Sündenvergebung auch für "andere Christen" ?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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abendstern_
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Sündenvergebung auch für "andere Christen" ?

#1 Beitrag von abendstern_ » 12.11.2008, 06:49

Glaubenskultur schreibt


Absolutheit nicht aufrecht zu erhalten

Stammapostel relativiert Exklusivität bei Sündenvergebung

Nach der Anerkennung der Taufe, die in einer anderen Kirche vollzogen wurde, gesteht die NAK nun anderen Christen auch immer mehr eine gültige Sündenvergebung zu. Die Bibel läßt einfach keine Interpretation im Sinne des klassischen NAK-Verständnisses zu.
Allerdings geht aus keinem einzigen Beitrag der vielfältigen Diskussionen in allen Foren hervor, was der Stammapostel nun wirklich gesagt hat. Hat jemand den entsprechenden Text, oder kann die o.g. Behauptung anderweitig belegen?

Viele Grüße
ein anderer Christ

42

#2 Beitrag von 42 » 12.11.2008, 09:00

Ja, das sind "nur" die Worte eines Redakteurs. Wobei ich mich bei "immer mehr" frage, wieso er es so schreibt.

dietmar
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#3 Beitrag von dietmar » 12.11.2008, 09:48

und zu welcher antwort kommst du?

abendstern_
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#4 Beitrag von abendstern_ » 12.11.2008, 09:57

Ja das sind nur die Worte eines Redakteurs, aber sie müssen ja irgendwo eine Grundlage haben. Ich selbst frage mich auch, warum diese Formulierung gewählt wird, obwohl sich dahinter (das ist meine Vermutung aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren) wieder nur heiße Luft verbirgt und maximal der Satz "wir wissen es nicht".

Deshalb die Frage, worauf bezieht sich der Redakteur? :)

Tatyana

#5 Beitrag von Tatyana » 12.11.2008, 10:06

Vielleicht durfte er einen Vorabblick in den neuen Katechismus tun :wink: *Gerüchteschür*

dietmar
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#6 Beitrag von dietmar » 12.11.2008, 12:31

steht da drin: wir wissen es nicht?

und im übrigen sind die "anderen christen" unsere brüder und schwestern.
nur mal so...

tergram

#7 Beitrag von tergram » 12.11.2008, 13:52

Ach was! "Andere Christen" (was angesichts der Zahlenverhältnisse ein Brüller ist) sind maximal wertgeschätzte Mit- und Nebenmenschen, derer man fürsorglich-liebevoll im Gebet zu gedenken hat. :wink:

So, so, Christus soll also nach neuester geistgewirkter Erkenntnis tatsächlich für alle Menschen, die an ihn glauben, am Kreuz gestorben sein? Toll! Wie hat sich diese (Er)Kenntnis nur über die gesamte Existenz der NAK hinweg verbergen können? Hat jemand in Zürich tatsächlich eine Bibel gefunden und mal reingeschaut? *staun* Wie auch immer - ich habe Fragen:

Wann wird dem NormaloGeschwist klar und deutlich vom Altar verkündet, dass
  • - der Opfertod Jesu für alle Gläubigen gültig ist?
    - sich die Geschehnisse im Jenseits unverändert unserem Verständnis entziehen und daher die NAK-Rituale zum Entschlafenene-GD mit größter Zurückhaltung zu betrachten sind?
    - das Heil eine göttliche Gnadenerweisung im Rahmen seiner Souveränität ist, die sich dem Zugriff einer Kirche - gleich welcher - entzieht?
    - es daher keine Notwendigkeit gibt noch je gab, neuapostolisch zu sein/zu bleiben?

Steppenwolf

#8 Beitrag von Steppenwolf » 12.11.2008, 14:22

Suggestivfragen sind unsportlich... :mrgreen:

*wegschleich*

dietmar
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#9 Beitrag von dietmar » 12.11.2008, 14:34

bist du nun mein schwesterchen? :wink:

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tosamasi
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#10 Beitrag von tosamasi » 12.11.2008, 14:36

Steppi diese Art der Fragestellung ist uns doch seit Kindergottesdiensttagen vertraut. Kann man auch anders fragen? :wink:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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