr in die Opferkästen der 420 Gemeinden.

Jede der 420 NaK-NRW-Gemeinden rentierte sich 2010 zusammen mit der Apostelfondsrendite von 7,1% durchschnittlich mit 76.906 € / Jahr und Gemeinde. Was für ein Mehrwert und Toprendite für die, im Euroraum naktiven Apostelfondsmanager.

In so einem Moment die Geschäftsidee zu verfolgen, die Gemeindeanzahl zu schrumpfen (zu reduzieren) lässt auf einen tollen ultraapostolischen Geschäftssinn schließen, wie aus immer weniger Gemeinden immer mehr herauszuholen ist :wink: .

shalom

Udo

Zukunft der NaK-NRW

#180 Beitrag von Udo » 01.11.2011, 14:26

BINGO :D

moin
Udo

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