Ratgeberliteratur

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Steppenwolf

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#1 Beitrag von Steppenwolf » 20.10.2008, 23:08

Sein Buch richtet sich an junge Seelsorger wie langjährie Prediger gleichermaßen.
Quelle

Langsam wird´s ein Knochenjob: verschwommene Theologie - die aber rhetorisch brillant.

Chor bitte: "Vorfreude, schönste Freude. Freude im Advent..." :P

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tosamasi
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#2 Beitrag von tosamasi » 20.10.2008, 23:39

Wow, das macht mir Laune. Hoffentlich wird es gut propagiert, gekauft, gelesen und beherzigt.

Wenn schon verschwommene Theologie, dann wenigstes rhetorisch brillant. :wink:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

dietmar
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#3 Beitrag von dietmar » 21.10.2008, 08:26

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Please try again later. :roll:

tergram

#4 Beitrag von tergram » 21.10.2008, 10:40

Es geht in dem Buch nicht um Predigtinhalte, sondern um die richtige Präsentation.

Frei nach dem Motto: "Wenn wir schon nicht wissen, was wir zu verkündigen haben, sollten wir es zumindest professionell rüberbringen."

An dieser Stelle rege ich in bewährter Weise aller Unternehmensberater als zukunftsorientierte Form der Predigt eine schicke ppt-Präsentation an - ersatzweise für den GD oder als kleines giveaway: Predigt to go.


:idea: Hülle ersetzt Inhalt. Was auch eine gute Charaterisierung für einen Luftballon wäre.

Peng.

Steppenwolf

#5 Beitrag von Steppenwolf » 21.10.2008, 11:11

Nun ja... - schließlich müssen schöne Predigten nicht unbedingt Themen, die gerade irgendwo auf einen Scheiterhaufen gestapelt werden, zum Inhalt haben.

Das Evangelium Christi ist groß, die Bibel ist dick... :wink:
Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Mt 10,16
Weisse Bescheid. :D

tergram

#6 Beitrag von tergram » 21.10.2008, 11:16

Sind schöne Predigten das Ergebnis von schönen Hinweisen?

Überall ist Wunderland... *staun* Weisse Bescheid, Gisellaah. :wink:

42

#7 Beitrag von 42 » 21.10.2008, 11:55

An dieser Stelle rege ich in bewährter Weise aller Unternehmensberater als zukunftsorientierte Form der Predigt eine schicke ppt-Präsentation an - ersatzweise für den GD oder als kleines giveaway: Predigt to go.
Eine bekannte Frage vor einer Besprechung heisst: "Haben Sie etwas zu sagen - oder haben Sie eine PowerPoint Praesentation mitgebracht?"

Dass man Predigten im Nachhinein noch einmal nachlesen kann, ist ganz nett und durchaus zur Nachahmung empfohlen. Es muss noch nicht einmal auf Papier sein.

Noch mehr zur Nachahmung empfohlen und durchaus als Moeglichkeit der Selbsteinschaetzung und somit als Hilfe zur Gestaltung gehaltvoller Predigten empfohlen: der Gemeinde einen Ueberblick ueber die Gottesdienste eines Monats einschliesslich der Namen der Dienstleiter geben. Wenn der Dienstplan sowieso schon fertig ist, geht das doch ganz einfach. Aber dagegen wehren sich manche ATs.
..das Wort Gottes so zu übermitteln, dass die Geschwister es noch viel lieber aufnehmen, noch viel besser behalten können, es im Alltag noch leichter umsetzen und anwenden können?
Dazu das Wort von den Wohlfuehlgemeinden ... dann sollte man doch nicht nur einen Rhetoriker heranziehen, sondern auch erfragen, wann bzw. wodurch die Geschwister sich eigentlich angesprochen fuehlen. Unternehmensberater kennen sich gelegentlich auch mit dem Instrument der Marktanalyse aus :mrgreen: Bis greifbare Erkenntnisse darueber vorliegen, kann sich jeder als ein Kenner der Zielgruppe "Geschwister" betrachten. Und dann? Verzichtet man(n) dann auf "schwierige" Themen, Schriftstellen oder Aussagen?

Tom aus Franken

#8 Beitrag von Tom aus Franken » 21.10.2008, 15:04

Ich habe diesen Artikel in der UF auch schon "überflogen" Was soll nun werden, wenn nicht mehr nur die Bibel zitiert wird. Mir ist noch kein AT untergekommen, der die Geschehnisse aus der Bibel so plastisch dargestellt hätte, dass die Geschwister mit Freuden zuhören konnten. Für mich gilt immer wieder: "Wartet noch ein Weilchen!"

Tom aus Franken

#9 Beitrag von Tom aus Franken » 21.10.2008, 15:06

Novatar schrieb u.a.
Noch mehr zur Nachahmung empfohlen und durchaus als Moeglichkeit der Selbsteinschaetzung und somit als Hilfe zur Gestaltung gehaltvoller Predigten empfohlen: der Gemeinde einen Ueberblick ueber die Gottesdienste eines Monats einschliesslich der Namen der Dienstleiter geben. Wenn der Dienstplan sowieso schon fertig ist, geht das doch ganz einfach. Aber dagegen wehren sich manche ATs.
Warum wehren sich die AT. Weil es dann die Geschwister wissen und vielleicht garnicht erst kommen. Gängige Praxis in der Vergangenheit - Heute abgeschafft.

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tosamasi
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#10 Beitrag von tosamasi » 21.10.2008, 15:24

42 schrieb:
der Gemeinde einen Ueberblick ueber die Gottesdienste eines Monats einschliesslich der Namen der Dienstleiter geben. Wenn der Dienstplan sowieso schon fertig ist, geht das doch ganz einfach. Aber dagegen wehren sich manche ATs.
Ich glaube, mancherorts gibts dies bereits. Dass sich At nicht unbedingt damit anfreunden können, liegt auf der Hand. Eine Verweigerungshaltung der Geschwister lässt ja auf die Beliebtheit, also ansprechende Predigt schließen. Wer will sich diesem Urteil schon freiwillig stellen?
Andererseits bleiben die meisten Predigtkonsumenten doch unverdrossen am Ball, auch wenn er eckig ist. :wink:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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