NAK ein Amtsträgersystem ?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Brombär
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NAK ein Amtsträgersystem ?

#1 Beitrag von Brombär » 31.10.2008, 14:50

Es gibt Meinungen, wonach die NAK - trotz Botschaftspleite, Kirchenspaltungen und Informationsabende, auf Grund ihrer Mitgliederstruktur unauflöslich sei.

Zurückgeführt wird dies in aller erster Linie auf die Zusammensetzung ihrer Mitglieder. Demzufolge sollen ca. 2/3 aller Gemeindeglieder in einem unmittelbaren oder zumindest näheren Verwandtschaftsverhältnis zu den ca. 17 % Amstträger ( Deutschland ) einer Gemeinde stehen.

Die Amtsträger selbst, werden die Vorgaben ihrer Vorangänger, die sie selbst über Jahre und Jahrzehnte gepredigt haben, in nahezu allen Fällen bis ans Ende ihrer Tage gegen jegliche Angriffe oder auch nüchterne Überlegungen verteidigen. Keiner will sich dem Vorwurf aussetzen, ein falsches Zeugnis gegeben und damit gar vom göttlichen Willen weggeführt zu haben.

Die AT-Ehefrauen, welche die Entbehrungen ihrer Männer mitgetragen haben, warten ebenfalls auf den verheiß´nen Lohn. Unausgesprochen empfinden viele AT.-Kinder, wie auch AT.-Eltern einen latenten, aber nie ausgesprochenen Stolz darüber, dass der Vater eine herausgehobene Funktion in der Gemeinde begleitet oder begleitete.

Für Angehörige im aufsteigenden Bereich der Amtsleiter gilt dies um so mehr. Dirigenten und finanzielle Förderer machen da ebenfalls zumeist keine Ausnahme.

Ist an dieser Beurteilung etwas haltbar - oder eher nicht ?


Bb.

42

#2 Beitrag von 42 » 31.10.2008, 15:05

Ist an dieser Beurteilung etwas haltbar - oder eher nicht ?
Ja.

Dieter

#3 Beitrag von Dieter » 31.10.2008, 15:14

Ein ganz entschiedenes "je nach dem" von meiner Seite!

42

#4 Beitrag von 42 » 31.10.2008, 15:35

Das ist fuzzy logic, Dieter! Aber wenigstens ganz entschieden :wink: .

Nach Boolescher Algebra kann bei der Verknuepfung von wahr ODER falsch nur wahr das Ergebnis sein: Bild

(Nichts gegen Fuzzy Logic, damit steuern manche Hersteller ihre Waschmaschinen. :mrgreen: )

Tom aus Franken

#5 Beitrag von Tom aus Franken » 31.10.2008, 15:41

es kann in fast einer jeden Gemeinde derartiges festgestellt werden. Ich mache das aber nicht an einer Prozentzahl fest, da die Verwurzelungen oft bis ins dritte oder vierte Glied gehen. Jedoch hat es in der Vergangenheit wie heute immer wieder Nichtkommende gegeben und die wird es auch weiter geben, obwohl die Eltern sehr aktive und gestandene AT sind. Und das ist auch gut so, weil dann die Verwandtenhierarchie auf der Amtsleiter noch stärker ausgeprägt ist. Sehr "hart" trifft es Zugezogene. Diese werden in der Regel außen vor gelassen, weil man in die Gemeinde hineingezogen und nicht geboren wurde.

Eine Erscheinung sondergleichen, die in der NAK weit verbreitet ist.

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tosamasi
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#6 Beitrag von tosamasi » 31.10.2008, 18:06

Tom,
dass man als es als Zugereister etwas schwerer hat, in gewachsene Strukturen reinzukommen, stimmt und ist auf jedem Gebiet so.
Der Anschluss ist bei Einbringung aber schnell gefunden.

Was die Ämter-Segens-Linie angeht, muss der Sprössling sich dessen schon würdig zeigen, ein Automatismus ist nicht eingebaut. Verlässt er die Linie, so ist er verlassen.


Brombär,
ich denke, das kann man so sagen. Bei einkehrenden Zweifeln spielt vielleicht das 'Vielleicht' eine Rolle. :wink:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Dieter

#7 Beitrag von Dieter » 31.10.2008, 19:27

42 hat geschrieben:Das ist fuzzy logic, Dieter! Aber wenigstens ganz entschieden :wink: .

Nach Boolescher Algebra kann bei der Verknuepfung von wahr ODER falsch nur wahr das Ergebnis sein: Bild

(Nichts gegen Fuzzy Logic, damit steuern manche Hersteller ihre Waschmaschinen. :mrgreen: )
Sapperlot, und ich als alter Elektroniker habe daran gar nicht gedacht. Aber Du hast recht. Die Wahrheit gewinnt immer!
Dieter

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