Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz..

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#71 Beitrag von shalom » 11.10.2010, 18:54

[urlex=http://www.youngnactive.org/regionalereignisse/67-regional/302-stammapostel-leber-in-frankfurt.html][ = > YOUNG & NA(CT)IVE ][/urlex] hat geschrieben: Stammapostel Leber in Frankfurt 1.Tag (geschrieben Sonntag 03.Oktober 2010 06:59 Uhr)

Frankfurt, 02.10.2010. Stammapostel Wilhelm Leber suchte am 02.10.2010 die Grabstätte des 1960 verstorbenen Stammapostels J. G. Bischoff auf. Den musikalischen Rahmen für diese Andacht in kleinem Rahmen bildete der KonzertChor SüdHessen.

Im Anschluss daran fand eine Besichtigung der Gemeinde Frankfurt-West statt, aus der am Sonntag der Gottesdienst durch Stammapostel Leber in 2 weitere Frankfurter Stadtgemeinden übertragen wird.

Werte Grab- und Kirchenumbaubesichtiger, lieber Grabchor 8),

das Grabgaleriebild „04_stap_rede_9681“ (Bild 4 von 22) zeigt, dass sich sogar ein selbstbildgerecht auftretender Stammapostel in delikaten Momenten auf Manuskripte stützen muss. Das Bild „03_stap_rede_4037“ (Bild 5 von 22) zeigt, wie lustig so eine Grabrede stimmen kann. Sogar ein Co-Grabredner auf „06_ba_koberstein_4089“ (Bild 7 von 22) kann mit seiner Botschaft Heiterkeit auslösen. Und dann das Schmunzeln unterm neuapostolischen „Schirm11_friedhof_9713“ (Bild 12 von 22). Auch bei der Besichtigung des Opfergrabes West war es offensichtlich schwer, „Ernst“ zu bleiben „16_besichtigung_9787“ (Bild 17 von 22). Und dann eine Aufnahme professioneller Kaufausbabbeltischler bei westlicher „20_besichtigung_9833“ (Bild 21 von 22).

Danke, danke danke.

shalöm

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#72 Beitrag von shalom » 19.10.2010, 15:53

...„Das in der Größe der Lüge immer ein gewisser Faktor des Geglaubtwerdens liegt, denn die breite Masse ist im Grunde ihres Herzens leichter zu verderben als bewusst und absichtlich schlecht, da sie ja selber wohl manchmal im Kleinen lügt, sich jedoch vor großen Lügen zu sehr schämen würde, wird sie an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit auch bei anderen nicht glauben“.
(A.H.) ...

Das na-amtliche Mainstreamdenken über die Botschaft ist ja nun kein Dogma mehr... .

shalöm

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#73 Beitrag von shalom » 26.10.2010, 20:06

[urlex=http://nac-mgemnowa.org/hrs_german/hrs/about_us/news/meldungen/2010_10_18_77982121_meldung.php][ = > Finanzapostel Kobersteins Glaubenskonzern ][/urlex] hat geschrieben: Grundsteinlegung in Güdingen - Neuapostolische Kirche baut 26 Wohnungen im Allmet (18.10.2010)

Der für das Saarland zuständige Apostel Clément Haeck aus Luxemburg legte jetzt gemeinsam mit Achiropita Lorenz von der NAK Nachhaltigkeits- und Immobilien GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Kirche, den Grundstein für die Anlage. …Als Warmmiete für eine Zwei-Zimmer-Wohnung auf 66 Quadratmetern hat die NAK[HRS?] in einer unverbindlichen Kalkulation monatlich etwa 625 Euro veranschlagt. Im September 2011 soll der Bau bezugsfertig sein.

Werte Eltern, liebe 100%igen Töchter und unverbindlich Kalkulierende, all ihr Himmelsbürger, Apostels Hausgenossen und unser „Allmet’ger“ 8),

Gott mit beschränkter Haftung (Apostel-GmbH) und dessen „unverbindlich kalkulierenden“ Baumeister schaffen es, in Rekordzeit Opfermillionen in irdischen Wohnungsbau zu investieren (nach dem Baumeistermodell). Im Diesseits gibt’s schon eine „Nachhaltigkeits- & Immobilien GmbH“ in deren Auftrag Achiropita und Clément den steuerbegünstigten Grundstein für das nachhaltige Opfergrab legten. Die Apostelindustriellen scheinen an die Göttin Rendite zu glauben. Apostel soll sich wieder lohnen. Wenn die Dienstleister der Apostel schon im Diesseits mit neuapostolischer Warmmiete Werbung machen, wie üppig mag da die unverbindlich kalkulierte Nachhaltigkeit erst für die neuapostolischen Jenseitswohnungen im himmlischen Jerusalem aussehen?

Der Bau des neuen Katechismus geht der Apostelindustrie und deren 100%igen Töchtern offensichtlich nicht so flott von der Hand. Evtl. hat sich das Management mit seinen weltlichen Projekten und Restrukturierungen verzettelt und ist feste dabei, die Nebensache zur Hauptsache zu machen.

Glaubst Du noch oder wohnst Du schon? :mrgreen: .

Randnotizen wie z. B. jene aus der Marler Zeitung vom 16.04.2010 über den nachhaltigen Renovierungsstau: Kirche zu verkaufen führen den Bräuten von heute vor Augen, dass auch sie über kurz oder lang wohl dran glauben müssen.

…In unserer Kirche zeigt sich eine starke Überalterung. Die Gemeinden schrumpfen. Die Senioren haben eine hohe Verantwortung für die Atmosphäre in ihrer Gemeinde. Sie bestimmen wesentlich mit, welcher „Wind“ in der Gemeinde weht (Senioren am Kaufausbabbeltisch) .

Unsere Kinder und Jugendlichen erwarten eine verantwortungsvolle Betreuung durch die ehrenamtlichen Seelsorger“ sagte der Emsdettener Abwicklungsapostel . Deshalb wird strategisch in den weltlich-seniorengerechten Wohnungsbau investiert, damit für die Kinder später alles einmal so richtig nachhaltig gut bleiben wird :mrgreen: .

Mich dünkt, die Apostel treiben im hohen Fusionsfieber lukrativen Aktionismus und eine Stimme sagt: „Das ist noch lange nicht vorüber“ (da geht noch was...) :wink: .

shalöm

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#74 Beitrag von shalom » 05.11.2010, 20:55

Werte DiskursteilnehmerInnen,

beim Blick ins Herbstlaub des neuapostolischen Blätterwaldes zur Apostelendzeit stößt man auf so manchen Fingerzeig:

…Apostel Opdenplatz diente am 22.09.10 […] mit dem Textwort: „Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz des Pharao wurde verstockt und er hörte nicht auf sie, wie der Herr gesagt hatte“ (2. Mose 8, 15).
Ja im Werk der Herren muss man ganz schön auf die Finger sehen, denn viel geschieht im Verborgenen und so kann es auch zu mancher Überraschung kommen:
Apostel Opdenplatz hielt überraschend am Mi 01.09.10 den Gottesdienst […]. Er diente mit dem Wort aus Johannes 13, 7. “Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst Du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren”.

Unser Apostel kam direkt aus Hamburg, wo er bei unserem Stammapostel war [ :mrgreen: ].


Auch Visionärsapostel Klingler hatte unlängst zu einem Tête à Tête in Hamburg anzutreten gehabt, und dann auch gleich Gottesdienst gehalten („Die Spur der Hoffnung sehen“) :wink: .

Da wird so ein stammapostolisches („Wort zum Monat“) herausgegeben, wie zum z. B. für den Wonnemonat (Mai 2010) . Und dann taucht dieses Wort gleich wieder als (Textwort) für Wortkirchengottesdienste im September 2010 auf.

Ich persönlich habe übrigens den Eindruck, dass die Botschaftsapostel bis heute noch nicht erfahren haben, was z. B. überlieferte Jesulehre heißt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ :wink: .

shalom

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#75 Beitrag von shalom » 16.11.2010, 17:51

[urlex=http://www.bad-vilbel-online.de/Bad-Vilbel/event/content/pid/125/Kirche/id/18632/Bezirksapostel-Koberstein-leitete-im-Kurhaus-Bad-Nauheim-einen-Festgottesdienst/][ = > Rhein Main News / Bad Vilbel Online ][/urlex] hat geschrieben: Bezirksapostel Koberstein leitete im Kurhaus Bad Nauheim einen Festgottesdienst (15.11.2010)

Bad Vilbel: Am Sonntag, dem 14. November 2010, erlebten die Gläubigen des Bezirkes Bad Homburg der Neuapostolischen Kirche (NAK) einen besonderen Festtag. Bezirksapostel Bernd Koberstein in Begleitung von allen Bezirksämtern seines Arbeitsbereiches und ihren Ehefrauen hielt vor ca. 700 Teilnehmern einen Gottesdienst im Kurhaus von Bad Nauheim.

Der Bezirksapostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus Offenbarung 11,1 zu Grunde: „Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Messstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten".
…sondern um göttliche Maßstäbe. So wie der „Urmeter" der in Paris aufbewahrt wird das definierte wissenschaftliche Maß darstellt, ist Jesus selbst der Inbegriff des göttlichen Maßes… .

Werte Inbegriffene, liebe Exbegriffene 8),

die Zeitungen der Welt sind wieder einmal schneller wie die neuapostolischen Redakteure Gottes. Der Verweis auf den ausführlichen na-amtlichen Gottesdienstbericht ist immer noch nicht online. Nix mit nachlesen und auch nix mit vorlesen.

Finanzapostel Koberstein gilt als umgeschulter Zastermann und würdiger Nachfolger der Urapostel als ein wahrer Wahrer der göttlichen Maßstäbe (ungeschrumpft und ab dem 1. Advent 2010 noch würdiger). Lebende Apostel und deren sakramentalen Handlungen im Dies- und im Jenseits – der Inbegriff des neuapostolischen Apostelselbstbildes.

Finanzapostel Koberstein ist von allen Bezirksämtern seines Arbeitsbereiches und ihren Ehefrauen (nicht jedoch deren Konkubinen, Freunden oder Glaubenslebensabschnittspartnerinnen) begleitet worden und hielt vor ca. 700 Teilnehmern einen „Festgottesdienst“ (was denn sonst?) im Kurhaus von Bad Nauheim.

Das setzt Maßstäbe. Allein im kleinen Deutschland sind das schon 21 kobersteinische Bezirke. Im europäischen Raum sind es nicht nur kleine Bundesländer, sondern ganze Nationen, nach denen der Machtbereich des Finanzapostels gemessen wird. Als da sind Belgien, Luxemburg, Zypern aber auch große Staaten wie Griechenland und die Türkei.

In Afrika umfassen die Kolonien des Gebietskirchenpräsidenten Länder wie „Algerien, Ägypten, Burkina Faso, Gambia, Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Senegal, Tunesien und die Westsahara und in Nahost große, für die Weltwirtschaft wichtige Nationen wie Irak, Iran, Jordanien, Libanon, Syrien sowie den asiatischen Teil der Türkei .

Das sind neuapostolische Maßstäbe, insbesondere auch deshalb, weil Gott mit der Frauenordination nach Meinung seiner BaVi-Apostel Rücksicht auf das Frauenbild der arabischen Welt zu nehmen hat. Und Gott ist ja schon ein bisschen rücksichtsvoll, wenn es darum geht, dass seine Apostel die letzte Seele finden. Schön, dass sich alle Bezirksämter incl. Gehülfinnen aus dem riesigen Arbeitsbereich Finanzapostel Kobersteins in Bad Nauheim einfinden haben können.

Üblicherweise steht einem Bezirk ein kirchenrechtlich unselbständiger Bezirksältester vor, der in der Unselbständigkeit von mehreren Bezirksevangelisten unterstützt wird, sonst wäre das ehrenamtliche Pensum – auch so ein Maßstab – nicht zu schaffen. Dafür brauchen neuapostolische Amtsträger keine theologische Ausbildung und verfügen aktuell noch nicht mal über einen endzeitgemäßen neuapostolischen Glauben (Apostel hatten den alten voreilig verascht und der neue ist noch nicht an die Kaufausbabbeltische in die Filialen ausgeliefert). Und dann kommen noch all die Bezirke und Unterbezirke in den ferneren Ländern. Das sind noch einmal 21 Nationen mit einer Vielzahl von Bezirken und noch mehr Bezirksämtern und noch mehr Bezirksämtergehülfinnen (aus Staaten wo halt Harems Standard sind). Da kommen schnell 700 Brüder und Gehülfinnen zusammen. Ein Völkerwanderungsaufwand, wie fast bei der urmetrischen Ur-Schätzung im Ur-Evangelium und dabei hatte des Finanzapostels Stammapostel gerade eine Satzungsreform durchgezogen, mit der nicht nur die Reislust gedeckelt werden sollte. Und dann unternimmt die neuapostolische Bezirksliga (mit Anhang) halbe Weltreisen, um dem Ruf des Finanzapostels Folge zu leisten :wink: .

Die apostelamtliche Liturgiereform wirft ihre Schatten dem Katechismus ja schon sehr weit voraus.

shalom


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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#77 Beitrag von shalom » 25.11.2010, 20:01

[urlex=http://www.nac-mgemnowa.org/hrs_german/hrs/about_us/news/meldungen/2010_11_22_85557168_meldung.php?navanchor=][ = NaK-HRS / kirchenrechtlich unselbständiger Unterbezirk NaK-HRS-Wiesbaden ][/urlex] hat geschrieben:
Kirchengebäude in Oestrich-Winkel ist fast fertig - Zusammenlegung der Gemeinden Eltville und Rüdesheim (22.11.2010)

…Frankfurt…

Werte Zusammenlegungsalternativen, liebe „noch Bestandssicherfühlende“ 8),

da hat das NaKi-Schicksal wieder zwei „Nicht bestandssichere Gemeinden mit bestehender Zusammenlegungsalternative“ ereilt. Seht die Schnitter bei der Arbeit. Unermüdlich schließen sie. Perlt der Schweiß auch von der Stirne, ruhn und rasten sie – doch nie.

Die letzten – liturgisch noch würdigeren - Gottesdienste in den beiden aufzulösenden Schrumpfgemeinden werden voraussichtlich am Sonntag, dem 5. Dezember 2010 stattfinden. Ab Sonntag, dem 12. Dezember 2010 wird denn das etwas größere Einfamilienhaus die einzige Apostelimmobilie für den gesamten Rheingau sein, mit regelmäßigen Gottesdiensten – liturgisch noch würdiger - zu den bisher üblichen Zeiten (ohne Sonntagsnachmittagsgottesdienst)… .

Parkraum in, für die wenigen BesucherInnen völlig ausreichendem Umfang, soll der etwa 2 Minuten zu Fuß entfernte öffentliche Parkplatz unterhalb der Mittelheimer Basilika St. Aegidius bieten... .

Gesegnete, liturgisch noch würdigere Profanierungen und Weihungen unter den Fittichen des mittlerweile vatikanisch aufgepeppten Liturgie- und Finanzapostels... .

shalom

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#78 Beitrag von shalom » 04.02.2011, 15:53

.
Zuletzt geändert von shalom am 04.02.2011, 15:59, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#79 Beitrag von shalom » 04.02.2011, 16:00

[urlex=http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Es-ist-als-kaeme-der-Papst;art754,2673893][ = > Trierer Volksfreund.de ][/urlex] hat geschrieben: Es ist, als käme der Papst (03.02.2011)

Für die Neuapostolischen Christen ist es wie für Katholiken, wenn Papst Benedikt XVI. zu Besuch in den Trierer Dom käme: Sie erwarten am 6. Februar ihren Stammapostel Wilhelm Leber in ihrer Zentralkirche in der Bitburger Straße… .

Ein seltenes und herausragendes Ereignis

„…Hochstehende Persönlichkeiten in London stellten fest, dass der Christenheit wesentliche Elemente fehlten: das Apostelamt und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi."

…im Jahr 1863 sei es in Hamburg zur Kirchengründung gekommen… .

Werte Gottesvolksfreunde, liebes Gottesvolk und all ihr auserwählten Apostelfolger 8),

das ist ja ein ganz schön strobeliger, um nicht zu sagen „strubbeliger“ Artikel, als wäre eine Stammapostelheimbesuchung mit einem Papstbesuch auch nur annähernd vergleichbar (ÖA bei MYBISCHOFF) . Wenn der Papst zum Heiligen Rock nach Trier käme, wäre das nicht nur für Katholische Christen ein öffentliches Ereignis. Lebers Aufkreuzen als Hamburger bei den Apostoliken in der Bitburger Str. ist dagegen nur einer von unzähligen Pflichtübungen des Wanderzirkus rund um den Globus.

"Stammapostel Leber bereist die Gemeinden in der ganzen Welt, er kommt aus Südafrika nach Trier und reist dann weiter nach Ruanda", um von dort aus über Phnom Penh (Kambodscha), Ostermundigen (Schweiz), Dubai, Hyderabad (Indien) nach Buenos Aires zu fliegen. Nach Zwischenstop in Indonesien besucht er dann seinen Nadl im Greifswald (Deutschland). Lebers Jetsetapostolizismus liegt zum einen daran (miles&more), dass er real nur der Präsident eines kleinen Schweizer Vereins ist und die mächtigen Bezirksapostel ihn laufend für irgendwelche Festgottesdienste auf die Showbühne einladen und zum anderen scheint er der theologischen Arbeit am Züricher Schreibtisch einfach nicht gewachsen zu sein (DNG-Verspätung / Ökumene-Rückzug… ).

Als Stammapostel leitet er seine Kirche von Zürich aus (Stammapostelwerbung für Mai) . "Vom Flugzeug aus" wäre ehrlicher. Während in der NaK-NRW-Velbert Leber korrekt als „Kirchenpräsident von NaKi“ bezeichnet wird, hat es den Anschein, als ob der Trierer Leber nur Kirchenpräsidentchen der kleinen Gebietskirche HRS wäre (das ist jedoch Finanzapostel Koberstein). Dr. „Wilhelm Leber ist Deutscher und der achte Stammapostel seit Gründung der Kirche. Seine Stellung ist der vergleichbar, die Petrus vor 2.000 Jahren im Kreis der Apostel innehatte“. Wenn sich schon auf die Gründung der Kirche Christi berufen wird – und Petrus wahrlich der erste Stammapostel war -, dann stimmt die Zählung des Adlatus Strobel in Wahrheit nicht (Stammapostelamtsinhaber) :wink: .

Ihren Ursprung haben die wiederaufgerichteten neuapostolischen Apostel als „Emblem-Bruderschaft“ in der Urkirche. „Hochstehende Persönlichkeiten in London stellten fest, dass der Christenheit wesentliche Elemente fehlten: das Apostelamt und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi". Strobel glaubt, dass es im Jahr 1863 in Hamburg zur „Kirchengründung“(?) gekommen sei (die Kirche Christi gibt es doch schon viel länger). Allerdings berichtet (Wikipedia) , dass die wiederaufgerichteten Apostel eine „abgespaltene Gemeinschaft“ gewesen wären, aus der sich ab 1878 die NAK entwickelt“ hätte. Heute haben die unterschiedlichsten „NaK-Präfixvereine“ zig Firmen und Filialen weltweit.

Geleitet werden die zig Gebietskirchen einigen wenigen Gebietskirchenpräsidenten. 355 fest angestellte Apostel sind Mitglied in dem Schweitzer Apostelverein NaKi, an dessen Spitze Wilhelm Leber steht. Alle darunter angesiedelten Ebenen sind kirchenrechtlich unselbständig, und spielen – außer der Mittelbeschaffung – keine größere Rolle. Bestandsunsichere Standorte werden kurzerhand dicht gemacht. Auch der Stammaposteldom in Pallien mit rund 1.200 Sitzplätzen ist bei nur noch 750 Kirchenbuchmitgliedern (zumal auf drei Standorte verteilt) total überdimensioniert und strukturreformüberfällig.

Das neuapostolische Apostelamt hat viel Raum für Spontanität und von Gott gelenkte Botschaften - das Ergebnis ist seit 50 Jahren ganz erschreckend und ernüchternd.

Das Bistum Trier konstatiert auf seiner Website, dass es für die neuapostolischen Bezirksapostel als christliche Sonderbotschafter Gottes noch ein weiter Weg bis zur ökumenischen Partnerschaft wäre. Auch Jörg Weber, Öffentlichkeitsreferent des Evangelischen Kirchenkreises Trier, stellt fest, dass es bislang kein ökumenisches Miteinander gäbe. Das Amtsverständnis der Apostel schriebe ihrem eigenen Selbstbild selbstzweckmäßig allein die Einsetzung in Ämter zu. CID berichtet über das Referatsdurcheinander des laufend durch Dienstreisen glänzenden Stammapostels (Apostel lassen Ökumene verschwinden) .

Jeder frage sich beim Lesen des ÖA-Botschaft vom Papst selbst: „Wie halte ich es mit der Wahrheit? Wie halte ich es mit dem Gebot: »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten«? Es kann sein, dass wir nichts als die Wahrheit sagen und dennoch grob gegen das Gebot verstoßen. Dann nämlich, wenn wir einen wichtigen Teil der Wahrheit unterschlagen … (Was ist Apostelwahrheit) ?


Den Trierer Apostoliken (Heilige Rocker und ihre zubereiteten Bräute) einen reich gesegneten Sonntag mit deren „Mini-Papst“ wünscht - shalöm

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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#80 Beitrag von shalom » 07.02.2011, 12:37

Werte Trierer Gottesvolksfreunde 8),

der (Bezirksrückblick Trier) von heute, den 07.02.2011 12:00 gewährt u.v.a. folgende Einblicke:
Am Sonntag, den 07. November 2010 hatte erst die zweite Probe des neu gegründeten Orchesters in der Kirche Trier- Pallien stattgefunden. Für einen würdigen Stammapostelfestgottesdiensnakt inakzeptabel. Jugendentschlafenengottesdienst, Schließungsgottesdienst und dann auch noch ein Festgottesdienst ohne obligatorischen samstäglichen Festnakt. „Wir erwarten uns von diesem Tag besondere Impulse", sagt Pascal Strobel zu dem seltenen und herausragenden Ereignis. "Stammapostel Leber bereist die Gemeinden in der ganzen Welt“. Er käme von einem Festgottesdienst aus Südafrika zu einem Festgottesdienst nach Trier und reist dann weiter zu einem Festgottesdienst nach Ruanda " (Trierer Volksfeund) . (MYBISCHOFF) meldet denn auch als alternativen Festnakt ein geplantes Ersatzevent in der Blackoutgemeinde Frankfurt-West. Leber als angeblicher „Surpriseapostel“. „Stammapostel Lebers Teilnahme war dem Umstand zu verdanken, dass er am 6. Februar den Gottesdienst in Trier halten würde“.

Nebenbei erwähnt das Zentralorgan auch die (Stammapostelrahmeninformationen) mit dem Textwort:Matthäus 5,10: " Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich".

Leber meinte, dass die Seligpreisungen von den Aposteln manchmal auch als das Grundsatzprogramm Jesus bezeichnet werden würden. Alle jene, die um Christi Willen verfolgt würden, würden einen Lohn in der jenseitigen Welt empfangen.

Und was soll den Aposteln in Trier dieses Wort sagen, wo sie nicht verfolgt würden? Stammpaostel Leber ist über den Wolken zwischen Südafrika und Trier noch ein andere Übersetzung dieser Bibelstelle eingefallen: „Selig sind, die sich ganz dem Herrn zur Verfügung stellen“ (alle Teilzeitapostel sollen einen hochroten Kopf bekommen haben :mrgreen: ).
  • Der Jetlagapostel Dr. Leber formulierte nun seinerseits diese Übersetzung wiederum um in seine Variante: „Selig sind, die um ihres Glaubens Willen Verzicht üben, denn sie werden einen besonderen Lohn empfangen!“.

    Als Stammapostel will er nunmehr endlich auf das Opfer verzichten, um statt lauter Schließungen wieder einen besonderen Segen zu erhalten.

    Als Stammapostel will er Adlatus Nadl anweisen, die Kampagne „10 … mehr!“ SOFORT zu stoppen und die Naktion „10 … weniger!“ ins Glaubensleben zu rufen. Das wäre echter neuapostolischer Verzicht mit Segensgarantie!

    Als Stammapostel will er auf den eigenen Vorteil, die eigene Meinung und das Recht im Streit mit dem Autor Mai nachträglich verzichten.

    Die Geschwister sollen auf alles verzichten, was den Segen (das Opfer) nehmen könnte. Dankopfergottesdienste sollen daher 2011 nicht mehr besucht werden (sonst droht Segensverlust!).

    Die Jugend soll auf Aposteleventmarketing wie Jugendtage verzichten: „weg von der bloßen oberflächlichen Teilnahme an Events“ und „hin zu mehr inhaltlicher Tiefe im Geistlichen (Anregung kam von UDL Krause) .

    Und dann kommt Lebers Aufruf zum Verzicht auf Bequemlichkeit zugunsten des Nächsten. Die Wohlfühlorgien an den Apostelaltären sind endlich vorbei. Gott sei Dank! Der Spleen von den Wohlfühlgemeinden gehört in der Apostelendzeit ab sofort der Apostelvergangenheit an.

    Auf das es recht zugehe und alle Christen stets und ungehindert dem Herrn dienen können, sollen die neuapostolischen Apostel sofort ihr Selbstbild, ihre Sonderglaubenspartikel, ihre Teilzeitstellen und ihre NaKi-Exklusivität über Bord werfen (1. Korinther 7, V. 35) .
Was für ein dramatischer Verzicht auf apostelamtliche Bequemlichkeit um des Herrn willen. Möge ER die Kraft schenken und die rechten Gedanken erwecken, die zum Heil und Segen dienen.

shalom
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Je höher der Nichtswissensfaktor im Wohlfühlfalle, desto größer das Besserwissergefühl in der Wohlfühlfalle

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