Zweiter Offener Brief von Gerrit Sepers an Wilhelm Leber

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

Zweiter Offener Brief von Gerrit Sepers an Wilhelm Leber

#1 Beitrag von tergram » 02.09.2008, 07:51

Zitat: Ein letzter Versuch eines Appells eines damals sehr engagierten Mitglieds der neuapostolischen Kirche, der einen offenen Dialog zwischen der Kirchenleitung der NAK und der VAG bewirken soll.

Weshalb noch dieser Versuch? Wenn ich schweigen würde, wäre ich moralisch mitschuldig und das möchte ich nicht auf meinem Gewissen haben. Soll mein Brief einen besonderen Effekt haben? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Die Kraft, in den meist bitteren Zeiten der jüdischen Gläubigen, ist immer ihre Hoffnung gewesen. -Zitatende-

Bitte bei Interesse weiterlesen unter http://www.nakobserver.nl/pdf/gjs_du.pdf

Lobo

#2 Beitrag von Lobo » 02.09.2008, 09:42

G.J.Sepers hat geschrieben:...Inspiriert der Heilige Geist die Leitung nicht zu mehr Introspektion, Selbstbeobachtung und Reflexion, sowie dazu, ein offenes Ohr für die Seelennöte an der Basis zu haben?...
Ein klares Nein, was die Leitung aber augenscheinlich ganz anders sieht.
G.J.Sepers hat geschrieben:...Mir kommt es eher so vor, dass die Gerechtigkeit Gottes in aller Einsamkeit gestorben ist...
In diesem Zusammenhang leider traurig, aber wahr.

Ich glaube, dass der Brief von vielen Amtsträgern in der Kirchenführung nicht verstanden wird.
Ich hoffe trotzdem, dass StAp Leber nicht wieder nur den Amtsträgern exklusiv-ab Vorsteher aufwärts- unter strenger Geheimhaltungspflicht, seine Antworten auf das Schreiben zukommen lässt.

Matula
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#3 Beitrag von Matula » 02.09.2008, 10:29

....Ich hoffe trotzdem, dass StAp Leber nicht wieder nur den Amtsträgern exklusiv-ab Vorsteher aufwärts- unter strenger Geheimhaltungspflicht, seine Antworten auf das Schreiben zukommen lässt....

Ist das tatsächlich geschehen !

Anne

#4 Beitrag von Anne » 02.09.2008, 10:33

Lobo hat geschrieben: Ich glaube, dass der Brief von vielen Amtsträgern in der Kirchenführung nicht verstanden wird.
Er ist auch schwierig zu verstehen, finde ich. Schon die Ausdrucksweise hat eine niederländische (Wesens-)Art , die für deutsche Ohren etwas fremd ist. Und ich denke, dass das gar nicht mal so wenig ausmacht.

Wie gut wäre es, wenn Punkt für Punkt besprochen werden könnte.

Punktpunktpunkt

Anne

Lobo

#5 Beitrag von Lobo » 02.09.2008, 10:53

Lobo hat geschrieben: Ich glaube, dass der Brief von vielen Amtsträgern in der Kirchenführung nicht verstanden wird.
Anne hat geschrieben:...Er ist auch schwierig zu verstehen, finde ich...
Ich vermute eher, dass man den Brief bewußt nicht verstehen will.
Denn wie heißt es so treffend: weil nicht sein kann, was nicht sein darf....

Gruß
Lobo

Lobo

#6 Beitrag von Lobo » 02.09.2008, 10:56

Matula hat geschrieben:...Ist das tatsächlich geschehen !...
Ja!

tergram

#7 Beitrag von tergram » 02.09.2008, 11:01

Der niederländische Ursprung des Textes ist unüberhörbar. Wer den Sinn aber verstehen will, der wird ihn verstehen - auch wenn für deutsche Ohren manches holprig klingt.

Ich schliesse mich "Anne" an: Wie schön wäre es, wenn Dr. Leber Zeit und Gelegenheit fände, die Punkte mit Herrn Sepers gemeinsam an einem Tisch zu besprechen - die private Einladung der Eheleute Sepers dazu steht ja. Ein holländisches Kaffeetrinken (meist gibt es leckere Poffertjes mit Eierlikör dazu) scheint mir nicht die schlechteste Basis für ein gutes Gespräch zu sein. Was bei/mit der Familie Kuhlen möglich war, sollte doch auch...

Indes, ich fürchte... :roll:

Anne

#8 Beitrag von Anne » 02.09.2008, 11:26

Poffertjes ... lecker! Ich bevorzuge allerdings Puderzucker obendrauf. :wink:

Trotzdem denke ich, dass es einen neutralen Boden für Gespräche bräuchte, denn die Emotionen gehen bei diesen Diskussionen sowieso schnell mit den Beteiligten durch. Oder sogar immer. Und das bedeutet im Kontext der Kirche und ihren Themen ganz schnell das "Aus!".

tergram, du bist Schuld, dass ich mich jetzt auf den Weihnachtsmarkt freue. :lol:

Lieben Gruß
Anne

Anne

#9 Beitrag von Anne » 02.09.2008, 11:31

tergram, das Kaffetrinken mit/bei der Familie Kuhlen hast du erst später ergänzt, oder? Darüber möchte ich mir natürlich kein Urteil erlauben. :wink:

Matula
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#10 Beitrag von Matula » 02.09.2008, 11:33

Lobo hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:...Ist das tatsächlich geschehen !...
Ja!

Das finde ich aber gar nicht gut, dass das gemeine Volk davon nichts erfahren darf !

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