Erntedankopfer...

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
Nachricht
Autor
shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#11 Beitrag von shalom » 12.10.2008, 13:45

Von Zastermännern und Zasterkindern

[->Zachäus Zastermann], ein "Musical" mit na-amtlichen Hintergrund für Kinder und Erwachsene nimmt eine biblisch überlieferte Perikope und verwendet sie als [->„Story“]. Die „Storyline“ könnte zeitaktueller nicht sein. „Das Musicalprojekt liefert ein Beispiel dafür, welche positiven Folgen es hat, wenn sich ein Mensch an Jesus Christus ausrichtet. Das im Musical dargestellte Geschehen enthält auch eine deutliche Botschaft gegen puren Materialismus und für Gerechtigkeit“.


[->“Story“ nach „bibel-online“]
Zachäus der Oberzöllner
Und er zog hinein und ging durch Jericho. Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachäus, der war ein Oberster der Zöllner und war reich. Und er begehrte Jesum zu sehen, wer er wäre, und konnte nicht vor dem Volk; denn er war klein von Person. Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sähe: denn allda sollte er durchkommen. Und als Jesus kam an die Stätte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute in deinem Hause einkehren! Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murrten sie alle, daß er bei einem Sünder einkehrte.

Zachäus aber trat dar und sprach zu dem HERRN: Siehe, HERR, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfältig wieder. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist. Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist.

[-> "Der Vordergrund“]
Bezirksapostäus, ein Oberaufseher über die Knechte von Mittel-Deutschland und viele Provinzen außerhalb, bepredigt im Auftrag der geistlichen Besatzungsmacht die auserwählten Einwohner in dem großen Bezirk. Dort, nicht weit von den Überlieferungen der Bibel entfernt, wird die Furt ins Himmelreich kontrolliert. Der Oberzöllner streicht an der alten Handels- bzw. Karawanenstraße höhere Opfer ein als die, die er als Generalpächter seinem Gott abliefern muss. Den Überschuss steckt er in die eigene Kirchentasche und macht ein Kirchenvermögen damit. Wegen des Verdachts des Fehlverhaltens im Dienst gehört Bezirksapostäus deshalb wohl zu den christlichen Sekten in der Region. Als Jesus auf der Durchreise nach Jerusalem in Mitteldeutschland weilt, ist Bezirksapostäus’ Neugier Jesus zu sehen größer als der ihm entgegengebrachte Widerstand der Menge der Christen; der untheologische Mann läuft voraus und klettert auf einen hohen Maulbeerfeigenbaum. Dessen dichte Krone kann ihn vor dem Gesehenwerden schützen. Jesus entdeckt ihn dort aber, wendet sich diesem ohne Vorurteile zu und gewährt ihm zur Freude und zum Ärger der Umstehenden Tischgemeinschaft in dessen Haus. Diese persönliche Begegnung mit dem Gottessohn führt zu einer Kehrtwende im Lebenswandel des mächtigen und reichen Oberaufsehers: Er gibt die Hälfte seines Kirchenvermögens den Armen. Außerdem verspricht er Wiedergutmachung seiner früheren Verfehlungen; er will das Vierfache des Geldes zurückzugeben, um das er die Kirche bereichert hat. Das ist wesentlich mehr, als es das Gesetz in solchen Fällen fordert (2x10 Prozent). Er will sogar auf den Beistand seines Kollegen Justizapostäus verzichten (Kirchenrechtsschutzversicherung für Amtsträger) und setzt stattdessen erstmals auf die Gnade. So kann aus einem Saulus auch heute noch ein Paulus werden.


"Zeitgemäße Einordnung"
Die UF berichtet in einer „Story“ (20.2.97) über Jesaja von dessen: „Kritik an sozialen und kultischen Missständen“ und von „Kult- und Opferkritik “ die sich „in erster Linie gegen die Jerusalemer Oberschicht und an die Verantwortlichen im Volk.“ richtet. In Zusammenhang mit dem Propheten Amos lesen wir in der UF vom 20.6.97 von: „Unterdrückung der Armen ", von „Rechtsbeugung, soziale Unterdrückung und falschem Gottesdienst“ bzw. von „Heuchelei im Gottesdienst“. UF zitiert: „Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen. Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören!

Jesaja stellt jedoch auch einen vor Gott angenehmen Opferdienst vor: „Waschet, reinigt euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten, schaffet dem Waisen Recht, führt der Witwen Sache.“ (Jesaja 1, 16.17).

Dieser na-amtliche Bericht im na-amtlichen Endzeitevangelium ist erst 10 Jahre alt. Man braucht wirklich nicht mit einem kritischen Geist verdorben zu sein, um festzustellen, das unsere heute zeitgemäß amtierenden Zastermänner eklatant von überlieferter Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ abweichen und immer noch lieber mit den Fleischtöpfen kirchlichen Wohlfühlstandes paktieren.

Wenn die Wegweisungen und Ratschläge der Oberaufseher vom Evangelium und von Gott abweichen, muss man wie in der Urkirche auch, über seine Lehrer und deren Lehrinhalte wachen, diese zur Rede stellen, ihren Angriffen gegebenenfalls vor Zeugen widerstehen und beständig bleiben, - denn - wessen Geist man sich unkritisch-leichtgläubig unterordnet / dem man opfert (vergl. oder Barnabas in Galater / Baal), den bedient man auch.


[-> "Gedanken zur Inszenierung" (Interpretation)]
Die im Musical dargestellte „Story“ enthält eine deutliche Botschaft gegen puren Materialismus und für Gerechtigkeit. Das ist eine ganz andere Qualität als frühere na-amtliche „Botschaften“ (die "Story" von der Botschaft).

Mit den Worten von Inge Bischoff kann ich in allen Bezirksaposteln treu sorgende Ehemänner und Familienvater erkennen. Sie zeigen sich als Vorgesetzte, die immer „im höheren Auftrag handeln“ - schlicht als Menschen - die für sich und ihre Organisation versuchen, das Beste herauszuholen. Die Inszenierung von Kirche zeigt aber auch Apostel als Menschen mit theologischen Minderwertigkeitskomplexen und dem Gefühl, vom Leben benachteiligt worden zu sein. Dafür versucht die Kirche, sich einen materiellen Ausgleich zu schaffen. Dank der religiösen Erziehung der Apostel müssten sie eigentlich einen inneren Konflikt verspüren. Denn sie wissen natürlich, dass sie das religiöse Glaubensleben nicht in einer Gott wohlgefälligen ("Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“) Art und Weise gestalten. Doch mit den Gedanken "Wenn wir ’s nicht machen, machen es halt andere" und "Ich tue es ja nicht für mich, sondern für die Unseren" wird das kollektive Gewissen beruhigt… .

Auch ich möchte unsere "Bezirksapostäusse" einmal glaubenserleben, dass für sie die Begegnung mit biblischen „Storys“ Ereignisse sind, welche die „Sehensweise der Dinge verändern“. Was für eine „Botschaft“. So eine Kehrtwende im Verhalten wird auch sichtbar für Familie, Untergebene, Bekanntenkreis und die Öffentlichkeit. Das Musical endet lt. „Inszenierung“ mit der Feststellung, „dass die Orientierung an Jesus Christus im Wesen eines Menschen eine Veränderung zum Positiven auslöst. Ich wünsche dem Stück „Zachäus Zastermann“, dass es nicht nur allein „Kindern und Erwachsenen im Rhein-Main-Gebiet die Bibel näher bringen soll“, sondern auch den Bezirksaposteln in sämtlichen Provinzen des Reiches (es böte sich zum Beispiel eine Matinee auf dem EJT2009 an).

Diese Botschaft sollten die gotteskindlichen ZuschauerInnen mit nach Hause, mit in ihren neuapostolischen Glaubensalltag nehmen… .

shalom

Benutzeravatar
August Prolle
Beiträge: 427
Registriert: 24.11.2007, 23:18

#12 Beitrag von August Prolle » 17.10.2008, 00:03

:lol: :lol: :lol:

Danke, shalom. Der tiefgründige Vordergrund der Zastermann-"Story" könnte auch folgenden Hintergrund haben:
shalom hat geschrieben:Von Zastermännern und Zasterkindern

[-> "Der Vordergrund“]
Bezirksapostäus, ein Oberaufseher über die Knechte von Mittel-Deutschland und viele Provinzen außerhalb, bepredigt im Auftrag der geistlichen Besatzungsmacht die auserwählten Einwohner in dem großen Bezirk. Dort, nicht weit von den Überlieferungen der Bibel entfernt, wird die Furt ins Himmelreich kontrolliert. Der Oberzöllner streicht an der alten Handels- bzw. Karawanenstraße höhere Opfer ein als die, die er als Generalpächter seinem Gott abliefern muss. Den Überschuss steckt er in die eigene Kirchentasche und macht ein Kirchenvermögen damit. [...] Als Jesus auf der Durchreise nach Jerusalem in Mitteldeutschland weilt, ist Bezirksapostäus’ Neugier Jesus zu sehen größer als der ihm entgegengebrachte Widerstand der Menge der Christen; der untheologische Mann läuft voraus und klettert auf einen hohen Maulbeerfeigenbaum. Dessen dichte Krone kann ihn vor dem Gesehenwerden schützen. Jesus entdeckt ihn dort ...
... und geht vorüber.

Da sie das sehen, murren seine Jünger und fragen: Meister, warum bist du nicht bei ihm eingekehrt? Er antwortet und spricht:

  • Wenn einer, der mit Mühe kaum
    geklettert ist auf einen Baum,
    schon meint, dass er Zachäus wär’,
    so irrt sich der.


:wink:


[06.04.2010: Formatierung wiederhergestellt - A.P.]
Zuletzt geändert von August Prolle am 06.04.2010, 00:54, insgesamt 1-mal geändert.

GG001

#13 Beitrag von GG001 » 17.10.2008, 09:22

Er will sogar auf den Beistand seines Kollegen Justizapostäus verzichten (Kirchenrechtsschutzversicherung für Amtsträger) und setzt stattdessen erstmals auf die Gnade.
Tatsaechlich? :wink:

Zurueck zur Wirklichkeit, soweit man ueber sie etwas sagen kann. Im NACboard ist man der Auffassung, dass die NAC USA "self-insured" sei, d.h., dass sie keine Versicherung abgeschlossen hat. Das kam im Zusammenhang mit Parsippany ins Gespraech, wie ich glaube.

tergram

#14 Beitrag von tergram » 17.10.2008, 13:10

Tsss.... ihr aber auch! *empörttu* 8) Das habe ich schon im KiGo gelernt (damals noch Sonntagsschule genannt - Stillsitzen war oberstes Ziel der Übung):

Gotteskinder brauchen keine Versicherungen - sie haben den (erbetenen) Engelschutz. Insured by God Himself, sozusagen

So ist das nämlich! :wink:

Tatyana

#15 Beitrag von Tatyana » 17.10.2008, 13:29

Wie war das mit beten UND arbeiten? Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott...oder, anders, wozu hat Gott Versicherungen erschaffen, wenn man sie nicht nutzt :roll: ?

Benutzeravatar
tosamasi
Beiträge: 2157
Registriert: 24.11.2007, 15:56
Wohnort: tief unten

#16 Beitrag von tosamasi » 17.10.2008, 17:34

Tatyana hat geschrieben:Wie war das mit beten UND arbeiten? Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott...oder, anders, wozu hat Gott Versicherungen erschaffen, wenn man sie nicht nutzt :roll: ?
Genau. Und die vielen NAK(At)-Versicherungsvertreter wollen auch leben! :shock:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

#17 Beitrag von shalom » 17.10.2008, 19:48

[->Danke zum Erntegedenkfest 2008]

Das aktuelle „Wort zum Monat“ Oktober beschäftigt sich mit dem Opfergedanken zum Erntedankfest. Dabei empfinde ich es als temporär positiv, dass das wiederaufgerichtete Stammapostelamt schon Anno 2008 - im eigenmächtig untheologischen Vorgriff eines praktizierenden „Nicht-Theologen“ auf den 2010er Katechismus -, ausnahmsweise einmal „konkret“ geworden ist (pardon).

„Konkret wird der Dank allerdings erst dann, wenn wir uns darauf besinnen, was wir selbst an Gutem aus der Hand Gottes empfangen haben… . Daraus ergibt sich: Wir können nicht für einen anderen dankbar sein. Letztlich können wir auch nicht für andere ein Dankopfer bringen…“ (Stp. Dr. Leber).

Es geht also um Dankbarkeit für Gutes aus der Hand Gottes, um die Dankbarkeit gegenüber einem konkreten Gott als individuelle Antwort des Gesegneten. Daraus ergibt sich: Sowenig wie wir „für einen anderen dankbar sein können“, sowenig können wir auch „einem anderen gegenüber dankbar sein“.

„Konkret“ wird sich ja auch bei dem Wohltäter direkt bedankt und nicht etwa bei dem Briefträger als Überbringer einer guten Gabe. Segensgeber und Segensträger sind doch nicht synonym zu sehen. Gegen ein normales Trinkgeld für einen bereits abgegoltenen Dienstleister – was im Rahmen bleibt -, habe ich selbstverständlich keine Einwände, jedoch sollte der Betrag über den Pesthauch der Bestechung erhaben sein.

Wenn dann auch noch „konkret“ bekannt wird, dass amtierende Bezirksapostel gedenken mit Tranchen aus dem Gewinn des Erntedankopfers den EJT [->Verwendung Dankopfer Schweiz 2008] querzusubventionieren, dann blicke ich gar nicht mehr durch, welche Rolle unsere Apostel in dem Durcheinander von „Geben, nehmen und verschieben“ spielen. Es macht doch einen nicht unwesentlichen Unterschied, ob Gott direkt geopfert wird oder etwa andern Göttern, Halbgöttern, Bildnissen und im Extremfall sogar Selbstbildnissen (Wohlfühl-Events).

Vollends komisch wird die Situation durch die Botschaft, dass neuerdings auch noch Schwestern an Silvestern zum Dankopfer den Gemeinden vorgestellt werden können. Zu solchen na-amtlichen Nakzenten wie auch Nakze(h)nten fehlt dann nur noch ein Gläschen frisch verzapfter und verkorkster Sekte im Anschluss an den Gottesdienst (Brunch / Lunch mit dem berühmten „Dinner with one“).

Wenn überlieferte Jesulehre berichtet: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ – und unsere Apostel sich zu dieser Bibel bekennen – dann ist deren konterkarierende Glaubensopferlehre: „Ich opfere weil ich die Gebote Gottes dankbar halten will“ schon eine ähnlich dreiste Botschaft, wie die Dogmatik der Botschaft an und für sich - und das bis heute (trotz allem temporären Lavierens).

Während die NaKi-Apostel all die vielen „Gnadengaben“ der Gläubigen zählen, verbleibt mit einem lieben Gruß von einer „Basis ohne (Aussicht auf na-amtliche) Ökumene“. Danke liebes Stammapostelamt, für die wertvollen Gedanken.

Sie aber blieben beständig temporär in der Apostellehre… .

Konkret shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Erntedankopfer...

#18 Beitrag von shalom » 29.09.2011, 22:19

[urlex=http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-09/21489774-erntedank-2011-gott-sei-dank-gottesdienste-und-aktionen-in-der-neuapostolischen-kirche-007.htm][ = > Finanznachrichten ][/urlex] hat geschrieben:
Erntedank 2011: Gott sei Dank / Gottesdienste und Aktionen in der Neuapostolischen Kirche (29.09.2011)

Die Gemeinden der Neuapostolischen Kirche in Deutschland feiern am 2. Oktober 2011 das Erntedankfest. An diesem Sonntag laden sie zu besonderen Gottesdiensten ein. Sie stehen unter dem Motto "Gott sei Dank".

Originaltext: Neuapostolische Kirche Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57939 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57939.rss2

Pressekontakt: Frank Schuldt Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen Kullrichstr. 1, 44141 Dortmund Telefon: 0231-5770029 E-Mail: kommunikation@nak-nrw.de

Werte Glaubens- und Finanzbenachrichter, liebe Naktionäre des NaK-NRW-Glaubensweltwirtschaftsapostels 8),

gerade Brinkmann und Konsorten – auch Finanzapostel Koberstein versilbert gerade das Tafelsilber (Gemeinden) – haben allen Grund dankbar zu sein. Jahrzehntelang opferten die Geschwister und die Finanzen wurden mit hohen Wertzuwächsen in Immobilien (Gemeinden) angelegt. Heute ist für die Bezirksapostel Erntezeit. Das „Gott sei Dank“ kommt bei ihnen auf tiefster Seele und ist unter der Rubrik „Finanznachrichten“ bestens platziert („Alle News zu Naktien, Börse und Wirtschaft“) :mrgreen: .

Ich bin digital gepressemappt übrigens unschuldtig an der Erntebankhype des verbeamteten Na-Hyperamtskörpers.

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Erntedankopfer...

#19 Beitrag von shalom » 30.09.2011, 20:12

[urlex=http://www.nak.ch/de/spendenopfer/][ = > NaK – CH / Rubrik: Spenden/Opfer/Stiftungen und was sonst noch geht ][/urlex] hat geschrieben:
Die Neuapostolische Kirche unterscheidet grundsätzlich zwischen Opfer und Spenden.

Das Opfer der Mitglieder dient zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben im eigentlichen kirchlichen Bereich. Dabei wird zwischen regelmässigem Opfer und jährlichem Dankopfer unterschieden.
Die beiden Stiftungen
• Gemeinnützige Stiftung der Neuapostolischen Kirche Schweiz
• Missionsstiftung NAK Schweiz

erfüllen zweckgebundene Aufgaben. Einzahlungen auf diese Konten werden deshalb als Spenden bezeichnet.

Werte Opferer, Spender, Stifter und all ihr innerhalb und außerhalb der „eigentlichen kirchlichen Bereiche“ der Bezirzapostel 8),

wichtig ist zunächst die na-kirchliche Unterscheidung zwischen („regelmäßigem Opfer“) sowie („unregelmäßigem Dankopfer) “! Der link für die Opferspender heißt übrigens: „Spendenopfer“. Was für eine Einseifungsoper :mrgreen: .

Daneben verfügt Fehlbaum noch über das „Spendenopfer“ der („Gemeinnützigkeit“) . Das ist durchaus im Unterschied zur selbstbildgerechten Selbstbildnützigkeit zu sehen :wink: .

Und dann gibt es für Spendenopferer noch die („Missionsstiftung“) . Sie „unterstützt die Verbreitung des neuapostolischen Glaubens im Ausland als allgemeine, humanitäre Aufgabe:oops: .

Im Rahmen ihres Zweckes kann die Stiftung für Spendenopfergelder […] Liegenschaften erwerben oder mieten und diese der betreffenden ausländischen Gebietskirche zur Nutzung überlassen. Räumlichkeiten können zur Durchführung von Gottesdiensten, zur Führung von Schulen, zum Betrieb von Ambulatorien, Heimen oder Spitälern verwendet werden“.

Ferner kann die Missionsstiftung für Spendenopfergelder na-türlich aus ihren Opferreserven sogar auch SBW-mäßig hilfsbedürftige Mitglieder fremder NaK’s durch individuelle Hilfeleistungen, Stipendien und Ähnliches glaubensfinanziell unterstützten… . WOW!
Im Kleingedruckten Fehlbaums unterhält er quasi als Alleinunterhalter – nur die Gebietskirchenpräsidenten sind kirchenrechtlich nicht unselbständig – sogar die karikative NaK-Filiale (“HUMANITAS“) , das karikative Hilfswerk der unselbständigen Gebietskirche Österreich, mit dessen (“Projekten“) sogar der Stammapostel bei („Kids2Kids“) übern Altar gezogen worden war. Ein na-amtlicher Opfer-Spenden-Stiftungssumpf mit negativem Betriebsergebnis. The winner takes it all. Gott sei Dank.

Für die neuapostolischen Christen bedeutet sozial und karitatives Engagement der Aussage Jesu gerecht zu werden: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Lk10,27).

Ferner will sich der neuapostolische Christ bemühen, nach dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter allen in seiner Umgebung der Nächste zu sein (vgl. Lukas 10, 25-36)
“. Bei "Kids2Kids" waren sich wohl die na-amtlichen Selbstbilder mit ihren jeweiligen Gebietskirchenpräsidenten selber die Nächsten gewesen :mrgreen: .

In Bezug auf diese kommunikative Selbstbildoffenbarung Apostel Kainz verwundert die gleichzeitige schriftgelehrte Semantik der BaVi-Apostel, wo die Barmherzigkeit total vereinsmeierhaft outgesourct und irgendwie gering geschätzt wird. Das Kerngebiet des Samariters gerät bei Amtsträgern wie Priester und Levit schnell zur Nebensache, etwas für und von den Übernächsten oder gar zu einem schwindelerregenden „Spenden-Opfer-Stiftungs-Immobilienkarusell“ für glaubenskommerzielle „Gute-Hoffnungs-Hütter“ der millionenschweren NaK-NRW-Service-Naktiengesellschaft.

Die Apostel der neuapostolischen Gebietskirchenfilialen wollen feinsäuberlich und grundsätzlich schriftgelehrt zwischen Opfer und Spenden unterschieden haben:„Für die neuapostolischen Christen bedeutet sozial und karitatives Engagement der Aussage Jesu gerecht zu werden: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Lk10,27).

Und zu dem Hokuspokus des karikativen Engagements einiger NaKi-Vereins-Bezirzapostels sagt überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer:mrgreen: .

Bei dem Schlendrian der NaKi-Aposteln kann man ihnen da zum Erntedankopferkultfest wohl nur in allerliebster Sanftigkeit an deren Kürbisse tippen :wink: .

shalom

shalom
Beiträge: 4295
Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Erntedankopfer...

#20 Beitrag von shalom » 01.10.2011, 07:40

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/110929leske.html][ = > MY LIEBER BISCHOFF / NaK-Karikativ ][/urlex] hat geschrieben:
Geschäftsführerwechsel bei NAK-karitativ (29. September 2011)

Dortmund.

…Als ausgesprochen förderlich für die karitative Arbeit werden allseits die Erfahrungen der beiden im seelsorgerischen Bereich gewertet.

Auf nacworld hat sich eine Interessengruppe NAK-karitativ gebildet zum Austausch und zur Diskussion humanitärer und karitativer Aspekte. Hier anmelden oder direkt hinein in das Forum der NAK-karitativ-Welt und mit einem brisanten Thema für frischen Wind sorgen.

Werte Geschäftsführerwechsler im Tempel, liebe karikativ Bearbeitete 8),

erscheinen unausgesprochen bei den Amtsträgern damaliger Zeit – Priester und Levit – deren Erfahrungen im seelsorgerischen Bereich einer „karitativen Arbeit“ eher hinderlich gewesen zu sein, werden die Erfahrungen der beiden NaK-Dortmund-Karitativ-Geschäftsführer in dies- und jenseitigen seelsorgerischen Bereichen der NaKi-Apostel mit demnächst bald 150 jährigem Barmherzigkeitsjubiläum als ausgesprochen förderlich gewertet. Liebe Werter und Bewertete - soso :wink: .

Die Neuapostolische Kirche unterscheidet grundsätzlich zwischen Opfer und Spenden. Das Opfer der Mitglieder dient zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben im eigentlichen kirchlichen Bereich (NaK – CH / Rubrik: Spenden/Opfer/Stiftungen und was sonst noch geht) .]

Für die neuapostolischen Christen bedeutet sozial und karitatives Engagement der Aussage Jesu gerecht zu werden: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Lk10,27).

Ferner will sich der neuapostolische Christ bemühen, nach dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter allen in seiner Umgebung der Nächste zu sein (vgl. Lukas 10, 25-36)
(“HUMANITAS“) .

Vor diesem nakinternen Hickhack einer strickten Trennung und dem NaK-uddelmuddel zwischen geistlich und profan –„Besondere Beachtung finden dabei die Verdienste der Männer bei der Vernetzung der kirchlichen mit nichtkirchlichen Hilfsorganisationen“ - fühle ich mich von der total durchgeistlichten BaVi, ihrem karikativen VFB-Artikel in ihrem Zentralorgan über den Burschen Leske sowie dem NaKi-Wort zum Monat Oktober 2011 ("Erfüllt von Göttlichem") eher an eine vernetzte BurLeske erinnert (verstrickt und zugenäht) :wink: .

Anstatt karikativ den Karitativ-Geschäftsführer auszuwechseln sowie für rund „20 Millionen-Gute Hoffnung“ des NaK-NRW-Glaubensweltwirtschaftsapostels Brinkmann jede Menge Gemeinden über den Jordan gehen zu lassen („cash as cash can“), scheint nur ein Apostelselbstbildverständniswechsel rsp. ein Stammapostelwechsel dem nak-aritativen Zinnober die autokarikativen Elemente nehmen zu können.

Dass in der heilen „nacworld“ mit brisanten Themen für frischen Wind unter den durchgeistlichten Apostelaltären gesorgt werden kann, ist ohnehin ein weiterer Brüller an und für sich :mrgreen: .

shalom

Zurück zu „NAK - Neuapostolische Kirche“