GBA und "innere Angelegenheiten"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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GBA und "innere Angelegenheiten"

#1 Beitrag von shalom » 18.11.2008, 17:17

[=>Frankfurt / Herten (von: Andreas Hebestreit 27.06.2007)] hat geschrieben: …Nach einem interessanten, von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägten Gedankenaustausch wurde Übereinkunft dahingehend erzielt, die Gespräche bei Bedarf im nächsten Jahr fortzuführen. Hier sei, so war man sich einig, sicherlich der weitere Informationsabend des Stammapostels im Herbst 2007, dann mit offener Einladung für alle Interessierten, und die dann zu verzeichnenden Reaktionen abzuwarten.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

Apostolizität, Sündenvergebung, Diskrepanzen zwischen Wort und Schrift des Apostolates sind also schon geraume Zeit Gegenstand echt neuapostolischen Interesses, so wie es auch im Bericht über das "Dritte Treffen" zur Fortsetzung des intensiven Gedankenaustausches zwischen „GBA“ und „GEC“ zum Ausdruck gebracht worden ist.

Doch noch nicht einmal der Infoabend 2007 an sich, wie auch die sich daran anschließende massive Katechismusverspätung scheinen für das “GBA“ (Gremium für besondere Angelegenheiten) eine besondere Angelegenheit zu sein. Auch die innerneuapostolische „GEC“ (Gruppe engagierter Christen) hielt sich bislang zu den, seit dem letzten offiziellen Treffen 2007 immer mehr in den Fokus gerückten temporären Fortentwicklungen total bedeckt. Engagiertes Mitgestalten engagierter neuapostolischer Christen / Apostel sieht für mich anders aus, als das abgetauchte Abwarten auf den mit Verspätung erscheinenden Big Bang / Scheiterhaufen / Großen Wurf 2010… .

Gerade die spontane Tagesordnung des damaligen Treffens führt heute vor Augen, dass "Temporäres" nakintern auch schon mal eine halbe Ewigkeit andauern kann und dass die Lehraussagen des Amtskörpers der 90er noch bis 2010 ihre Gültigkeit beibehalten werden. Das wird zwar von der Gruppe der "Premiumgläubigen" (denen das gestern egal ist, weil sie heute schon das von morgen glauben machen wollen) anders gesehen. Das ist auch kein Wunder, denn so – wie auch bei der „Apg. 38-55“ –, werden treue Gotteskinder von ihrer eigenen Vergangenheit noch nicht einmal temporär eingeholt.

Nun ja, Reaktionen auf den Infoabend könnte es schon gegeben haben, nur ob das von dem Stammapostel nakintern als „Betriebsunfall im Glaubensalltag“ von Aposteln oder doch eher als „eine ihrer besonders delikaten Angelegenheiten“ angesehen wird, aus der "weiterer Gesprächsbedarf" mit der besonders engagierten neuapostolischen Basis “GEC“resultiert, wird wohl erst vom dereinstigen Ende her beurteilt werden können (wir wollen schließlich brav die na-amtliche Souveränität Gottes respektieren) und in froher Erwartung stehen, welche neue Botschaft das Füllhorn der Apostel 2010 der Welt offenbaren wird. Außerdem gehen die „inneren Angelegenheiten“ eines Amtskörpers die Laien nun mal überhaupt nichts an.

shalom (temporärneuapostolisch = immer voll auf Linie)

42

#2 Beitrag von 42 » 20.11.2008, 00:28

Lieber Shalom,

Mir stellt sich die Frage, ob diese Damen und Herren "engagierte Christen" (woher kam denn dieser Begriff eigentlich?) noch ein weiteres Treffen besuchen wuerden, selbst wenn es von der NAK eine Einladung dazu gaebe. Die bisherigen Treffen waren - vom heutigen Ende her betrachtet - doch ... so ergebnislos. Das ist meiner Meinung nach nicht den Geschwistern anzulasten. Es ist schwer, Ergebnisse zu erreichen, wenn nicht von beiden Seiten der Wunsch oder wenigstens die Bereitschaft dafuer vorhanden ist.

Danke fuer die Erinnerung.

shalom
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#3 Beitrag von shalom » 20.11.2008, 18:32

...das GBA scheint ja "ganze Arbeit" geleistet zu haben...

42

#4 Beitrag von 42 » 21.11.2008, 01:24

Falls meine Interpretation stimmt und dieses Ergebnis so beabsichtigt war: ja.

shalom
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#5 Beitrag von shalom » 27.12.2008, 08:03

[->NaKi / Arbeiten am neuen Katechismus kommen gut voran (31.08.2006)]
Arbeiten am neuen Katechismus kommen gut voran (31.08.2006)

Zürich. Das Gremium für besondere Angelegenheiten empfing…

Die Mitglieder im GbA zeigten u.a. auf, dass die Arbeit am neuen Katechismus der Neuapostolischen Kirche gut vorankomme. Maßgebliche Arbeiten zum Sakraments- und Amtsverständnis durchlaufen zurzeit eine intensive Beratungsphase im Kreis der beteiligten Projektgruppen bzw. der Bezirksapostel. Andere theologische Ausführungen, zum Beispiel zum Kirchenverständnis, kommen nach einem konkret festgelegten Zeitplan hinzu. Die Kirchenleitung rechnet frühestens in 2008 mit der Veröffentlichung des Katechismus.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

nachdem auf NaKi (nakorg) sogar die Weihung einer Provinzgemeinde [->NaKi / Tessin] (5 Monate Bauzeit der Baumeister) gewürdigt worden war, machte ich mich auf die Suche nach einem Bericht über den berüchtigten Osnabrücker Stammapostelgottesdienst vom 26.11.2006. Ich wurde bei den „NaKi-News“ leider nicht fündig. Dafür bin ich über den Bericht über die Arbeiten der Baumeister am neuen neuapostolischen Glauben (Katechismus) aus demselben Jahr gestolpert.

Das Sakraments- und Amtsverständnis durchläuft vermutlich immer noch eine intensive Beratungsphase im Kreis der Bezirksapostel und Gott. Da ist eine 5-monatige Bauzeit natürlich illusionär… .

Andere theologische Ausführungen – "un(theo)logisch schlüssig" :mrgreen: – zum Beispiel zum Kirchenverständnis stehen noch aus. Man will Planungskosten sparen und strecken. Gemeinde funktioniert auch ohne.

Wer bitteschön ist die „Neuapostolische Kirche" und wenn ja, wie viele?

Sabbat shalom

shalom
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#6 Beitrag von shalom » 29.12.2008, 16:50

Wer bitteschön ist die „Neuapostolische Kirche" und wenn ja, wie viele?

*Klick und wech* Bild

shalom

Anne

#7 Beitrag von Anne » 29.12.2008, 17:48


42

#8 Beitrag von 42 » 29.12.2008, 22:39

:)

shalom
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#9 Beitrag von shalom » 30.12.2008, 06:29

42 hat geschrieben::)
[b][->August Prolles ingeniöse Dichtkunst][/b] hat geschrieben:
  • Weil Philo soff und Theo log,
    Gott ihnen das Mandat entzog.
    „Ich brauche Macher, keine Denker“,
    so sprach der weise Weltenlenker.
    Sein Werk vollenden nun - man höre! -
    (mitteldeutsche) Ingenieure.
KLICK
Die Einen sind weniger, als sie selbst denken und
die Anderen sind mehr, als sie ahnen... ;)

Selbstbilder bilden - shalom

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