Zukunft der NaK-NRW

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#161 Beitrag von Comment » 15.07.2011, 07:04

Hallo 'verbindlich',
meinen Sie die (blonde) Altenpflegerin? :wink:
Gruß
Com.

verbindlich

Re: Zukunft der NaK-NRW

#162 Beitrag von verbindlich » 15.07.2011, 13:20

Jau !!

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Re: Zukunft der NaK-NRW

#163 Beitrag von Comment » 15.07.2011, 16:18

Ein interessant gestalteter Altarraum....

In der Tat! So richtig feierlich! Wie alles in der NAK NL. :mrgreen:

Com.

tergram

Re: Zukunft der NaK-NRW

#164 Beitrag von tergram » 16.07.2011, 09:21

Hmmmm... *staun* ... mich wundert das schlichte Holzkreuz an der Rückwand. Ein solches wurde doch in Hamburg-Blankenese bei einer undercover durchgeführten Aktion durch den Gebietskirchenpräsidenten und seine Helferlein entfernt, da nicht dem Logo der NAK entsprechend.

Aber unsere niederländischen Nachbarn waren ja schon immer etwas liberaler. Gut so!

P.S.: Was ist das für ein rosafarbenes Ding links unter dem Kreuz?

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#165 Beitrag von Cemper » 16.07.2011, 10:54

Auf dem Bild sehen Sie einen Raum der Reformierten Kirche (Gereformeerde Kerk) in Roden.
Dort hängt selbstverständlich kein neuap. Kreuz.
Am Rande: Es gibt viele neuap. Kirchen mit "normalen" Kreuzen.

Das "rosafarbene Ding links unter dem Kreuz" ist vermutlich ein Parament.

:wink:

tergram

Re: Zukunft der NaK-NRW

#166 Beitrag von tergram » 16.07.2011, 12:29

Verbindlichen Dank für den nützlichen Hinweis auf die Art der Räumlichkeiten. Ob das 'Ding in rosa' ein Parament ist? Ich zweifle... Die Vergrößerungsfunktion zeigt mir einen Druckstoff mit Schmetterlingen in pink, was ich bei Paramenten für unüblich halte. Zumindest haben die bekannten Lieferanten dieses Segments kaum sommerliche Schmetterlingsdrucke im Angebot. Wir werden es wohl nicht erfahren. Und allesamt gut damit leben können. :wink:

Allerseits ein schönes Wochenende - mit und ohne rosa Brille. :D

shalom
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Re: Zukunft der NaK-NRW

#167 Beitrag von shalom » 17.07.2011, 21:38

Cemper hat geschrieben:Auf dem Bild sehen Sie einen Raum der Reformierten Kirche (Gereformeerde Kerk) in Roden.
Dort hängt selbstverständlich kein neuap. Kreuz… .

Das "rosafarbene Ding links unter dem Kreuz" ist vermutlich ein Parament.
Werte Paramentarier, liebe Reformierte und all ihr Unreformierten 8),

das ist schon ein Kreuz. Da profanieren neuapostolische Apostel wie am Fleißband zum Abschluss freigegebene Kirchen und andererseits werden auch wieder Prestigebauten na-amtlich geweiht. Ich bin immer wieder überrascht, wie unorthodox Brinkmann die Sachlage für seine Interessen nutzt.

Vor dem Verkauf an die (Pius-Brüderschaft) hatte die Wilhelmbrüderschaft ihr Objekt natürlich profaniert. Wenn nun der Gebietskirchenpräsident der NaK-Niederlande – Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann – in einer nichtneuapostolisch geweihten Kirche Gottesdienst hält, muss er diese vermutlich zuvor erst weihen und nach Gottesdienstende auch gleich wieder profanieren, damit das, mit dem Segen auch in einer paramentarischen Theokratie unter Stp. Wilhelm I. wie geschmiert funktioniert.

Ohne eine solche Temporärweihe zum mittelheiligenden Interimszweck wäre das Weihen und Profanieren von Altären / Immobilien durch Apostel evtl. alles nur Gedöns?

shalöm

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#168 Beitrag von Cemper » 18.07.2011, 11:15

shalom hat geschrieben:
Cemper hat geschrieben:Auf dem Bild sehen Sie einen Raum der Reformierten Kirche (Gereformeerde Kerk) in Roden.
Dort hängt selbstverständlich kein neuap. Kreuz… .

Das "rosafarbene Ding links unter dem Kreuz" ist vermutlich ein Parament.
Werte Paramentarier, liebe Reformierte und all ihr Unreformierten 8),

das ist schon ein Kreuz. Da profanieren neuapostolische Apostel wie am Fleißband zum Abschluss freigegebene Kirchen und andererseits werden auch wieder Prestigebauten na-amtlich geweiht. Ich bin immer wieder überrascht, wie unorthodox Brinkmann die Sachlage für seine Interessen nutzt.

Vor dem Verkauf an die (Pius-Brüderschaft) hatte die Wilhelmbrüderschaft ihr Objekt natürlich profaniert. Wenn nun der Gebietskirchenpräsident der NaK-Niederlande – Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann – in einer nichtneuapostolisch geweihten Kirche Gottesdienst hält, muss er diese vermutlich zuvor erst weihen und nach Gottesdienstende auch gleich wieder profanieren, damit das, mit dem Segen auch in einer paramentarischen Theokratie unter Stp. Wilhelm I. wie geschmiert funktioniert.

Ohne eine solche Temporärweihe zum mittelheiligenden Interimszweck wäre das Weihen und Profanieren von Altären / Immobilien durch Apostel evtl. alles nur Gedöns?

shalöm
Werter shalom -

Ihr Eintrag wirkt auf mich verworren. Zumindest verstehe ich Sie „mal wieder“ nicht. Ich will das kurz erläutern.

Die Weihe einer Kirche ist eine uralte christliche Tradition. Sie hat - wie so vieles - jüdische Wurzeln (Stichwort: Verweise auf die „heilige Stätte“ bei Mose und Übernahme etwa in der Apostelgeschichte). Dabei ist das Verständnis von einem heiligen Ort zwischen Katholiken und Protestanten unterschiedlich (Stichwort: Konsekration und Dedikation). Das neuap. Verständnis von Kirchengebäuden scheint mir eher protestantisch zu sein. Auf jeden Fall kann die Weihe einer Kirche als normaler Vorgang gesehen werden. Die Kehrseite der Medaille ist dann - und auch das ist ein normaler Vorgang - die Entweihung oder Profanierung im Falle der Änderung der Funktion eines Kirchengebäudes. Verständlich sind diese „Akte“ naturgemäß nur für Gläubige. Ihr Begriff „Gedöns“ ist in diesem Zusammenhang unpassend. Abgesehen davon:

Mir bleibt die Logik Ihres Satzes „Ohne eine solche Temporärweihe zum mittelheiligenden Interimszweck wäre das Weihen und Profanieren von Altären / Immobilien durch Apostel evtl. alles nur Gedöns?“ verborgen. Wollen Sie sagen, dass eine Weihe und eine Profanierung ohne Weihe Gedöns sind? Und wenn ja: Was wollen Sie denn damit sagen? Was ist die Substanz der Aussage? Was ist der Wirklichkeitsbezug? Gerade in kabarettistischen Aussagen müssen doch Bezüge zur Wirklichkeit stecken - sie verpuffen sonst.

Zu den anderen Punkten:

Kirchenschließungen: Wie kommen Sie zu der Aussage, dass neuapostolische Apostel wie am Fließband (bei Ihnen: „Fleißband“) profanieren? Eine solche Behauptung hat doch keinen Grund in der Wirklichkeit. Es gibt Profanierungen - das ist offensichtlich. In meiner näheren Umgebung (Radius 10 Kilometer) sind in jüngster Zeit fünf evang. Kirchen geschlossen worden. Die Gründe sind klar: Rückgang der Gottesdienstbesuche und Nutzung sonstiger kirchlicher Angebote sowie die Notwendigkeit der Kostenreduzierung bzw. Haushaltssanierung und -stabilisierung. Die Gründe dafür sind bekannt und brauchen hier nicht ausgeführt zu werden. Die kleine Neuap. Kirche ist davon selbstverständlich auch betroffen (wobei man aber genau hinschauen muss - die Verhältnisse sind von Land zu Land verschieden).

Weihung von Prestigebauten: Was meinen Sie damit? Wo gibt es das?

Unorthodoxe Nutzung einer Sachlage für eigene Interessen: Auch hier die Frage: Was meinen Sie damit? Wo gibt es das?

Weihung und Entweihung eines Gebäudes vor einem neuap. Gottesdienst: Wieso muss - wie Sie suggerieren - ein Gebäude (hier eine Kirche einer anderen Glaubensgemeinschaft) vor einem neuap. Gottesdienst geweiht und danach entweiht werden? Ein solcher Gedanke ist doch Unsinn - mit Verlaub.

Ansonsten: Hier noch Komik und Kabarett (da stimmt einiges, aber nicht alles):

http://www.youtube.com/watch?v=jxNDxA5C ... playnext=2

http://www.youtube.com/watch?v=qX8qD025JjY
http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSom ... re=related

http://www.youtube.com/watch?v=bfj1hx2s ... B886F5DAAC

Schauen Sie mal rein.

Schalom! Salam alaikum! Friede den Hütten - Krieg den Palästen! Und Ihnen „alles Gute“!
Cemper

Maximin

Re: Zukunft der NaK-NRW

#169 Beitrag von Maximin » 18.07.2011, 15:46

:) Cemper,
wenn möglich, dann äußere ich mich zu Beiträgen unseres Freundes Shalom grundsätzlich nicht. Heute mach ich eine Ausnahme. Gewiss bin ich ein Freund von größtmöglicher Genauigkeit. Das erfordert Wissen und nebenbei auch Besonnenheit. Shaloms Beiträge werden hier überwiegend als Satire wahrgenommen und als solche augenzwinkernd verbucht. Zur Satire gehört „künstlerische Freiheit" ebenso wie das Lachen der Leute. Cemper, gehen Sie zum Ablachen in den Keller...? :mrgreen:

Shalom ist ein sehr eifriges Mitglied in unserem kleinen friedlichen Forum. Im Übereifer unterlaufen einem manchmal auch Fehler. Kleine und eben auch größere Fehler. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, Sie auf Matthäus 5, 7 aufmerksam zu machen. :oops:

Mit freundlichen Grüßen vom Maximin :wink:

P.S.: Was das alles mit der Zukunft der NAK in NRW zu tun hat, Pardon, das erschließt sich mir allerdings auch nicht.

Cemper

Re: Zukunft der NaK-NRW

#170 Beitrag von Cemper » 18.07.2011, 16:33

Maximin - Tucholsky hat die Frage "Was darf Satire?" so beantwortet: "Alles." Ich möchte einen Gedanken anhängen: Nicht alles, was als Satire gedacht ist oder Satire sein soll, ist auch Satire. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Krtierien wir haben. Was ist eine Satire und was nicht? Wie können wir das entscheiden?

Ich habe oft Schwierigkeiten, in Shaloms Beiträgen die satirischen Elemente zu entdecken. Meine Schwierigkeiten sollen aber kein Kriterium sein.

Ansonsten: Ich bin ein eher ernster Mensch und lache doch oft. Jedenfalls manchmal.

Herzlichst
C.

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