Neu auf NAKI: Zeitzeugenbericht

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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Neu auf NAKI: Zeitzeugenbericht

#1 Beitrag von tosamasi » 21.10.2008, 16:21

Zeitzeugenbericht auf NAKI

Hier auf offizieller Seite nachlesbarer Bericht
Richtigstellung?

Mehr hier

und hier
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tosamasi

Brombär
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Re: Neu auf NAKI: Zeitzeugenbericht

#2 Beitrag von Brombär » 21.10.2008, 19:47

tosamasi hat geschrieben:Zeitzeugenbericht auf NAKI

Hier auf offizieller Seite nachlesbarer Bericht
Richtigstellung?

Mehr hier

und hier


Im den Ruf der Objektivität zu wahren und den bereits von " außen " wahrgenommenen Geruch der Geschichtsklitterung zu zerstreuen, hat Leber reagiert und eine Gegendarstellung zugelassen und veröffentlicht. Mehr nicht, außer dem Kommentar, dass sich der genaue Hergang heute kaum mehr zweifelsfrei rekonstruieren lasse.

Ein großes Etappenziel der NAK scheint erreicht. Es wurde, auf Empfehlung des Stammapostels, fast zwei Generationen lang über den Vorfall geschwiegen, getreu dem Motto : Wir schweigen und gehen unseren Weg.

Die NAK-KL. kann verbuchen, dass der Großteil der Zeitzeugen ( das waren ja nicht nur die Leute im Umfeld von Kuhlen ) bereits verstorben ist oder sich in einem Alter befindet, in dem das informierende Internet keine bis gar keine Rolle mehr spielt.

Die nachgewachsenen Generationen vermeiden großenteils eine Diskussion über einen, in ihren Augen, unbedeutenden Umstand, welcher zudem fast ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Man hat sich etabliert. Amt, Ehre, Ansehen und familiäre Sozialisation lassen eine ehrliche Hinterfragung völlig unergiebig erscheinen. Die Wohlfühlgemeinde hat mittlerweile jedem Glied eine sinnvolle Tätigkeit zugeordnet, so dass ein Ausbruch zur Wahrheitsfindung einem Verrat ähneln würde.

Unter diesen Umständen wird Herr Leber vermutlich auf eine neutrale, weitere Aufarbeitung verzichten und sich mit dem gezeigten Ergebnis, als eine Sicht der anderen Seite, zufrieden geben. Niemand soll sagen, er habe sich nicht intensiv um Aufarbeitung gekümmert. Wenn die AG unter diesen Umständen dann die ausgestreckte Versöhnungshand noch immer nicht ergreifen sollte, wird dies nicht mehr von ihm zu vertreten sein.

Es ist irgend wie jenseits jeden normalen Gerechtigkeitsempfindens, wie sich die NAK nach dem Gottesurteil von 1960 aufführt. Exklusiv, unentbehrlich für die Brautwerbung Jesu und vorbereitend für die Menschheitserlösung im Tausendjährigen Friedensreich.

Völlig unverständlich versucht die NAK darzulegen, dass die Botschaft keineswegs der Auslöser für die Kirchenspaltung war, dabei hat einer ihrer bedeutendsten Repräsentanten, Gottfried Rockenfelder, in seinem Buch " Geschichte der neuapostolischen Kirche " , welches im Verlag Friedrich Bischoff erschien, klipp und klar die Abspaltung als Folge der von Kuhlen differenziert betrachteten Botschaft dargestellt.

Einem normalen Unrechtsbewußtsein des die Bischoff-Botschaft stützenden Apostolats stand schon immer ihr eingebildetes und gegenseitig zugesprochenes Erwählungsbewußtsein entgegen. Es konnte bis auf den heutigen Tag aufrecht erhalten werden. Eigentlich unglaublich.


Bb.

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