Kirchliche Feiertage

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Gaby

#11 Beitrag von Gaby » 08.01.2009, 08:40

Nur ganz kurz dazu ...

Ehrlich gesagt interessiert es mich nicht sonderlich ob Weihnachten sich eventuell aus dem Mithraskult entwickelt hat oder andere christliche Feiertage an den Festen der jüdischen Tradition angelehnt sind. Ob bei manchen an jüdischen Festen angelehnten traditionellen Feiertagen nachträglich einige heidnische Bräuche übernommen wurden oder nicht.

Letztendlich ist doch nur wichtig, was dieses Fest heute für MICH bedeutet.

Warum feiere ICH Weihnachten?
Warum feiere ICH Ostern?
Warum feiere ICH Pfingsten?

Halloween ist z.B. etwas das ich selbst nicht feiere. Aber meinen Kids hat es als sie jünger waren Spaß gemacht, heute haben sie auch nichts mehr damit am Hut. Bei uns im Harz gibt es das traditionelle Walpurgis, auch da gibt es Pfarrer, die dagegen "wettern". Es sollte wohl jedem klar sein, dass diese Feste mit Kirche absolut nichts zu tun haben und außerdem glaube ich kaum, dass sich irgend jemand der an Halloween Spaß hat darüber Gedanken macht, dass sich dieses Fest aus einem Opferkult entwickelt hat. Heute will mit diesem Fest keiner einen Gott aus der Unterwelt gnädig stimmen. Genausowenig wie jemand wirklich glaubt, dass in der Walpurgisnacht sich wirklich die Hexen in früherer Zeit zu einem Fest getroffen haben. Auch dies Fest geht auf ein keltisches Fest zurück genannt Beltane. Es ist ganz einfach Tradition dies zu feiern, der Einzelhandel freut sich.

Fakt ist, dass ich heute soweit bin, dass ich meine Beziehung zu Gott nicht beeinträchtigt sehe, nur weil ich vielleicht ein Fest feiere (Karneval,Halloween und was weiß ich noch) von dem einige Christen sagen ein Christ DARF das NICHT feiern.

Menschen pflegen Traditionen ob nun heidnisch oder nicht ... ich halte das für die Gemeinschaft wichtig. Es ist etwas beständiges an dem sich die Menschen "festhalten" können, es ist etwas Vertrautes, etwas wie "Heimat".

Ich glaube nicht, dass Gott uns einmal daran messen wird, an welchen menschlichen Traditionen wir festgehalten haben und an welchen nicht.
(sofern wir mit diesen Traditionen anderen Menschen keinen Schaden zufügen)

Soweit meine Meinung dazu.

Liebe Grüße

Gaby

shalom
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#12 Beitrag von shalom » 16.10.2009, 20:34

[=>MYBISCHOFF]
Recycling als Erntedankthema (15. Oktober 2009)

Für etliche neuapostolische Kirchengemeinden liegt ihr Erntedanktag 2009 nun ein paar Tage zurück, andere haben ihn noch vor sich ([=>MYBISCHOFF berichtete]):

…Herbstausgabe 2009 des US-amerikanischen Kirchenblatts »vision«. Titelthema und Anlass des Hefts ist der bevorstehende Thanksgiving Day in den Vereinigten Staaten am 26. November 2009.

Während die Kanadier ihr Thanksgiving bereits gestern, am zweiten Montag des Oktober begangen hatten, liegt der US-amerikanische Erntedanktag auf dem jeweils letzten Donnerstag des Monats November.

Vorbereitend ruft Bezirksapostel Leonard C. Kolb im Blatt zur Dankbarkeit für alle guten Gaben auf.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

für neuapostolische Apostel ist Erntedank also ein „Recyclingthema“ :wink: . Warum auch nicht. Schließlich ist man „Recyclinggottesdienste“ mit „Recyclingtextworten“ zuhauf gewöhnt („diente Bap. Xy mit dem Wort, über das Stap. W schon in Z gepredigt hatte…“). Doch auch das zugrunde liegende Amts- und Textverständnis des Apostelamtskörpers macht einen recht recyclierten Ur-Eindruck. Na-amtlicher Permanentadvent lebt halt vom andauernden Recycling. Und so werden Weihnachtsmänner zu Osterhasen und aus F&A wird der neue Glaube (Katechismus Nakat - wie der Phoenix aus der Veraschung).

Zeitgemäß klärt MBISCHOFF die neuapostolische Naktion auf, dass in der Ukraine Ostern als der für das Land wohl wichtigste Feiertag des Kirchenjahrs nicht wie in Westeuropa nach dem gregorianischen, sondern gemäß orthodoxer Tradition nach dem julianischen Kalender berechnet und feiert, sowie dass sich die Berechnung des genauen Osterdatums in der Christenheit bekanntermaßen nach dem Mondkalender richtet. Schwiegerapostel Ehrich erscheint so als doppelösterliche Na-Figur ([-> FLEXIOSTERN by MYBISCHOFF]).

Auch sehr viele einfache neuapostolische Gebietskirchenjubiläen werden neuerdings als ganze Jubiläumsjahre recycled ähm. gefeiert (Wohlfühljahre). Als einfaches Geschwist ist für mich immer wieder bewundernswert, wie moralelastisch mein Amtskörper die Feste feiert, wie sie fallen gelassen werden. Auch die „Botschaft“ scheint sich in einem perpetuierenden Recyclingprozess des Apostelamtskörpers zu befinden, über den dieser zwar keine Ahnung hat (wir wissen’s nicht) aber trotzdem jeder leise denken darf, was er will (na-amtliches Denken ohne Wissen=Weisheit). Das Dogma war zwischenzeitlich ja wieder entdogmatisiert worden. Über das komprimierte Nichtwissen muss nicht länger mehr hartleibig geschwiegen werden.

„In Kürze beginnt die Advents- & Weihnachtszeit. Im Verbundensein mit Bezirksapostel i.R. Hermann Engelauf sowie den Aposteln, Bischöfen und all euren Segensträgern wünsche ich eine besinnliche und stimmungsvolle Adventszeit, die einmündet in ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest.“ ( [=>Wirtschaftsapostel Brinkmann zum Fest]).

„Vorbereitend ruft Bezirksapostel Leonard C. Kolb im Blatt [Anm. „vision“] zur Dankbarkeit für alle guten Gaben auf“ :wink: .

Danke, danke, danke und - shalom

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