BAV

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Hannes

#131 Beitrag von Hannes » 22.03.2010, 14:17

Knodel hat geschrieben: Lieber nicht, sonst geht es dir wie mir und du landest bei Onkel Doktor mit einem Blutdruck von 210/110.
Also ruhig Blut.
Ich bin ruhig - ich bin ja weg von diesen exklusivistischen Heinis ... aber wie gehst Du mit solchen menschenverachtenden Menschen und Lehren um? Du bist doch Mitglied in dieser Körperschaft, oder? Warum zieht es Dich zu so etwas hin? Gleichgültig oder schweigend kann man solche Aussagen doch nicht hinnehmen, oder?

Knodel

#132 Beitrag von Knodel » 22.03.2010, 14:37

Hannes hat geschrieben:
Knodel hat geschrieben: Lieber nicht, sonst geht es dir wie mir und du landest bei Onkel Doktor mit einem Blutdruck von 210/110.
Also ruhig Blut.
Ich bin ruhig - ich bin ja weg von diesen exklusivistischen Heinis ... aber wie gehst Du mit solchen menschenverachtenden Menschen und Lehren um? Du bist doch Mitglied in diesem Verein, oder? Warum zieht es Dich zu so etwas hin? Gleichgültig oder schweigend kann man solche Aussagen doch nicht hinnehmen, oder?

Warum ich der NAK überzeugt angehöre. Ganz einfach weil es für mich die Glaubensgemeinschaft ist, die annähernd an die Wünsche Jesu Christi herankommt. Damit will ich nicht sagen, daß immer alles in schönster Ordnung ist, was utopisch wäre da Menschen niemals in der Lage sein werden aus sich heraus befriedigende Zustände zu schaffen.
Den Aposteln wurde Macht verliehen, daran glaube ich.
Ist es wirklich sinnvoll diese nicht zu stärken?

Hannes

#133 Beitrag von Hannes » 22.03.2010, 15:08

Knodel hat geschrieben:Ist es wirklich sinnvoll diese nicht zu stärken?
Apostelmacht willst Du stärken? Das ist schade, weil die diese Macht ja irgendwie verkommen lassen - oder wo und wie erlebst Du diese "Macht"? Ganz konkret ... ausser, dass sie allen (!) anderen Gottesmänner alles absprechen ...

Wie wäre es, wenn wir die Menschen stark machen würden ... wollte das nicht dieser Christus? Menschenfischer statt Apostelfischer (Herzlichen Gruss an Apostel Fischer!) ... Freiheit in Gott anstatt Abhängigkeit von Kirchen?

Heinrich

#134 Beitrag von Heinrich » 22.03.2010, 15:35

Bon jour, Hannes.

Meinen Sie Apostel i.R. Emil Fischer aus Heilbronn :?:

Mit diesem konnte man doch noch ganz gut reden – ich konnte es jedenfalls. Und ich bedauerte es seinerzeit, als er in den Ruhestand trat.

Gruss aus dem Süden :D
Heinrich

Hannes

#135 Beitrag von Hannes » 22.03.2010, 15:37

Heinrich hat geschrieben: Meinen Sie Apostel i.R. Emil Fischer aus Heilbronn :?:
Genau den, Heinrich ... mit seinem Kompagnon und Seelenmenschen Bischof Rapp. Wow!

shalom
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#136 Beitrag von shalom » 22.03.2010, 17:06

[b][=>nak.org][/b] hat geschrieben: Bezirksapostelversammlung Asien eröffnet die Frühjahrstagung (17.03.2010)

Zürich/Dortmund. Die dreitägigen Beratungen der ersten internationalen Bezirksapostelversammlung des Jahres haben heute mit Themen begonnen, die den asiatischen Kontinent betreffen… .

Frühjahrstagung der internationalen Kirchenleitung, Tag 1: Bezirksapostelversammlung Asien.

14 eigenständige Gebietskirchen wurden zur New Apostolic Church in South East Asia zusammengefasst.

The Asian Way
„Die Entwicklungen sind hoffnungsvoll“, so der Bezirksapostel, der um die multikulturellen Traditionen der Länder weiß.

…In einigen Großstädten Indiens gebe es noch keine eigenen Kirchengebäude, weshalb ein Unterstützungsprogramm für den Bau neuer Gotteshäuser aufgelegt werden soll.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Wenn nicht gerade nak.org bereits am 05.03.2010 so groß über eine stattgefundene nordrheinwestfälisch-kanadisch-schweizerische Dienstreise berichtet hätte (Bezirksapostelhelfer für Indien beauftragt) , würde die jetzige "Eröffnung" nicht so sehr verwundern.

Bereits im Februar hatte nämlich Stammapostel Wilhelm Leber die neuapostolischen Christen in Indien heimbesucht. Bezirksapostel Armin Brinkmann, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen, war aus Anlass des Stammapostelbesuchs vom 15. bis 25. Februar 2010 ebenfalls in der Region unterwegs gewesen (Brautzubereitung in indischen Provinzen).

Die aussagekräftigen bildhaften Elemente des alten neuapostolischen Glaubens (den neuen haben die Bezirksapostel ja noch nicht) hatten ein weiteres interessantes (Detail) preisgegeben. Ein Selbstbild vom Apostelamt mit den roten Tupfen auf den versiegelten Stirnen. Die beduppten Apostelamtsinhaber scheinen alle ein bisschen Kultimulti zu sein. Vielleicht handelt es sich bei der Schminke gar um ein (Tilaka)? „Einige Tilakas weisen auf die Religionszugehörigkeit hin… . Jene, die Gottes weibliche Form, Shakti, verehren, bevorzugen übrigens den roten Stirnpunkt:mrgreen: .

Die Mutmaßung, dass es bei dem Stirnzeichen am Haupte der Kirche gar um ein dekoratives (Bindi) handeln könnte halte ich allerdings für sehr weit hergeholt, da es sich dabei doch um eine speziell weiblichen Variante handelt :wink: .

Managerapostel des Bezirksapostelbereichbezirks, Urs Hebeisen (ein echter Kulti-Multi), stimmen die Entwicklungen des Amtskörpers hoffnungsvoll, da gerade er um die multikulturellen Traditionen der Apostel besonders weiß. Das speziell weibliche am neuapostolischen Kulti-Multi wird z. B. auf diesem aktuellen (BaVi-Bild) deutlich, wo auch Gehülfinnen zu entdecken sind.

Wenn in einem Dienstreisebericht von Indien ein Baumeister Jesu lamentiert, dass seine kanadische Mastergebietskirche noch nicht überall über eigene Kirchenimmobilien verfügt und daher ein Bauprogramm für den Bau von Kirchenimmobilien aufgelegt werden soll, fragt man sich schon, welchen Geistern das BaVi-Member dient, wenn er den na-amtlichen Fokus auf solche indischen Eindrücken legt.

Spaß beiseite. „nak.org“ berichtet, das die Frühjahrstagung der BaVi von der „Bezirksapostelversammlung Asien“ eröffnet worden wäre (Zürich/Dortmund. Die dreitägigen Beratungen der ersten internationalen Bezirksapostelversammlung des Jahres haben heute mit Themen begonnen, die den asiatischen Kontinent betreffen…Tag 1: Bezirksapostelversammlung Asien).

Demgegenüber lässt Brinkmann verleisebaren, dass die BaVi nur am Donnerstag und Freitag, 18. und 19. März 2010 tagen würde (und am 21ten zu Ende gehen würde :wink:). Die außerasiatischen Bezirksapostel und Bezirksapostelhelfer waren nämlich erst am Mittwoch angereist und einige von ihnen hatten die Möglichkeit genutzt, die NaK-NRW-Kirchenverwaltung zu besichtigen. Der Altbau am Westfalendamm war einige Jahre Sitz des vormaligen Apostelbundes international, wo heute einen Feierraum für besondere Anlässe beherbergt wird. Während die Evangelien von Schwierigkeiten bei der Suche von Nachtquartieren berichten, soll die Bavi daer NaKi heutzutage standesgemäß im Hilton abgestiegen sein und mittwochabends Gottesdienste in zig kirchenrechtlich in Unselbständigkeit gehaltenen NaK-NRW-Unterbezirken gehalten haben. Dem Orga-Team des BaVi-Events sei es ein Anliegen gewesen, ein Zeichen für den Abendgottesdienst mitten in der Woche zu setzen. Schwer gezeichnet von den niederschmetternden Zahlen in der Performance der Mittwochabendsauslastung – astronomisch hoher Altersquotient bei gleichzeitig katastrophalem Aktivitätskoeffizient der Jugend -, ist durchgesickert, dass sich der Präsident der Bezirksapostel bereits vor dem Gottesdienst in der Sakristei entsprechend geäußert hätte. Auch würde er sich wünschen, dass die Teilnahme der Kinder an den Wochengottesdiensten vom Amtskörper maßvoll zu fördern wäre (bei gleichem Angebot).

Ich habe volles Verständnis für Erziehungsberechtigte, die so einem Ansinnen (aber der Stammapostel soll das in einem Ämterzimmerchen gesagt haben, dass er das wollen würde und dann auch der Segen darauf läge) keinen Vorschub mehr leisten. Späte Wortgottesdienste ohne neuen Glauben unter der Woche für maßvoll zu fördernde Kinder halte ich für einen alten Blödsinn sondergleichen. Da ist das Maß voll.

Überhaupt erweckt das pflichtschuldtig inszenierte Gottesdienstberichtsspektakel „Bezirksapostel halten Gottesdienste in NRW (UPDATE)“ wie z. B. vom [ =>18. März 2010, 15.08 Uhr] den Eindruck, wenigstens mit etwas Glamour und internationalem Flair (Kulti-Multi) von der lapidaren BaVi ablenken zu können (Brot und Spiele :wink:).

Versiegelt an den (Stirnen) und mit versiegelten Mündern („wir schweigen“) wird die BaVi später dann an anderer Stelle berichten. Die „Beduppten“ wollen nach alter Väter Sitte so auch einmal mehr wieder die Laien beduppen und deren apostatische Konsumentenhaltung pflegen ("The Bavian way").

shalom

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#137 Beitrag von shalom » 22.03.2010, 17:35

[b][=>BaVi-Bericht auf nak-nrw][/b] hat geschrieben: Bezirksapostel tagen in Dortmund (17. März 2010, 16.30 Uhr)

Dortmund. Die teilnehmenden 18 Bezirksapostel und 11 Bezirksapostelhelfer tagen bis Freitag.

Tagung der AG Leitgedanken
Die BAV-Woche war bereits am Montag und Dienstag mit der Sitzung der Autoren der Leitgedanken gestartet. Dem Gremium unter Leitung von Apostel Wolfgang Schug gehören Bezirksapostel, Apostel und Amtsträger aus der ganzen Welt an.

Auf dem Programm stand am Mittwochvormittag, 17. März 2010, die regionale Bezirksapostelversammlung für den asiatischen Bereich (BAV Asien, siehe Bericht auf nak.org).

Gottesdienste in den Bezirken
Am Abend halten die Bezirksapostel Gottesdienste in ganz Nordrhein-Westfalen: Von Aachen bis Wuppertal… .


Am Donnerstag und Freitag, 18. und 19. März 2010, tagen die Bezirksapostel.

Für den Samstag ist ein Freizeitprogramm geplant, bevor die Gäste aus aller Welt sich nach dem Gottesdienst am Sonntag wieder auf die Heimreise machen.

Werte DiskursteilnehmerInnen, liebe Freizeitprogrammierte (ohne Blankenese bis nach Wuppertal),

gleich ging sie los…mit ganz großen Schritten. Willi greift von hinten beim VFB und Jesus ist in der Mitten… :wink: .

Montag und Dienstag gab es gleich eine Marathonsitzung der Leitgedankenköpfe ohne BaVi. Aufgrund der suggestiven Berichterstattung hatte ich die Bilder zunächst mit der BaVi in Verbindung gebracht und mich gewundert, was all die Krauses oder auch Volker Kühnle unter Leitung von Einfachapostel Schug in dem auserwählten Führungszirkel zu suchen hätten? Doch beim näheren Hinsehen wurde dann klar, dass lediglich die internationale Leitgedanken-AG mit ihren 24? gottesgedankenlesenden Gottesmännern wieder einmal eines ihrer routinemäßigen Souffleusentreffen hatte (Leit-GD-AG Teil I) und (Leit-GD-AG Teil II). Dazu passt dann auch wieder das Beamerbild von der (Messias-Verheißung im Jesajabuch (2)) .

Mittwoch tagte dann exklusiv nur allein die BaV-Asien während die allmählich eintrudelnden andern BaVi-Kontinente die Verwaltung besichtigen konnten und als Ämtertouristen in den rechtlich unselbständigen NRW-Bezirken zum Dienst verteilt wurden. Etwas fürs Volk der Glaubensnehmer. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die BaVi-Gehülfinnen zurückgelassen worden sein, weil an Pfingsten zusätzlich auch noch der große (A.I.M. – Kongress) ] in Kapstadt anberaumt ist (Miles&More).

Donnerstag und Freitag tagte dann halt die komplette BaVi hinter verschlossenen Türen, damit auch ja alles wieder gut geblieben sein wird.

Nach dem ganzen Stress ist für die BaVi-Menmbers bereits nach zwei Arbeitstagen am Samstag schon wieder ein Bezirksapostelfreizeitprogramm geplant worden, damit sich die Amtskörper, Präsidenten und Hilfspräsidenten aus allen Kontinenten relaxen und auch etwas von der Sightseeing mit nach Hause mitnehmen konnten. Sie managen ja schließlich eine Event- und Wohlfühlwortkirche.

Und dann noch schnell am Sonntag Leitgedankengottesdienst (evtl. Messiasverheißung nach Bischoff (2)) als krönenden Abschluss der geschickt eingefädelten BaVi-Frühjahrstagung. Da hat der Stap. aber was springen lassen (sprunghafter na-amtlicher Glaube: rin in den neuen Glauben - raus aus dem neuen Glauben und dann der Appell: Sprungaufmarschmarsch! Wo haben sie gedient?).

Übrigens sind auf einem Schnapsschuss von einem Teil der Arbeitskreise / Versammlungen (Gruppenbild mit Gehülfinnen) auch Erich Senn von der Züricher Verwaltung sowie Pater Johanning zu erkennen :wink: . Erich Senn ist seines Zeichens Chef von [=>Kurt Brenner] (amtierender CFO und somit verantwortlich für Kulti-Multi-Finanzdienste u. v. a. auch zuständig für Gebietskirchenfinanzausgleich / Immobilienmanagement).

Auch über Änderungen im NaKi-Kommunikationsservicebereich hatte es unlängst Neuigkeiten gegeben (NaKi berichtete ) . Am 14.05.2009 war die Personalie bekannt geworden, das Andreas Grosslauser (44) das elektronische Licht der heilen NaKi-Medienwelt erblickt hat. Er ist zuständig für den internen und na-amtlichen „Kommunikationsservice”, der bisherigen Domäne von Pater Johanning. Der alte Medienreferent scheint in die (NaK-NRW-Provinz) etwas aufs Abstellgleis geschoben worden zu sein, denn auch beim neuen Stiftungsrat des VFB (NEUAUSRICHTUNG) , sind andere stiften gegangen.

Die Neuausrichtung des alten Glaubens lässt allerdings auf sich warten und mittlerweile werden Geschwister von der Seelsorge umgetrieben, dass der neue Glaube der BaVi-Mehrheitsfraktion naktionalistischer werden könnte, als es der alte war.

shalom

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#138 Beitrag von shalom » 22.03.2010, 19:50

[b][=>Gebieterkirche NaK-NRW][/b] hat geschrieben: Stammapostel Leber in Wanne-Eickel (22. März 2010)

Herne/Dortmund. Thema des Gottesdienstes war der „Glaube“ in seinen vielfältigen Ausprägungen. Zur Grundlage hatte Stammapostel Wilhelm Leber das Bibelwort aus 1. Johannes 5,5 vorgetragen: “Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“.

„Glauben, das heißt aufspringen, hin zum Herrn!“…„Glaube beeinflusst unsere Ideen und Vorhaben“. Glaube bedeute schließlich auch das Annehmen göttlicher Wege. „Wer so glaubt, überwindet die Welt“.

…Viel gefährlicher als manche äußere Einflüsse seien jedoch die inneren, führte der Stammapostel weiter aus. Als Beispiel nannte er, das Erheben über den anderen, eine Kosten-Nutzen-Abwägung bei den eigenen Handlungen („Was bringt mir das? Das ist ein typischer Gedanke der Welt. … In der Gemeinschaft sollen andere Elemente herrschen.“) und die Angst. „Der Herr hält alles in seiner Hand. Da brauchen wir uns keine übermäßigen Gedanken und Sorgen machen“… .


Werte neuapostolische Springer und Springerinnen,

da ist zum einen der Glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist. Und dann gibt es neuapostolische Glaubenszusätze und Beimischungen wie z. B. die Botschaft. Wie viele Trittbrettfahrer sind bei der Botschaft aufgesprungen und manche springen heute noch auf. Andere hatten wohl nie den Absprung von dem alten Glauben der Bezirks- und Stammapostel geschafft.

Na-türlich beeinflusst der alte neuapostolische Glaube die Ideen und Vorhaben, also die Abstimmungen der BaVi-Apostel. Da werden Apostel über andere ordiniert (erhoben) und wie am Infoabend ziemlich (d)uster rüberkam, beschäftigt sich der Amtskörper mit Kosten-Nutzen-Abwägungen bei den eigenen Handlungen „was bringt das meinem Bezirk“?). Zig Projektgruppen sind damit beschäftigt und die Superprojektgruppe heißt nicht umsonst: „Kirchen- und Finanzstrategie“. Bezirksapostel lassen Ihnen treu ergebene Rechenknechte die Zukunft befragen, um auf so einer Basis kirchenfinanzstrategische Entscheidungen fällen zu können.

Das belämmerte offizielle Schweigen nach der BaVi über ihren neuen neuapostolischen BaVi-Glauben legt nahe, dass der neuapostolische BaVi-Glaube ein- bis vielfältig und evtl. sogar dreifältig ausgeprägt war, was eine eine überfällige Einigung wieder unmöglich machte. Da wird dann eher wieder das uniforme Apostelselbstbild strapaziert und auf den alten Glauben, auf die alte Botschaft (die inneren Einflüsse) aufgesprungen und versucht, einem toten Pferd die Sporen zu geben... .

Die amtskörperliche Angst (Botschaft), dass die neuapostolischen Apostel Gott nicht in der Hand halten könnten, kommt doch nicht von ungefehr. Die na-amtliche Evolution spricht Bände. Dass sich die BaVi-Apostel keine übermäßigen theologische Gedanken und Seelsorgen machen, scheint zum System zu gehören. Die BaVi-Apostel setzen wohl eher auf ihre selbstbildgerechte, in sich geschlosse Schlüssigkeit, wie sie nicht nur den neuapostolisch-gebietskirchlichen Glaubenssystemen eigen zu sein scheint.

„Die Wanne ist voll“. Sprungaufmarschmarsch verasch - hin zu den Herren Apostel... .

shalom

Knodel

#139 Beitrag von Knodel » 22.03.2010, 21:36

Wie wäre es, wenn wir die Menschen stark machen würden ... wollte das nicht dieser Christus? Menschenfischer statt Apostelfischer (Herzlichen Gruss an Apostel Fischer!) ... Freiheit in Gott anstatt Abhängigkeit von Kirchen?
Hannes......
Besseres Bodenpersonal hat es hier auf Erden nicht. :wink:
Dieser von mir geschriebene Satz bewirkte nach einem hochanstrengenden Tag bei mir eine echte Blutdrucksenkung auf meine Normalwerte.
Jetzt werde ich mich in eine warme Decke hüllen und mir auf dem Sofa die Nägel lackieren und genüßlich "Casablanca" ansehen.

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agape
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#140 Beitrag von agape » 23.03.2010, 12:01

BAV

NAKI schreibt:
So wurden unter anderem die Artikel
über das Abendmahls- und das Kirchenverständnis beraten,
die Teil des in Arbeit befindlichen Grundlagenwerks
über den neuapostolischen Glauben (auch Katechismus genannt) sind.
Soso.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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