Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz..

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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holytux
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#31 Beitrag von holytux » 28.05.2010, 14:23

Man kann das "Urwaldorchester" natürlich merkwürdig bis bescheuert finden.
Gleichwohl empfinde ich es als etwas unanständig, wenn hier der Eindruck erweckt wird, dies sei im gottesdienstlichen Rahmen geschehen, und nicht, wie es auch auf der Website klar ersichtlich ist, im "bunten" Nachmittagsprogramm.
Die "Kritiker" sollten nicht einer gnadenlosen Verachtungshaltung verfallen. Das ist unredlich.

LG
"Wenn alle Liebe Ewigkeit will - Gottes Liebe will sie nicht nur, sondern wirkt und ist sie."
Joseph Ratzinger

abendstern_
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#32 Beitrag von abendstern_ » 29.05.2010, 07:06

guten Morgen holytux,

ich gestehen, ich bin dem Link mit den Urwaldtieren nicht nachgegangen, aber ich ging davon aus, dass dieser tierische Auftritt nicht in einem Gottesdienst stattfand. Das wäre wohl selbst für die NAK völlig undenkbar.

Nun lese ich, dass es sich um einen "bunten Nachmittag" handelte. Da passen die bunten Tiere natürlich, allerdings bleibt trotzdem eine gewisse Irritation. Ich stelle mir vor, meine Gemeinde würde ein Gemeindefest ausrichten, und die Mitglieder des Orchesters säßen als Urwaldtiere verkleidet da. Undenkbar. Manche neue Gepflogenheiten in der NAK verstehe ich einfach nicht und ich verstehe vor allem nicht, warum man ausgerechnet daran festmacht, dass man eine "moderne Kirche" geworden ist. Ich frage mich auch, wie sich die verkleideten Menschen gefühlt haben in dieser Maskerade. Standen alle hinter dem Projekt? Einige sind ja offensichtlich nicht verkleidet.

Mit hat das ganze an ein Video bei youtube erinnert, das ich vor einiger Zeit mal ansah, wo ein Piraten-Männerchor in einer NAK-Kirche Seemannslieder zum Besten gibt. Leider finde ich den Link nicht mehr.

Vielleicht ist das alles ja Ausdruck der neuen NAK-Kultur: Wir dürfen jetzt alles - sogar ein Mozart-Gloria und O sole mio im gleichen Konzert aufführen. Bunt - modern - NAK

Philippus

Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#33 Beitrag von Philippus » 29.05.2010, 09:19

shalom hat geschrieben: [...] Bericht mag bildhafte Elemente enthalten haben, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was bildhaft zu verstehen ist. Das führt [...] im Glauben nicht weiter.
Vielleicht sollte man das Ganze nicht ganz so wichtig nehmen (- ich mich auch nicht). Deshalb habe ich erst mal eine Nacht drüber geschlafen.
Wie schon andernorts randbemerkt geht es mich ja auch nichts mehr an.

Trotzdem kann ich mich einer gewissen Abscheu nicht erwehren. - Achtung, dies ist eine Privatmeinung! - Ja, ich finde es abscheulich, wie (m)eine Alte Heimat im Nachbarbezirk präsentiert wird - "buntes Nachmittagsprogramm" hin oder her.

Auch wenn meine 'deutliche Aussprache' mir als unredlich gedeutet wird, so bin ich doch der Ansicht, daß dieses Forum ein Ort ist, wo man seinen Meinung einmal so deutlich sagen darf - jedenfalls habe ich das bisher so erlebt. Sollte die Administratorenschaft anderer Meinung sein, mögen sie gerne meinen Beitrag editieren oder löschen.
Eine "gnadenlose Verachtungshaltung", wie sie unterstellt wurde, weise ich allerdings entschieden von mir.

Lieber Holytux (und andere), ich erinnere mich noch recht gut, und es ist auch noch nicht all zu viele Jahre her, da waren die Zusammenkünfte von neuapostolischen Christen, die sich auch gerne als Gotteskinder, ebenso als "potentielle" Erstlinge und Überwinder bezeichnen (lassen), noch etwas Besonderes. Es wurde mit Lied und Gebet begonnen, und mit menschenmöglicher Ergriffenheit wurden Heimatlieder gesungen. Man war sich seiner Besonderheit, der göttlichen Erwählung und baldigen Heimholung der Braut, sehr wohl bewußt und gab sich auch entsprechend. - Sicher habe auch ich es manchmal als lächerlich empfunden, wenn manche vor lauter Heiligkeit nicht geradeaus laufen konnten oder herumstolzierten, als hätten sie einen Besen verschluckt. :P
Nicht daß wir uns falschverstehen; ich will auf keinen Fall hier alte Zeiten wieder heraufbeschwören. - "Was dahinten, das lass schwinden; ich will nichts davon ..." (AGB 276), ein Liedvers, den man gar nicht ernst genug nehmen kann.

Ich begrüße es auch sehr, daß die NAK aus dem eschatologischen Exil, ihrer selbstgewählten Isolation zurückstrebt und sich (ab und zu) hinwendet zu einer versöhnten Verschiedenheit, soweit und wenn überhaupt das möglich ist bei dem bekannten neuapostolischen Profil.
Trotzdem und gerade deshalb halte ich doch derartige gedankenlose Geschmacksverirrungen für widerlich - und mehr als ärgerlich.

Gerade stelle ich mir vor, wie in der Kinderkirche in einer evang. Gemeinde biblisches Geschehen kindgerecht (!) dargestellt wird und spielerisch - vielleicht auch in szenischer Darstellung - den Kindern begreiflich und erlebbar gemacht wird, manchmal vielleicht auch mit entsprechender Verkleidung. Aber Kinder sind nunmal eine ganz andere Altersklase als so ein Urwaldorchester ...

:P

So, und jetzt halte ich erst mal wieder die Finger still. Das solls dann gewesen sein.

Ein wunderschönes Restwochenende und liebe Grüße in die Runde.

Frank

tergram

Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#34 Beitrag von tergram » 29.05.2010, 09:50

Philippus hat geschrieben:[.....daß dieses Forum ein Ort ist, wo man seinen Meinung einmal so deutlich sagen darf - jedenfalls habe ich das bisher so erlebt.
Ja. Und so wird es bleiben.
Aber dass du deine Meinung sagen darfst, bedeutet, dass auch (im konkreten Fall) "Holytux" seine Meinung beisteuern kann. Konträre Auffassungen sind nicht nur zulässig, sondern erwünscht. Ansonsten wäre das hier kein Diskussionsforum sondern ein Ponyhof. :wink: Daraus entstehende Konflikte sollten unter Erwachsenen auszuhalten sein.
Philippus hat geschrieben:Sollte die Administratorenschaft anderer Meinung sein, mögen sie gerne meinen Beitrag editieren oder löschen...
Sag mal, geht's noch? :shock: Was für eine Administratorenschaft? Meinst du das überschaubare Häuflein der Admins, die sich hier redlich bemühen, möglichst gar nicht in Erscheinung zu treten? Hat einer der Admins hier schon einmal Beiträge editiert oder gelöscht, die nicht gegen unsere Forenregeln oder Gesetze dieses Landes verstoßen haben??? Na also! Häng das bitte mal eine Oktave tiefer... und immer schön den Ball flachhalten.

Neeneenee... *kopfschüttel* Administratorenschaft... sowas.... *grummel*

holytux
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#35 Beitrag von holytux » 29.05.2010, 10:44

Huch, :shock:
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Joseph Ratzinger

tergram

Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#36 Beitrag von tergram » 29.05.2010, 11:51

Holytux und Frank,

könnt ihr beide bei dem schönen Wetter nicht mal gemeinsam ein Bier trinken gehen? Besser noch: 2 Bier. Oder 3. Wegen der brüderlichen Verständigung. Oder so. :roll:

holytux
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#37 Beitrag von holytux » 29.05.2010, 12:07

Bild

Alles wird gut!
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shalom
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#39 Beitrag von shalom » 29.05.2010, 13:54

Werte Kult-Ur-Hessen, Urwäldler, Hinterzimmerer und Sonstige,

da wird der allererste „Ur-Bezirkstag“ veranstaltet und ein buntes Programm geboten (wir berichteten) .

Na-türlich waren an diesem Tag unter anderem Kinderschminken, Malkurse oder Mohrenkopfwerfen oder Gottesdienst im Angebot. Eines der Highlights war der Auftritt des Urwaldorchesters. Kinder und Erwachsene hatten sich als Urwaldtiere verkleidet. Finanzapostel Bernd Koberstein hatte als Grundlage zum Gottesdienst ein von Stp. Leber vorgekautes Textwort aus den Psalmen erwählt: „Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. (Psalm 115,3). Was bleibt dem Apostolat anderes übrig, als da mitzumachen (Gott will es und sein Stammapostel bestimmt was er will).

Dann wird von Uraposteln und Urstammaposteln gepredigt und sogar die Ursakramente werden vorselbstbildlich und ungeschrumpft verwaltet. Dazu treten Apostel häufig als Urapostel verkleidet auf (wie in der von den BaVi-Aposteln pausenlos strapazierten Urkirche). Selbst Stammapostel Dr. Leber hatte sich unlängst zu den Urzeiten geäußert: „, Die menschenähnlichen Vorformen, die es zuvor gegeben haben mag, waren also nicht mit einer unsterblichen Seele ausgestattet““. Das ist doch für Ur-Entschlafenengottesdienste wichtig!

Urplötzlich hatte die Botschaft inmitten des na-amtlich verordneten Glaubenslebens gestanden. Urplötzlich war sie wieder weg und die Bräute wirken spätestens seitdem etwas zurückgeblieben (Mammutprojekt Ursachenforschung immer noch nicht abgeschlossen).

Mitten im Kulti-Multi-Urkult hatte Wirtschaftsapostel Brinkmann für seine „Kult-Urhauptstadt“ sogar einen eigenen Ruhrgebietskirchentag anberaumen – und wieder absagen lassen und im großen Bezirksapostelreich Finanzapostel Kobersteins sind sogar Urpferdchen gefunden worden.

Bei den Enkeln der Urkirche sind auch Urbiere uriger Kult. Berüchtigt sind die niedersächsischen Visionen nach dem würdigen Genuss von einigen Einbecker Mai-Urbockbieren. Sogar in Kapstadt soll es Ur-Zebras gegeben haben. 2010 haben neuapostolische Apostel als geistliche Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-kirchenenkel ungeschrumpft Urlaub von ihren Heimatgemeinden genommen, um beim I.A.M.-2010®, der neuapostolischen Urapostelversammlung mit dem Ursprungsfeeling der Urausgießung zum relighten dabei sein zu können (Relight my fire).

Selbstverständlich gehören heute neumodische neuapostolische Entwicklungen in außergeistlichen Randbereichen des na-amtlich verordneten Glaubenslebens (alles freigegrast) zu den modernen Errungenschaften lebendiger BaVi-Apostel einfach dazu wie z. B.:

- Apostelschminken (wir berichteten) ; oder auch (roter Stirnpunkt / Tilaka) , das Symbol jener, die Gottes weibliche Form - Shakti - verehren :mrgreen: .

- Schrumpfsakramentfreie Mahlkurse für Apostel („Mehr Heiligkeit“) , die Pfingsten 2010 geänderte Ur-Apostelabendmahlsliturgie sowie nakademische Lektionen über das (falsche Abendmahlsverständnis) , das zum Einstampfen der neuen Apostel-Image-CD geführt hatte.

- Mohrenköpfe - Mit der Bezeichnung (Schokokuss) oder auch mit Neologismen können sich global agitierende Neoapostolismen korrekt ausdrücken... .

Die Produktvielfalt unserer „Unternehmer par excellence“ wird täglich größer. Im Karussell – dem Markt rund um die Apostel -, feiern tolle Glaubensinnovationen Premiere. Zur Kollektion der Apostel-2010 zählen T-Shirts, Polo-Hemden, Taschen, Caps und Highlights wie Regenschirme oder Frühstücksbrettchen und sogar Tassen als Opferspardöschen für Küchenschränke von NaK-NRW-SBW-Haushaltsführerscheinerwerberinnen (Apostel-Fan-Shop feiert Premiere) .

In der Kollektion der Apostel ist allerdings der neue neuapostolische Glauben (DNG) immer noch nicht enthalten. Unsere BaVi-Apostel können schaffen was sie wollen! Also: „Wenden wir die göttliche Gnade an (keine Schrumpfsakramente!) und arbeiten wir an unseren Schwächen!

Chor bitte: „Fluch der Produktpiraterie“ :mrgreen: .

shalöm

shalom
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Re: Veränderungen in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfal

#40 Beitrag von shalom » 14.06.2010, 05:27

Werte DiskursteilnehmerInnen,

nach dem Hörensagen habe ich erfahren, dass im Rahmen des plötzlichen Erscheinens der modifizierten Glaubensartikel des NaKi-Dachverbandes im Bezirksapostelreich Koberstein, dessen Unterbezirksleiter Fritz Nicolaus von seiner Beauftragung für den Bezirk Frankfurt / Main zurückgetreten ist. Als Nachfolger für die Bezirksleiterbeauftragung des kirchenrechtlich unselbständigen Frankfurter Bezirks wird der kleine Bruder des Bezirksapostels Wend, Rüdiger Wend gehandelt. Fritz Nicolaus ist Bereichsleiter für das Glaubenssegment "Vertrieb/Marketing, Neue Medien" beim VFB .

shalom

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