NAK Süd: Die Wiederkunft Christi - Vortrag über theologische Eckpunkte und biblische Grundlagen

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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filippo

#81 Beitrag von filippo » 08.10.2008, 17:54

erl.
Zuletzt geändert von filippo am 27.09.2009, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.

uhu-uli

#82 Beitrag von uhu-uli » 08.10.2008, 17:58

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 21:58, insgesamt 3-mal geändert.

abendstern_
Beiträge: 673
Registriert: 25.11.2007, 13:44

#83 Beitrag von abendstern_ » 08.10.2008, 18:09

Wenn ich mal meinen (ganz laienhaften) Senf zu diesem Thema geben darf:

Eine Naherwartung wie sie in der NAK besteht und vor allem mit der Offenbarung belegt wird, besteht in der Evangelischen Landeskirche meines Wissens nicht (Ausnahme gewisse evangelikale Gruppen). Trotzdem beten wir selbstverständlich das Glaubensbekenntnis und glauben daran, dass Jesus "am Énde der Zeit" wiederkommt. Wann das endgültig sein wird, weiß keiner. Wir sehen unsere Aufgabe darin, im Hier und Heute Jesus nachzufolgen. Außerdem habe ich schon öfters bei Beerdigungen die Formulierung gehört, dass Jesus "jetzt" für den Verstorbenen wieder gekommen ist. Das heißt, in jener Welt herrscht keine Zeit mehr, kein Verstorbener muss warten, bis Jesus wiederkommt, denn sein Tod ist für ihn sozusagen das Ende der Zeit. Insofern kommt Jesus für alle Menschen gleich, nämlich nach ihrem Tod.

Einen "Ewigkeitsfahrplan" wie ihn die NAK aufgrund ihrer spezifischen Auslegung der Offenbarung hat, habe ich in den Predigten der Landeskirche ebenfalls noch nie wahrnehmen können. Hier herrscht zum Thema Offenbarung eher vornehme Zurückhaltung.

Tatyana

#84 Beitrag von Tatyana » 08.10.2008, 18:13

Daß die Sache mit Endzeit und Ewigkeitsablauf in den verschiedenen Konfessionen unterschiedlich geglaubt und thematisiert wird, war bis dato unstrittig. Strittig war hier die "Naherwartung".

uhu-uli

#85 Beitrag von uhu-uli » 09.10.2008, 12:19

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 21:55, insgesamt 2-mal geändert.

Maximin

VON DEN LETZTEN DINGEN...

#86 Beitrag von Maximin » 09.10.2008, 16:31

:) Liebe Uli,
ich bearbeite und bespreche gerade mit dem Dieter eine kleine Konfliktanalyse. Macht Arbeit. :roll: Aber gut. Zu diesem Thema hier stelle ich morgen einen kleinen Beitrag ein, der verucht, einen Teil der Evangelischen Sicht zu beschreiben. Also: Bis Morgen...
Herzlichst Micha :wink:

Paul

#87 Beitrag von Paul » 14.10.2008, 09:35

Wenn man zwanghaft versucht, aktuelle politische Ereignisse heilsgeschichtlich zu deuten und die "ewigen Rollen" von Gut und Böse an verschiedene Staaten zu verteilen, kann das zu sehr skurilen Ergebnissen führen:

http://www.youtube.com/watch?v=xwFre7WV ... re=related

Glücklicherweise steht dergleichen in der NAK - im Augenblick zumindest - nicht auf der Tagesordnung.

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